Wenn freie Entfaltung auf gefährliche Weltanschauung trifft: Waldorfschulen | ZDF Magazin Royale

Jo ha
Jo ha

Ich glaube die Level der Esoterik und Anthroposophie an einer Waldorfschule hängen auch stark von derer geographischen Lage ab. Ich war mitten in einer großstadt auf einer Waldorfschule und wenn wir uns mit den Schulen im Umland verglichen haben, wurde stets deutlich, dass unsere Schule viel weniger extrem war als die weiter draußen. Waldorfschulen bieten ein gutes Pendant zur rasanten Welt der heutigen Zeit, aber sollten eben nicht die einzige Kulisse eines Kindes bilden.

Vor Monat
FCK PTN
FCK PTN

Ich war vom Waldorfkindergarten bis zu 13. Klasse (Abi) auf einer Waldorfschule. Das Abi ist übrigens das ganz normale staatliche Abi. Also man muss die selben Aufgaben machen wie alle anderen. Prozentual machen mehr Waldorfschüler Abi als Schüler von staatlichen Schulen (aber das kann auch daran liegen, dass Waldorfeltern sich eher Nachhilfeunterricht leisten können). Diesen ganzen Esoterik-/Anthroposophie-Kram haben wir (zumindest bei uns auf der Schule) eher wenig mitbekommen. Liegt denke ich aber auch teilweise an den Klassenlehrern. Wir hatten einen ziemlich Coolen. Wenn man dann so'n Ultra-Waldi abbekommt, kann das aber auch nachteilhaft sein, denke ich. Hier sehe ich definitiv Handlungsbedarf. Zwischendurch sind diese merkwürdigen anthroposophischen Sachen aber immer mal wieder aufgeblitzt (aber nie so, dass ich das Gefühl habe, dass es mich beeinflusst hätte). Ich erinnere mich dass wir zumindest in den unteren Klassen in der Pause kein Fußball spielen durften, weil das Treten angeblich die Aggressivität fördert. Haben wir heimlich aber trotzdem gemacht. Wir hatten einen Lehrer der hat uns Kindern dann immer den Ball weggenommen und gesagt wir würden die Erde treten (Ball = rund = Erde, wtf). Aber in der Oberstufe im Sportunterricht haben wir es glaub ich ein paar mal gespielt (aber selten). Und diesen Mist über Engel, da klingelt auch was. Generell finde ich es nicht schlimm, wenn man die Fantasie von Kindern anregt. Ich habe es geliebt kleine Zwergengärtlein im Wald zu bauen. Die Waldorfschule hat meine Fantasie total gefördert und ich habe gerne Comics gezeichnet oder mir Geschichten ausgedacht. (Apropos Comics: Bei einem Schüler aus einer anderen Klasse gab es ein Gespräch mit den Eltern weil er eine Micky Maus gemalt hat. Das ist halt eine typische Story die zu ner Waldorfschule passt. Mein Lehrer war zum Glück nicht so). Ich stehe immer noch total auf Fantastische Geschichten und spiele gerne Pen&Paper Spiele wie Dungeons&Dragons. Wenn das Ganze dann aber in so eine unterschwellige Indoktrinierung ausartet hört der Spaß auf. Das war bei uns allerdings nicht der Fall. Zumindest erinnere ich mich nicht mehr daran, wenn es so war. Unsere Schule war MITTEN in der Natur (Waldorfschule Evinghausen). Wir hatten sogar einen wunderschönen Schulwald mit angrenzendem Schulgarten wo wir Gartenbau hatten. Wir hatten auch eine eigene Schul-Schmiede wo wir Schmieden gelernt haben (Herstellung von Werkzeugen, Scharnieren aber auch Kunst usw.) und eine Holzwerkstatt (Ich hab mir einen eigenen Schreibtisch gebaut den ich heute noch mit 38 benutze). Wir hatten Gartenbau, Obstbaumschnitt, Elektrowerken (wo wir Gelötet haben und ein Radio gebaut haben), Gold- und Silberschmieden (wo wir Schmuck hergestellt haben), Nähen, Stricken, Weben, Filzen, Arbeiten mit Leder (Schuhe hergestellt) Töpfern, Plastizieren mit Ton, Kochen, Musizieren, Chor, Theater, Landbau auf Bauernhöfen, in der 8ten Klasse gabs auch mal Computerunterricht (das war damals ganz neu an unserer Schule, ist jetzt aber auch schon 25 Jahre her) und noch viel mehr woran ich mich grad nicht erinnere. Man war in den unteren Klassen extrem oft draußen und in der Natur. Die MINT Fächer wurden aber teilweise etwas vernachlässigt. Unsere gesamte Klasse hatte in Mathe einen Punkteduschschnitt von 5 Punkten im Abi (5 von 15). Es gab aber auch ein paar wenige Schüler mit 1en bzw 2en. Auch so Dinge wie Grammatik standen nicht so im Fokus. Wir haben selbst in den höheren Klassen noch Wörter wie "Wie-Wort" benutzt. Wörter wie Personal-Pronomen, Adverb oder Indikativ haben wir nie wirklich benutzt (zumindest nicht ernsthaft genug als dass ich da irgend eine Erinnerung dran hätte), was ich im Nachhinein total ätzend fand, weil mir mein Germanistik-Studium unnötig erschwert hat. Das gleiche gilt für Rechtschreibung. Ich weiß noch wie unendlich viele Rechtschreibfehler ich in meiner Abi-Prüfungen hatte. Das ist aber auch alles meine persönliche Erfahrung. Kann sein dass es einfach an mir lag und andere Klassenkameraden das jetzt ganz anders sehen würden. Andere hatten keine Probleme mit Rechtschreibung. Meine Rechtschreibung hat sich erst nach meiner Schulzeit verbessert. Vieles habe ich mir erst später selber beigebracht. Bei den Lehrern selbst gab es auch Unterschiede, wie krass die auf dieser Antro Schiene waren. Ich würde sagen 50% haben das ernster genommen (zum Glück hatte ich bei keinen von denen irgendwelche Fächer), die anderen 50% eher weniger ernst. Oftmals waren die Eltern viel schlimmer drauf als die Lehrer. Es gab so'n paar Waldi-Familien an der Schule, das war echt weird bei denen. Da durften die Kinder nicht mal Radio hören. Ich selbst bin ein extrem rationaler Mensch geworden. Bei mir stehen Fakten und Wissenschaft an erster Stelle. Ich lehne Esoterik, Homöopathie und Anthroposophie entschieden ab. Ich bin der Meinung das "-ismen" und Aberglaube sehr gefährlich werden können. Die meisten meiner Freunde von der Waldorfschule und ehemalige Klassenkamerade denken genau so wie ich. Aber die meisten haben Eltern die (nach wie vor) esoterisch angehaucht sind und oftmals auch sehr, sehr anfällig für Verschwörungsmythen. Unter den Waldorfeltern sind viele Impfskeptiker und Homöpathie-Fans. Das führt oft zu hitzigen Diskussionen zwischen Eltern und Kindern. Manchmal hab ich das Gefühl dass unsere esoterisch angehauchten Eltern (die aber selber nie auf ner Waldorfschulen waren) uns dort hingeschickt haben weil sie halt Esos waren und wir Kinder dann aber an der Waldorfschule zu reflektiert Menschen ausgebildet wurden um zu erkennen, was Esoterik und Anthroposophie für ein Quatsch ist 😄 Ich kenne aber auch z.B. eine ehemalige Mitschülerin die aus ner hardcore verstrahlten Waldorffamilie kam die jetzt in so einer esoterischen, völkischen Anastasia-Sekte ist. Einfach nur Absturz. Obwohl ich Anthroposophen und Esoteriker und alles in die Richtung zutiefst verachte, würde ich glaube ich, wenn ich Kinder hätte sie trotzdem an meine alte Waldorfschule schicken, weil das ne tolle Zeit war und ich (zumindest bei unserer Schule) nichts wirklich schlimmes in Erinnerung habe. Die Vorteile gleichen die paar harmlosen Antro-Spinnereien 10 mal aus m.M.n. Ich würde dann bei meinen Kindern immer mal wieder auf den Zahn fühlen, was ihnen erzählt wird und wenn da irgend n Eso-Mist bei wäre, würde ich denen erklären, dass sie das nicht glauben brauchen. P.S. Was mir noch aufgefallen ist: dass bei uns damals die ganzen Waldorfschüler n recht eingeschworenes Trüppchen waren die sich son bisschen abgekapselt haben. Und es schwang auch immer so eine leichte Arroganz mit. Man hat sich als was Besseres gehalten als die Staatschüler und hat auch nicht wirklich Kontakt zu diesen gepflegt. Man hat eigentlich meistens was mit anderen Waldorfschülern unternommen (kann aber auch sein das unserer Eltern dass son bisschen so gesteuert haben). Das ist mir damals schon aufgefallen. Als man älter war hat sich natürlich der Freundeskreis erweitert, aber zumindest aus meiner Erfahrung war das immer so eine riesen Bubble mit Kontakten zur Waldorfcommunity. Also auch die ganzen Leute, die dann in diesem Kreis waren, die nicht auf der Waldorfschule waren, waren meistens Leute die ähnlich getickt haben, die vielleicht auch aus so eher "alternativen" Familien kamen. Und die kannten dann auch immer ganz viele andere von der Schule aus den verschiedenen Klassen. Oder anders gesagt: Man hat auf den Partys oft die selben Gesichter gesehen. Außerdem kiffen Waldorfschüler überdurchschnittlich viel 😄 P.P.S. Meine Nichte wurde neulich auf meiner alten Schule eingeschult und beim Vorgespräch gab es auch wieder so komische Fragen wo die Lehrer mehr oder weniger unauffällig rausfinden wollen ob die Eltern auch zur Schule passen. Oder ob das Kind die nötige "Reife" besitzt. Diese Reife wird aber nach beschränkten Eso-Regeln definiert. Als mein Bruder mir ein paar der Fragen erzählt hat bin ich richtig wütend geworden, weil man genau gemerkt hat worauf die abzielten (auch wenn sie augenscheinlich harmlos klangen). Eine Frage war z.B. ob meine Nichte "normal" oder per Kaiserschnitt geboren wurde. Ich finde so eine Frage absolut unverschämt. Besonders weil man weiß aus welchem Grund sowas gefragt wird. Übrigens: Hand of Blood war auch Waldorfschüler. Bester Mann 😄

Vor 2 Monate
RupfDieKatz
RupfDieKatz

Danke für deine ausführliche und durchdachte Schilderung :)

Vor 21 Tag
Maximilian Koschuh
Maximilian Koschuh

Sehr interessanter, detailreicher, glaubhaft-seriöser Einblick. Meine ich echt so! VIELEN DANK.

Vor Monat
rEVOLution RENEGADE
rEVOLution RENEGADE

@Mela nie die Art, wie wir geboren werden, hat nachweislich einen lebenslangen Effekt, auf das gesamte Wesen und die Gesundheit. Wenn man beispielsweise unnatürlich (heute leider die Norm geworden durch das verkommene inhumane durch Profit gesteuerte Gesundheitswesen) entbunden wird (beachte: der Frau wird ihre natürliche Fähigkeit zum Gebären nicht zugestanden), dann ist man nachweislich anfälliger für körperliche als auch seelische Krankheiten. Viele Mamas erleiden durch die Norm-Geburten auch ein lebenslanges Trauma, was deren Kinder auch extrem beeinflusst. Es ist ein komplexes Thema, aber im Grunde geht es darum, was ich eingangs schon geschrieben habe: wenn man in Ruhe und natürlich geboren wird, hat das einen entscheidenden (uns absichtlich verschwiegenen) Einfluss auf das gesamte Leben eines Menschen.

Vor Monat
FunkyDebob
FunkyDebob

@FCK PTN ich wüsste nicht das Kinder die durch einen Kaiserschnitt zur Welt kamen an Waldorfschulen „ausgesiebt“ werden. Wurde ihre Nichte bzw. deren Eltern persönlich befragt ist das grenzwertig. War es im Fragebogen der Anmeldung zur Aufnahme sind diese Angaben freiwillig und als solche gekennzeichnet. Ein klärendes Gespräch kann dann die Hintergründe wieso diese Frage gestellt wird klären und weshalb sie von Wichtigkeit sein kann für die schulische und individuelle Entwicklung des Kindes. Ob das noch zeitgemäß ist so direkt zu fragen ist wiederum eine andere Diskussion. Danke der Antwort und ein schönes Wochenende.

Vor Monat
FCK PTN
FCK PTN

@FunkyDebob hab ich ja schon in den Kommentaren geschrieben. Es ist trotzdem unangebracht danach zu fragen und aufgrunddessen "auszusieben" oder irgendwelche Sachen abzuleiten. Denn irgendwas wird ja abgeleitet sonst bräuchte man nicht fragen.

Vor Monat
M F
M F

Ich selbst war nie an einer Walddorfschule, alle Menschen die ich kennen gelernt habe die dort waren haben mich jedoch immer durch eine herausragende Selbständigkeit, Hilfsbereitschaft, kreativem Talent und Humor begeistert. Ich glaube dass sind Eigenschaften die der Gesundheit unserer Gesellschaft sehr gut tun und gefördert werden sollten.

Vor 2 Monate
Christian H.
Christian H.

Ist ne Körperlehre so wie Karate, Tai Chi und so weiter... Das kann man durch Intelligenz, Verstand und Kognition nicht messen oder verstehen... Es ist halt so

Vor 23 Tage
Evelyn _
Evelyn _

Ich selbst mache mein Abi an einer staatlichen Schule, aber tatsächlich ist es bei uns so, dass die Waldorfschüler in unserer Stadt generell mit einem besseren Abitur abschließen als wir…. Das wird uns jedenfalls von unseren Lehrern, die ja auch das Abi der Waldorfschüler korrigieren, mitgeteilt.

Vor 25 Tage
Helix sapiensis
Helix sapiensis

@J. K. das ist das Problem von Waldorf von den Punkt gebracht. Tschüss Boden. Hallo Verschwörung.

Vor Monat
Bin Frishinger
Bin Frishinger

@Gabriel Manz Jap, das sehe ich genau so. Bin etwas enttaeuscht weil ich irgendwie dachte das Magazin Royal arbeitet anders.

Vor Monat
Gabriel Manz
Gabriel Manz

das klickt sich aber leider nicht so gut

Vor Monat
Ulrike Probstei
Ulrike Probstei

Bin Waldorfschülerin und mir hätte nichts Besseres passieren können. Da habe ich mich ohne die im Film genannten Gruseligkeiten 13 Jahre wohl gefühlt.

Vor Monat
cagre nita
cagre nita

also, ich war von der ersten bis zur 13 klasse in der waldorfschule und muss sagen, das hat mir als dyskalkuliker wirklich den arsch gerettet, das es alles langsam anging. gleichzeitig war ich ein richtig ungeschicktes kind, bzw. hatte kein körpergefühl und sricken, handwerken, eurythmie etc. haben mir sehr gerholfen... Mann muss jetzt aber auch sagen, das die negativen aspekte von schule zu schule stark schwanken und es bei uns nur so seltsames sektenhaftes abbeten von irgendwelchhen gedichten, rumtanzen in bunten seidenkostümen, im religionsunterricht engel und geister malen , oder unangenehme auffassungen von hygiene (lehrerseits) als negative aspekte gab.

Vor Monat
cagre nita
cagre nita

@Vyvas Hab trotzdem abi mit 2,8 hinbekommen, also begabt wohl eher nicht, aber auch nicht unterdurchschnittlich...

Vor Monat
Vyvas
Vyvas

Ich glaub du bist einfach unterdurchschnittlich begabt

Vor Monat
DaylyRob
DaylyRob

als Lehrer an einer staatlichen Schule stehe ich der Notengebung sehr kritisch gegenüber. Für die allermeisten ist es schlichtweg eine extrinsische Motivation, wenn sie gute Noten erhalten. Ist ja auch logisch. Gute Noten = Kein Stress mit Lehrern und Eltern. Ich genieße die Anerkennung, das Lob, die zusätzliche Liebe meiner Eltern. Außerdem ist es ein sich ständiges Messen mit den Mitschülern. Was hast du? Ne 3...ich hab ne 2. Waas, eine 5??? Woah scheiße, du tust mir echt leid! Auf der anderen Seite haben wir Kinder, die durch schlechtere Noten allmählich verzweifeln, resignieren und deren Selbstwertgefühl sukzessive abgebaut wird. Die Eltern sind ratlos, erbost oder schämen sich für ihr Kind. Die Lehrer werden ungemütlich, Mitschüler ranken sich gegenseitig in ihren Leistungen. Das muss nicht immer so radikal sein, aber ich habe es oft genug mitgekriegt. Mir tut das im Herzen weh und es pusht eine ohnehin viel zu perfektionistische und narzisstische Gesellschaft. Weg mit den Noten sag ich da nur.

Vor 2 Monate
S.23
S.23

So fühle ich mich gerade in der Wirtschaftsschule. Ich hab vor abzubrechen und mir eine Ausbildung zu suchen 😐

Vor Monat
contre posición
contre posición

Freerk Huisken Thema Schule... Richtige Schulkritik.

Vor 2 Monate
Eileen Ullmann
Eileen Ullmann

Äü

Vor 2 Monate
Son Goku
Son Goku

@Isabella Geig ja, englisch habe ich in der grundschule auch nicht gelernt, weil der lehrer 2 jahre lang krank war. Ersatz gab es nicht. Habe es dann durch filmegucken gelernt. (Meine gesamtschule war auch wie eine waldorfschule. Wir hatten kein englischbuch und gelehrt wurde auf sehr niedrigem niveau. Nach der 10. Klasse wahrscheinlich nur A2-B1 Niveau. Die schule hatte aber einen guten ruf und wurde von erwachsenen empfohlen.) Leider muss ich das bad putzen, da es ansonsten keiner in der wg macht. Es ist nicht wirklich dreckig, aber spaß macht es auch nicht. Aber ja, ansonsten würde ich es auch machen. Intrinsische motivation wäre ja auch das beste. Aber sie zu erhöhen, sie ziemlich schwer. Auch an der uni nicht wirklich, wo es eigentlich selbstverständlich sein sollte. Z.B. wird es im freiwilligen sprachkurs durch das hohe tempo zerstört. Die hälfte hört dann einfach auf, obwohl sie dafür 40€ gezahlt hat. Ohne den sprachkurs wäre ich aber viel langsamer beim lernen. Es gibt hier zwar noten, aber sie "zählen" nicht. In diesem tempo könnte man umgerechnet 6 fremdsprachen innerhalb von 3 jahren lernen (C2). Da ist aber alles freiwillig, auch Hausaufgaben. Deshalb müsste man wirklich motiviert sein

Vor 2 Monate
Isabella Geig
Isabella Geig

@Son Goku Ja da stimme ich dir zu bei manchen Dingen muss man wirklich sehr viel Motivation erzwingen... Dann ein anderes Beispiel: Putzt du das Bad, weil du da Lob für bekommst oder eine gute Note oder weil du für dich selbst einfach eine saubere Wohnung habe möchtest? Da macht das Endresultat (die saubere Wohnung) doch wieder Spaß oder nicht? Die meisten haben Englisch auch nicht durch die Schule richtig sprechen gelernt, sondern durch Filme und vllt Auslandsaufenthalte oder durchs Zocken. Ich hab aus der Schule nur das mitgenommen, was mir Spaß gemacht hat zu lernen der Rest wurde gelöscht 😅 Ah und nochwas ich bin auf der Arbeit im Vergleich mit anderen auch eine absolute Anfängerin aber ich seh nen Fortschritt und das ist der Motivator 🙂 der Beste zu sein ist unrealistisch...

Vor 2 Monate
Cele Brodwen
Cele Brodwen

Könnt ihr mal so einen Bericht über den Einfluss von Kirchen auf Schulen machen? Religionsunterricht und so

Vor Monat
Helmbert Eisenschnauzer
Helmbert Eisenschnauzer

Sehr guter Beitrag! Die Tatsache, dass an öffentlichen Schulen eines offiziell säkularisierten Staates standardmäßig christliche (kath oder ev) Religionslehre als teilweise einziges ethisches/philosophisches VORRÜCKUNGS-(und damit unausweichliches Pflicht-)fach unterrichtet wird, lässt einen beim Rümpfen der Nase über esoterischen Hokuspokus an Privatschulen dann doch durch den beißenden Beigestank der Heuchelei etwas nüchtern werden.

Vor Monat
claudio badertscher
claudio badertscher

Habe mir eben die Kommentare der ehemaligen Schüler durchgelesen und ich bin erstaunt, wie gut die auf den Beitrag reagieren. Anscheinend bring die Schule intelligente, kritikfähige Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein hervor.

Vor 2 Monate
Lothar Ramstedt
Lothar Ramstedt

@Helix sapiensis Sozioökonomisch gehören Antroposophen zur bürgerlichen Mittel-schicht, mit Ausläufern nach oben, auch wenn Sie ihren Status verschweigen oder ignorieren.

Vor 16 Tage
Lothar Ramstedt
Lothar Ramstedt

@Immer Vergnügt Wieso behaupten Sie ohne Beweise, dass ich Meinungen blockiere? Ich kenne antroposophische Familien, die sehr aufgeschlossen und diskutierfreudig sind. Dog-matiker gibt es überall.

