Legendäre US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg an Krebs gestorben - Machtpoker hat begonnen

  • Am Vor 7 Monate

    WELT netzreporterin - Antje LorenzWELT netzreporterin - Antje Lorenz

    Dauer: 01:07

    Legendäre US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg an Krebs gestorben. Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, ist im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Sie machte sich als liberale Verfechterin von Frauen- und Minderheitenrechten einen Namen.

    Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gerichtshof der USA (Supreme Court), ist nach Angaben des Gerichts tot. Die 87-Jährige sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, der Metastasen gebildet habe. Sie sei von ihrer Familie umgeben gewesen.
    Ginsburg hatte im Juli bekannt gegeben, dass sie wieder Krebs habe und sich einer Chemotherapie unterziehen müsse. Sie war schon vier Mal zuvor an Krebs erkrankt. Ihre Krankengeschichte reichte ins Jahr 1999 zurück.
    Sie brach sich unter anderem bei einem Sturz mehrere Rippen; sie musste sich einen Stent einsetzen lassen, um eine blockierte Arterie freizuräumen. Etliche Male wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie 75 Jahre alt geworden war.

    Ginsburg war die älteste Richterin am Gericht, dem sie seit 1993 angehörte. Der damalige US-Präsident Bill Clinton hatte sie ernannt. ielen Liberalen gilt die Verfassungsrichterin als Ikone. Bekannt wurde sie unter anderem als Vorkämpferin für Rechte von Frauen und Minderheiten.

    Eine Heldin war Ruth Bader Ginsburg für das linksliberale Amerika. Sie wurde verehrt, ja geliebt, viele Menschen hingen an ihren Lippen. Ginsburg war eine Ikone, personifizierte sie doch den mühsamen Kampf von Frauen und Minderheiten für Gleichberechtigung.
    Ginsburgs Worte wurden von ihren Fans nicht nur aufmerksam und neugierig, sondern manchmal mit einer etwas befremdlichen, oft komplett kritikfreien Bewunderung geradezu aufgesogen. Es gab einen regelrechten Ginsburg-Kult.

    Daneben war „R.B.G.“ auf vielfältige Weise omnipräsent, was Nichtamerikaner verwundern dürfte: mit ihrem Konterfei samt markanter Brille auf Häuserwänden, auf Transparenten an Straßenlaternen, T-Shirts, Baby-Stramplern, Kaffeetassen, Biergläsern. Keine linksliberale Buchhandlung in den USA kommt ohne Bücher und derlei Nippes zu ihrer Person aus. Jüngst wurde Ginsburg, natürlich, auch auf Masken gegen die Corona-Epidemie gebannt. Versehen etwa mit ihrem Zitat: „Kämpfe für die Dinge, die dir wichtig sind.“
    Ruth Bader Ginsburg, 87, älteste Richterin am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten, dem Supreme Court, starb am Freitag im Alter von 87 Jahren infolge einer Krebserkrankung, wie das Gericht in Washington mitteilte. In den vergangenen Jahren hatte sie immer wieder gegen teils schwere Erkrankungen gekämpft. Etliche Krankenhausaufenthalte begleiteten ihre letzten Lebensjahre.
    Sie litt unter anderem an einem Tumor in der Bauchspeicheldrüse, musste an der Lunge operiert werden. Immer wieder rappelte sich Ginsburg auf, wies besorgte Nachfragen nach ihrer Gesundheit mit zuweilen spitzbübischem Humor zurück. Der Kampf der kleinen, zarten, zuletzt leicht gebückten Frau gegen die Krankheiten und für allgemeine Fitness - samt regelmäßigem, medial transportiertem Workout und Gewichteheben - war in den USA vielen vertraut.
    Erst im Juli informierte Ginsburg die Öffentlichkeit über eine erneute Krebserkrankung samt Chemotherapie. „Ich habe oft gesagt, dass ich Mitglied des Gerichts bleiben werde, solange ich die Arbeit mit voller Kraft erledigen kann“, sagte sie damals. Nun konnte und wollte ihr Körper nicht mehr.

    Mourners gathered outside the US Supreme Court on Friday to honour Justice Ruth Bader Ginsburg, who has died aged 87.
    Ginsburg, a diminutive yet towering women’s rights champion who became the court’s second female justice, died at her home in Washington of complications from metastatic pancreatic cancer.
    She spent her final years on the bench as the unquestioned leader of the court’s liberal wing and became something of a rock star to her admirers.
    Young women especially seemed to embrace the court’s Jewish grandmother, affectionately calling her the Notorious RBG, for her defense of the rights of women and minorities, and the strength and resilience she displayed in the face of personal loss and health crises.

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