Die zahlreichen Namen der Deutschen | Karambolage | ARTE

  • Am Vor 15 Tage

    Irgendwas mit ARTE und KulturIrgendwas mit ARTE und Kultur

    Waltraud Legros schaut sich den Ursprung des Wortes „deutsch” an, ein grundlegendes Thema für Karambolage.

    Autorin: Waltraud Legros

    Regie: Jean-Baptiste Lévêque



    Verfügbar bis zum 01/01/2039
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Der Historikus
Der Historikus

Na ja... auf mich persönlich wirkt das Video an einigen Stellen doch recht collagenhaft und teils etwas "verdrehend" oder es nicht ganz genau nehmend. Klar, man darf keine wissenschaftliche Abhandlung erwarten, aber doch ergeben sich für meinen Geschmack einige Behauptungen oder Aussagen, die meines Erachtens (ich lasse mich gern belehren) nicht so recht stimmen: 1. Die Form "tiut(i)sch" hat es sicherlich gegeben - z.B. bei Thomasin von Zerklaere oder Walther von der Vogelweide (siehe auch: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache zum Stichwort "deutsch"). Aber: Diese Form war meiner Kenntnis eher ein Phänomen des Hohen Mittelalters und keineswegs ein ubiquitäres Phänomen. So oder so wäre die mittelalterliche Aussprache auch nicht "ti-u-tisch", sondern "tü-tisch", da "iu" wie "ü" gesprochen wurde. Das Althochdeutsche Wörterbuch der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig weist aber unter dem Begriff "thiod" zumeist Varianten aus, die mit "d" oder noch "th" (für das alte "þ", das erst in der Entwicklung zum Althochdeutschen langsam ein "d" wurde) beginnen. Somit war die Form "diutisc" die ursprünglichere und spätere Schreibweisen mit "t" nach dieser Logik zumindest eine Abweichung bzw. nicht so dominante Erscheinung, wie hier evtl. suggeriert wird. Denn wenn im Übergang zum Germanischen zum Althochdeutschen ein "th" zu einem "d" wurde, dann wurde daraus eigentlich kein "t" mehr in der Folge. Das wäre bei der 2. Lautverschiebung nur der Fall gewesen, wenn es schon von vornherein ein "d" gewesen wäre (so auch im "t" von diutisc). Demnach würde bereits die mittelhochdeutsche Form "diutsch" in ihrem Übergang ins Frühneuhochdeutsche ab dem 14. Jahrhundert zu "deutsch", da der Monophthong "iu" ("ü") zum Diphthong "eu" geworden wäre. Zudem ist die Herkunft des "deut" in "deutsch" von "diuten" auch schon eher sichtbar (aber das hier nur am Rande als Ausblick): "deuten" kommt zwar tatsächlich von "diuten", aber "Volk" hieß im Mittelhochdeutschen eher "diet", enthielt einen Diphthong und stammte vom ahd. "diot". Der Wandel von "io" zu "ie" war Folge eines spontanen Lautwandels. Bezieht man noch das "þ" und die noch nicht eingetretene Mediae-Tenues-Verschiebung mit ein, so ist man bei *þiod bze. thiod(a) und damit nahe an *þeodisk bzw. *þeudisk, aus dem dann "diutisc" wurde. Währenddessen ist anzunehmen, dass "diuten" schon im Althochdeutschen ein "iu" besaß, das infolge der nordwestgermanischen Hebung aus einem "eu" (gesprochen: "e-u") heraus entstand. Nimmt man dann bei weiterer Rekonstruktion das "eo" für das Nordwestgermanische an, so müsste man auch hier *theod oder *þeod erhalten. Natürlich kann man das Aufkommen des Begriffs "teutsch" hier nicht vernachlässigen, da man ihn doch häufig findet, und vielleicht war es doch eine Ableitung aus dem Wort "tiutsch", was dann häufig ab dem 16. Jahrhundert (also in der Frühen Neuzeit) erst in größerem Umfang genutzt wurde. Aber keineswegs wurde aus "diutisc" allein "tiutisch". Das würde implizieren, dass man hier an die Teutonen bzw. "teutonisch" angeschlossen habe. 2. "tiutsch" hat aber, meines Wissens, nichts oder zumindest nichts Direktes mit "teutonisch" zu tun, weil die Ursprünge andere sind. Solange keine ordentlichen Quellen genannt werden, welche die Behauptung der Verbindung stützen, muss sie infrage gestellt werden. 3. Es ist verwirrend, zunächst von "diutisc" zu reden und dann auf "tiutisch" einzugehen, nur um danach auf die Zeit um 800 zu verweisen. 4. Sicherlich gab es um 800 diesen Streit, ob man in Latein oder Volkssprache die Messe abhalten solle. Aber: hier wurde - anscheinend - etwas gemacht, was sich bei einer Recherche als nicht ganz richtig herausstellt. Nimmt man nämlich die hier genutzten Begriffe "latine" und "theodisce" ("theodiscus" übrigens nicht zwangsläufig gleichzusetzen mit "thiudiske/ diutiske/ diutisk" im Hinblick auf die Verwendungsweisen und die Bedeutung) und sucht nach den Quellen, so stößt man schnell auf die wohl berühmteste, in der diese beiden Wörter in ebendiesen Formen gebraucht wurden: in einem Brief des päpstlichen Nuntius Gregor von Ostia über eine Synode, die 786 in England stattfand und in der es hieß, dass die Beschlüsse „tam latine quam theodisce“ ("in Latein und in Volkssprache") verlesen worden seien. Mit "Volkssprache" war hier aber nicht die Volkssprache irgendwo in Mitteleuropa gemeint und damit auch nicht das, was wir heute "deutsch" nennen würden, sondern damit war die englische Volkssprache - ergo Altenglisch - gemeint. Hier wurden also vermutlich verschiedene Dinge vermischt. Nämlich Ereignisse in England und die Etymologie des Wortes "deutsch". Damit ist auch der daraufhin erfolgte Vergleich von "theodisc" und "tiutisch", zumindest in diesem Kontext, hinfällig (zumal um 800 "diutisc" wohl noch üblicher war als "tiut(i)sch"). Alle Angaben ohne Gewähr und mit Wunsch auch mit Kritik zu versehen.