Vor 16 Tage
goethefan1994
goethefan1994

@Near Woran merkt man, dass du auf eine Waldorfschule gehst? Weil du ganz offensichtlich erst Rechtschreibung gelernt hast, als du schon deinen Asthral-Leib hattest, denn ansonsten wüsstest du doch sicherlich, dass "widersprechen" nichts mit "noch einmal" (anderes Wort für "wieder") zu tun hat, sondern mit "dagegen".

Vor 16 Tage
Christian H.
Christian H.

@Lothar Ramstedt hab ne schön Erklärung von einem Buddhisten bekommen... Egal ob Verschwörungstheorien oder Angst vor Androposophie... Sobald wir keine Probleme haben fangen wir an uns vor Geistern zu fürchten... Früher kamen sie aus dem Jenseits... Heute Sorgen sie für die Angst, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit abnimmt... Wir durch Mikroben getötet werden... Tiere sind so für sie ist der Hauptzustand Angst... Wir sind ja so wissenschaftlich.... Blablbla

Vor 22 Tage
Lothar Ramstedt
Lothar Ramstedt

@Yunashelia Damit muss man bei Privatschulen rechnen.

Vor 22 Tage
Ben F
Ben F

Ich bin Lehrer an einem staatlichen Gymnasium und war 4 Jahre lang Vorsitzender eines Trägervereins für den Waldorfkindergarten meiner Kinder - mit entsprechendem Einblick in die Schulwelt. Auch weil wir in einem Waldorf-Ballungsraum leben. Mein Fazit ist, dass die esoterischen Aspekte der Anthroposophie von den meisten Waldorf-beteiligten zwar studiert, aber nicht für bare Münze genommen werden. Die meisten Waldorferzieher, die ich kennengelernt habe, haben diesen Weg eingeschlagen, weil sie ein umfassendes Verständnis davon gelangen wollen, was "gut" für "Menschen" - insbesondere Kinder - ist. Also setzen sie sich mit Steiners Lehren auseinander und verwerfen sehr vieles davon, nutzen aber die guten Aspekte (ja, die gibt es durchaus) und richten danach ihre Pädagogik aus. Oft mit wirklich gutem Erfolg, wie ich finde. An staatlichen Schulen ist dieser Aspekt schon immer zweitrangig gewesen. Wissensvermittlung steht im Vordergrund, nicht die gesunde Entwicklung von heranwachsenden Menschen. In der Ausbildung von Lehrern sucht man diesen Aspekt vergeblich. Wie viele tausende Kinder jährlich durch dieses staatliche Raster fallen, wie viele scheitern und wie viele Bedürfnisse ignoriert werden - darüber würde ich mir mal einen kritischen Bericht wünschen, denn ich erlebe das jeden Tag.

Vor 2 Monate
Andrea Berg
Andrea Berg

@Basti Lamm Mein Sohn hatte in den ersten vier Jahren auch gar keine Lust, zu lernen, seine Hefte ordentlich zu führen, Hausaufgaben zu machen. Das war an der Waldorfschule. Er wollte wegen seiner Freunde trotzdem da bleiben und dann wurde es laaangsam besser, das Abi lief dann gut.

Vor 22 Tage
Andrea Berg
Andrea Berg

@anthrodiskurs Die Schüler an Waldorfschulen (und deren Eltern) müssen absolut den Wünschen des Waldorfsystems gerecht werden. Da herrscht nicht die Freiheit, von der so viel geredet wird. Bis Kl. 9 sind Inhalte gleichgeschaltet, keine individuelle Freiheit, Ideologie bestimmt, was gelernt wird.

Vor 22 Tage
Feli S
Feli S

@Andrea Berg .....wenn ich nicht den Daumen drauf gehalten und gegengesteuert hätte, hätte diese W‘schule meinem Sohn noch mehr geschadet! Was ich bei und an der betreffenden Waldorfschule erlebt und mitgemacht habe, reicht von verantwortungslosen Lehrern bis zu Alkoholikern, die mit spätpubertierenden Schülern zum Saufen nach München aufs Oktoberfest fuhren bis zu jede Menge „Handarbeiten“ die niemals fertig wurden, bis zu vernachlässigten Kindern,die bis Ende 12. Klasse mitgeschleift wurden, weil deren Eltern genug gespendet haben. Die meisten Eltern wissen nicht, daß der Staat je nach Waldorfschule bis zu 85 -95 % der Kosten der Waldorfschulen übernimmt und nur ganz wenige Waldorflehrer überhaupt ein Staatsexamen haben ! Dazu kommt noch die durchschnittliche Anzahl von mindestens 35 Schülern pro Klasse, mitunter bis zu 40 ! Es gibt allgemein keine Schulaufsicht ; jedoch einen „Distel-Bund“ von Eltern geschädigter Kinder.

Vor 23 Tage
Kassandra Wedel
Kassandra Wedel

@fs7 Sch. Es wird einem an der Waldi nicht der Zugang zu Bildung verwehrt, wie kommen sie darauf?Schon Mal eine Schule erlebt in der Schüler sich ein Jahr lang mit etwas beschäftigen sollten womit sie sich nie beschäftigt haben und darüber einen Vortrag und eine Arbeit schreiben müssen? Sowas gibt's an den Waldorfschulden und meine Freunde dort hatten oft tolle Praxisverbundene Lernaufgaben was wir an Staatlichen nicht hatten. Da ging es hauptsächlich um auswendig lernen und Wiederkauen. Bildung ist aber mehr als das, die meisten haben soviel doch wieder vergessen.

Vor Monat
Sophie Charlotte H.
Sophie Charlotte H.

​@fs7 Sch. Ah ja, meine Eltern, die mit mir regelmäßig über die Inhalte in der Schule geredet haben, mich ab der 5. Klasse bei Referaten unterstützt haben, haben mir 11 Jahre lang den Zugang zur Bildung verwehrt, während die Kindes des Jahrgangs, in den ich dann auf der Gesamtschule wechselte (fand es einfacher Abi Punkte schon ab der Q1 zu sammeln statt nur in den zentralen Abi-Prüfungen) in der Sek 1 mehrere Fächer mind. ein halbes Jahr nicht hatten - hatten einen super Zugang zur Bildung hatten? 😅

Vor Monat
Doodle Time
Doodle Time

Ich war Waldorfschüler, 12 Jahre lang. Wie andere auch schon bestätigt haben, wir haben keine esoterischen oder pseudowissenschaftlichen Dinge gelernt, dafür aber Kreativität und vieles andere. Theaterprojekte, Arbeit mit Ton, Holz und Metall, sowie Gartenbau waren eine tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Statt des üblichen Drucks durch die Noten haben wir mehr Zeit gehabt und haben individuelle textliche Zeugnisse bekommen. Erwähnenswert ist übrigens auch, dass sich die Schulgebühr nach dem Einkommen der Eltern richtet, wer mehr hat, zahlt mehr. Ja, es gibt vieles das man ändern könnte, trotzdem ist die Waldorfschule eine echte Alternative zum völlig überholten, klassischen Schulsystem.

Vor 2 Monate
Milena Dalla Zuanna
Milena Dalla Zuanna

Ich habe exakt die gleiche Erfahrung wie du gemacht.

Vor Monat
Paulinchen
Paulinchen

Stimme ich dir vollkommen zu! Bin seit 9 Jahren an der Waldorfschule.:)

Vor Monat
Johannes Depner
Johannes Depner

Einige Wochen nach meinem ersten Schultag (also im Alter von 6 Jahren) bin ich von der Grundschule nach Hause gekommen und habe meiner Mutter tot ernst gesagt ich würde lieber sterben als noch einen Tag in die Schule zu gehen. Meine Mutter hatte keine Erfahrung geschweige denn Neigung zur Anthroposophie, entschied sich dennoch dafür mich auf die Waldorfschule zu schicken. Schon nach kurzer Zeit blühte ich förmlich auf. Kunst, und gestalterische Fächer wie Handwerken und Gartenbau formten meinen Charakter und prägen mich bis heute. Keine Gnome, keine rechten Lehrer und das Bild von Rudolf Steiner hab ich kein einziges Mal zuvor gesehen. Es kann sein das viele Waldorfschulen sehr unterschiedlich ticken, trotzdem bin ich mir sicher das Video hätte 5 mal so lang sein können würde es um die Missstände der herkömmlichen Schulen gehen.

Vor 2 Monate
Laura S.
Laura S.

@Picknick Mondlicht Das finde ich ziemlich unpassend ausgedrückt. Wenn ein Kind schon in der ersten Klasse so extreme Probleme hat und wie hier beschrieben wurde und lieber sterben möchte, als weiter die Schule zu besuchen geht das weit über "das Kind will nicht in die Schule" hinaus. Diese enormen Probleme können verschiedene Hintergründe haben, zum Beispiel Mobbing, Leistungsdruck, Verständnisprobleme von verschiedenen Sachverhalten, oder einfach Lehrer die auf keinen Fall eine pädagogisch wichtige Position haben sollten. Und zu implizieren, dass die Eltern etwas falsch gemacht hätten, weil sie "nachgegeben" haben, ist genauso unpassend. Ich finde es gut, wenn Eltern ihre Kinder ernst nehmen und ihnen zuhören, anstatt immer nur zu sagen "tja, das ist halt so, komm damit klar." oder sie einfach komplett zu ignorieren. Es geht bei der Waldorfschule um Selbstständigkeit und eigene Entfaltung. Natürlich hat das System auch viele Fehler, ein paar Punkte der Idee sind nicht ganz ideal und einzelne Menschen oder Schulen machen oft Fehler. Dennoch finde ich wären Waldorfschulen durchaus in der Lage, die Schüler aufzufangen, die durch das aktuelle staatliche System fallen. Ich persönlich wäre im Nachhinein gerne auf eine Waldorfschule gegangen. Dafür habe ich viele verschiedene Gründe und ich bin sicher, hätte ich die Gelegenheit dazu gehabt, wäre ich heute ein gesünderer, erfolgreicherer Mensch.

Vor 9 Tage
jasmin
jasmin

Ich geh auf eine öffentliche staatliche Schule und meine Schule ist noch eine der schickeren und glaub mir bei uns gibt viel kranken scheiß alleine darüber könnte man ein 30 Minuten Video machen

Vor Monat
Sophie Charlotte H.
Sophie Charlotte H.

Ich glaub, das Bild von Steiner hängt auch nur im Lehrerzimmer, war bei mir so und konnten nur die Lehrerkinder wie ich sehen 😅. Ich kann mich auch weder an Gnome noch an rechte Lehrer erinnern, da gab es auf der Gesamtschule hinterher deutlich rechtere Lehrer.

Vor Monat
Ewiger Schüler
Ewiger Schüler

@Richard Mängelmann was isn passiert?

Vor Monat
Richard Mängelmann
Richard Mängelmann

Man, da bin ich richtig eifersüchtig:( Ich frag mich immer wie anders es mit mir geworden wäre, wenn ich an so eine schule gekommen wäre....Ich war so kreativ, vielleicht hätte man sich da echt entfalten könnten und es nicht unterdrückt wie auf meiner

Vor Monat
Jonathan Schneider
Jonathan Schneider

Ich war an einer staatlichen Schule und kann nicht klagen, obwohl die kreativen Fächer zu meiner Zeit noch nicht super gefördert waren, bin ich froh in einer wissenschaftliche und kritische Schule gewesen zu sein. Ich finde es sehr gefährlich positive Ideen und Strukturen mit fraglichem Gedankengut zu verpacken, auch wir hatten Lehrpersonen, die sich an offeneren pädagogischen Konzepten orientiert haben ohne einschränkender und gefährlicher Einstellungen.

Vor Monat
Myla
Myla

Ich habe nur Erfahrungen an einer Waldorfschule gemacht, in der ich als Schulbegleiterin nach dem Abitur gearbeitet habe. Ich will hier also auf keinen Fall pauschalisieren. Mittlerweile bin ich selbst angehende Lehrerin, deshalb möchte ich gerne einige Erfahrungen schildern: 1. Ausbildung der Lehrkräfte: Der sonderpädagogische Bereich, in dem ich hauptsächlich eingesetzt war, nennt sich "Seelenpflege". Nur ein Lehrer dort hatte an einer staatlichen Schule Sonderpädagogok studiert und er war meiner Ansicht nach der einzige, der kompetent war. Die anderen Lehrer waren fast alle maßlos überfordert, haben die Kinder teilweise mit Gewalt samt ihrem Tisch auf den Flur geschmissen, nur angeschrien, es schien alles völlig konzeptlos. Ich musste mir für die von mir betreuten Kinder manchmal komplett selbst die Lerninhalte ausdenken, wohl gemerkt ohne jegliche Ausbildung. Es gab mehrmals Situationen, in denen ich kurz davor war, das dem Schulamt zu melden. Natürlich ist der sonderpädagogische Bereich sehr schwierig und ich weiß leider auch aus der eigenen Familie, dass es auch in staatlichen Sonderschulen oft nicht besser aussieht. 2. Religion: Viele Ansätze wie Routinen, Eurythmie, künstlerisches sowie musikalisches Erleben, sind sicher sinnvoll. Was ich aber absolut fragwürdig finde, ist der Umgang mit Religiosität. Da wird sich einfach an christlichen Liedern und Symbolen (z.B Marienliedern) für die Morgenrunden bedient, aber es findet überhaupt keine Vermittlung darüber statt, was die Kinder da eigentlich singen. So mussten damals auch die muslimischen Kinder natürlich alle mitsingen. Die Waldorfschule nenn sich ja bekenntnisfrei, aber bedient sich für die Erziehung einfach wahrlos aus verschiedenen Religionen. Da wurden morgens Marienlieder gesungen und anschließend (als scheinbar faktisch angesehene) Geschichten über Odin und die nordische Mythologie erzählt. 3. Umgang mit moderner Musik, Kunst: Hier kann ich ein Erlebnis aus dem inklusiven Bereich erzählen. Ein autistisches Mädchen hatte durch einen FSJler, der Gitarre spielt, ihre Musikalität entdeckt. Er spielte alle möglichen modernen Lieder (vor allem Rock) und sie konnte sofort den Schlagthythmus an der Gitarre auswendig, sodass er die Akkorde griff und sie die Saiten schlug. Anstatt das Mädchen, das offenbar eine Begeisterung für Rockmusik hatte, da weiter zu fördern, wurde sie in die Musik-AG gesteckt, wo sie trommeln durfte und natürlich nur sehr klassische Musik gemacht wurde, was ihr überhaupt nicht gefiel und weshalb sie nie mitspielte. 4. Unterricht und Lernziele: Ich kenne den Lehrplan der Waldschofschulen nicht, weiß aber, auf welchem Stand die Viertklässler waren, die dort im inklusiven Bereich unterrichtet wurden. Ich spreche hier explizit von den nicht behinderten Kindern. Von denen konnte in der vierten Klasse ein Großteil noch keinen vollständigen Satz schreiben. Das führte auch dazu, dass viele Kinder extrem unterfordert waren. Es wirkte durch den freien Unterricht auch alles sehr konzeptlos und manche Kinder kamen damit offenbar gar nicht klar. 5. Umgang mit Kindern, die nicht ins System passen: Ich war in der inklusiven Klasse und betreute dort zwei Kinder mit Downsyndrom. Bei einem weiteren Jungen in der Klasse bestand offenbar ein individueller Förder-, bzw Betreuungsbedarf. Er war sehr unruhig, konnte sich nicht konzentrieren, störte den Unterricht, war aggressiv. Ich durfte mit ihm auch einige Male in einem anderen Raum lernen und nach nur 5 Minuten mit dem Jungen war mir klar, dass er extrem wissbegierig und hoch intelligent sein muss. Ich erfuhr später durch seine Mutter, dass er kurze Zeit später von der Schule geflogen ist und danach in die 5. Klasse eines staatlichen Gymnasiums kam, wo er auf einmal einer der besten Schüler war, total integriert, ein völlig anderes Kind. Das sind jetzt nur einige Erlebnisse, die mein Bild von Waldorfschule aber sehr geprägt haben. Und natürlich gab es auch vieles, was ich sehr gut fand: Beispielsweise den schuleigenen Bauernhof mit Pferden, Lamas, die vielen Ausflüge ins Grüne, die Routinen, das Musizieren, Tanzen und Malen, das notenfreie System. Das alles sind sicher Teile, die sehr gut sind und die positiven Seiten der Waldorfpädagogik zeigen. Und es gibt sicher auch Kinder, für die dieses Konzept gut ist und die sich dort gut entfalten und entwickeln können. Aus meinen eigenen Erfahrungen überwiegen für mich persönlich aber leider die negativen Erfahrungen, die mir ein ganz anderes Bild von Waldorfschule gezeigt haben. Nämlich, dass sie eigentlich keine wirklich freie, individuelle Entfaltung der Schüler zulässt und dass teilweise sehr veraltete, fragwürdige Erziehungsmethoden praktiziert werden.

Vor 2 Monate
Celine
Celine

Kann alles was du gesagt hast bestätigen. Ich war selben 3 Jahre da und es ist genauso, oft sogar noch schlimmer als du es beschrieben hast.

Vor 7 Tage
Maria E. Fölling
Maria E. Fölling

Danke für deinen Einblick ... ich bin baff. Als Sozialarbeiterin staune ich immer. Immer wieder was wir da versäumen ... ich glaube ein großer Schlüssel ist echt der Personal Mangel.

Vor Monat
Doodle Time
Doodle Time

@Helix sapiensis das ist nicht korrekt!

Vor Monat
Helmbert Eisenschnauzer
Helmbert Eisenschnauzer

Cool, dass du dir so viel Zeit genommen hast! Vielen Dank! Ein starker und differenzierter, wenn auch letztendlich anekdotischer Beitrag. Es scheint so, als wäre der wichtigste Punkt: du warst da auf einer schlechten Schule. Grottenschlecht. Nicht vorhandenes Konzept, inkompetente, frustrierte Pädagogen. So ein Konglomerat an Unvermögen kann sich aber auch durchaus an Regelschulen bilden. Ich war als Praktikant (ca. 2011) mal an einer Grundschule, in welcher eine Klassenlehrerin ein waschechtes Blockwartsystem errichtet hat. In der Klasse hab es eine Gruppensitzordnung. In jeder Kleingruppe gab es ein Kind, welches jeden Regelverstoß der anderen Gruppenmitglieder notieren musste. Das hat die Lehrerin mit viel Druck und auch Belohnungen forciert. Zum Schluss wurden die notieren Kinder bestraft und vor der Klasse bloßgestellt. Es gab Kinder, die sich in die Hose gemacht haben, weil sie sich nicht getraut haben, zu fragen, ob sie nach der Pause (in der ja gefälligst jedes Kind, das muss, auf die Toilette zu gehen hat) aufs Klo gehen dürften. Das war das Ausmaß der Schreckensherrschaft. So etwas kann nur passieren, wenn das gesamte System an dieser Schule so etwas zulässt. Und das hat es auch. Die Rektorin, die ebenfalls Kinder autoritär angepflaumt und bloßgestellt hat, saß im Stadtrat. Solche Systeme bilden sich über Jahre und es wird immer schwieriger, da etwas zu ändern, weil Menschen, die so unreflektiert und grausam handeln, Kritik immer als Angriff und Bedrohung statt als Chance auf Verbesserung auffassen. Und als guter Pädagoge hältst du es da keine 10 Tage aus, außer du verfügst über ein schier unendliches Maß an Resilienz. Ich finde, dass die Parallelen zwischen unseren beiden Anekdoten in Sachen Pädagogik und menschlichen Versagens deutlich überwiegen im Vergleich zu den Unterschieden im Schulkonzept. Persönlich finde ich aber auch, dass das Grundgesetz als Basis für eine pädagogische Einrichtung dann doch mehr hermacht als die Wirrungen eines Wahrsagers, der vor 100 Jahren gewirkt hat. Wenn es um Integration geht, gibt es schon seit Jahren ein Konzept, welches das gesamte System viel durchlässiger und hellhöriger macht für Leute wie deinen Fünftklässler: die Gesamtschule. Dadurch würden vielleicht auch die meisten Privatschulen obsolet... Aber dafür brauche man gute Pädagogen... Und Geld... Das ist das Problem. Danke nochmal für den Beitrag.

Vor Monat
Helix sapiensis
Helix sapiensis

Danke für diesen Beitrag! Du kennst den Lehrplan übrigens nicht, weil es keine gibt.

Vor Monat
Mylena
Mylena

Respekt an Fridolin und seine krasse Linienführung 💚

Vor Monat
Dennis Offline
Dennis Offline

🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Vor Monat
R. Gart
R. Gart

Selber Waldorfschüler gewesen... wichtig ist doch sich mit dem Thema kritisch auseinander zu setzen. Handwerken in der Mittelstufe war das beste was mir passieren konnte! hab die liebe zum Handwerk entdeckt ob Schmieden oder Steinmetzen ...ist die beste zeit gewesen. heute Stolz auf meinen Werdegang als Schreinermeister. Vielleicht sollte ich mal mit meinem Basilikum in der Küche mehr Netflix schauen oder ins Kino gehen damit es nicht alle drei Monate komplett vergammelt

Vor 2 Monate
Maximilian Koschuh
Maximilian Koschuh

HAHAHAHA. Geniales Kommentar!!!

