Der Trump-Mob im Kapitol: Maskierte mit Waffen - hier Bilder der Ausschreitungen in Washington

  • Am Vor 3 Monate

    WELT netzreporterin - Antje LorenzWELT netzreporterin - Antje Lorenz

    Dauer: 03:34

    Der Trump-Mob im Kapitol: Maskierte mit Waffen - hier Bilder der Ausschreitungen in Washington.

    Proteste wütender Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump in der Hauptstadt Washington sind am Mittwoch eskaliert und haben das politische Zentrum der USA zeitweise in beispielloses Chaos gestürzt. Nach einer aufstachelnden Rede des Republikaners marschierten Trump-Unterstützer vor dem Kapitol auf, dem Sitz des US-Parlaments, um gegen die Zertifizierung der Präsidentschaftswahlergebnisse zu protestieren. Randalierer stürmten das Kongressgebäude. Die beiden Kongresskammern mussten ihre Sitzungen unterbrechen, Parlamentssäle wurden geräumt, Abgeordnete in Sicherheit gebracht. Bei den Unruhen kam eine Frau ums Leben. Erst Stunden später nahm der Kongress seine Beratungen demonstrativ wieder auf, um Trumps Niederlage bei der Wahl endgültig zu besiegeln.
    Angesichts der Unruhen wurde die Nationalgarde mobilisiert. Im Kapitol schwärmten bewaffnete Sicherheitskräfte durch die Räume, um die Unruhestifter zu stellen. In Washington trat am Abend eine Ausgangssperre bis zum frühen Donnerstagmorgen in Kraft. Auch für die angrenzenden Städte Arlington und Alexandria wurde eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.
    Nach der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols durch Trump-Unterstützer wurde eine Frau angeschossen - sie starb wenig später, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend (Ortszeit) bestätigte. Der Sender NBC berichtete unter Berufung auf Sicherheitskräfte auch von mehreren Verletzten.
    Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Randalierer Scheiben zerschlugen, sich so Zugang zum Gebäude verschafften und auch in Abgeordnetenbüros eindrangen. Auf einem anderen Bild posierte ein Demonstrant im geräumten Senatssaal mit erhobener Faust auf dem Platz des Kammervorsitzenden. Erst nach mehreren Stunden brachten Sicherheitskräfte die Lage am Parlamentssitz wieder unter ihre Kontrolle. Kurz darauf nahm der Kongress seine Arbeit wieder auf.
    Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, sagte, die Kammer lasse sich nicht einschüchtern und werde sich nicht Gesetzlosen beugen. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, nannte die Aufrührer «inländische Terroristen». Er machte Trump für den Angriff auf das Kapitol mitverantwortlich.
    Mehrere demokratische Kongressabgeordnete gaben Trump ebenfalls persönlich die Schuld für die Eskalation und forderten ein erneutes Amtsenthebungsverfahren gegen ihn. Aber auch mehrere Republikaner warfen Trump öffentlich vor, er habe den Aufruhr angezettelt.
    Der künftige US-Präsident Joe Biden sprach von einem Angriff auf die Demokratie. «Das Kapitol zu stürmen, Fenster einzuschlagen, Büros zu besetzen, den Senat der Vereinigten Staaten zu besetzen, durch die Schreibtische des Repräsentantenhauses im Kapitol zu wühlen und die Sicherheit ordnungsgemäß gewählter Beamter zu bedrohen, ist kein Protest», sagte der Demokrat. «Es ist Aufruhr.»

    Hundreds of President Donald Trump's supporters stormed the U.S. Capitol on Wednesday (January 6) in a stunning bid to overturn his election defeat, battling police in the hallways and delaying the certification of Democratic President-elect Joe Biden's victory for hours.
    In the gravest assault on the symbol of American democracy in more than 200 years, rioters forced their way past metal security barricades, broke windows, and scaled walls to fight their way into the Capitol.
    Police said four people died during the chaos - one from gunshot wounds and three from medical emergencies - and 52 people were arrested.
    Some besieged the House of Representatives chamber while lawmakers were inside, banging on its doors and forcing the suspension of the certification debate. Security officers piled furniture against the chamber's door and drew their pistols before helping lawmakers and others escape.
    Police struggled for more than three hours after the invasion to clear the Capitol of Trump supporters before declaring the building secure shortly after 5:30 p.m. (2230 GMT).
    The assault on the Capitol was the culmination of months of divisive and escalating rhetoric around the Nov. 3 election, with Trump repeatedly making false claims that the vote was rigged and urging his supporters to help him overturn his loss.
    The chaos unfolded after Trump - who, before the election, refused to commit to a peaceful transfer of power if he lost - addressed thousands of supporters near the White House and told them to march on the Capitol to express their anger at the voting process.
    He told his supporters to pressure their elected officials to reject the results, urging them "to fight."

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