Vor 11 Stunden
Funki
Funki

Dann bekommt der Name von Trainer Domenico Tedesco eine ganz neue Bedeutung))))

Vor Tag
Ralph E
Ralph E

Luther hat doch die Bibel damals in das sehr vorherrschende "Sächsisch Meißnische" übersetzt

Vor Tag
Jonas
Jonas

3:23 BONK

Vor 3 Tage
Felix
Felix

Eine schöne Dokumentation 🤗😊 Und der letzte Satz passt perfekt, denn selbst die Deutschen können eine einheitliche deutsche Identität nicht in den Griff kriegen 😅😂😂😂

Vor 3 Tage
Felix
Felix

02:30: Eiskalt uns Schwaben im bayrischen Ländle sowie die Allgäuer vergessen 🤬😭😭😭😂😂😂😂

Vor 3 Tage
hbecker
hbecker

Normandy - Nordmannen Lombordai - Langobarden - Langbärte Vandalismus - Vandalen England - Angeln Wessex - Westsachsen Essex - Ostsachsen Allemangne - Allemanen - Alle Männer

Vor 3 Tage
gobi daff
gobi daff

Uff...ein paar Dinge sind war, das meiste ist aber totaler stuss. Hat man hier versucht irgent welche sachen zusammen zu zwiebeln und gehofft das es so sinn ergibt? So manche(r) Geschichtslehrer/in raufen sich bei dem Video die Haare.

Vor 4 Tage
Ramon Kliesch
Ramon Kliesch

Das heisst also der ex Schalke Trainer heisst auf uhrsprache domeniko deutsch?

Vor 4 Tage
HearthstoneisLove
HearthstoneisLove

deutsche haben in 20jahren keine idenität mehr...

Vor 4 Tage
didyouthinkaboutthis
didyouthinkaboutthis

In Vorarlberg wird ebenfalls Alemannisch gesprochen. Aber super Video, danke!

Vor 4 Tage
Rlfa84
Rlfa84

ähm "Nazi" könnte man da noch hinzufügen..

Vor 4 Tage
Rlfa84
Rlfa84

Sollte jetzt kein Trollkommentar sein aber werde bei der Arbeit, in Kommentaren usw regelmässig so genannt...

Vor 4 Tage
Greg-K K.
Greg-K K.

Irgendwie mag ich ja die Franzosen aber mit Karambolage sind sie permanent dabei uns Deutsche zu veräppeln. Was würden die Franzosen sagen, wenn wir das auch machen würden?

Vor 5 Tage
Flex
Flex

Die Türken nennen die Deutschen "Kartoffel".

Vor 5 Tage
MrBubbleJet
MrBubbleJet

Erschwerend kommt dazu, das Einige nur Kauderwelsch sprechen!