Vor Monat
Jacky Jo.
Jacky Jo.

"Mit dem Basilikum Netflix schauen" 😂 Made my day!

Vor Monat
keeprollin
keeprollin

@Leonie Nicht unbedingt nötig. Unser Basilikum steht nach 7-8 Monanten immer noch glücklich mit der gekauften Erde.. =/

Vor 2 Monate
Leonie
Leonie

Das mit dem Basilikun liegt nicht an dir, du müsstest die komplette erde sofort wechseln nur dann hat er eine überlebenschance

Vor 2 Monate
Justin Jost
Justin Jost

Meine Eltern haben mich auf die Waldorfschule nach Dortmund geschickt. Sie wurde nicht müde zu betonen: "Du sollst es mal besser haben". Mein Klassenlehrer war ein autoritäres, übergriffiges Arschloch. Im Matheunterricht z.B. mussten wir Kinder uns auf die Schulbank stellen, im Falle das Kopfrechnen-Aufgaben nicht gelöst wurden. Unruhige Kinder wurden in die "stille Ecke" verbannt. Jener Lehrer hätte sogar fast erwirkt, dass zwei meiner Mitschüler in die angrenzene Georgschule verbannt wurden (anthroposophische Einrichtung für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung). Es gab einen Lehrer der im Sportunterricht Bälle nach den Jungs warf. Was ist (heute) aus pädagogischer Sicht dazu sagen? Prinzipiell ist genau das eingetreten, was meine Eltern mir ersparen wollten. Um nicht falsch verstanden zu werden, ich erachte die Waldorfschule für wichtig- allerdings für dringend reformbedürftig.

Vor Monat
DonBelial
DonBelial

Musste auch an staatlichen Schulen in der Ecke stehen, 3 Stunden heulend Strafarbeiten schreiben in der 3. Klasse, wurde von nem Alkoholiker-Lehrer geschlagen, von Lehrern offen gemobbt und noch anderes, weitaus schlimmeres. Sportbälle auf Jungswerfen ist da Pipifax. Sehe nicht, was das ganze mit Waldorf-Schulen zu tun hat. Es ist halt nicht jeder Lehrer ein guter Pädagoge.

Vor 6 Tage
Arne
Arne

Die Dortmunder waldorfschule hat selbst bei vielen "Waldis" einen sehr schlechten Ruf. Schade das es euch so ergangen ist :/

Vor 9 Tage
M.T
M.T

Genau das selbe in grün (Mathelehrer hat mich gemobbt, selbe mit dem Kopfrechnen auf der Bank, Stille Ecke, vor die Tür schicken, wollten mich auf eine Sonderschule schicken) Aber auf einer Regel gesamtchule....kommt eben immer auf die Lehrer an ich wäre lieber auf eine waldorf gegangen

Vor 15 Tage
Milly
Milly

naja, das kenne ich auch von staatlichen schulen

Vor Monat
Aarni Kuoppamäki
Aarni Kuoppamäki

Ich war von der ersten Klasse bis zum Abi auf einer Waldorfschule. Glaube, es war für mich persönlich gut, in der Schule Musikunterricht zu bekommen, im Chor zu singen und im Orchester zu spielen. Ich habe Holz- und Textilarbeit ausprobiert, Gartenbau, Töpfern, Metall- und Elektroarbeit. Der Zusammenhalt in der Klasse war super, und ich habe zu meinen ehemaligen Mitschülern auch 20 Jahre später noch ein gutes Verhältnis. Ich habe ein sehr gutes Abi gemacht. Für manche meiner Mitschüler kam die Umstellung, auf einmal Leistung bringen zu müssen, um die Prüfungen zu bestehen, aber zu plötzlich. Teilweise haben sie das Abi dann auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Ich bin in meiner Schulzeit auch ein paar Mal auf anthroposophischen Unsinn gestoßen. Ein Lehrer meinte, wir sollten nicht Fußball spielen, weil irgendein Anthroposoph vor hundert Jahren gesagt hatte, der Ball sei rund wie ein menschlicher Kopf, und deswegen sei Fußballspielen wie gegen den eigenen Kopf zu treten. Vielleicht hat mir das geholfen, in frühen Jahren mein Bullshit-Radar zu entwickeln. Wir haben trotzdem in jeder Pause Fußball gespielt. Wenn der besagte Lehrer vorbei kam, haben wir "Fuß!" geschrien und kurz so getan, als würden wir Handball spielen. Derselbe Lehrer hat übrigens auch mehrmals mit dem Schlüsselbund nach Schülern geworfen. Mein Klassenlehrer auch mal einen aufmüpfigen Mitschüler in den Teich befördert - der war danach aber nicht mehr lange Lehrer an der Schule. Ich könnte mir vorstellen, mein Kind auf eine Waldorfschule zu schicken. Aber ich würde mir die Schule vorher anschauen und vor allem versuchen, den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin kennen zu lernen. Die machen nämlich in den ersten acht Jahren einen Großteil des Unterrichts.

Vor 2 Monate
Nora Low
Nora Low

Ich bin in der fünften Klasse an die Waldorfschule gewechselt wegen ADHS und meiner Dyskalkulie. Ich konnte mir einfach keine Zahlen über 20 vorstellen, mich nicht konzentrieren und meine Klassenlehrerin wollte mich daher an die Hauptschule stecken. Dann kam Waldorf und da habe ich 3-4 Jahre so weitergemacht, immer die schlechteste in Mathe und später Physik, aber mit einer großen Leidenschaft für Geschichte und Literatur, was meine Lehrerin stark gefördert hat. Daneben mochte ich auch die ganzen kreativen Fächer sehr gerne. Jeden Tag 2 oder mehr Stunden etwas mit den Händen zu machen hat mir, retrospektiv gesehen, enorm geholfen, mich zu entwickeln. Ich lese hier von einigen, dass es auch an anderen Schulen kreative AGs und Fächer gibt, aber der Unterschied ist größer als viele glauben. An einer Waldorfschule lernt jedes Kind Stricken, Töpfern, Weben, auf einem Bauernhof arbeiten, Theater spielen, Möbel bauen, etc. Dadurch entwickelt man einen Blick auf viele unterschiedliche Perspektiven. Heute bin ich selbst Lehrerin an einer IGS und seit kurzem Studienrätin. Manchmal frage ich mich, ob ich das auch wäre, wenn ich an der Hauptschule gelandet wäre. Der Esotherikkram gehört natürlich abgeschafft und das große Problem ist leider, dass Waldorfschulen von Schule zu Schule sehr verschieden sind und von großartig bis rechts/schwurbel variieren, aber ich würde mir wirklich wünschen, dass öffentliche Schulen das Konzept, Menschen ganzheitlich zu bewerten und sie nicht als Kinder schon in Kategorien und Formen zu pressen, ein bisschen übernehmen würden.

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@DoRaWa und das braucht der Mediziner und vor allem der Konditor mit Mittelschulabschluss, der davon nie was gehört hat??? Du laberst Bullshit! Noch dazu ist das alles Bildungsinhalt auch der Waldorfschulen! Dein Kommentar daher per se unnötig!

Vor 5 Tage
DoRaWa
DoRaWa

@Gerry Dilleburch Beleidigungen sind unnoetig, aber wenn man nicht mehr weiter weiss, ist das wohl der Weg. Basics sind fuer mich Ableitungen, Volumen, Integrale.

Vor 5 Tage
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@DoRaWa ich kann das nicht, aber du kannst das? 🤣 Was bildest du Früchtchen dir eigentlich ein? 🙄 Basics sind Grundrechenarten, Dreisatz, Zinsrechnung, einfache Gleichungen etc, jedenfalls keine Integralrechnung. Ein Wald und Wisesenapotheker muss stark in Mathe sein? 🤔 In der Konditorei Mathe?? 🤣 🤣Höhere Mathematik im Medizinstudium? 🤣 Ich befürchte, du kennst den Unterschied zwischen Rechnen und tatsächlicher Mathematik nicht! Und so wie du schreibst, bist du wahrscheinlich nur Hilfskoch oder sowas. Braucht man da auch 'Mathe'? 🤣🤣🤣🤣Dummschwätzer vor dem Herrn!

Vor 5 Tage
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@Emilia von Heiseler solche tragischen Fehlentscheidungen gab es früher zu Hauf. Ein Grund mehr für die Waldorfschule!

Vor 5 Tage
DoRaWa
DoRaWa

@Gerry Dilleburch Ich glaube nicht, dass Sie einschaetzen koennen, wieviel Mathe und Physik man braucht. Apotheke: Mathe, Konditorei: Mathe, Medizin: Mathe, usw. Andere koennen sich ja freuen, wenn ein Grossteil der Menschen nicht mehr als Basic Mathe kann. Was soll das ueberhaupt sein? 1+1=2?

Vor 5 Tage
Marlene
Marlene

War selber auf einer Waldorfschule und muss sagen, ich hatte die beste Schulzeit, die ich mir vorstellen konnte. Allerdings war die Schule, auf der ich war eher modern geführt und es gab nichts von der typischen veralteten Waldorf-Esoterik. Das Waldorfschulsystem würde auf jeden Fall profitieren, wenn man einige Punkte modernisieren und „anpassen“ würde. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das Konzept das richtige ist.

Vor 2 Monate
Son Goku
Son Goku

@caroline Schmidt in meinem bundesland haben gymnasien die besten abiturdurchschnitte. Ob man damit gute noten schafft, liegt auch an einem selber. Den text unten zusammengefasst: auf dem 2. Bildungsweg (13 jahre anstatt 12 lernt man im durchschnitt einfach weniger, egal welcher schultyp das ist.) Meine gesamtschule war quasi wie eine waldorfschule. Merkwürdige lerninhalte haben wir dort nicht gelernt. Aber eben auch nicht viel Nützliches. (Jedes jahr eine woche Gartenarbeit, eine woche "herausforderung", nur 1 woche physik und andere nichthauptfächer pro jahr, aus holz etwas bauen, tägliche morgenkreise, keine lehrbücher, wenige fachlehrer. Das niveau war ziemlich gering, da jeder mitkommen sollte. Die meiste zeit wurden vorträge und recherchieren geübt. Dadurch waren die schüler halt langsam.) Durch mündliche noten gab es einen spielraum. Z.B. Sprachen: Im Gymnasium lernt man z.B. eine 2. Fremdsprache bis b2 niveau. An anderen schulen nur bis b1, wenn man abitur macht. Ansonsten gar nicht oder nur als wahlpflichtmodul. In meiner gesamtschule war das niveau nur a1 oder a2 bis zur 10. Klasse, wenn man es denn gewählt hat. Abitur habe ich trotzdem gemacht und es war ziemlich leicht. Ich studiere auch. Aber insgesamt wurde ich trotzdem schlechter ausgebildet als ein normaler Gymnasiast.

Vor 2 Monate
caroline Schmidt
caroline Schmidt

@Son Goku Wieso? An Waldorfschulen macht ein sehr hoher Prozentsatz der Schüler Abitur - mit einem sehr guten Notenschnitt. Ich war auf der Waldorfschule Uhlandshöhe und studiere (wie der Grossteil meiner ehemaligen Mitschüler) sehr erfolgreich.

Vor 2 Monate
Son Goku
Son Goku

Kann mir vorstellen, dass es ziemlich spaßig sein kann. Aber wenn man danach noch richtung abitur oder studium gehen will, ist es einfach nur schlecht. (Wie auch alle anderen schularten außer gymnasium)

Vor 2 Monate
Bienenfan im Garten
Bienenfan im Garten

glaube sogar, dass das ursprüngliche Konzept noch deutlich besser war und weniger weltanschauungsgebunden. zumindest wenn man dieser Böhmermann reaktion von nem exschüler glauben kann

Vor 2 Monate
bastidepressiva
bastidepressiva

man könnte doch auch eine neue Schulform mit ähnlichen Aspekten erfinden oder? ich finde, man sollte nichts fortführen was von einem fanatischen Spinner wie Rudolf Steiner es war,erfunden wurde.

Vor 2 Monate
Solveig
Solveig

Mache gerade mein Abitur in der Waldorfschule. 13 Jahrecund Kindergarten. Das was man sich so typischerweise vorstellt, findet meistens nur in den ersten Jahren statt. Die Oberstufe sieht ganz anders aus. Natürlich gibt es einige Querdenker Lehrer und Eltern aber deshalb trotzdem nie solche Weltansichten gelernt. Andere Unterrichtsmethoden aber zum Ende hin der gleiche Stoff.

Vor Monat
WTX Games
WTX Games

Der einzige Vorteil den ich bisher in einer Waldorfschule hatte ist das ich nicht sofort gekickt wurde ich muss aber trotzdem die Waldorfschule nach der 11 verlassen weil ich gewagt habe das System zu hinterfragen das ging soweit das ich sogar in die LSV gegangen bin

Vor Monat
Stefanie Paukner
Stefanie Paukner

...ich bin sehr beeindruckt, wie hier super miteinander umgegangen wird und ausführlich Berichtet wurde :-) das bestärkt mich weiter meine kleine Tochter in die Waldorfschule zu geben. Danke ❤

Vor Monat
Paula Anna
Paula Anna

Auch eine der ehemaligen Waldorfschülerinnen hier. Es gibt Noten und zwar schon ab der 1. Klasse, allerdings in geschriebener Form, was meiner Meinung nach viel aufschlussreicher ist, als einfach eine Zahl aufs Papier zu schreiben. Ab der Oberstufe bekommt man den eben genannten Text durch Zahlennoten ergänzt und in den Klassen 12 und 13 gibts dann nur noch "harte Zahlen" ;) Die praktischen Fächer versorgen einen mit Fähigkeiten fürs "echte Leben" und helfen zwischen den theoretischen Fächern auch mal abzuschalten. Dies hat mir besonders in der Oberstufe geholfen, als alles etwas konkreter und komplizierter wurde. Allgemein habe ich meine Zeit an dieser Schule sehr genossen und möchte sie nicht missen. Bald haben wir ein Klassentreffen und ich freue mich schon sehr darauf. Durch das Gesamtschulkonzept wird nähmlich eine KlassenGEMEINSCHAFT geschaffen, die beinahe wie eine Familie ist: Man mag sie nicht alle, freut sich aber doch auf jedes Wiedersehen :D

Vor Monat
charlotte bräsch
charlotte bräsch

Ich war früher auf einem Waldorf Kindergarten und hab die Zeit sehr genossen. Man konnte sich kreativ entfalten und man hatte immer ein gutes Gefühl. Ich verstehe manche Punkte aber allgemein finde ich das Konzept Waldorf nicht schlecht. Die Zeit hat mich sehr geprägt und mir die wichtigsten Werte gezeigt.

Vor Monat
Charlotte Becker
Charlotte Becker

Die Liste mit Dingen, die ich an meiner Schule ändern würde ist echt lang. Trotzdem würde ich meine Schulzeit dort für nichts eintauschen. Das mit den Gnomen wusste ich gar nicht hahah. Weiß nicht was ich dazu sagen soll…

Vor 2 Monate
Steffen Randow
Steffen Randow

Liebe Charlotte Becker: Als Anthroposoph musste ich auch lachen über den eingeblendeten Zeichentrickfilm. Gnome, Engel u. Ä. sind für Steiner BILDER einer geistigen Wirklichkeit, die sich der Mensch schafft, weil er geistige Wesen in sein, an der Sinneswelt geschultes Denken »übersetzt« und geistige Wesen auf andere Weise als in Bilderform zunächst einmal nicht verstehen kann. „Gnome« sind für Steiner ein Bild für die übersinnlichen Wachstumskräfte in der Pflanzenwelt. Er sprach auch von »Elementarwesen« in diesem Zusammenhang. Wenn man Bilder, die Steiner ”Imaginationen« nannte, natürlich eins zu eins für bare Münze nimmt, dann kommt so etwas Wunderbares wie der Zeichentrickfilm heraus. Die Frage ist hier nur aber, wer eigentlich lachhafter ist: Die »Gnome« oder diejenigen, die meinen, in den Bildern selbst vermute Steiner bereits eine Eins-zu-eins-Realität.

Vor Monat
Lothar Ramstedt
Lothar Ramstedt

Klar, die Waldorf-Schulgegner saugen sich abstruse Behauptungen aus den Fingern und suchen krampfhaft nach Absurditäten und Fehlern.

Vor 2 Monate
KistelsChrind
KistelsChrind

Meine Tätowiererin, Waldorfschülerin, sauglücklich und für ihre kreativen Arbeiten bis in die USA berühmt. Ich, staatliche Schule, Krankenschwester, am Arsch. Ich weiß noch nicht, was ich will für mein Kind.

Vor Monat
Badia
Badia

Ich war auf einem staatlichen Gymnasium und hatte größtenteils eine schöne Schulzeit. Während dem Studium dann habe ich sehr viele ehemalige Waldorfschüler kennengelernt und ich kann Folgendes über diese Menschen sagen: Sie Alle waren echte Macher. Die waren nicht nur in der Theorie verhaftet sondern haben sich bei Problemen direkt mit hochgekrempelten Ärmeln an die Lösung gemacht. Ich hatte den Eindruck, sie hätten in sich die ungetrübte Überzeugung, dass sie jeder Herausforderung gewachsen sind oder sich Unterstützung holen können. Die gingen mit einem Selbstbewusstsein und Selbstverständnis auf die Dinge und die Welt zu, wie ich es bei einem Menschen von einer staatlichen Schule noch nie gesehen habe. Außerdem hatten sie alle noch so viel Wissen aus der Schulzeit. Anscheinend prägt sich das Wissen durch das vielseite und praktisch angewandte Lernen zehn Mal besser ein. Ich und meine Schulkameraden haben allerdings das meiste, was wir für die Tests reingepaukt haben, längst wieder vergessen. Heute bin ich mir sicher, gerade in meiner Grundschulzeit, hätte mir eine Waldorfschule sehr gut getan, weil sie meine Art des Denkens und Lernens genau aufgegriffen hätte (ich bin ein sehr musischer, kreativer Mensch und hatte immer den Drang zu malen, zu tanzen...) Auch der Zusammenhalt hätte mir gut getan und mir Halt gegeben, denn den hatte ich Zuhause von der Familie her nicht. Von all den ehemaligen Waldorfschülern, die mir bisher in meinem Leben begegnet sind, konnte ich immer sehr viel lernen. Sie waren sehr selbstreflektiert, frei im Denken und mutig.

Vor 2 Monate
Badia
Badia

@Tr4sh Oxide und mit wievielen Jahren hast du das für dich entdeckt?

Vor 22 Tage
Tr4sh Oxide
Tr4sh Oxide

Ich brauchte für diese Dinge keine Waldorfschule, ich bin seit ich 15 bin Anhänger der Hardcore-Punk und Straight Edge Szene die sich durch Positive Mental Attitude definiert und wo ich nicht mit realitätsfremder Scheiße gefüttert wurde.

Vor 23 Tage
Xennial
Xennial

@Aurelia Kilwinger Was denn konkret? Welche Dämonen welches Chakra energetisieren?

Vor 24 Tage
Aurelia Kilwinger
Aurelia Kilwinger

Ja das stimmt, ich weiß noch vieles was ich in den ersten 8 Schuljahren in der Waldorfschule gelernt hab, jedoch wenig ,was ich in den anschließenden zwei Jahren in der Realschule gelernt habe 😉Uns das selbständige Denken wird dort gefördert, deswegen haben wir auch keine Lehrbücher 😉

Vor Monat
Kawoh
Kawoh

Ich war 13 Jahre auf einer Waldorfschule und bin später, nachdem ich mich nach meiner Schulzeit intensiv mit der Anthroposophie beschäftigt habe (um meine Erziehung/Kindheit besser zu verstehen, mein Vater hat die Schule mitgegründet), sehr bewusst ins öffentliche Schulwesen gegangen, wo ich jetzt als Lehrer arbeite. Ich muss sagen, dass ich sehr viele Vorurteile gegenüber der "Staatsschule" hatte und erst dort richtig gemerkt habe, was für eine privilegierte Blase die Waldorfwelt ist (Und damit meine ich nicht zwingend finanziell - wir zB konnten und mussten kaum Schulgeld zahlen, - sondern das soziale und kulturelle Kapital, das hier weitergegeben wird) Am meisten schätze ich am öffentlichen Schulwesen die kulturelle Vielfalt der Kinder, die auf Waldorfschulen/Privatschulen meist nicht zu finden ist. Schule sollte meiner Meinung nach Gesellschaft abbilden und auch einen geschützten Übraum für gesellschaftliches Miteinander darstellen. Hier sehe ich Privatschulen sehr kritisch. Dennoch: Oft wünsche ich mir das Miteinander, das Engagement, das Verbundenheitsgefühl, das ich von Lehrern, Eltern und Mitschülern aus der Waldorfzeit gewöhnt war, auch im öffentlichen Schulwesen.

Vor 2 Monate
Trud
Trud

War auch auf der Waldorfschule und muss ehrlich sagen (neben dem normalen Chaos jeder Schule), dass es meistens ziemlich Spaß gemacht hat und man wirklich viele verschiedene Dinge lernen konnte (Gartenbau, Architektur, Teppich weben etc.) bzw. schauen konnte was später beruflich noch so geht, gerade im handwerklichen und künstlerischen Bereich. Statt stumpfer Noten bekommt man einen kleinen Absatz von dem jeweiligen Lehrer geschrieben, was meiner Meinung nach eigentlich viel schöner und konstruktiver ist. Von dem ganzen Quatsch mit Steiner hab ich nichts mitbekommen, so krass fixiert sind die Waldorfschulen glaube ich auch nicht auf den Gründer wie hier dargestellt wird. Die Schule ist sicher nicht für jeden was, aber glaube, dass sich einige Staatsschulen auch ne Scheibe abschneiden könnten vor allem was Unterricht angeht, der nicht immer nur frontal ist :) Am Ende haben wir ja auch alle das gleiche Abi geschrieben, einfach nur eine andere Pädagogik gehabt und evtl. vielfältigere Perspektiven für die berufliche Zukunft.

Vor Monat
Tr4sh Oxide
Tr4sh Oxide

lol du beschreibst meine Schulzeit in der DDR.

Vor 23 Tage
Qwertz Qwertz
Qwertz Qwertz

Bin von einer staatlichen auf die Waldorfschule gewechselt, beim Kennenlerngespräch, um zu schauen, ob ich in die Schule passe, wurden mir viel zu persönliche Fragen gestellt (zB Fragen zur Periode). Man lernt definitiv weniger (mein Vergleich - bei anderen mag es anders sein [hoffentlich]) und die Lehrer waren auch nur so lange nett bis man nicht mehr "reinpasste", von Computerspielen sprach oder die Schule wechseln wollte.

Vor Monat
Philipp Rumpler
Philipp Rumpler

Falls es Dir hilfreich ist zu wissen was es mit der intimen Frage auf sich hatte ist das hier vielleicht die Antwort. Der Anthroposoph geht von bis zu vier Geburten des Menschen in einem Leben aus. Die erste Geburt ist die des physischen Leibes. Die zweite Geburt die des Ätherleibes um den Zahnwechsel herum. Die dritte Geburt, die des Astralleibes, mit der Geschlechtsreife. Und die vierte Geburt ist das "Ich". So konnten die Lehrer mit der intimen Frage sich besser auf Dich einstellen und dementsprechend Dich begleiten.

Vor 28 Tage
Wollidiot0815
Wollidiot0815

@Jacky Jo. Was ist n das für ne Wortwahl. Hast du deine Tage oder was? :D

Vor Monat
Jacky Jo.
Jacky Jo.

Du hast Fragen zu deiner Periode bekommen? Wie krass ist das denn? Hackt's bei denen?

Vor Monat
7oilettenpapier
7oilettenpapier

Alle jetzt so, oh Gott Waldorf😮 Wenn Herr Böhmermann über Staatliche Schulen berichten würde, wäre man noch schockierter.

Vor Monat
Valadin
Valadin

Als ehemahliger Waldorfschüler(1-7 und dann 6-13 Gesammtschule) kann ich dem Beitrag zustimmen, besonders die zentralisierte Rolle der Klassenlehrer ist ziemlich problematisch. Es ist allerdings nicht der Umgang zwischen Lehrer und Schüler der autoritärer wäre als an einer öffentlichen Schule, sondern das Klassenlehrer(bzw. Hauptunterichtslehrer) eine so umfassende Rolle einnehmen und damit größere Auswirkung auf die Schüler haben im guten wie im schlechten. Die Waldorfesotherik ist zwar unnötig und nährt ggf. realitätsferne Ansichten, aber habe ich auch nicht als schlimmer wahrgenommen als zB. Religionsunterricht and öffentlichen Schulen. Ich denke es gibt einige Kinder die an öffentlichen Schulen große Probleme haben/hätten und sich in der Waldorfschule besser entwickeln können und genauso gibt es eine ganze Menge Kinder in Waldorfschulen, denen zumindest nach der 4/5 Klasse, das Waldorfsystem mehr schadet als hilft.

Vor 2 Monate
Олег Олег
Олег Олег

Wenn irgendwas schief läuft- haben wir dazu urteilgrund -damit weißt man nicht genau -was kann man dagegen getan werden

Vor Monat
_fynn_mit_y_
_fynn_mit_y_

Ich bin tatsächlich auch an der Waldorfschule...Man kann alles negative über die Schule sagen was man will, aber ich gehe super gerne in die Schule. Ich finde auch den Ansatz super, erst in der Oberstufe Noten zu vergeben. Weil man einfach bis zur 10. Klasse sich nicht vergleicht. Es ist absolut nicht wichtig, ob der eine 6 oder eine 1 hat...das schafft so ein wirklich gutes miteinander. Ab der 10, vergleicht man sich zwar auch, aber bis dahin hat man wirklich so viel weniger Stress. Auch finde ich, sollte man die Praktika erwähnen...Es gibt 4 Praktika, welche bis zu 7 Wochen gehen. Hier können sich alle Themenbereiche wirklich angeschaut werden...Abließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass die Schule für MICH so richtig ist.

Vor 2 Monate
Son Goku
Son Goku

Ja, wenn man es so schafft, dass jeder 100% gibt. Ansonsten funktioniert nur Wettbewerb, (Noten) damit man weniger Schwierigkeiten mit dem studium hat. Ohne noten hätte ich mich vor ein paar jahren kaum angestrengt. Und der 2. Bildungsweg ist nicht wirklich vergleichbar mit einem gymnasium. Ein Gymnasiast kann man damit nicht mehr einholen. Es gibt natürlich ausnahmen. (Ich war nicht auf einem gymnasium)

Vor 2 Monate
Romy Wagner
Romy Wagner

Ich bin selber auf einer Waldorfschule und mache grade mein Abitur, bei uns ist alles ganz entspannt, wir hatten bisher nie wirklich schlimme Lehrer, eher welche über die man im Nachhinein lachen musste. Unsere Schule ist wie eine Familie und die die wollen sind Teil davon. Ich habe an soviel Projekten mit gemacht und ich bin so glücklich diese Möglichkeit gehabt zu haben. Ich bin da eher eine Ausnahme aber Eurythmy hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und ich bin dankbar das ich die Möglichkeit hatte auf das internationale Eyrithmy Festival zu kommen. Anthroposophisch war/ ist bei uns nicht so krass. Wir haben auch kein Bild von Rudolf Steiner 😂, aber ich kann Waldorfschule auf jedenfalls empfehlen. Man kann von der 1 bis zur 13 klasse (13.Abi) mit seiner Klasse sein, erlebt Mega Klassenfahrten und lässt einen kreativ aufblühen. Love it 👌🏻

Vor 2 Monate
Beth dePay
Beth dePay

Das kann schön sein 13 Jahre in der gleichen Klasse zu sein, außer du bist der Jenige der stigmatisiert und gemobbt , wird. Dann gehst du 13 Jahre durch die Hölle, ohne eine Chance aus dieser Schublade - durch einen Wechsel der Schule ( oder Ähnlichen) wie üblich , rauskommen zu können. Eine Medaille hat immer zwei Seiten.

Vor 2 Monate
bastidepressiva
bastidepressiva

aber es beruht doch auf Rudolf Steiner, der mega fanatisch und seltsam war in seiner Weltanschauung. es ist doch nicht in Ordnung das fortzuführen.

Vor 2 Monate
bobbi evog
bobbi evog

Ich hab mein Abi auch an einer Waldorfschule gemacht und ich habe meine Schulzeit sehr genossen. Selbst die externen Prüfer für das Abi fanden die Stimmung bei uns in der Klasse beim Abi angenehmer, als auf den Staatsschulen, an denen die sonst unterrichteten. Uns wurde nicht beigebracht mit Geistern zu kommunizieren oder ähnliches. Fast alle unsere Lehrer haben klassisch Lehramt studiert und die haben sich erst später dazu entschieden Waldorflehrer zu werden, obwohl sie auf staatlichen Schulen wahrscheinlich mehr verdient hätten. Besonders gut fand ich, dass die Oberstufen lehrer uns schon früh kennengelernt haben, wodurch sie später gut auf unsere Stärken und Schwächen eingehen konnten. Unsere Klassengemeinschaft war sehr stark. Wir haben uns viel untereinander zum spielen verabredet und später haben wir auch viel mit einander gelernt. Ich habe von anderen Waldorfschülern mitbekommen, dass es nicht auf jeder Waldorfschule so gut läuft. Es gibt Waldorfschulen mit Lehrermangel und auch welche in denen es viele Querdenker gibt. Jede Waldorfschule ist etwas anders. Daher kann ich nur empfehlen sich selbst eine Meinung von der örtlichen Waldorfschule zu machen.

Vor 2 Monate
Xennial
Xennial

Wenn angeblich alles war wie an einer richtigen Schule, was ist dann das Bessere am Konzept? Die Finanzierung ist stabiler, war sie auch an meinem katholischen Gymnasium. Statt der Märchenstunde über Dreifaltigkeit und Schulmesse wäre aber ein Informatikkurs klasse gewesen. Aber diese Computerkacke wird sich nicht durchsetzen. Esoterik hat nichts im Schulsystem verloren!

Vor 24 Tage
Nils Sens
Nils Sens

@Humanity wins danke.

Vor Monat
Humanity wins
Humanity wins

Früher war Querdenker ein Lob, weil man nicht der Mehrheitsmeinung folgte. Aber inzwischen ist mehrheitsgesteuertes Denken wohl eine Tugend.

Vor 2 Monate
Son Goku
Son Goku

@Watchxes der 2. Bildungswert ist nicht wirklich gleichwertig. Es wird trotzdem weniger gelehrt. Schon alleine weil man 1 jahr mehr braucht. Z.B. fremdsprachen Ich war auch auf einer gesamtschule mit einem guten ruf. Gelehrt wurde aber nur sehr wenig. Ich studiere aber trotzdem. Dennoch war es nicht gleichwertig.

Vor 2 Monate
Watchxes
Watchxes

@Son Goku Das ist so pauschalisiert Unsinn. Bei uns haben 3/4 der Klasse ein normales Abi gemacht, der Rest ging in den mittlere Reife-Zug (Realschulabschluss) wovon wiederum fast alle im Folgejahr ihre Fachhochschulreife geschrieben haben. Von den meisten anderen Waldorfschulen habe ich ähnliches gehört. Da sieht die Quote bei den staatlichen Schulabgängern wesentlich schlechter aus.

Vor 2 Monate
zy n
zy n

Ich war auch Schüler dort und muss sagen ich bin extrem traumatisiert. Das Thema Mobbing ist dort solch ein massives Problem, denn es wird weggeschaut weil es nicht ins Bald passt bzw. dieses Wegschauen Teil der Ideologie ist ("Karma des Schülers"). Vor den Augen (!) der Lehrer wurden die schlimmsten Sachen gesagt (Behinderten Familienmitgliedern der Tod gewünscht, Lieder im Musikunterricht entsprechend umgedichtet etc.) es wurde nicht eingegriffen, es wurde dabei zugeschaut von unterschiedlichen (!) Lehrkräften. Viele weitere andere Beispiele (nicht nur von mir) könnte ich hier an der Stelle aufzählen. Allerdings noch eine Erwähnung zu den "vier Temperamenten", als die besprochen wurden Schüler (wie auch in vielen anderen Situationen) schlichtweg vorgeführt: "Der Phlegmatiker er ist langsam, dumpf und träge - wer aus der Klasse ist das?" - Was macht das mit einem Heranwachsenden?. Und noch ein letzter Punkt: Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen (z.B. ADHS) die in einer staatlichen Schule zur Empfehlung einer wirksamen, psychologischen Behandlung führen würden, werden in der Waldorfschule mit sogenannter "Heileurythmie" "behandelt", also gar nicht. So fallen Schüler reihenweise durch das Raster die wirklich professionelle benötigen würden, mit den entsprechenden Folgen bis ins Erwachsenenalter hinein. Bis zum heutigen Tag leiden ich und viele andere unter dieser obskuren Ideologie, das wiegt auch geförderte "Kreativität, Schauspiel und Musik" nicht auf.

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

Mobbing wurde auf meiner Waldorfschule sofort im Keim erstickt! Nie wurde so konsequent eingegriffen, wie dort. Wegschauen und mit den Schultern zucken kenne ich nur von staatlichen Einrichtungen.

Vor Monat
Jo ha
Jo ha

Ich war auch 13 Jahre auf einer Waldorfschule und bei uns war es genau das Gegenteil. Mobbing war zwar nicht komplett abwesend, aber wirklich extrem gut eingezäunt. Besonders in unserer Klasse war stets ein starkes Gefühl von Gemeinschaft spürbar und auch wenn es natürlich Freundeskreise gab, hatten alle mit allen was am Hut.

Vor Monat
Camelopardalis
Camelopardalis

@FCK PTN Bin auch 38 und besuchte Regelschulen. In der 7. bis 9. Klasse wurde ich von Lehrern für mein "schlechtes Selbstbewusstsein" (müsste eigentlich "Selbstwertgefühl" heissen, wenn man sich nschaut, wann das Wort verwendet wird) _kritisiert_ . 1. Woher kommt das schlechte Selbstwertgefühl? Vielleicht vom Mobbing, bei welchem man zuschaut und an dem man sich sogar beteiligt. (Dies vor allem in Form von gedankenlosen aussagen.) 2. Nein, ich habe gewisse Dinge, wie zum Beispiel die "Tatsache", dass ich hässlich bin, nie über mich selbst geglaubt. Habe ich mich von meinem Hässlichsein von Dingen abhalten lassen? Ja, aber doch nur, weil mir mein Hässlichsein *in den Augen vieler Mitschüler* - und eben nicht in meinen eigenen Augen - bewusst war und ich mich keinen "Wieso sagst/machst du das, obwohl du hässlich bist"-Aussagen aussetzen wollte. 3. Als Lehrer jemanden beinahe schon dafür zu _tabeln_ , dass man (unter solchen Umständen oder auch ganz allgemein) ein "schlechtes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl" hat, sollte bekanntermassen, da logischerweise, eine Unsinninge Art sein, mit diesem Problem umzugehen.

Vor Monat
FCK PTN
FCK PTN

Ich war auch auf ner Waldorfschule und kann bestätigen das Mobbing aus oben besagten Gründen tatsächlich ein Problem ist. Ich wurde nicht gemobbt aber ich kenne Leute die gemobbt wurden und als ich damals zur Schule ging (bin jetzt 38) wurde eher weggeschaut als wirklich was unternommen. K.A. ob das heute immer noch so ist.

Vor 2 Monate
Firstname Lastname
Firstname Lastname

@Camelopardalis kein Problem:)

Vor 2 Monate
anthrodiskurs
anthrodiskurs

Lieber Jan Böhmermann, liebes ZDF, wie viele hier, war auch ich auf ner Waldorfschule und halte den Ansatz für sehr wertvoll. Habe mal versucht als kleine Reaktion auf euren Beitrag, ein Video zu machen, wie ich die Waldorfpädagogik verstehe und wo ich euch zustimmen würde, wo aber auch nicht so... Herzliche Grüße

Vor 2 Monate
Xennial
Xennial

@anthrodiskurs Nein, ich möchte Kindern beibringen Wissen von Indoktrination, Esoterik und anderem Bullshit zu unterscheiden.

Vor 22 Tage
anthrodiskurs
anthrodiskurs

@Xennial du möchtest also Heranwachsende geziehlt indoktrinieren, damit sie vor Indoktrination geschützt sind?

Vor 22 Tage
Xennial
Xennial

@MezzoMix Würde ich sofort unterschreiben. Noch besser wäre ein Fach mit Tools um Religion und Espterik sofort zu erkennen.

Vor 24 Tage
MezzoMix
MezzoMix

@Xennial dann dürfte es auch das Fach Religion nicht geben.

Vor 24 Tage
Xennial
Xennial

Esoterik hat nichts im Bildungssystem verloren. Punkt!

Vor 24 Tage
Carli
Carli

Mit 14 Jahren habe ich durch Freunde einen gleichaltrigen Jungen kennen verlernt, der auch Waldorfschüler war. Mir ist damals schon aufgefallen, dass er sehr aufgeschlossen, ausgeglichen und anders intelligent war als ich und meine Mitschüler. Ich fand’s beeindruckend und heutzutage denke ich wirklich, ich wäre in solch einem Konzept besser aufgehoben gewesen.

Vor 2 Monate
Mar Sara
Mar Sara

Ich war 13 Jahre an einer Waldorfschule und hab in diesem Video mehr über Rudolf Steiner erfahren als während meiner gesamten Schulzeit. :D Viele Sachen klingen wirklich gaga, wobei ich das während der Schulzeit nicht so mitbekommen habe. Für die Schüler*innen ist es letztlich auch nur ne normale Schule, auf die sie keinen Bock haben - wie alle anderen Nichtwaldis eben auch. :)

Vor 2 Monate
Nasinka777
Nasinka777

Ich war auf einer normalen Realschule und habe die Waldorfpädagogik erst in meiner Ausbildung kennengelernt und auch nach dem satirischen Video wünschte ich mir, dass ich auf eine Waldorfschule gegangen wäre. Das normale Bildungssystem in Deutschland ist so veraltet und schlecht. Es gibt keine Möglichkeit individuell auf die Schüler einzugehen, dadurch besteht die Schulbildung eigentlich nur aus auswendig lernen. Schüler die sich gut Sachen einprägen können kommen weiter, egal wie Intelligent oder Kreativ sie sind. Ich habe schon einige Leute kennengelernt die studieren, aber in einigen Gesprächen Zweifel aufkommen, dass deren IQ über 50 liegt..

Vor Monat
M. A.
M. A.

Moin, ich war auch 12 Jahre auf einer Waldorfschule und dort hatte ich eine sehr schöne Schulzeit. Ich habe eine LRS und wäre auf anderen Schulen wahrscheinlich nicht so gut gefördert worden wie hier. Flüssig Lesen und schreiben konnte ich dadurch erst mit viel Mühe und Lernen zwei- drei Jahre später als andere. Ich glaube das sitzen bleiben und Schlechte Noten mir dabei in der Unter und Mittelstufen nicht so gut geholfen hätten ( wäre auf anderen Schulen wahrscheinlich passiert). Dadurch, dass ich einfach zeit gehabt habe mich so zu entwickeln und einfach das Gefühl bekommen habe "es ist okay nicht alles auf anhieb zu können" konnte ich die Oberstufe auch Mühelos und ohne Leistungsdruck mit guten Noten bewältigen. Da mir von Anfang an klar war das ich kein Abitur anstreben möchte, weil ich viel spaß an Handwerklichen Aktivitäten habe, konnte ich durch viele Angebote in der Schule, viel Lebenserfahrung sammeln. ich habe in der Gesamten Schulzeit 5-6 Praktika gemacht, die meist auch min. 4 Wochen lang waren. Wo ich jetzt fertig mit der Schule bin und eine Ausbildung angefangen habe, merke ich das mir vieles leichter fällt als anderen. Durch dir Praktika bin ich mit meiner Berufserfahrung nicht bei Null, und komme deswegen auch sehr gut in der Ausbildung mit. Außerdem kann ich jetzt wo ich 18 bin und eine eigenes Auto habe, meine Reifen selber Wechseln (Habe ich auch in der Schule gelernt). Oder ich kann mir auch selber ein Regal aus ein bisschen Stahl und ein paar Holzbrettern zusammen schweißen/bauen (Metallbau in der Schule) und muss nicht gleich zum nächsten IKEA rennen. jetzt aber genug geflext xD Ich bin also sehr überzeugt mit dem Schulsystem, was aber auch an meiner Schule liegen kann, da wie gesagt jede Schule ein bisschen anders ist. PS. Bitte jetzt nicht den Text auf Rechtschreibfehlern überprüfen und deswegen über die Schulform Judgen. LG

Vor 2 Monate
Lasse Abonieda
Lasse Abonieda

@M. A. Danke, dass du trotz meines stellenweise provozierenden Posts so sachlich geblieben bist. Sicherlich schwingen da viele Vorurteile bei mir mit. Es wird eben eine Art elitäres Paralleluniversum aufgebaut, bei dem immer alle Außenstehenden die Nachteile suchen. Wäre Böhmermann auf einer Waldorfschule gewesen, hätte er mit Sicherheit anders darüber berichtet. Also woran liegt das? Ist es Neid? Will man andere vor einer "Sekte" schützen? 2 Möglichkeiten: Wenn Mitglieder eines geschlossenen Kreises Schäden an anderen Mitgliedern nicht sehen, wurden sie entweder beeinflusst ("Gehirnwäsche") oder es gibt sie in der Form nicht häufiger als anderswo. Was macht Böhmermann? Er stellt das System an sich in Frage, indem er Skandale auflistet und eine Neiddebatte befeuert. Nunja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es ähnliche Skandale auch an staatlichen Schulen und Kitas gibt und gab. Alles in Allem bleibt das elitäre Privatschulendenken übrig, dass ich auch kritisiere. An dieser Stelle trennen sich Prekariat und Oberschicht wieder einmal - und dabei ist die Ausbildung wahrscheinlich auch noch schlechter!

Vor 2 Monate
M. A.
M. A.