Vor 5 Tage
Ares
Ares

Deutsch ist, wer beidseitig Kontinentalgermanische Vorfahren besitzt und sich ausdrücklich zum Deutschtum und zur Deutschen Kultur bekannt hat (was das Bekenntnis zu anderen Völkern und Kulturen klar ausschließt) und damit als "zum Volk gehörig" betrachtet werden kann. Das ist auch die ursprünglich Bedeutung des gotischen Begriffs "þiudisk" (vom urgermanischen þiudiskaz "zum Volk/Stammesangehörigen/Abstammungsgemeinschaft gehörig, d.h. nicht fremdvölkischer/romanischer abstammung"), aus dem sich der Begriff "Deutsch" entwickelt hat. Der Begriff beinhaltete ab dem 4. Jhd. neben der volklich/ethnischen auch ausdrücklich eine religiöse Komponente. In der Wulfilabibel wurde er beispielsweise in bewusster Abgrenzung zu den Juden, als Synonym für die kontinentalgermanische Heiden gebraucht. Erwähnenswert ist außerdem, dass man die Strenge der begrifflichen Einfriedung bereits in ihrer Entstehungszeit nicht unterschätzen sollte.

Vor 5 Tage
Voltaires Kreisel
Voltaires Kreisel

Sehr schlecht recherchiert. Die Finnen, Isländer, Esten und Roma sprechen von "Saksa". Die Sachsen sind genauso bedeutsam wie der alemannische Stamm. Erwähnen könnte man auch die nordischen Sprachen: "Tysk".

Vor 6 Tage
Zwiebelsocher
Zwiebelsocher

Alamanisch wird aber auch in westösterreich und in Lichtenstein gesprochen ! .

Vor 6 Tage
Oberland Ammergauer
Oberland Ammergauer

Mia nenna de Deutschen, Preißn!

Vor 6 Tage
FF 4 yt
FF 4 yt

Deutschland ist multikulturell!

Vor 6 Tage
Andreas Köhler
Andreas Köhler

Danke Leute, die dieses Video gemacht haben! Seit Jahren frag ich mich, warum wir so viele Namen in anderen Sprachen haben. Und niemand aus meinem Umfeld konnte mir das so genau beantworten. Super spannendes Thema. :) PS: Wer von davon redet, dass eine einzige deutsche Identität gibt und behauptet, dass Deutschland nicht Multi-Kulti sein sollte, der übersieht, dass dieses Gebiet schon immer Multi-Kulti war. Was hier eindrucksvoll gezeigt wird.

Vor 6 Tage
hbecker
hbecker

Deine Multi-Kulti - Ideologie kann ich nicht unbedingt bedingungslos teilen , aber hier noch andere interessante Namensgebungen: Normandy - Nordmannen Lombordai - Langobarden - Langbärte Vandalismus - Vandalen England - Angeln Wessex - Westsachsen Essex - Ostsachsen Allemangne - Allemanen - Alle Männer

Vor 3 Tage
Jochen Obalek
Jochen Obalek

Jetzt weiß ich, woher "to teach" kommt! 😂

Vor 7 Tage
Music
Music

Die deutschen sollten lieber mal sich die fragen stellen warum sie wieder Faschismus wie 1940 gut heißen....

Vor 7 Tage
dreizweieins
dreizweieins

Laut Merkel lediglich "die schon länger hier lebenden".

Vor 7 Tage
sternenhimmel-fotografieren.de
sternenhimmel-fotografieren.de

Noch für die Generation, der Schiller und Goethe angehören, ist der Nationalstaat eine befremdliche Vorstellung, die das Dichtergespann spöttisch verwirft: (Friedrich von Schiller)

Vor 7 Tage
Peter Panneck
Peter Panneck

In Ungarn sagt man Nemet und in Bosnien Schwabe

Vor 7 Tage
Kush Dream
Kush Dream

Dann erkläret mal wie Frankreich zu ihrem Namen kamen bitte

Vor 7 Tage
Sergio Torres
Sergio Torres

Beef Chinese

Vor 8 Tage
Zupako Tz
Zupako Tz

Deutsche werden noch eine sehr entscheidende Rolle im Weltgeschehen spielen. Es ist nicht verwerflich Deutsch zu sein, im gegenteil, es ist eine Ehre.

Vor 8 Tage
Zupako Tz
Zupako Tz

und die Germanen waren nicht so ausgerüstet xD sie brauchten nicht viele waffen sie Kämpften viel mehr mit ihrem Körpern und im einklang der Natur(dichte Wälder). Die römische Kriegskonstulationen zerbrachen in den tiefen germanischen Wäldern und der Waldboden wurde von Römischen Blut überströmpt.

Vor 8 Tage
Zupako Tz
Zupako Tz

1:13 Mag sein, die Römer besiegten die Germanen und raubten ihre Kinder, Bildeten sie aus, schickten sie zurück um Römisches Recht zu verbreiten, die wiederum ihre Wurzeln wiederfanden und die Römer in eine Falle lockten und sie vernichtend schlugen. In der Varusschlacht.