@Lasse Abonieda Danke für deine Antwort, von der seite habe ich das noch gar nicht gesehen. Aber hatte einfach Mal das Bedürfnis mich hier auszusprechen. Bin btw der einzige in meiner Klasse mit solch einer schwäche, würde das also nicht so verallgemeinern. Außerdem hatte ich den Eindruck das ich bei Personalern immer ein guten Eindruck hinterlassen habe. Hatte mich bei mehren unternehmen beworben und jeder hätte mich eingestellt (kann aber auch an den Facharbeitermangel liegen). Wir haben ja genau die selbe Qualifikationen wie an einer anderen Schule auch. Nur das wir darüberhinaus noch den Waldorfabschluss haben, der die ganzen Praktika, Facharbeiten und Handwerkliche Tätigkeiten enthält. Ich würde dir aber zustimmen, dass das Abitur an einer Staatlichen Schule mehr Sinn macht, weil man dort einfach mehr möglichkeiten hat. LG

Vor 2 Monate
Lasse Abonieda
Lasse Abonieda

Ja, Waldorfschüler halten sich fast immer für was Besseres oder haben diagnostizierte Schwächen. Fakt ist, dass der Wissensstand nach Jahren weit unter dem Durchschnitt ist und deshalb auch fast immer Bewerbungen von Personalern deswegen einfach gleich aussortiert werden. Was wird dann daraus? Entweder eh schon reiche Schnösel oder (Lebens)Künstler, deren eigene Kinder wieder eine Waldorfschule besuchen. Auch sehr sonderbar, dass hier so viele Waldorfschüler auf den Beitrag antworten. also irgendwas muss sie ja triggern. Ich schreibe ja auch nicht unter Beiträgen von staatlichen Schulen, dass ich ein "Staatsschüler" bin.

Vor 2 Monate
nom_nom
nom_nom

War die gesamte Schulzeit (13 Jahre) auf der selben Waldorfschule und davor drei Jahre im dazugehörigen Waldorf Kindergarten. Generell kann ich sagen dass die handwerklichen Tätigkeiten vor allem ab der Oberstufe mir bis heute noch viel bringen da ich, auch wenn ich es nicht jeden Tag brauche, weiß wie man z. B. etwas sägt oder näht. Aber ja, gerade im Kindergarten und in der Unterstufe haben wir viel über Engel und Zwerge etc. gelernt. Dass konnte als Kind auch mal ganz schön sein, wenn wir z.B. eine Freistunde hatten und dann auf dem Waldspielplatz kleine Häuser aus Stöckchen und Moos für Zwerge gebaut haben. Aber auch schon als Kind fand ich vieles unnötig und ich weiß dass viele meiner Klassenkameraden dass auch so sahen. Was wir alle nicht mochten war z.B. die Heileurythmie. Bei uns wurde dass nur in der ersten Klasse angeboten und es war den Kindern immer sehr unangenehm wenn sie aus dem Unterricht geholt wurden um Heileurythmie zu haben. Der Sinn dahinter war dass man durch spezielle Eurythmie-Übungen einen individuellen Zustand heilen/verbessern kann. Dass war von Kind zu Kind unterschiedlich und konnte von Gefühlen bis hin zu Körperlichem reichen. Ich hatte auch für einen kurzen Zeitraum Heileurythmie weil man fand dass ich übergewichtig sei. War natürlich super demütigend wenn dann Klassenkameraden gefragt haben warum ich dahin muss und ich sagen musste „bin halt zu dick“. Hat mir von klein auf dass Gefühl gegeben dass was nicht mit mir stimmt. Für die, die den Unterschied nicht kennen: Heileurythmie ist nicht das gleiche wie Eurythmie. Eurythmie hatten wir bis in die Oberstufe und da ging es eher darum Gedichte/Lieder physisch darzustellen durch Choreografien etc. Generell ist der anthroposophische Anteil immer mehr zurück gegangen je älter wir wurden. In der Oberstufe ging es dann schon um Noten und Präsentationen etc. Als Schüler findet man ja sehr viel unnötig und blöd deswegen kann ich jetzt nicht genau bei allem sagen, was alles einen schlechten oder guten Ansatz hat da es ja einen Unterschied macht ob ich es einfach nur langweilig fand oder ob es mir trotzdem etwas gebracht hat. Und ja, jede Waldorfschule ist anders.

Vor Monat
Eva W.
Eva W.

Ich finde das Meiste hier aus dem Zusammenhang gerissen und plakatisiert. Man kann einzelne negative Vorfälle nicht einem gesamten Verband anlasten. Wir haben bisher nur sehr gute und null esoterische Erfahrungen mit WaldorfKindergarten und Waldorfschule gemacht und ich bin gespannt auf die Reaktion des Verbandes.

Vor Monat
Tr4sh Oxide
Tr4sh Oxide

Genau! Und Scientology ist auch nur ein netter Verein und komplett harmlos!🤣🤣🤣

Vor 23 Tage
Moon Spirit
Moon Spirit

Ich bin seit der 1. Klasse auf der Waldorfschule und mache gerade mein Abi. Wenn ich an die ersten 8. Jahre meiner Schulzeit denke, kommen in mir gemischte Gefühle auf. Es gab durchaus schöne Momente und zum Glück wird bei uns diese Anthroposophischen Ansichten nicht unterrichtet. Allerdings wurde ich häufig gemobbt oder ausgeschlossen und meine Klassenlehrerin mochte mich nicht besonders und hat versucht meine Persönlichkeit nach ihren Vorstellungen zu ändern (was ja eigentlich komplett gegen die Philosophie der Schulen spricht). Ihr Problem mit mir war, dass ich zu sehr in mich gekehrt sei und sie hat nie an mich und meine Fähigkeiten geglaubt. Dann kam ich in die 9. Klasse (da beginnt die Oberstufe in den Waldorfschulen (also andere Lehrer und ein höheres Lern Niveau werden eingeführt) und ich hatte wieder richtig Spaß an der Schule. Die Oberstufe ist eine Mischung aus Staatsschule und Waldorfschule. Ich konnte nun beispielsweise mein Interesse an Naturwissenschaft im Unterricht ausleben und gleichzeitig kreativ sein im Kunstunterricht oder in Projekten wie beim Klassenspiel/Klassentheater in der 12. Klasse, was einer der besten Erlebnisse war. Es gibt wie bei allem Vor-und Nachteile an meiner Schule. Aber wahrscheinlich gibt es auch Waldorfschüler, die ein komplett anderes Erlebnis hatten.

Vor 2 Monate
LNhart
LNhart

Ich habe so viel Verständnis mit Fridolin 9:20 Als Kind im Waldorfkindergarten hatte ich eine echte Krise, weil die Bauklötze alle krumm und schief waren, und man damit überhaupt nichts ordentliches bauen konnte. Nach Meinung der Kindergärtner war ich zu verkopft, habe also nicht wirklich ins Konzept gepasst. Gab aber auch andere Probleme, zB. dass mehrfach in Folge am Ende des Tages das gleiche Märchen vorgelesen wurde, ich aber liebes ein neues gehört hätte. Habe die ganze Sache tatsächlich so schlimm gefunden, dass ich für eine gewisse Zeit zu Hause bleiben durfte... Dass ich mit fünf (aus eigenem Interesse) Lesen gelernt habe, hat bestimmt auch nicht ins Konzept gepasst. Das ist mMn das Hauptproblem an der Philosophie: Es geht nicht wirklich um die ganzheitliche Entfaltung von allen Kindern, sondern auch nur von bestimmten Typen.

Vor 2 Monate
Werkstatt Kreuzberg
Werkstatt Kreuzberg

Krass wie viele (ex) Waldorf-Schüler das Magazin Royale schauen. Da komme ich mir ja wie ein Außenseiter vor 🤣

Vor 2 Monate
Vatvor
Vatvor

@Ragnar Lmao Und du klingst wie ein Vollidiot. Und während ich mit meiner Einschätzung richtig liege, liegst du komplett daneben. Aber mach dir nichts draus, mit deinem beschränktem Verstand liegt halt fast alles weit über deinem Horizont.

Vor Monat
Ragnar Lmao
Ragnar Lmao

@Bin Frishinger Klingt eher so als hätte er schizophrene Störungen. Sein ganzer Jargon ist nervöses paranoides Rambling. Ich hab mal in ner Klappse gearbeitet, ich kenne solche Leute.

Vor Monat
Ragnar Lmao
Ragnar Lmao

@Vatvor Nimm deine Pillen, du klingst wie ein paranoider Lunatic.

Vor Monat
Lakselus
Lakselus

@Georg Renelt das liegt in meinen Augen eher daran, dass das öffentliche Schulsystem auf ganzer Linie versagt. Vielleicht sollte man dort Mal ansetzen, anstatt dumpfes bashing zu betreiben. Würde das öffentliche Schulsystem etwas taugen, wären derartige Privatschulen absolut überflüssig und auch die Überrepräsentanz der Absolventen dieser Einrichtungen unter den Eliten würde sich erübrigen. Ist leider so.

Vor Monat
Lakselus
Lakselus

@Vatvor ich bin seit immer regelmäßiger (Neo) Magazin Royal Zuschauer und blöderweise auch Waldorfschüler gewesen. Schade. Der Anthroposophie und Lehre Rudolf Steiners kann ich nur begrenzt etwas abgewinnen. Dennoch bin ich sehr froh, auf eine derartige Schule mit engagierten Lehrern, die mehr als eine Zahl (Note) in ihren Schülern sahen, gegangen zu sein. Unser Kind geht nun auf eine Montessori Schule - genau aus den selben Gründen (nur eben ohne Esoterik). Wären die öffentlichen Schulen in unserem Einzugsbereich nicht so abgrundtief schlecht, würde ich gerne unser Kind auch dorthin schicken. Was mir dort jedoch, neben dem ständigen Unterrichtsausfall, stinkt, ist der menschliche Umgang und der uninspirierte Lehrplan, bei dem zu viele auf der Strecke bzw. weit hinter ihren (kreativen) Möglichkeiten bleiben. Aus meiner alten Klasse ist wirklich aus jedem etwas geworden. Ob studiert oder nicht.

Vor Monat
Benediktator OP
Benediktator OP

Ich fand die Schulzeit super. Von der ganzen Esoterik haben wir auch eher wenig mitbekommen :)

Vor Monat
Innana
Innana

Von der Staatsschule auf die Waldorf gewechselt und nie bereut!!! Das beste was mir passieren konnte.

Vor 2 Monate
Aurelia Kilwinger
Aurelia Kilwinger

Ich war die ersten 8 Jahre auf der Waldorfschule und anschließend 2 Jahre auf der Realschule. Je älter ich werde, desto dankbarer bin ich ,dass ich auf der Waldorfschule war. Meine Lernfreude ist auf jeden Fall geblieben, habe meinen Realschulabschluss mit 2,4 gemacht und mit 25 mein Fachabi in Pädagogik und Psychologie gemacht und mit 30 hab ich angefangen Gitarre zu lernen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass jede Schule anders ist und alles steht und fällt mit dem Kollegium. Mein Sohn war die ersten vier Jahre in der Grundschule und hatte im letzten Jahr immer Bauchschmerzen, Angst, er könnte vielleicht die Hausis falsch gemacht haben 🙈 Jetzt geht er auf die Waldorfschule und er ist wie ausgewechselt und geht nun gerne zur Schule 🙂

Vor 2 Monate
Bartu Colak
Bartu Colak

Ich bin seit paar Wochen Lehrer an der Waldorfschule und habe zu erst Verpackungstechnologie studiert und dann Sport. Und ich habe mein Abi an einer staatlichen Schule gemacht. Ich hatte leider wenig Glück, kreatives zu lernen an den Schulen, war aber in Sachen Technik gut unterwegs. Meine Schwester war auf einer Waldorfschule und hat durch die viele künstlerische Arbeit ihre Begabung entdeckt und studiert jetzt Modedesign. Ich denke jede Schule hat seine Pro und Contras. Rudolf Steiner hat anscheinend auch gesagt, dass man seine Ansichten nicht teilen muss, wenn man an einer Waldrofschule arbeiten möchte. Das wichtigste ist, dass der Mensch an erster Stelle steht! Der ein oder andere Teil in diesem Video war sehr populistisch aber manches war auch richtig. Ich denke man muss selber abwägen, wohin man sein Kind schicken will. Lg

Vor 2 Monate
Firstname Lastname
Firstname Lastname

Was war denn nicht richtig?

Vor 2 Monate
Danica Y
Danica Y

Ich bin auf eine staatliche Schule gegangen und noch heute komplett traumatisiert von dem Erlebnis. Crippling anxiety bei Prüfungen, Tests und Leistungsnachweisen. Ich glaube so ein paar Verschwörungstheorien hätten niemals diesen nachhallenden Effekt bei mir gehabt.

Vor Monat
Rainer Haider
Rainer Haider

Angst vor nem Blatt Papier? Big ooof

Vor Monat
Irisun
Irisun

Kann auch sein, dass du jetzt Putin preisen und vor Impfungen warnen würdest. Besonders letzteres war bei Waldorf auch vor Covid gang und gäbe. Was nicht heißt, dass ich dir beim Teil mit den staatlichen Schulen nicht zustimmen würde. Freie Schulen, ja bitte, Waldorf, nein danke. Selbes Problem wie bei der Kirche, nur weil sie auch ein paar gute Ansätze vertreten, heißt das nicht, dass all der Bullshit und Schaden den sie so anrichten/angerichtet haben okay ist. Und staatlich unterstützt sollte es schon gar nicht sein.

Vor Monat
niklas kras
niklas kras

Bin gerade in der Hälfte des Beitrage, aber fange schonmal an zu schreiben. Bin ab dem zweiten Halbjahr der siebten Klasse auf eine staatliche Schule gewechselt. Vorher Waldorfschüler und ich würde es jeder Zeit wieder so machen. In der staatlichen Schule bekommst du direkt von Anfang an voll aufn Sack mit vielen Hausaufgaben, Leistungsdruck und und und, kenne ich so von Bekannten. Ich konnte am Ende der ersten Klasse lesen, schon damals hat sich meine Physik und Mathe Affinität herausgestellt und das wurde gezielt gefördert. Es ist einfach viel entspannter dort. Man kann zwischendurch noch Kind sein und trotzdem lernt man die notwendigen Sachen. Vielleicht hatte ich Glück, aber auf meiner Schule kann ich mich an keine sehr seltsamen Sachen erinnern, wie hier zur Anthoposophie erzählt wurden. Klar von sowas wie Eurithmie(weiß gar nicht mehr ob man das so schreibt?) hab ich nie was gehalten und als Kind schon gehasst. Und das Ding auf dem Tisch wurde uns damals als Traumfänger verkauft, der schlechte Träume abhält. Kann man dran glauben oder es halt auch lassen. So oder so tut es keinem Weh. Religionensunterricht ist ja auch an staatlichen Schulen Pflicht... Da hat es dann mit Esoterik aber auch schon ziemlich aufgehört. Diese Temperamentsache gab es tatsächlich. Wurde aber bei uns eher am Gemüt festgemacht, aber nicht an der Körperform oder sowas. Und es war bei mir ziemlich zutreffend. Und wie man das Temperament jetzt nennt ist ja dann auch wuppe. Einen Klassenlehrer zu haben ist zwar dahingehen super, dass er jedes Kind genau kennt und auf deren Stärken und Schwächen eingehen kann, für mich war es allerdings dann in der Siebten ein Wechselgrund, weil ein paar Sachen auf der Strecke geblieben sind. Das staatliche Schulsystem ist allerdings eine Katastrophe hoch 10, also von wirklich besser kann da keine Rede sein. Zumindest kann man sich vom Waldorfsystem einiges abgucken und sollte nicht einfach alles in eine Schublade stecken. Ich bin übrigens auf dem Weg zur Promotion und kenne einige Leute die von einer Waldorfschule ins Studium gestartet sind, falls hier irgendwo das Vorurteil kommen sollte, dass man dort nix lernt, weil man keine Noten bekommt oder was auch immer... Hier fällt mir übrigens ein: Durch so nen Kram wie Gartenbau wird sicherlich auch das Immunsystem gestärkt. Und durch sowas wie Stricken und Werken sowie andere Sachen die Motorik und körperliche Ertüchtigung gefördert. Wenn ich die Kids heutzutage so sehe scheint mir das eine ziemlich gute Idee. Die sitzen heute nämlich alle nur noch am Handy und haben keinerlei Körpergefühl mehr. Vollschwachmaten hat man auch an "normalen" Schulen. Mein Bruder hat mir erst erzählt, dass einer seiner Lehrer regelmäßig zum besten gibt, wie er in seiner Jugend im Wald Vampire gejagt hat usw. aber in der Tat möglich, dass auf Waldorfschulen ein paar mehr davon rumrennen. Stört mich aber gar nicht solange es keinem wehtut und die Kinder trotzdem die wichtigsten Lehrinhalte vermittelt bekommen

Vor 2 Monate
NiinaSophiia
NiinaSophiia

Ich bin auch ehemalige Waldorfschülerin (1.-13. Klasse) und musste hier und da auch schmunzeln. Allerdings ist der Beitrag SEHR einseitig. Es wird auch nicht über die Unterschiede einer Waldorfschule und einer FREIEN Waldorfschule gesprochen. Mir hat es auf keinen Fall schlecht getan, nicht durch Zahlen benotet zu werden. Stattdessen wurde uns in einem Gespräch (zusammen mit den Eltern) mündlich mitgeteilt, wie es aktuell aussieht. Die Lehrer kannten jedes Kind und dessen Charakter und wussten uns sehr gut einzuschätzen, was wirklich bemerkenswert war. Sie hatten echtes Interesse daran, Kinder zu fördern und sie zu kennen. Zum Thema lesen/schreibe lernen: Ich hatte von der 1. bis zur 13. Klasse Deutsch, -Französisch -und Englischunterricht in Wort und Schrift, also lesen und schreiben gelernt habe ich von Anbeginn, was ich noch heute sehr zu schätzen weiß und vor allem gebrauchen kann. Und selbstverständlich hatten wir auch alle Fächer, die an staatlichen Schulen gelehrt werden. Zusätzlich dazu kamen halt noch die handwerklichen Fächer. Das Abitur habe ich dennoch gut bestanden. Es ist halt ein zentrales Abitur, also dieselben Abi-Themen, wie an allen Schulen. Kleiner Unterschied: Waldorfschüler können sich nicht zusätzlich durch Vornoten „retten“. An Waldorfschule zählt einzig und allein, was man in der Abiprüfung schreibt. Das schönste, was ich aber von der Zeit als Waldi mitbekommen habe, sind meine Freunde. Durch die 13. Jahre sind Freundschaften erwachsen, die fürs Leben halten. Jetzt, mit 30. Jahren, kenne ich meine besten Freunde bereits seit 24 Jahren und wir kennen uns so unglaublich gut und wissen einander mehr als alles andere zu schätzen. Dafür bin ich echt dankbar! Dennoch finde die Kritik, die auch gerechtfertigt ist, wichtig und dahingehend sollte sich auch etwas ändern.

Vor 2 Monate
Ju Tjub
Ju Tjub

In Deutschland sind doch alle Waldorfschulen "frei", also unabhängig von einer zentralen Instanz. Wo siehst du da einen Unterschied? Und ja klar, gibt es "alle" Fächer wie in einer staatlichen Schule. Deswegen wusste ich nach 9 Schuljahren nach dem Wechsel auf die Realschule im Chemieunterricht auch, wie viele Elemente es gibt. Nämlich vier: Feuer, Wasser, Licht und Luft *HandvordenKopfschlag*. War einer der peinlichsten Momente meiner Schullaufbahn (dabei sah der Lehrer sogar vorsätzlich drüber hinweg um mich nicht bloßzustellen) Englisch und Französisch, was ich ja eben auch neun Jahre lang hatte, sind meine allerschlechtesten Schulfächer. Französisch konnte ich danach Null und in Englisch habe ich im Abitur ne 5- bekommen. Da war halt nicht mehr viel zu retten, weil die Zeugnisse in der Waldorfschule ja ohne Noten sind damit der Schüler besser lernt *ha!*. In Einzelfällen wie bei dir mag das ja die richtige Schule gewesen sein. Aber das ändern nicht daran, dass das ganz Konzept einfach totaler murks ist.

Vor 2 Monate
nihilnohana
nihilnohana

Meine Mutter hat überlegt ob sie meinen Bruder auf einer Waldorfschule schickt, weil sie dachte sie würden da besser mit seinem Autismus umgehen. Und die haben dann irgendwas davon gefastelt, dass Autisten uns geschickt werden als Aufgabe, damit wir mehr Empathie lernen und so einen Müll. Da hat sies ganz schnell sein lassen.

Vor 2 Monate
Teppich Opfer
Teppich Opfer

Moin alle zusammen, ich war selbst Waldorfschüler von Klasse 5 bis 10. Persönlich hat mich die ganze Esoterik auch ziemlich abgefuckt. Habe zum Beispiel sehr viel verpasst in Mathe oder Grammatik, wichtige gundlegende Dinge wurden nicht gelernt. Dafür haben wir wirklich geile Sachen gemacht wie Gartenbau, Musik, Tischlern oder Metallverarbeitung, sowas wird an Staatlichen Schulen nicht angeboten. Auch Geschichte oder Erdkunde wurde sehr gut vermittelt. Es kommt wirklich auf den Lehrer und dessen Lehrplan an. Auch Schauspiel und Theater waren sehr gut angeboten. Bin bei diesem Thema sehr zwiegespalten. Was mich aber mittlerweile richtig stört an diesem Lehrkonzept und der Schule, anbiedern an Querdenker oder Impfgegnern. Das Staatliche Bildungssystem hat einige Gundlegende Fehler und ist auch zum Teil überholt. Was ich wirklich an der Waldorfschule schätze ist die Föderung der Kreativen, ob Kunst, Musik oder Schauspiel.

Vor 2 Monate
NoSoMuSk
NoSoMuSk

@Die Ich ich habe keine Ahnung was diese Wörter bedeuten

Vor Monat
Die Ich
Die Ich

Digger wer hat wirklich Gartenbau und kupferkloppern toll gefunden qwq

Vor Monat
Teppich Opfer
Teppich Opfer

@NSA Monitored Device Danke für die Info.

Vor 2 Monate
Teppich Opfer
Teppich Opfer

@DJ Eskiflow Meine Rechtschreibung und Grammatik ist schrecklich, ich lasse meine Texte überwachen/bearbeiten von meiner besten Freundin, Russlanddeutsche mit Abi in Deutsch.

Vor 2 Monate
NoSoMuSk
NoSoMuSk

Ja finde ich inhaltlich richtig, dass Problem ist halt eher, dass man danach in einer normalen Oberstufe sitzt und das selbe Abi wie der Rest schreiben muss. Warscheinlich hat man in der Q Phase dann maximal einmal Kunst pro Woche aber dafür wird die Mathe mit Hochdruck rein gepumpt. Immer wenn Gesellschaftlich davon geredet wird, dass wir doch auch so viele Kreative brauchen, sind damit meistens kreative Mathematiker, Ingenieure, Chemiker und BWLer gemeint. Keiner hat je darüber gesprochen, dass wir mehr Schmuck Bastler, Theater Intendanten oder Autoren brauchen. Damit wird dann Menschen die ein "weicheres“ Umfeld gewöhnt sind, plötzlich hart vor den Kopf gestoßen, weil sie dann niemand mehr ermuntert sich kreativ auszuleben, wenn es nicht leistungsverbessernd und sachdienlich ist.

Vor 2 Monate
RecordersTellStories
RecordersTellStories

Ich bin, seit ich erwachsen bin, immer mal wieder mit Waldorf im Kontakt. Einige Punkte sind gut, andere schlecht. Leider werden hier nur die schlechten angesprochen, was das alles nur in ein schlechtes Licht rückt. 👎 PS: Ich denke, dass ich mich in einer Waldorfschule besser entwickelt hätte. Auch mit Anfang 19 konnten mir manche der alternativen Ansätze weiterhelfen. Habe zum Beispiel mein FSJ mit Waldorf im Ausland gemacht. Seminare wie dort kenne ich von nirgendwoher.

Vor 2 Monate
Noemi Eber
Noemi Eber

Ich hätte es gut gefunden, wenn ihr für die Produktion auch ehemalige Waldorfschüler*innen und Lehrer*Innen interviewt hättet. Das Video amüsiert, bildet aber Extreme ab, die so in der Gesamtsicht kaum zu finden ist. Ja, jede Schule ist anders und vieles hängt von den Lehrkräften ab. Das ist aber auch an staatlichen Schulen so. Die esoterische Seite finde ich persönlich nicht schädlich- zudem ist das eine Weltansicht die auch in vielen anderen Kulturen und indigenen Bevölkerungen der ganzen Erde zu finden ist...Wenn Böhmermann jetzt das Weltbild von einem indigenen Volk aus Australien oder Südamerika so roasten würde - dann wäre was los.... Als ehemalige Waldorfschülerin kann ich sagen, dass ich großes Glück hatte mit den Lehrkräften und sehr froh an einer WS gewesen zu sein. Ich finde ALLE Eltern sollten genau hinschauen was für Lehrer*Innen, an welchen Schulen unterrichten und egal ob Waldorf oder staatlich, alle Schulen müssen reformiert werden. Dabei würde ich aber den Aspekt der Kreativität, Kunstförderung und Naturverbundenheit definitiv wieder in alle Schulkonzepte mit einfließen lassen!

Vor 2 Monate
Tammy
Tammy

Hey leute, ich bin studiere Lehramt und finde es toll das in den Kommentaren nicht nur Kritik geäußert wird, sondern viele Vorschläge eurerseits genannt worden sind. Ich werd mir eure Erfahrungen echt zu Herzen nehmen und versuchen, euren Kindern eine angenehmere Schulzeit zu ermöglichen!

Vor 2 Monate
munci
munci

Wenn Du wirklich studierst, dann wäre es sicher nicht verkehrt nochmal einen "deutsche Grammatik-Kurs" zu belegen ;-)

Vor 2 Monate
Frag Dein Pferd
Frag Dein Pferd

Vor 2 Monate
Your Reputation
Your Reputation

@Genevieve Folmérr - ich habe mich auch schon gewundert 😆

Vor 2 Monate
Genevieve Folmérr
Genevieve Folmérr

Wat studierst du?!

Vor 2 Monate
bec c
bec c

Als Ex-Waldi (Waldorfkindergarten und 13 Jahre Waldorfschule besucht) hat mich der Beitrag wirklich amüsiert. Er spricht einige wichtige Punkte an, die ich auch als ganz kritisch erlebt habe, z.B. dass in der Unter- und Mittelstufe eine einzige Lehrkraft so viel Verantwortung hat und richtig viel verkacken kann. Das habe ich leider mit meinem Klassenlehrer erlebt. Da fehlen einem dann grundlegende Fähigkeiten wie z.B. Rechtschreibung. Aber im Beitrag werden auch so viele Themen angesprochen, die viel komplexer sind, als hier dargestellt. Klar, das Ganze dient auch der Unterhaltung, aber die Anthroposophie hat viel mehr Tiefe als hier gezeigt. Ich finde es ganz schwierig, dass man das als Schülerin selber als so undurchsichtig erlebt, auf welchem Glauben die Pädagogik beruht. Aber es ist einfach so eine eigene Welt, ich glaube man kann das ganz schwer verstehen, wenn man das nicht erlebt hat und für mich war es die wunderbarste und (positiv) prägendste Zeit. Wenn den Schüler:innen ab der Oberstufe (9. Kl.) mehr gymnasiale Strukturen angeboten würden, würden die Schulen sicher ganz viel Potential haben. Das mit Corona ist ein einziges Trauerspiel und habe ich in meinem letzten Schuljahr noch erlebt. Da fällt mir nichts zu ein, außer, dass sich die Schulen mit den querdenkenden Lehrer:innen selbst ins Bein geschossen haben. Ich musste wirklich oft lachen, danke dafür!

Vor 2 Monate
oneinfinity
oneinfinity

To be fair, unser ganzes veraltetes Schulsystem ist im Kern autoritär, der Unterricht geht nämlich nicht nur an den Waldorfschulen stark vom Lehrer aus, sondern an den meisten anderen Schulen auch.

Vor 2 Monate
Rosa Wolke
Rosa Wolke

@Uwus Grufus why not?

Vor 2 Monate
Uwus Grufus
Uwus Grufus

@Rosa Wolke nope

Vor 2 Monate
Rosa Wolke
Rosa Wolke

@Uwus Grufus bitte doch

Vor 2 Monate
anthrodiskurs
anthrodiskurs

Und dass der Unterrichtsinhalt von Lehrenden bestimmt wird, wird denke ich erst zum Problem, wenn es eine Schulpflicht gibt und man nicht einfach bei den schlechten Lehrern wegbleiben kann

Vor 2 Monate
free spirit
free spirit

@oneinfinity Das nennt man dann wohl whataboutism.

Vor 2 Monate
Im a dog Garcia
Im a dog Garcia

Warum wird nicht dargestellt wie die Schüler sich im Leben entwickeln? Alle Waldorfschüler die ich kenne, konnten was mit sich anfangen. Ist die Frage ob das an der Schule liegt oder an den Eltern die auch etwas anders sind (ohne Wertung).

Vor Monat
Im a dog Garcia
Im a dog Garcia

@Autistic Gamerin kein Bedarf, danke

Vor 28 Tage
Autistic Gamerin
Autistic Gamerin

@Im a dog Garcia Dann schau dir das Video so oft an bis du die kritischen Punkte findest, oder lass es dir erklären...

Vor 29 Tage
Im a dog Garcia
Im a dog Garcia

@Ma kani gegenüber den 0-8-15 Eltern die Hauptsache Abitur denken? Frag sie doch mal

Vor Monat
Ma kani
Ma kani

Dann erzähl mir mal bitte ohne Wertung was an diesen Eltern anders ist?

Vor Monat
Frieda
Frieda

als ex waldi: I FEEL SEEN! ich war 1-10 klasse an einer sehr großen waldorfschule und bin jetzt endlich gewechselt. hab wirklich schlechte erfahrungen gemacht und ja, es gibt positive seiten (handwerk etc.) aber die „einzelfälle“ werden durch das system an der schule ermöglicht und vertuscht. ich bin stark angeeckt dort, immer wenn ich eine frage gestellt hab, die das weltbild der lehrkraft hinterfragt hat. (zum beispiel, als wir in der vierten klasse über die temperamentenlehre in erdkunde gelernt haben…., wenn wir rassistische und schlichtweg falsche sachen in geschichte gelernt haben… the list goes on and on) ich habe extrem viele lücken aber an meiner neuen schule bekomme ich für kritisches denken ein gute mündliche note. jetzt muss ich nicht mehr tafelbilder abmalen und auswendig lernen:))

Vor 2 Monate
F.D. Robben
F.D. Robben

Sehr unterhaltsames, bisweilen lustiges Video, welches leider die Schulwirklichkeit nicht wirklich wiederspiegelt ( zumindest in unserem Fall ). Hatte zwei Töchter auf der Waldorfschule. Eine hat auf eigenen Wunsch in der 10.Klasse die Schule verlassen, da sie ( und wir Eltern auch ) mit manchen Lehrern Probleme hatte und sie für sich das sonst übliche Benotungssystem der staatlichen Schulen als Ansporn gewünscht hat. Die andere geht dort weiterhinn zur Schule und fühlt sich dort sehr wohl, da für einen introvertierten Menschen der mit Stottern und Dyskalkulie zu kämpfen hat, die verbreitete Respektlosigkeit und latente Gewaltbereitschaft an öffentlichen Schulen, sowie die mangelnde Bereitschaft der Lehrkräfte auf besondere Bedürfnisse der Schüler einzugehen, die Waldorfschule als geradezu alternativlos erscheinen läßt. Dies ist weniger eine Lobpreisung der Waldorfschule, sondern eher eine Kritik am staatlichen Schulsystem. Daß gerade zu Pandemiezeiten an der Waldorfschule manch verstörende Ansicht von wenigen Lehrern aber auch einigen Eltern zutage brach, war leider ein Stück weit erwartbar. Aber der Druck, der von vielen Schülern und Eltern aufgebaut wurde, sorgte für eine recht konsequente Umsetzung der Schutzmaßnahmen. Der überwiegende Teil der Schüler ist geimpft und unter den Schülern wurde zwar kontrovers diskutiert, aber eine Spaltung in Gegner und Befürworter war nicht erkennbar. Steiner spielte nie eine Rolle und Esoterik wird von uns und unseren Kindern als eine eher amüsante aber harmlose Verschrobenheit einzelner angesehen. Ich selbst hatte als Kind das zweifelhafte Vergnügen ein von Mönchen geleitetes Internat zu besuchen. Christlich orientierte Privatschulen mit einem leicht elitären Habitus haben häufig einen guten Ruf in der Gesellschaft, aber an einer moralisch etischen Prüfung auf Grundlage einer modernen pädagogischen Bewertung würde auch das System deutlich scheitern. Was bleibt also? Ein kritischer Umgang mit allen Einflüssen, die uns begleiten und begegnen, und die Weitergabe kritischen Betrachtens an die kommenden Generationen, helfen uns und anderen, wichtig von unwichtig und fake von facts zu unterscheiden. Schon sind Anthroposophen, Steyler Missionare, Coronaleugner, AFD-ler und andere möchtegern Weltverbesserer halb so schlimm und eine Waldorfschule eben doch auch eine alternative.

Vor 2 Monate
Alina Hei
Alina Hei

Ich sehe dieses Video hier mit gemischten Gefühlen. Meine Mutter wollte mich immer gerne auf die Waldorfschule schicken, hat aber, auch diversen Gründen nicht geklappt. Damals fand ich das schade und die staatlichen Schulen richtig blöd (In der Grundschule), aber mittlerweile bin ich irgendwie froh darüber, dass ich an einem "ganz normalen" Gymnasium mit Theater-AG, Oberstufenchor und diversen anderen Kreativitäts-AGs meine Fachhochschulreife gemacht habe. Allein, was das Lesen angeht, habe ich echt mit den Ohren gewackelt! Ich konnte das schon vor der Einschulung einigermaßen und möchte mir an dieser Stelle lieber nicht ausmalen, was ich mir hätte anhören müssen. Die Grundidee von einer alternativen Schulform gefällt mir, aber von der Anthroposophie halte ich schon lange gar nichts mehr. Gefährliches Geschwurbel, mehr nicht. Die Grenzen zum Antisemitismus sind leider nicht weit weg.

Vor 2 Monate
ur mom lol
ur mom lol

Ich war selbst bis zur 8. Klasse an einer Waldorfschule und habe dort im Gegensatz zu den vielen Kommentaren hier leider schlechtere Erfahrungen gemacht. Abgesehen von Mobbing (was man ja leider an jeder Schule hat) ist mir nach meinem Wechsel an eine normale staatliche Schule stark aufgefallen, dass es an der Waldorfschule an der ich war nahezu keine Ausländer und wesentlich mehr reichere Leute gab. Es gab natürlich in jeder Klasse ein oder zwei Leute die aus ärmeren Verhältnissen kamen oder ein Elternteil aus einem anderen Land war, aber auf mich wirkte das eher so als wäre das nur für die "Quote" damit man der Schule nichts vorwerfen kann. Außerdem litt ich in meiner Teeniezeit an akuten Angstzuständen, Panikattacken und schweren Depressionen. Der Schularzt hat mich bei Schilderung meiner Probleme überhaupt nicht ernst genommen und mir jede Menge homöopathischen Sche*ß angedreht und mir sogar von Therapie und "Schulmedizin" (was übrigens ein Begriff aus der NS Zeit ist der eher in rechten Kreisen verbreitet ist, aber auch in Waldorfkreisen häufig verwendet wird) abgeraten. Gewalt von Lehrkräften habe ich bei mir nicht erfahren, habe es aber bei MitschülerInnen mitbekommen und innerhalb meiner Klasse wäre auch ein Lehrer schon fast angezeigt worden. Außerdem waren die Klassen an meiner Schule extrem groß (fast 40 Leute pro Klasse) womit ich absolut überfordert war, aber das ist schätzungsweise typsache wie man damit klar kommt. Ich könnte noch viel mehr Punkte aufzählen, aber ich glaube, dann wäre ich bis morgen noch nicht fertig hahah Die Waldorfschule zu verlassen war für mich persönlich das beste was ich nur hätte tun können und würde dieses Konzept von mir aus auch keinem weiter empfehlen, aber wie die Kommentare hier zeigen, kann es wohl auch anders laufen als an der Schule wo ich war.

Vor 2 Monate
K o N s T ii
K o N s T ii

Sehr unterhaltsames Video xDD ich war selbst 13 Jahre auf der Waldorfschule und bin froh niemals mit Gnomen und Engeln konfrontiert worden zu sein. Bei mir an der Schule war der ganze Esoterik Quatsch ziemlich abgeschwächt, aber es scheint da ja echt ein paar echte Vollidioten zu geben. Ich sage nur Interview mit einem Thymian über Gnome....

Vor 2 Monate
Lorenz Rosenthal
Lorenz Rosenthal

Meine Waldorfschulzeit war mit eine der glücklichsten Zeiten in meinem Leben

Vor 2 Monate
Jana
Jana

Ich war Waldorfschülerin und auch schon im Waldorfkindergarten. Hatte eine tolle Schulzeit, an die ich mich gerne erinnere. Wir hatten einen tollen Klassenzusammenhalt und ich bin heute noch mit Mitschülern von damals in Kontakt. Meine Lehrerin, die ich zu Beginn hatte kann man eher der esoterischen Ecke zuordnen und in der ersten und zweiten Klasse bekamen wir Puppenspiele vorgeführt in denen auch Mal Zwerge und Wichtel vorkamen. So what? Spätestens sobald die Pubertät einsetzt hat es sich damit auch erledigt. Kindern ließt man auch Märchen vor oder erzählt ihnen vom Weihnachtsmann. Meine Lehrerin war dafür super sensibel und liebevoll. Meine ältere Tochter ist gerade auf eine stattliche Schule und zwar eine mit einem wahnsinnig guten Ruf und die Lehrerin ist absolut unempathisch. Also schlechte und gute Lehrer gibt es überall. Von Rudolf Steiner und seinen Theorien bekommt man eigentlich nicht viel mit. Meine Kopfform hat auch nie jemand bestimmt. Wenn man nach dem Prinzip Schulen bewerten will müsste man ja auch alle katholischen Schulen für die Verbrechen und Lehren der katholischen Kirche verurteilen. Macht meiner Meinung nach nicht so viel Sinn.

Vor 2 Monate
Malte Mehll
Malte Mehll

Bin von Anfang an Waldorfschüler gewesen inklu. Kindergarten und mittlerweile in der 13. Klasse. Ich kann Böhmi nur zustimmen damit das man auf einer Waldorfschule Glück mit den Lehrern haben muss, ich blieb relativ verschont mit den ganzen anthroposophen scheiß. Es war aber so das mir hin und wieder echt weirde scheiße passiert ist. Ein Beispiel: Ich habe relativ früh angefangen (so 2.-3. Klasse) mich mit Computern zu beschäftigen das habe ich natürlich meinen freunden erzählt und darüber haben irgendwie die Lehrer von Wind bekommen. Die Lehrer sahen das anscheinend als ein Problem und um mich zu ,,heilen" musste ich zwei mal in der Woche Heil-Eurythmie machen. Das verläuft so: Man ist ganz gewöhnlich im Unterricht und auf einmal geht die Tür auf dann stand dort unsere Heil-Eurythmie Lehrerin und hat mich dann einfach aus dem Unterricht raus genommen. Dann ging es in dein Heil-Eurythmieraum und dort musste ich dann ,,Übungen" machen um mich vom Computer zu heilen. Sonst aber gab es nicht viel andere komische sachen, halt ab und zu mal Lehrer die einem was von Lichtnahrung und so erzählen aber das war alles in der Mittelstufe und jetzt in der Oberstufe alles wie auf einer Staatlichen schule. Ein weiteres Problem der Waldorfschule ist die Technikfeindlichkeit. Mit Technischen Geräten zu Arbeiten wie Computer, Tablets oder Smartphones war in meiner Schullaufbahn ein echtes Taboo. Was ich für unendlich dumm halte besonders in dieser Zeit anstatt den Schülern den Umgang beizubringen wurde immer gesagt man soll doch sowas einfach nicht benutzen und das sei nicht gut für einen. Diese Situation bessert sich aber momentan. Ich würde aber sagen das ich im großen und ganzen eine gute Zeit bis jetzt hatte und das ich das Konzept der Waldorsfschule generell gar nicht schlecht finde. Sie müssten nur den ganzen Anthroposphischen quatsch loswerden.

Vor 2 Monate
Kathrin G.
Kathrin G.

Was ich ja mal eine höchst spannende und vor allem auch hilfreiche Studie fände, das wäre eine anonyme Umfrage unter möglichst sogar mehreren Generationen Ehemaliger, aber mit Angabe der betreffenden Schule und aufgegliedert unter die schlimmsten Kritikpunkte und das größte Lob Nachfragen dazu. Vieles kann man erst Jahre bis Jahrzehnte später klar artikulieren, besonders, wenn es wirklich traumatisch wäre. Betroffenen könnte diese Möglichkeit, für echte Zukunft mitzuwirken noch spät sehr helfen, den Anthroposophen könnte es helfen, zu reflektieren, wo die größten Knaller passiert sind und den Schulen selbst kann das auch nur förderlich sein. DAS wäre doch eine Sache, die die Waldis sogar selber mal aufarbeiten, starten und finanzieren sollten und und wirklich sinnvoll. Verfälschend und sinnlos wäre aber, das nur in den linientreuen Allumnigruppen zutun. Das sollte schon auch als durchaus wertvoll grade die Schulabbrecher miteinbeziehen. Und dass da sehr wohl Buch irgendwo drüber geführt wird, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher.

Vor Monat
Kathrin G.
Kathrin G.

@NaomiBrightside war Dein Lebensumfeld auch eher stark anthroposophisch geprägt, oder ein normales? Nicht, dass es das nicht überall mal gäbe, keine Frage, aber ich hatte sehr stark den Eindruck, dass damals meine Schule genau dann auch besonders stark den Vogel Strauss gegeben hat, wenn das quasi Kinder und Familien aus dem "inner circle" betraf. Und eben nicht nur bei einer Familie und nicht nur einer Klasse und nicht nur bei einem Kind.

Vor Monat
Kathrin G.
Kathrin G.