Vor 8 Tage
Salvatore Escoti
Salvatore Escoti

Ich glaube nur in Italien heißen die Sprache und Einwohner ganz anders, als das Land. Germania das Land, aber Tedesco die Sprache und Tedeschi die Einwohner.

Vor 8 Tage
alex1510
alex1510

Ihr seid sogar als "Karambolage - Fernsehsendung des deutsch-französischen Kanals Arte" in meinem Französisch Buch als Vokabel eingetragen! Ich finde das super 😂 Macht bitte weiter mit diesem Format, ich liebe es! Und nicht nur ich ;)

Vor 8 Tage
Dead Snow
Dead Snow

"...die deutsche Identität 'in den Griff zu bekommen'..." ... ihr meint wohl eher "zu steuern", "zu kontrollieren", "zu beherrschen" oder "zu bestimmen"? Mir fallen da noch andere Worte ein - aber diese Worte wären wahrscheinlich zu "deutlich"! Die französische Identität ist da wohl "zum Glück" schon länger "im Griff"...

Vor 8 Tage
ItsNikoHimSelf
ItsNikoHimSelf

Ich finds vor allem cool, dass die Deutschen blonde Iros und Schnäuzer tragen. 👍

Vor 8 Tage
Manfred Müller
Manfred Müller

Es gab aber auch im 6. Jahrhundert das Siedlungsgebiet der Allemannen im heutigen Elsass, Teile der Schweiz, Baden-Württemberg und Bayerisch Schwaben

Vor 9 Tage
Margarita Regler
Margarita Regler

Also wir echten Bayern wissen, wer wir sind: "Mia san mia".

Vor 9 Tage
nichtsexy
nichtsexy

arte ist der shit!

Vor 9 Tage
driverjet
driverjet

Bitte unbedingt mal was zu slawischen sprachen machen!!!

Vor 9 Tage
Prügelkatze0815
Prügelkatze0815

Also ich bin alemannisch! Witzigerweise ist unser Familienname römisch oder Keltisch (weiß man scheinbar nicht).

Vor 9 Tage
MrTryAnotherOne
MrTryAnotherOne

Früher haben die Priester das 'deuten' übernommen; heutzutage machen das Journalisten. Anyway, gutes Video und sehr sehr lehrreich.

Vor 9 Tage
Goodbye Deutschland
Goodbye Deutschland

Duiten ist ein niederländisches Wort... eines der ältesten germanischen Dialekte.

Vor 9 Tage
Toni Ber
Toni Ber

Abwarten was die Zukunft noch bringt, wieviel deutsch noch sprechen werden 🇩🇪🤨

Vor 9 Tage
NURANONYM
NURANONYM

5:01: "Die deutsche Identität ist alles andere als einfach". Das will man uns Deutschen einreden, damit wir in einen multiethnischen Schmelztiegel ausgelöscht werden. Dann werden die auf deutschen Boden Lebenden international „Meltingpots" genannt.

Vor 9 Tage
largo embargo
largo embargo

Alaman kommt aus dem Gotischen, das hör ich zum ersten Mal, haben Sie dazu Quellen? Die Alamanni wurden von den Römern als separater Stamm aufgeführt, dazu gibt es Quellen, genauso wie die Franken die Alemannen unterwerfen, da macht es keinen Sinn, die eigene Bevölkerung als Alemannen zu bezeichnen, auch hier würde ich gerne Quellen sehen, ich lasse mich gerne überzeugen. Einhard beschreibt in seiner Biographie zu Karl den Großen, dass dieser, neben seiner Muttersprache, Latein flüssig sprechen könnte, er hebt das explizit heraus. Man kann damit davon ausgehen, dass es nicht gängig war, zumindest zu dieser Zeit, dass in der fränkischen Oberschicht weitläufig Latein gesprochen wurde.

Vor 9 Tage
Aprender Idiomas
Aprender Idiomas

Theodisc hatte nie etwas mit Gott zu tun. Zu keinem Zeitpunkt. Da will man den Deutschen schon wieder etwas andichten! Es hat sich ganz regulär lautsprachlich entwickelt aus, ja, "völkisch" (zum Volke gehörend). Hättet ruhig völkisch sagen können, wenn die Deutschen sich auch schon nach eurem Geschichtsbild wie Götter sahen.

Vor 9 Tage
Gabriel Graf
Gabriel Graf

Dass due brüten einmal Deutsch waren wusste ich aber die Franzosen auch? Wow

Vor 9 Tage
Javier Gomez
Javier Gomez

Ahhh Saksa

Vor 9 Tage
raptor2.0
raptor2.0

Schöner Beitrag!

Vor 10 Tage
Horst Hacker
Horst Hacker

Alles Lügen. Es gibt und gab nur die Nazis. Nichts anderes.

Vor 10 Tage
Xian H.
Xian H.

WTF... :D

Vor 9 Tage
Der Akinator
Der Akinator

Macht dir das trollen Spaß?

Vor 9 Tage
Simon Hagebölling
Simon Hagebölling

Wie ich gerne frage: was ist denn deutsch? Manchem rechten Wähler mag es klar sein. Wie auch immer das möglich ist. Wir sprechen ja heute noch nicht einmal die selbe Sprache. Setzen Sie einmal einen Friesen und einen Bayer in eine Kneipe und befragen Sie sie über die deutsche Küche. 😂 Keiner versteht den anderen und essen tun sie auch nicht das gleiche. Aber es wird behauptet, dass es "den Deutschen" gibt. Bei einer Pizza oder einem Döner lässt sich bestimmt gut darüber philosophieren...

Vor 10 Tage
N:Eismann
N:Eismann

Und deswegen ist es Zeit, die deutsche Identität kulturell zu überformen! Es lebe Deutschland! Oder geht das zu weit jetzt?

Vor 10 Tage
Trust NOone ?
Trust NOone ?

süß :)

Vor 10 Tage
JoniWan77
JoniWan77

Interessanter Beitrag. Leider ist die Aussprache der mittelhochdeutschen Begriffe nicht ganz korrekt betreffend der in der Germanistik allgemein anerkannten Aussprache-Konventionen. "diuten" [4:02] wird "dühten" gesprochen. Im allgemeinen ist ein mittelhochdeutsches als langes zu lesen. "tiutisch" [3:35] ist demnach vermutlich ebenfalls nicht korrekt ausgesprochen, falls es sich hier auch um eine mittelhochdeutsche Quelle handelt. Das "d" in "deutsch" mag außerdem zwar erst im 18. Jahrhundert offiziell festgelegt worden sein, findet sich aber bereits ein halbes Jahrtausend zuvor im regionalen Sprachgebrauch. "tiutsch", "diutsch" seltener auch "diutisch" oder gar "tiusch" sind alles mittelhochdeutsche Schreibalternativen desselben Worts (Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch, Stuttgart 1992). Zu 2:58 wäre ich an der Quelle interessiert. Auf mich klingt das nach sehr viel Spekulation. Zum einen ist "theodisce" einfach die latinisierte Aussprache des althochdeutschen "thiutisk", der Vergleich mit "theos" ist ohne Beleg eine ziemlich zweifelhafte und keine "wahrscheinliche" Unterstellung. Zum anderen deutet die Aussage, dass "man inzwischen tiu zu theo retuschiert [hatte]", darauf hin, dass dies allgemein im Deutschen passiert wäre, was schlichtweg nicht der Fall war. Sowohl im Althochdeutschen als auch Mittelhochdeutschen blieb es bei . Die Silbe "theo" wurde immer nur im Lateinischen verwendet. Das hätte man durch eine bessere Wortwahl präzisieren können. Das tiu wurde nicht zu theo retuschiert, sondern latinisiert bzw. ins Lateinische übertragen.

Vor 10 Tage
Rabban
Rabban

Tiutisch? Was? Was hat das Wort "Tiu" mit "Volk" zu tun? Also, ich frage, von welchem Indo-Euro. Wurzel kann ein Wort wie Tiu entwickeln? Deuten kommt von Diuten, und es ist egal aber wie wissen wir die Bedeutung "Volk" dieses Verbs?

Vor 10 Tage
gioyu comi
gioyu comi

Sehr informativ, das Video beantwortet grenau, worüber ich schon viel Nachgedacht habe. Und die Animationen sind super süß :)

Vor 10 Tage
Cuong Pham
Cuong Pham

Interessanterweise hat Deutschland, abgesehen von den meisten germanischen Sprachen, nur in ostasiatischen Sprachen (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Vietnamesisch) Namen, die den gleichen Stamm wie Deutsch haben.

Vor 10 Tage
Genyosha
Genyosha

Nehme an das hat damit zu tun, dass diese Länder uns erst richtig kennengelernt haben als wir schon als Deutschland vereinigt waren.

Vor Tag
Phil
Phil

Hat sich der Begriff "allemand" tatsächlich unabhängig von dem Zusammenschluss der Sueben als Konföderation der Alemannen entwickelt? Ich war immer davon ausgegangen, dass sich der Begriff "allemand" zunächst auf die süddeutschen Germanen bezog und im Laufe der Zeit verallgemeinert wurde.

Vor 10 Tage
Lychee
Lychee

Der gute Clovis heißt im teutschen übrigens Chlodwig, was wiederum Ludwig auf Neudeutsch wäre ;) Interessant wäre zu diesem Thema zudem noch die Verbindung zwischen Deutsch, Dutch und dem niederländischen Diets gewesen

Vor 10 Tage
Slawomir Wojcik
Slawomir Wojcik

It is really sweet how you made a whole 5 min video about just two of Germany's neighbours and 20 seconds about all others.