@Patfish mag sein....Und gleichzeitig wird aber ein Kind vor der ganzen Klasse damit als abnorm und irgendwie heilungsbedürftig diskriminiert und das noch mit entsprechend fiesen Erläuterungen durch Lehrkräfte verstärkt. Höchst perfide, vor allem, wenn's wie bei mir in einer 35er Klasse passiert, in der ganz sicher noch zehn Kinder objektiv gleichen oder mehr Bedarf hätten, ginge es wirklich rein um das von ihnen Angesprochene. Und das betroffene Kind bis dato auch wunderbar ohne das klar kam. Die wirklichen Haken, nämlich ein chronisch komplett zerstörtes Knie und eine Skoliose, hat später ein stinknormaler Arzt in fünf Minuten gefunden und weit besser helfen können als esoterisches Sonnentemplergehampel! Da hätte halt nur mal wer mit Verstand das Kind mal hinschicken müssen. Wäre auch im Vergleich auf null Euro Kosten für die Eltern hinausgelaufen.

Vor Monat
Kathrin G.
Kathrin G.

@Malte Mehll dito. Wobei es bei mir immer als ewiger Flüchtigkeitsfehler passiert. Kann man bearbeiten,suche, finde und korrigier ich es meistens noch.😁

Vor Monat
Kathrin G.
Kathrin G.

@Yo Hahn Hahaha....sorry.... aber auch was bekanntes. Bei uns mehrere Generationen Schüler mit dem immer gleichen, schon legendären "Tiaitsch" Problem.😂

Vor Monat
Anna H
Anna H

Ich denke, dass der größte Teil der grundlegenden Philosophie mit Gnomen und Steiner an den meisten Waldorf-Schulen kaum eine Rolle spielt. So habe ich das von Freunden mitbekommen, die dort ihr Abi gemacht haben. Der Beitrag ist daher zwar witzig, aber eben mit einem Augenzwinkern zu sehen. Sicher gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen. Ich selbst denke, dass die Schulen unter anderem so gut funktionieren, weil die Auswahl der Schüler einfach ganz anders ist als an den staatlichen Schulen: Fast nur Kinder aus intellektuellen Familien mit "guten Genen" und gebildeten Eltern, die sie fördern, statt große Bandbreite mit Schülern aus schwierigem sozialen Umfeld. So eine Art Gymnasium mit krasser Auswahl, beginnend schon in der 1. Klasse (die Bandbreite an meiner Grundschule war seeeeeehr verschieden, was die bisherigen Fähigkeiten der Schüler anging, je nachdem, aus was für Familien sie kamen). Intelligente, von Zuhause bereits geförderte Kinder werden wohl an allen Schulen recht erfolgreich sein. Jegliche Schwächen der Waldorfschulen werden daher von der Schülerauswahl auch verdeckt. Die Leute, die ich kenne, die dort Schüler waren, wären 100% auch an staatlichen Schulen die besten und engagiertesten gewesen; es hat ihnen also auch nicht "geschadet", dass es lange keine Noten gab, dass sie einiges vielleicht nicht gelernt haben (weil sie es selbst schnell aufholen konnten), dass sie sich selbst stärker organisieren mussten (weil sie das eh von Zuhause bereits gelernt hatten) usw. Interessant wäre ja zu sehen, wie eine solche Schule mit dem üblichen Schülerklientel einer Brennpunktschule klarkäme. Und dann vergleichen. Das meine ich wirklich rein aus Interesse.

Vor 2 Monate
Renate Hepher
Renate Hepher

Ähhhhh, ich hab 2 erwachsene Soehne Waldorfschulkinder der Grundschule! Der ein ist Pilot (Aviator) geworden, der andere Fluzeugbauingenieur - so hieß dass zu deren Zeit! Das spielerische Lernen war wunderbar. Ich kann dieser stressigste Schule auf jeden empfehlen. Rudolf Steiner Philosophie muss man nicht mögen - ich mochte sie zum Teil!

Vor 2 Monate
Leonie
Leonie

Ja jede Waldorfschule ist anders. Ich hatte sehr viel Glück mit einem großartigem Klassenlehrer und einem sehr wissenschaftszugewandten Ansatz in der gesamten Schule. Klar wurden uns auch manchmal Geschichten über Engel vorgelesen (wie an der Staatsschule im Religionsunterricht auch) aber regulär wurden wir über die Evolutionstheorie, Biologische Prozesse ect. (vielleicht sogar tiefgreifender als an der Staatsschule) unterrichtet. Die Lehrmethoden und vor allem das individuelle Engagement der Lehrkräfte haben meine Talente zum Vorschein gebracht und meine Schwächen abgefedert. Meinem Bruder ging es dort sehr ähnlich. Die alternative für ihn war die Sonderschule wegen Legasthenie und ADHS (trotz IQ von 121), ist dann auch von seiner Klassenlehrerin sehr schikaniert worden. Mit 10 ist er lieber aus einem fahrendem Auto gesprungen als zur Schule zu gehen. Er kam dann auf die Waldorfschule, da hat er Fachabi gemacht, später an einer FH studiert und ist heute sehr sehr erfolgreich. Er ist für mich das Musterbeispiel dafür, dass die Staatsschulen Kindern einfach nicht gerecht werden können und wollen, und das die Waldorfschule die beste Alternative darstellt.

Vor 2 Monate
Caro Heck
Caro Heck

Wie wahr, wie wahr. Ich habe beim Ansehen dieses Videos Tränen gelacht. Hier ist wirklich witzig dargestellt, was eigentlich höchst beängstigend ist. Bin jedenfalls froh, dass ich aus dem Laden wieder draußen bin. In der Coronazeit, hatte sich meine Schule leider ziemlich krass radikalisiert.

Vor Monat
JannaBowl
JannaBowl

Was meinst du mit radikalisiert? Fänd das super spannend:)

Vor Monat
Wist Libor
Wist Libor

Interessanter Beitrag, der natürlich die komischsten Aspekte und einzelne aus dem Kontext gefallene Elemente der Philosophie von Rudolf Steiners zu Satirezwecken rausfiltert, sich aber nicht ernsthaft mit den Inhalten auseinandersetzt. Als ehemaliger Waldorfschüler muss ich sagen, dass es sicherlich, wie in jedem Schulsystem, auch an der Waldorfschule Verbesserungspotential gibt. Aber die Grundausrichtung ist stimmig und fördert die individuelle Entwicklung, Eigenständigkeit und selbstständiges Denken. Daher kann ich nur jedem Elternteil eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Option Empfehlen.

Vor 2 Monate
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n

Ist nicht selbständiges Denken rechts? ... Eben drum dieser Schmähbeitrag!

Vor 2 Monate
peter lustig
peter lustig

Wir hatten etliche Waldorfschüler die bei Uns das Abi gemacht habe, die haben alle mit Abstand am Besten abgeschnitten. Keinen davon den ich kennengelernt habe (von 3 verschiedenen Schulen) hat irgendwelche mythischen Hocus Pocus im Unterricht gehabt. Die hatten meist - kleinere Klassen - motivierte Lehrer die bei individuelle Schwächen besser helfen konnte - breit gefächertes Wissen, insbesondere von Ökologie und waren meist handwerklich geschickter bzw. hatten gerade in Informatik ein besseres "Out of the Box" denken

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

Die haben zu euch auf die Schule gewechselt, obwohl sie das Abi auch bei sich hätten machen können? Oder waren sie nur in Vorbereitungskursen fürs Abi mit dabei? Welches Bundesland? Oder deutschsprachiges Ausland? 🤔

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@Anna H du sollst Waldorfschulen ja auch nicht gut finden, um Gottes Willen! 🙈 Aber du sprichst ja allgemein für die knapp 100k Waldorfschüler in D. Berlin ist doch generell sehr links, grün und ach so tolerant. Oder etwa nicht?

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@Anna H ich bin ex Waldorfschüler und so gar nicht links grün. Habe zudem einen sehr realistischen Blick auf die Dinge. Gleiches kann ich für eine Reihe anderer WS attestieren. Meinst die Gymnasiasten aus den Berliner Villenvierteln sind nicht auch oft so links grün und träumerisch? Und unsere ideologiegerittene, grüne Regierung und vor allem deren Wähler, bestehen nur aus ehemaligen Waldorfschülern? 😉🤣😚

Vor 2 Monate
Anna H
Anna H

@UCR4rQs6mgI_6Dq6DI7CcVvQ Das ist nur mein Eindruck, nach meinen Bekannten. Gilt natürlich nie für alle ^^ Wie gesagt find ich Waldorfschulen weder gut noch schlecht und im Einzelfall hängt es eh daran, wie die konkrete Schule geführt wird. Also, alles gut :)

Vor 2 Monate
Gerry Dilleburch
Gerry Dilleburch

@Evelyn Niemeyer deswegen hat zum Beispiel die Schule in Bad Nauheim extra einen B Klasse Zug ab Klasse 5 mit Schülern von umliegenden Grundschulen eingerichtet? Verärgert ist man also eher, weil man die Waldorfschule ausnutzen will, weil es mit dem Gymnasium nicht so recht geklappt hat. Nur ein Beispiel von vielen. In und Output solltest du bei dir noch mal gründlich checken!

Vor 2 Monate
Stounchet
Stounchet

Sehr einseitig. mir fehlt da eine gewisse Differenzierung. Meine Partnerin z.b. war in NRW auf einer Waldorfschule. Dort war Politik allerdings nicht mehr Thema als auf Staatlichen und so nen Unsinn wie Anthroposophie, wurde dort meines Wissens Gar nicht geleert.

Vor 2 Monate
Nora K.
Nora K.

Also ich bin gerade im 12. Jahr an einer Waldorfschule, Kindergarten war davor auch noch. Ich liebe Waldorf von ganzem Herzen, für mich fühlt es sich einfach heimisch an und so warm. Das Schulkonzept mag ich auch, der künstlerische Aspekt war gerade in der frühen Pubertät wesentlich sinnvoller, als das in der Klasse sitzen, da hatte keiner Lust zu. Auch so etwas wie Klassenspiele sind meiner Meinung nach sehr wichtig für die Entwicklung, außerdem machen die enorm Spaß :D Meine Kritik liegt auch etwas an den Naturwissenschaften, leider wurden die bei mir etwas benachteiligt, aber das ist glaube ich wieder an allen Schulen etwas anders. Oft muss man selbst Motivation/Ehrgeiz zum lernen haben. Lesen konnte ich zwar etwas später als Schüler anderer Schulen, aber dafür hatte ich nie Druck beim lernen. Über Rudolf Steiner haben wir nie wirklich etwas gelernt, das liegt aber in der Hand der Klassenlehrer. Ich hatte Glück mit meiner damaligen Lehrerin, ihr hat meine Klasse den starken Zusammenhalt zu verdanken, genau wie einige positive Charakterentwicklungen.

Vor 2 Monate
wrapper768
wrapper768

Bin auch Opfer und hatte eine sehr schreckliche Zeit in dieser Einrichtung. Habe viel physische Gewalt erlebt, es gab in unserer Klasse einen sexuellen Übergriff der nie aufgearbeitet wurde, als Kinder haben wir immer schöne Dinge geschnitzt und Apfelsaft selbst gemacht usw (der Teil war ziemlich schön ehrlicherweise) und haben dann diese Produkte für überteuerte Preise an unsere Eltern verkauft. Überhaupt bettelt die Schule an jeder scheiß Stelle um Geld und zieht die Leute ab, was mich sauer macht weil meine Eltern echt gekämpft haben für das Geld und es für weirde Okkulte verbrannt wird. Das zusammen mit einer offensichtlich rechten Gesinnung, esoterischen Grundhaltung, Ablehnung gegenüber Wissenschaft und Schulmedizin. Und heute verstehe ich viel davon, warum sich die Lehrer so verhalten, warum sie nicht eingreifen, warum sie Probleme damit haben dass Krankheiten geheilt werden. Es ist der Prozess der Selbstheilung für die Taten aus einem vorherigen Leben, der gestört wird. Man nimmt den Kindern die Chance sich von ihrem schlechten Karma zu reinigen und Buße zu tun. Es wird davon nicht viel kommuniziert, es wird selten etwas begründet oder erklärt. Aber es wird dann einfach gesagt wir lesen jetzt noch nicht. Und Kinder sind unterfordert. Es war oft super langweilig, ist zumindest meine Erfahrung. Und man sagt aber nichts. Sagt immer wieder das selbe nutzlose Schwurbel Gedicht auf. Und spielt das Spiel mit am Tag der offenen Tür, der nur dazu da ist, naive liebevolle Eltern zu blenden. Das Ganze ist ein Kult, eine Sekte, zumindest dort wo ich war (Waldorfschulen sind sehr unterschiedlich). Und wie viele andere auch hier geschrieben haben, es hat bei mir sehr lange gedauert bis ich wirklich offen darüber reden konnte was mir dort passiert ist. Es ist ein schambehaftetes Thema für mich. Aber heute sehe ich viele Dinge mit mehr Abstand klarer. Und ich weiß natürlich auch, dass viele auch eine richtig schöne Zeit an der Waldorfschule haben. Aber wenn man Pech hat mit der Klasse, mit dem Hauptlehrer, wenn man Mobbing Erfahrungen hat, dann ist man dort ganz schnell ganz alleine. Und deswegen, falls irgend ein Waldorfschüler das liest (oder generell Mobbing Opfer), der oder die grade durch die Hölle geht: uns wurde immer gesagt man kann nicht an die staatliche Schule wechseln - das ist schlichtweg falsch. Natürlich hat man nicht unbedingt immer gleichwertige Abschlüsse, aber es gibt immer einen Weg, viele tolle Schuldirektoren die sich rein hängen und einen Wechsel möglich machen und notfalls wiederholt man halt eine Klasse, hab ich auch gemacht. Und ja, man nimmt sich selbst immer mit, aber in meinem Fall hatte ich glaube ich die schrecklichsten Schulzeit die man haben kann und nach dem Wechsel hatte ich die schönste Schulzeit die man haben kann. Ich war Klassensprecher, Stufensprecher und hatte plötzlich Nerds um mich rum mit denen ich Websites bauen konnte. Ich hatte tolle Freunde und hab die bis heute und es hat sich für mich alles zum Guten gewendet. Ich musste mich richtig rein hängen mit Mathe, Physik, Chemie, Bio aber das kriegt man hin. Und natürlich kann man auch bei jeder anderen Schule Pech haben. Aber wenns einem schlecht geht ist das Wichtigste eigentlich einfach dass man was dagegen tut und irgendwann wird es immer wieder besser. Das ist eigentlich das Schönste was mir die Waldorfschule geschenkt hat: ein Bewusstsein dafür, dass man durch jedes Tief irgendwie durch kommt und es kommen dann wieder bessere Zeiten. Und wenn man das einmal verstanden hat, geht man mutiger durchs Leben. Und falls du wirklich den Schritt gehst und selbst grade Mobbing Erfahrungen hast, ey, du hast vielleicht woanders die Chance genau den Leuten zu helfen die sich irgendwie grade schwer tun (Mobbing gibt es an jeder Schule) und ich verspreche dir, es gibt nichts besseres. Es fühlt sich gut an, sich für andere einzusetzen. Und ich meine, das ist jetzt meine ganz persönliche Erfahrung. Und mir hätte dieser Text vor vielen vielen Jahren sehr gut getan, deswegen wollte ich das schreiben. Aber ich hatte auch viele tolle Erlebnisse und mochte Gartenbau und Töpfern. Und am Ende will ich gar nicht sagen alles dort ist doof. Aber wenn du dich unwohl fühlst und du Gewalt erlebst, dann renn! Und irgendwann wird es wieder gut. Versprochen! ❤️

Vor 2 Monate
Kathrin G.
Kathrin G.

Danke für den Beitrag. Es sind definitiv mehr betroffen, als man öffentlich so glaubt und für mich hat das auch deutlich Sektencharakter an unserer Schule gehabt.

Vor Monat
sick & tired
sick & tired

@Benedikt es geht nicht um die Länge, es geht um den Inhalt. 🤡

Vor 2 Monate
Evelyn Niemeyer
Evelyn Niemeyer

Wir haben uns auch einmal für die Waldorfschule interessiert. Bei dem Gespräch in großer Runde mit den anderen Interessenten zeigten sich die Lehrer sehr verärgert darüber, dass relativ viele Eltern ihr Kind nach der vierten Klasse - mit Nachhilfe - von der Waldorfschule nehmen und am Gymnasium anmelden. Unser Sohn konnte schon lesen und rechnen, weil es ihn interessiert hat. Die staatliche Grundschule hier war die beste Wahl. Die Schule war modern, die Lehrerinnen liebevoll und engagiert. Kinder, die mit den Aufgaben früher fertig waren, haben die Rückseite der Klassenarbeiten bemalt; wer zuerst fertig war, bekam eine Note mit drei Sternen. In den ersten beiden Klassen gab es Beschreibungen des Lernfortschritts. Zu meiner Überraschung kannten die Kinder untereinander die Noten der anderen. In der vierten Klasse lernten sie, bei Referaten ihren Klassenkameraden ein Feedback zu geben. Es war beeindruckend, diese Rückmeldungen zu lesen. Auch die Lehrer am Gymnasium waren freundlich und engagiert. In Berlin beträgt die Grundschulzeit sechs Jahre, aber am Ende der vierten Klasse nehmen viele Schüler an Aufnahmeprüfungen für verschiedene Gymnasien teil und wechseln dann auch auf das Gymnasium ihrer Wahl.

Vor 2 Monate
Volker Racho
Volker Racho

Vielen Dank für diese Zeilen ♥️

Vor 2 Monate
_thats_not_real _
_thats_not_real _

Das du deine eigenen Sachen verkaufen musstest und die nicht so mitnehmen durftest

Vor 2 Monate
Vianden Galactic Spaceyards
Vianden Galactic Spaceyards

Hab 3x Studenten von der Waldorf für Praktikum im Atelier gehabt. Muss sagen dass sie alle überdurchschnittlich gut & motiviert waren. Vor allem konnte man sie eher allein arbeiten lassen, nachdem man ihnen die Anweisungen/Parameter gegeben hatte; Probleme versuchten sie zuerst mal selbst zu lösen und verstanden schnell was wichtig ist und was nicht. Auch sehr höflich und scheinbar nie gestresst, auch bei sehr stressigen Situationen. Irgendwas macht die Schule wohl richtig.

Vor Monat
Astrid Igl
Astrid Igl

In der Ausbildung haben wir verschiedene Erziehungskonzepte kennengelernt, während ich von Montessori immer noch überzeugt bin, konnte ich mit der Waldorfpädagogik nie was anfangen.