Vor 10 Tage
H S
H S

D E U T S C H L A N D !

Vor 10 Tage
Markus Abrach
Markus Abrach

4:48 Im Russischunterricht wurde uns niemiz als stumm erklärt im Sinne von nicht fähig, dass Russische zu sprechen

Vor 10 Tage
Chris woyna
Chris woyna

Die slawen nennen sie niemisski

Vor 10 Tage
T.K. Tronix
T.K. Tronix

Diuten wurde später in Iduten und dann in Idioten umgewandelt 🧐

Vor 10 Tage
Bill Murphy
Bill Murphy

beschreibt den Deutschen Größenwahnsinn haha

Vor 10 Tage
Falko Pietsch
Falko Pietsch

Verdammt guter, fein veranschaulichter Beitrag. Ganz großen Dank für die Mühen bei der sauberen Zusammenfassung und verständlichen Aufarbeitung mitsamt humorigen Grafiken. Top! :)

Vor 10 Tage
Blut Sonntag
Blut Sonntag

Ganz schön arrogant von den Franzosen. Die uns so viel Land geklaut haben ,vom heilig römischen Reich deutscher Nation .

Vor 10 Tage
HotelPapa100
HotelPapa100

Niemce in den Slavischen Sprachen hat sein Analogon in Deutsch "Welsch", und das Konzept ist die Grundlage für das Wort "Barbar" (Griechisch für einen Fremden, der eine "Barabara"-Sprache redet. Bei den pars pro toto Stämmen habe ich Norgermanisch 'Saksa' vermisst.

Vor 10 Tage
Toxic_ Δαλλαδάς
Toxic_ Δαλλαδάς

Die alten Hellenen haben jedes Volk als Barbaren bezeichnet, das nicht griechisch sprach.

Vor Tag
Paff Paff
Paff Paff

5:11 die einzigen die die Deutsche Identität nicht in den Griff bekommen ist der ÖR. Dieser versucht ja fast an allen Ecken und Enden zu leugnen das es die Deutschen überhaupt gibt und was wir ja quasi eine Erfindung sind.

Vor 10 Tage
Butsche Schmidt
Butsche Schmidt

Jetz ersma 'n Kaffee.

Vor 10 Tage
Bismikey
Bismikey

Wie stabil ist dieses Video bitte!

Vor 10 Tage
bilishu aliss
bilishu aliss

Sehr informativ, das Video beantwortet grenau, worüber ich schon viel Nachgedacht habe. Und die Animationen sind super süß :)

Vor 11 Tage
hbecker
hbecker

Normandy - Nordmannen Lombordai - Langobarden - Langbärte Vandalismus - Vandalen England - Angeln Wessex - Westsachsen Essex - Ostsachsen Allemangne - Allemanen - Alle Männer

Vor 3 Tage
korema66
korema66

mal eine generelle Frage: Gibt es diesen Kanal auch in französischer Sprache? Wenn ja wo?

Vor 11 Tage
Holy Heinz
Holy Heinz

Ach ARTE, wir haben Dich lieb 🧡🧡🧡

Vor 11 Tage
Nutzungs Bedingungen
Nutzungs Bedingungen

2:21 - nicht nur im Süden des Elsass, auch im Nordteil (Unterelsass/Bas-Rhin) werden alemannische Dialekte gesprochen

Vor 11 Tage
Nutzungs Bedingungen
Nutzungs Bedingungen

@bilishu aliss Jap, komme aus Sachsen-Anhalt 😆, das Volk zwischen dem Erzgebirge und Leipzig hat einfach unseren Namen geklaut

Vor 10 Tage
bilishu aliss
bilishu aliss

Danke. Zusatz: das heutige (ursprünglich niederdeutschsprachige) Norddeutschland war die Heimat der eigentlichen Sachsen (deren Namen später nach dem Südwesten

Vor 11 Tage
Ebryl Kation
Ebryl Kation

Danke für die Aufklärung! Ich habe mich das nämlich immer gefragt....

Vor 11 Tage
Café con leche
Café con leche

Meine Güte, wie kompliziert🤓

Vor 11 Tage
mikea hiooi
mikea hiooi

Super interessant, danke arte. :D

Vor 11 Tage
Straub Ottmar
Straub Ottmar

was ist Deutschland - ein Zusammenschluss einiger germanischer Stämme, die um eine gemeinsame Identität rangen und noch ringen

Vor 11 Tage
Horst Lohner
Horst Lohner

Durch nichts unterscheidet sich der Österreicher mehr vom Deutschen,als durch die gemeinsame Sprache!Wörterbuch Österreichisch - Deutsch Residenz Verlag von Astrid Wintersberger und H C Artmann.Paradeiser,Fisolen,Marillen,Trafikant,Einspänner,Glumpert,Kluft,Ribisel,Schwammerl,Tschik,Vorhaus,Weckerl,Zuckerl....

Vor 11 Tage
David Schwerte
David Schwerte

& dieses mal wie wollt ihr dies benennen da es ja schwierig mit den Deutchen TeUT On En Fraglich was wolln die Dan von Ra 🤔 bisschen verrwirend meinen andere K el T ich seh ps y cho anders in der Wahr Nehm 👀 wie soll es da weitergehn da es ja mal wieder mit Gott & der Welt verrückt zu geht was gedenken da jene zu tun die ja hier Berlin haben wolln weil is ja Witzig 👀 Kinder sind die mal Gross wo bleibt is die Zukunft ohne Blumen 👁

Vor 12 Tage
Yves Gloden
Yves Gloden

Wir in Luxemburg nennen die Deutschen auch abschätzlich "Preisen", als "Preussen", obwohl nicht alle Deutsche aus Preussen stammen. Dies hat aber mit dem 2. Weltkrieg zu tun, wo die Deutschen, die "Preisen" die eben aus unserer Sicht nahe an unserer Grenze lebten, unser Land bei ihrem Siegeszug nach Frankreich überfielen und über mehrere Jahre viele unserer Landsleute gnadenlos ermordeten. Die "Preisen" ist also sicherlich - und das bis heute - kein Kompliment an die Deutschen.

Vor 12 Tage
Youtube Buam
Youtube Buam

- Alemannisch in Vorarlberg vergessen. - Bairisch in weiten Teilen Österreichs und Südtirols nicht in der Karte (2:30). - Karte ohne deutschsprachige Minderheit in Belgien - Die Sachsen als Namensgeber bei den Finnen fehlen... Mann, Mann, Mann. Das alles muss schon zur Vollständigkeit aufgeführt werden.

Vor 12 Tage
Unklarnamenpflicht
Unklarnamenpflicht

Ich bin schwerst beeindruckt

Vor 12 Tage
seidi81
seidi81

Politsch gewollt sind wir ein identitätsloses Volk.

Vor 12 Tage
sirdimi
sirdimi

in Estland wird zu Deutschland Saksa/Saksamaa gesagt

Vor 12 Tage
Frogenius W.
Frogenius W.

Passt. Der germanische Stamm der Saxen war zum Baltikum einigermaßen benachbart..

Vor 11 Tage
- Zipfelkltsch3R -
- Zipfelkltsch3R -

Toll dass ihr auf dem Thumbnail auch die Sprachgebiete außerhalb Deutschlands gezeigt habt, sehr gut! (Auch wenn Österreich fehlt)

Vor 12 Tage
spiritual eco-syndicalist hero of the working class
spiritual eco-syndicalist hero of the working class

Übrigens, Preußen geht auf das Volk der Prußen zurück. Der Deutschritterorden wurde anno dazumal vom Papst mit der Kolonisierung und vor allem Missionierung deren Siedlungsgebietes beauftragt. Zur Finanzierung bekam der Orden eben das Land zugestanden und lebte von der Arbeit der dort lebenden Menschen. Haupterzeugnisse waren Getreide und Fichtenholz, das bis nach England exportiert wurde - und deswegen heißt Fichte auf Englisch "spruce", weil das "pruce" eben aus dem Land der Pr(e)ußen kam.

Vor 12 Tage
Wasserhahn24
Wasserhahn24

Also haben Deutsche und Teutonen vom WORTursprung also nichts miteinander zu tun sondern die Wörter klibgen nur zufällig gleich?

Vor 12 Tage
R. F. Hahn
R. F. Hahn

Danke. Zusatz: das heutige (ursprünglich niederdeutschsprachige) Norddeutschland war die Heimat der eigentlichen Sachsen (deren Namen später nach dem Südwesten „gestohlen“ wurde. Deshalb war in den Nordischen Ländern die deutsche Küste als „Sachsen“ bekannt, und im Finnischen heißt „Deutschland“ heute noch „Saksa“ und „deutsch“ heißt „saksalainen“, im Estnischen „Saksamaa“ bzw. „saksa …“.

Vor 12 Tage
Lennard Lauer
Lennard Lauer

leider so nicht richtig. zum einen ist, von den ehemaligen wirkungsstätten der sachsen, das heutige sachsen im osten, und es wurde auch mit nichten gestohlen, sondern weitete sich erst bis in diese regionen aus, ehe es im namen von machtpolitik stück für stück zerschlagen wurde und zerfiel.