Vor 2 Monate
Natalie Krieg
Natalie Krieg

Vielen Dank für diesen Beitrag zur Aufklärung! War auch vier jahre auf der walddorfschule (Stuttgart Kräherwald), kann ganz ganz viel bestätigen. Erschreckend wie wenige wirklich wissen was da abgeht! 😢 Danke fürs recherchieren

Vor 2 Monate
El Guapo
El Guapo

Bis zur dritten Klasse ging unsere Tochter an eine staatliche Schule. Sie hatte große Probleme, vorallem in Mathematik. Die Lehrerin hat sie nicht gefördert, sondern noch härter ran genommen. Mir ging es als Kind damals ähnlich. Hätte man damals meine Stärken gefördert und mich nicht nur wegen meiner „Unfähigkeiten“ bloß gestellt, wäre sicher Einiges für mich besser gelaufen. Seit der 3. Klasse geht meine Tochter (jetzt 5.Klasse) an eine freie Schule. Das war wie eine Erlösung für uns. Endlich wurde und wird auf sie eingegangen, ihr zugehört und ihre Stärken so gefördert, dass sie sich wohlfühlen kann. Mathematik macht ihr jetzt große Freude und sie ist gut darin. Ich bin damals nicht nur mit meinen Zensuren abgerutscht, sondern in schlechten Umgang geraten. Ich fühlte mich schlecht, weil ich Leistung bringen sollte. Meine Talente und Begabungen, welche ich als Kind noch nicht sah, blieben außen vor. Ich bin sehr froh, dass es solche Schulen gibt. Und auch an unserer Schule hat man vielleicht eine andere Herangehensweise - jedoch sagt das doch überhaupt nichts darüber aus, was aus den Kindern einmal wird. Schauen sie sich noch bitte unsere Gesellschaft an und sagen sie mir, dass uns nicht ein wenig mehr Verständnis, Empathie, Zuneigung und der Umgang mit Emotionen weiter bringt, als das bloße Erbringen von Leistungen. Und sicherlich kann ich mich hier nicht auf alle staatlichen Schulen und Unterichtende beziehen. Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen. Ich finde es richtig schön, dass meine Tochter sich so frei entfalten kann, sie keine Kopfschmerzen und Schwindelanfälle mehr bekommt. Die freie Schule hat unser Leben positiv verändert. 😊 Eigenartige Ideologien werden zumindest bei uns nicht vermittelt. Davon höre ich in diesem Beitrag auch zum ersten Mal. Dank dieser Schule kann meine Tochter sein wie sie ist, das konnte ich früher nie. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vor 2 Monate
Sassia
Sassia

Ich war auf einer Montessorischule, wo ich mich sehr wohl gefühlt habe. Das Abitur habe ich auf einer Staatlichen absolviert. Danach hätte ich gerne ein freiwilliges Jahr im Ausland (FJA) an einer Montessorischule gemacht, was aber leider nicht möglich war (oder ist). Also wählte ich die andere große Strömung freier Pädagogik, die mir bekannt war und die es auch im Ausland gibt. Häufig werden beide Schulsysteme im selben Satz genannt und ich dachte, mich würde dort eine ähnlich spannende Form des gemeinsamen Lernens und Aufwachsens erwarten, wie die, die ich bereits kannte. Stattdessen kam ich an eine Schule, wo ein verhaltsauffälliger Junge Woche um Woche vor den Klassenraum gestellt wurde. (Zum Vergleich: an meiner Montessorischule gab es eine Schulstation, wo 2 Sozialpädagoginnen Kinder auffangen konnten, die den Unterricht störten oder sich nicht konzentrieren konnen. Sowas hat nämlich meistens Gründe und man kann den Kindern tatsächlich helfen.) Die drei Kinder mit einer Behinderung waren in verschiedenen Klassen und spielten in den Pausen trotzdem immer nur zu dritt - wurden also nicht ausreichend in den Klassenverbund integriert. (Allein in meiner Klasse an der Monte hatten wir mehr Kinder mit besonderen Bedürfnissen als die an der ganzen Schule. Diese Kinder waren unsere Freund*innen. In den Pausen spielten wir zusammen und halfen einander im Unterricht, sowie im Alltag, wo wir konnten.) Mein vierjähriger Gastbruder wurde von seiner Erzieherin erniedrigt, weil sein T-Shirt-Aufdruck nicht den Vorschriften entsprach. Da er kein Wechsel-Shirt dabei hatte, bekam er eine Moralpredigt und musste es auf Links gedreht tragen. Die im Kunstunterricht gebastelten Sachen, wurden auf dem Weihnachtsmarkt der Schule an die Eltern verkauft, um neben dem Schulgeld noch etwas mehr Geld von ihnen zu bekommen. Wir freiwilligen Helfer durften nur zu antroposphischen Ärzten gehen. Es wurde mir verboten, anderen medizinischen Rat einzuholen, obwohl mir nicht geholfen werden konnte. Das ist unterlassene Hilfeleistung, oder? Ein Freiwilliger aus meiner Gruppe hat übrigens seinen Dienst abgebrochen, weil die Menschen mit Behinderung in der Einrichtung, in der er eingesetzt war, geschlagen wurden. Meine Intention war, meinen Horizont zu erweitern und einige der Traditionen fand ich inspirierend, aber mein Fazit ist: Das ist eine Sekte, die sich auf einen längst verstorbenen Verrückten beruft. Ich hab aufgehört, Demeterprodukte zu kaufen, zu antroposophischen Ärzten geh ich nie wieder. Die Ausbildung, in die ich hineinschnuppern konnte, ist Schwachsinn. Ich verstehe nicht, wieso ich Waldorfpädagogik an Universitäten studieren könnte, während Montessoripädagogik eine Zusatzausbildung ist. Schade. Darauf fall ich nicht nochmal rein. Ich mach die Zusatzausbildung.

Vor 2 Monate
Confesiones de un comedor de pizza
Confesiones de un comedor de pizza

@Sassia ah, jetzt hab ich’s kapiert. Thx!

Vor 2 Monate
Sassia
Sassia

@Benedikt M. Spanien

Vor 2 Monate
Benedikt M.
Benedikt M.

Deinen Beitrag habe ich sehr interessiert gelesen. Mich würde interessieren in welchem Land du deinen Freiwilligendienst verbracht hast. Je nachdem wo du warst, fände ich es nämlich mehr oder weniger fragwürdig, dass du in deinem Beitrag die Verhältnisse dort vor Ort mit deinen eigenen Schulerfahrungen aus (ich nehme mal an) Deutschland vergleichst.

Vor 2 Monate
Sassia
Sassia

@Confesiones de un comedor de pizza Entschuldige, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Natürlich gibt es Montessorischulen im Ausland. Als ich mein Abitur hatte, gab es aber keine Organisation, die FSJ'ler an Montessorischulen im Ausland vermittelte. So landete ich bei einer anthroposophischen Organisation, da ich schon lange von einem Auslandsjahr träumte.

Vor 2 Monate
Confesiones de un comedor de pizza
Confesiones de un comedor de pizza

Implizierst du hier, es gäbe im Ausland keine Montessorischulen? Also hier in Frankreich gibt es viele. Mein Sohn geht selbst auf eine.

Vor 2 Monate
Friedhelf
Friedhelf

Meine Kinder sind von WS auf ein staatliches Begabtenförder-Gymnasium. Sie bekommen fast nur Einser. 7 bzw 5 Jahre WS scheinen ihnen vergleichsweise gut getan zu haben.

Vor 2 Monate
Mighty Doggo
Mighty Doggo

Ich hatte das höchst fragwürdige "Glück" beide Seiten kennen lernen zu dürfen, staatliche und private Schule. Allerdings keine Walldorf. Die staatliche Hauptschule hat mich ein bisschen an das Ghetto erinnert in dem ich aufgewachsen bin, Klassen mit bis zu 40 Leuten völlig überfüllt, die hälfte konnte kaum bis kein Deutsch, Lehrer haben öfter gewechselt als so mancher Mitschüler seine Hosen, Unterricht war auch nicht wirklich effektiv. Die Privatschule war dagegen extrem strukturiert und getaktet, (man könnte gar von "Zucht und Ordnung" reden) die Klassen waren kleiner, kein einziger Ausländer, dafür waren alle irgendwie Katholisch. Der Unterricht war genauso langweilig und ineffektiv, die Lehrer teils extrem autoritär und generell war alles sehr altbacken, bzw konservativ. Manchmal hat sich das ganze wie ein großes Mittelalter LARP angefühlt. lol Am Ende hat beides nicht viel gebracht und gefühlt *alles* was ich heute für meinen Job brauche, musste ich mir hinterher mühselig selbst übers Internet anlernen. bis auf die Grundrechenarten, Deutsch und basic english. Kann man drehen und wenden wie man will, unser Schulsystem ist *meiner Erfahrung nach* einfach nicht mehr zeitgemäß.

Vor 2 Monate
Basti Lamm
Basti Lamm

Kann natürlich sein, dass es andere Schulen gibt, an meiner alten Schule habe ich jedoch nicht viel von solcher Beeinflussung mitbekommen. Es gab eine hohe Anzahl von esoterischen Eltern und manche Lehrer waren komisch, das hat jedoch nie zur Beeinflussung von uns Schülern geführt. Auch die Mintfächer wurde gut unterrichtet. Ich bin der Meinung, dass mir die Schule gerade durch die Kreativität und größere Freiheit sehr gut getan hat. Inzwischen bin ich zu einem sehr rationalen Menschen geworden, lehne Esoterik und die ganzen anderen Sachen ab und habe auch das normale Abitur in Niedersachsen mit 1,6 und naturwissenschaftlichem Fokus bestanden. Also hat mich das auch in der Hinsicht nicht benachteiligt. Ich sehe aber auch sehr deutlich, dass die Freiheiten, die Waldorfschulen gegeben wird sehr leicht missbraucht werden kann. Und nur weil meine Erfahrungen positiv waren, heißt nicht, dass die Schlussfolgerungen in diesem Video falsch sind. Zusätzlich ist es mir aber wichtig zu betonen, dass die meisten Schüler an der Schule als Erwachsene vollkommen normale Menschen sind. Es sind tendenziell eher die Eltern esoterisch gewesen als die Kinder oder Lehrer. Da die Schule eher Individualität und das Selbstbewusstsein gefördert hat, denke ich, dass sich gerade dadurch die Kinder eher von ihren (zu nem kleinen Teil esoterischen) Eltern loslösen konnten und dadurch weniger von deren Meinungen beeinflusst waren

Vor Monat
Marvin Knoppers
Marvin Knoppers

Finde es interessant wie Waldorfschüler bei berechtigter Kritik immer direkt ankommen mit: "Bei uns war das anders, ich fand es gut." Klar müssen wir unser Schulsystem verbessern. Es kann doch aber keine Lösung sein, die Kinder stattdessen auf Waldorfschulen zu schicken.

Vor 2 Monate
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n

Aber an Frühsexualisierungsschulen sind sie besser aufgehoben? Was ist an Individualität, künstlerischer Entfaltung, Rhythmisierung, Gartenarbeit etc so verkehrt? Natürlich gibt es auch negative Beispiele. Aber die Menschen, die eine Waldorfschullaufbahn durchlaufen haben, die ich kenne, meistern alle ihr Leben. Keiner schwebt auf Wolke sieben.

Vor 2 Monate
IreneWY
IreneWY

"man kann froh sein, dass es überhaupt Toiletten gibt" - bei der Sanierung meines alten Gymnasiums haben die tatsächlich die Jungs Klos vergessen. Wahre Geschichte.

Vor 2 Monate
kriss.m
kriss.m

Ich war sowohl im Waldorf Kiga und auch 12 Jahre auf der Waldorf Schule. Damals war übrigens auch immer samstags Schule und die Ferientermine hatten wir von einem anderen Bundesland. Komplett andere Welt also - "weltfremd" ist noch verharmlosend ausgedrückt. An der Tagesordnung Methoden aus der guten alten Zeit: Bei "bösen Worten" musste ein Faden runtergeschluckt werden, wurde dann wieder rausgezogen (mit dem Bösen dran) oder auch gerne mal ein Stück Seife zu essen gegeben, Kinder mit Brillen mussten ohne Brillen vor der Klasse etwas versuchen zu lesen, sie wollten schließlich einfach nur nicht.., Schläge auch gern mal ausgeteilt. Unzählige Demütigungen mussten als Normalität miterlebt werden. Alles im geschlossenen Kreis, geduldet von Eltern, Lehrern, Schulleitung und womöglich auch Behörden. Es dürfte ja all die Jahre einiges bekannt gewesen sein. Ich kann mich nicht an Supervision der Schulbehörde oder andere staatliche Kontrollen der Unterrichtsqualität erinnern.

Vor 2 Monate
Vero Lawson
Vero Lawson

😳😢

Vor 2 Monate
EveryVisionAllowed
EveryVisionAllowed

Erwähnenswerter Punkt noch: sehr wenige Kinder mit Migrationshintergrund besuchen Waldorf-Schulen. Ich hatte geplant, meine Kinder in den Waldorfkindergarten zu schicken. Abgesehen von den nicht arbeitsfreundlichen Betreuungszeiten und der höheren Eigenbeteiligung der Eltern (bes. den Müttern) hat mich vor allem irritiert, dass nahezu keine Kinder mit Mitigrationshintergrund dort waren. Das spiegelt nicht die kulturelle Vielfalt unserer Stadt wieder. Das und andere Gründe hat mich davon abgehalten.

Vor 2 Monate
Moloch95
Moloch95

Vor 25 Tage
Uri Ulrich
Uri Ulrich

Ich war auf einer Montessori-Schule. Oft werden Waldorfschulen mit Montessori-Pädagogik verwechselt. Wir haben tatsächlichen Unterricht gehabt, jedoch viel mehr Möglichkeiten sich zu entfalten. Mir hat es sehr gut gefallen viel Eigenverantwortung übertragen zu bekommen und immer mit großem Respekt und Vertrauen behandelt worden zu sein. Stärken wurden gefördert und an Schwächen wurde gearbeitet, in kleinen Klassen mit viel Unterstützung, wenn nötig und viel Freiraum wenn möglich. Der Familiäre Umgang war ganz anders als auf der Schule, auf der ich mein Fachabitur gemacht habe.

Vor 2 Monate
Anonymous Gerbil
Anonymous Gerbil

Monte-Gang!

Vor 2 Monate
Vittorio K
Vittorio K

Wir haben auch tatsächlichen unterricht gemacht

Vor 2 Monate
mygoldenthread
mygoldenthread

Wie immer ein sehr interessanter Beitrag & ganz viel davon habe ich absolut nicht gewusst. Auf den ersten Blick klingen mMn der tägliche Ablauf und die Unterrichtsinhalte ehrlich gesagt ziemlich super. Alles was dahinter steht…muss anscheinend mal DRINGENST überholt werden (wie so vieles) 🫠 Danke! 🫱🏻‍🫲🏼

Vor 2 Monate
Lost Hope
Lost Hope

"Autoritär ist natürlich erstmal ein schlechtes Wort - aber das sind Fett, Zucker, Tierkadaver und Steuerhinterziehung auch - und daraus können wundervolle Dinge entstehen." Ich kann nicht mehr! 🤣🤣🤣

Vor 2 Monate
M pa
M pa

Ich bin auch ehemalige Waldorfschülerin und hatte auch ganz viel kreativen Unterricht, keinen Leistungsdruck und viel Spaß bei der Schule. Doch jetzt als Erwachsene finde ich nicht alles ganz so rosig. Viele Lehrer waren echt manipulativ und andere Meinungen waren nicht so gerne gesehen.

Vor 2 Monate
Kathrin G.
Kathrin G.

Ich habe auch bei Vielem erst als Erwachsene verstehen und überschauen können, wie perfide und grausam das letztlich gelaufen ist. Als Kind hat man da logische Zusammenhänge und die schlimmen Folgen noch gar nicht so gut verknüpft. Zumindest ich nicht.

Vor Monat
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n

Na, dann schaue dir mal ein paar derzeitige Schulbücher der Regelschule an. Oder halte einen Vortrag zum WTC7. Oder äußere Kritik an den Impfungen. Oder hinterfrage die Kurve, die den Klimawandel angeblich beweist! Usw usf - an der staatlichen Schule wohlgemerkt. Dann wirst du die geballte Kraft der Toleranz und den Willen, selbständige Denker zu fördern, zu spüren bekommen. Ironie aus.

Vor 2 Monate
Anna Lau
Anna Lau

Ich war auf einer Waldorfschule von Klasse 1-4 (in den 90igern). Meine Erfahrung: Eine zu große Klasse mit über 30 Schülern, ignoriert für ein komplettes Jahr in zwei Fächern, obwohl ich mich durchgehend gemeldet habe. Eine Klassenlehrerin, die einen Schlüsselbund nach einem Schüler geworfen hat. Mehrere extreme Mobbingfälle, die ignoriert wurden. Ich hoffe, dass es heute besser ist, aber ich würde meine eigenen Kinder niemals auf eine Waldorfschule schicken.

Vor 2 Monate
sw
sw

Wichtiges Video! Ich bin selbst Lehrerin und habe im Studium einige alternative Schulformen kennengelernt. Vor allem in den Waldorfschulen sind mir einige Dinge aufgefallen: • Die rechten Ansichten von Rudolf Steiner sind unter der Lehrerschaft noch überdurchschnittlich häufig anzutreffen (v.a. muslimische Kinder sind ein für sie sehr zu vermeidendes "Problem") • Waldorfschulen sind sehr teuer; hier in Österreich schicken nur Eltern, die viel Geld haben, ihre Kinder auf so eine Schule, damit sie nicht mit dem "Gesindel" in den öffentlichen Schulen zu tun haben müssen. • Sogar die Kinder, die gerne praktische Sachen machen, sind früher oder später total genervt von dem vielen Herumprobieren, weil alles andauernd wiederholt wird. • Kinder, die im Autismusspektrum sind, werden von den Schulen nicht angenommen, da sie nicht ins Konzept passen. • Hier kann keiner bis zur Matura (in D "Abi") in einer Waldorfschule bleiben, spätestens nach der neunten Schulstufe müssen die Kinder auf eine öffentliche Schule wechseln. Die meisten sind mit diesem System dann komplett überfordert. • Viele Kinder, die beide Schulformen besucht haben, erzählen, dass ihnen die herkömmliche Schulform lieber ist. • Die erfolgreichsten Waldorfschulen sind die, die sich sehr an das herkömmliche System angepasst haben. •... Ich könnte noch ewig Punkte auflisten. Natürlich gibt es auch Kinder, die diese Schulform mögen oder sogar davon profitieren, aber das System Rudolf-Steiner-Pädagogik ist wirklich zu hinterfragen. Zudem muss das Kind eine bestimmte Persönlichkeit mitbringen, damit eine Waldorfschule die richtige Entscheidung sein kann.

Vor 2 Monate
sw
sw

@Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n Kann dir leider gerade nicht ganz folgen, was genau du damit Aussagen möchtest?

Vor 2 Monate
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n
Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n

@sw Es gibt für alle Ansichten sachliche Argumente.

Vor 2 Monate
sw
sw

@Doro Lux Vlt. an der Schule, von der du jetzt redest - der Schulleiter einer Schule hat ganz klar gesagt, dass an der Schule keine Muslime aufgenommen werden. Die Schulleiterin einer anderen hat es nicht soo klar zu mir gesagt, aber eben gemeint, dass das schwierig wär, weil man den ganzen Lehrplan für dieses eine Kind umkrempeln müsste. Dass es auch bessere Waldorfschulen gibt, das will ich dir nicht abstreiten, aber die, die ich besucht habe, um eine Arbeit zu schreiben, die waren alles andere als weltoffen. Ich musste regelrecht darum kämpfen, mal bei einer Unterrichtsstunde dabei zu sein - was in regulären Schulen normalerweise kein Problem ist.

Vor 2 Monate
Doro Lux
Doro Lux

Was für ein Schwachsinn... 😅 Es ist normal, dass wenn die "normale" Schulform gelehrt wird, alle anderen Schulformen schlecht geredet werden. Genauso wie in dem Schulmedizinischem Studium die Alternativen. Bitte mal hinter die Kulissen schauen und sich anschauen ob das was gelehrt wird, der Wahrheit entspricht. Dann erst reden!!!! Übrigens sind an den Waldorfschulen Ausländer überhaupt kein Problem, auch nicht Muslime. Ukrainische Flüchtlinge werden auch bestens unterstützt. Die Ambitionen der Lehrer sind ziemlich links einzuordnen. (Klima, Gendern, etc..).

Vor 2 Monate
Johannes
Johannes

Vielleicht haben die Waldorfschulen einen fragwürdigen Ursprung, aber ich finde es wird sich viel zu viel über diese Schulen lustig gemacht. Ich war auf keiner Waldorfschule, aber nach meinem Eindruck sehen die meisten neutralen Berichte viele gute Konzepte im Vergleich zu unseren staatlichen Schulen. Wenn wir uns darüber aber immer nur lustig machen, machen wir es damit nur unnötig schwierig daraus zu lernen. EDIT: ich meine sogar, dass viele super-Erfolgreiche Menschen auf Schulen waren, die vom Konzept durchaus Ähnlichkeiten zu Waldorfschulen haben. Am Ende waren es in der Regel natürlich keine Waldorfschulen, immerhin sind die meisten muss nochmal in Deutschland geboren.

Vor Monat
Nussmus0815
Nussmus0815

Ich habe 2007 mein Abitur auf einer Waldorfschule gemacht. Geschadet hat es mir nicht. Meine Eltern führten ein Unternehmen und das Betreuungsangebot am Nachmittag mit vielen Kunst und Sport AGs war perfekt für mich. Ich bin oft für meine Allgemeinbildung gelobt worden auch schon früh als Kind. Die Geschichte von der Anthroposophie ist mir auf diese Weise ehrlich gesagt in meiner ganzen Schulzeit nicht begegnet und Rudolf Steiner hing auch nirgendwo. Ein bißchen was ist hängengeblieben. Ich habe mir mit 30 als Hobby einen Resthof gekauft, baue Gemüse an und backe mein Brot heute wieder selbst 😅 aber das ist irgendwie auch ein perfekter Ausgleich zu meinem Berufsalltag.

Vor 2 Monate
MezzoMix
MezzoMix

@Seleen Shadowpaw in meiner Klasse war 1/3 reich. Der Rest sogar arm oder aus mittelständischen Familien. Die Hälfte hatte einen Migrationshintergrund oder zumindest ausländische Eltern. Also man kann das nicht verallgemeinern und Rassismus hab ich früher nur auf der staatlichen Schule erfahren. Nie auf der Waldorfschule.

Vor 2 Monate
hansanhoo
hansanhoo

und palmöl als profilbild.. sehr naturverbunden

Vor 2 Monate
Gleichtritt
Gleichtritt

@Seleen Shadowpaw cringe

Vor 2 Monate
Seleen Shadowpaw
Seleen Shadowpaw

Klar, für reiche Arier waren waldorfschulen nie ein problem xD

Vor 2 Monate
Gleichtritt
Gleichtritt

Bömi ist halt beim Staat angestellt und die betrachten die Schulen als DIE Erziehungsanstalt. Private Schulen sind da potenzielle Konkurenz. Unsere staatlichen Schulen sind einfach schlecht. Lernmethoden die sich seit 130 Jahren nicht ändern. Alleine wie Fremdsprachen vermittelt werden - Birkenbihl lässt grüßen

Vor 2 Monate
Hans Heino
Hans Heino

Natürlich ist es schwierig jede Woche eine raus zu hauen, aber ich finde das gelingt ziemlich gut und ich bin nach fast jeder Folge, gerade wenn wie in den letzten Wochen sich alles gehäuft hat,(🤌also die richtige banger waren) dann trotzdem sowas bei raus kommt.

Vor 2 Monate

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