Vor 9 Tage
C.D. L.E.
C.D. L.E.

Was für falsche Landkarten!

Vor 12 Tage
Pierre Navazo
Pierre Navazo

En tout cas, vous ne traduisez pas vos vidéos en français. C'est révélateur.

Vor 12 Tage
Canada Has Dragon Voices
Canada Has Dragon Voices

Also heisst "Itiutisch"(idiotisch) "nicht dem Volk zugehörig". Digga alta voll de krass ey. Wooooow. BOAH. Valla. Schallalala. Respekt. Pauk. 🕷🕸

Vor 12 Tage
dasichsyndrom1
dasichsyndrom1

https://www.youtube.com/watch?v=Tn_OLi60IhQ hahahahahahahahahahahah

Vor 12 Tage
Lep Pes
Lep Pes

Teutonen wird meist abwertend verwendet. Wurde hier über eine „Randgruppe“ geredet werden, wären hier wieder genug social warriors unterwegs.

Vor 12 Tage
INTEGR |
INTEGR |

Ich kenne mich wenig mit Geschichte aus, aber wie ich das verstanden habe : Deutschland: ehemalig Franken auf Alemannischen ('Teuto-Keltischen'?) Kulturboden Frankreich: ehemalig Franken auf Gallo-Romanischen Kulturboden

Vor 12 Tage
Jens Putzlocher
Jens Putzlocher

Die Alamannen waren keine Franken, sie waren genau wie die Franken ein germanischer Stamm. Sie wanderten in ein römisch-keltisches Mischgebiet ein und germanisierten (=überfremdeten) die bisherige Vorbevölkerung. Anfangs des sechsten Jahrhunderts waren sie bereits vom jungen Frankenreich erobert. Die Franken wanderten ebenfalls in ein römisch-keltisches Mischgebiet ein. Weiter östlich - zwischen Rhein und der heutigen Sprachgrenze - setzte sich das germanische Fränkisch als Sprache durch. Weiter westlich bis an die Loire waren sie kopfmäßig zu wenige und assimilierten sich an die romanischsprachige Vorbevölkerung. Zwischenzeitige Erbteilungen zur Merowingerzeit in einen östlichen und westlichen Reichsteil (Austrasien und Neustrien) verstärkten dabei diese Tendenz zur sprachlichen Trennung. Zur Larolingerzeit nach Karl dem Großen gab eine erneute Teilung in Ost und West. Noch einhundert Jahre nach seinem Tode verstanden sich die Völker als Ostfranken und Westfranken, auch wenn die sprachliche Trennung längst vollzogen war. (Sichtbar an den Straßburger Eiden, die sich die Heere beider Reichsteile gegenseitig schworen)

Vor 9 Tage
Winnie the Shrew
Winnie the Shrew

1:50 Den fränkischen Herrscher Clovis I kennt man im Deutschen unter dem Namen Chlodwig.

Vor 12 Tage
Frogenius W.
Frogenius W.

Dacht' ich auch.. 😅

Vor 11 Tage
knaake10
knaake10

In den USA sind wir ja Hamburger..

Vor 12 Tage
burgel18
burgel18

wie oft und wie lange muss ein Wort eigentlich falsch ausgesprochen werden, bis die falsche Aussprache die alte, richtige ersetzt? Wie lange hat es wohl gedauert, bis aus teutsch deutsch wurde? Gibt es da Studien zu?

Vor 12 Tage
Frogenius W.
Frogenius W.

Ja, zu sowas gibt es in der Tat Studien. Musst mal in der Sprachwissenschaft kucken. Unter Etymologie, Lautverschiebung..

Vor 11 Tage
P wie Pepe
P wie Pepe

Und es zeigt sehr gut das es DIE Deutschen so eigentlich gar nicht gibt.

Vor 12 Tage
Jochen Anderssagen
Jochen Anderssagen

Ger-Manen : Ger-us-alemme = ital. Name für Jerusalem : Ursh-halim = arab. Name für Jerusalem. Das heißt, Ger, Gerus, Jerus, Ursh (= Urus) bedeutet Stier, ahd. Kalef, eigtl. Kalb, meint der Bedeutung auf die Deutschen bezogen Ur-Volk, wobei sich Manen auf das Volk bezieht. Das heißt auf die Deutschen bezogen, sie sind das Urvolk der Welt. Der frühere Name für Volk ist Dhiud. Spricht man dieses Wort dem Englischen nach aus im Sinne von "Tschiud", kommt man auf Jude. Den echten Juden gehörte das echte Jerusalem in Kannaan, das waren früher die Kanaaniter, welche die Vorfahren der heutigen Deutschen sind.

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