Das Gender*sternchen: Sinnvoll oder Unsinn?

  • Am Vor year

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    Kaum etwas sorgt momentan für so hitzige Diskussionen wie die Frage, ob es sinnvoll ist, zu gendern oder nicht. Für die einen sind Konstruktionen wie Schüler*innen absolut notwendig - andere lehnen das Gendern grundsätzlich ab. Wie werden die Positionen jeweils begründet? Und: Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Darum geht es in diesem Video.

    Korrektur: In diesem Video sage ich in Bezug auf die Studie "Yes I can! Effects of gender fair job descriptions on children’s perceptions of job status, job difficulty, and vocational self-efficacy.": "Und andersherum war das genauso. Bei weiblich konnotierten Berufen haben die Jungs gesagt, könnt ich mir vorstellen, wenn das auch entsprechend männlich beschrieben war.“ Das ist allerdings falsch - ein solches Ergebnis weist die Studie nicht aus.

    Die in diesem Video erwähnte Studie der FU Berlin - www.fachportal-paedagogik.de/...

    Die Untersuchung "Gender(un)gerechtigkeit in der Deutschen Sprache: Wie das Generische Maskulinum unsere Wahrnehmung beeinflusst", auf die ich in diesem Video kurz eingehe - www.academia.edu/46880449/Gen...

    ... und die Studie "Effekte des generischen Maskulinums und alternativer Sprachformen auf den gedanklichen Einbezug von Frauen" - econtent.hogrefe.com/doi/10.1...

    Hintergründe zu einer aktuellen Umfrage zum Gendern - www.faz.net/aktuell/feuilleto...

    Wie andere Länder das mit dem Gendern handhaben - www.deutschlandfunknova.de/be...

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    Thumbnail-Designer: David Weber

    Schnitt und Animationen: Christopher Hesse

    Producerin: Judith Peschges

Gossip
Gossip

*Die überarbeitete Version:* Einige fühlen sich durch das generische Maskulinum sprachlich ausgegrenzt. Die einen sagen _„Sprache schafft Wirklichkeit“,_ die anderen sagen, dass dem ein viel zu großer Wert beigemessen wird. *Sprache sollte nicht verkompliziert werden, sondern sollte praktisch und effizient sein.* Gegen ein kurzes „Bürgerinnen und Bürger“ bei der Anrede ist nichts einzuwenden, aber kommt die Phrase mehrfach vor, werden Sätze länger und unverständlicher, wodurch die Botschaft des Gesagten untergeht. *Wiederholtes Gendern stört den Lesefluss und lenkt vom Inhalt ab.* Erschwerend kommt hinzu, dass es *keine einheitlichen Regeln* gibt. Es gibt das Gendersternchen, den Doppelpunkt, den Unterstrich, den Schrägstrich, das Binnen-I, die Paarverwendung, substantivierte Partizipien und geschlechtsneutrale Formulierungen. *Das Gendersternchen* nehme ich als sprachlichen Stolperstein wahr. Es führt auch zu obskuren Formen, wie z.B. _Bürger*innenmeister*innen, Führer*innenschein, Freund*innenkreis, Nachbar*innenschaft, Fußgänger*innenweg_ und _Kund*innenservice._ Die Sprechpausen hören sich wie ein Schluckauf an. *Der Glottisschlag* ist in der normalen Sprache kaum merkbar. Er wird gerade so lange gestaltet, dass man zwischen „vereisen“ und „verreisen“ akustisch unterscheiden kann. *Dagegen werden Genderzeichen stets überbetont - mit einer längeren Pause - was sehr unnatürlich klingt.* Die Mehrheit wird sich nicht an die holprig und unelegant klingenden Sprechpausen gewöhnen. *Das Problem mit dem Gendersternchen beschränkt sich nicht nur auf Substantive. Artikel, Adjektive und Pronomen werden auch mitgegendert.* _„Ich will eine*n nette*n Freund*in“_ funktioniert nicht in der Schriftsprache vernünftig, geschweige denn in der gesprochenen Sprache. *Es ist teils nicht mit der deutschen Grammatik kompatibel,* z.B. kann der Dativ bei "Sie gab den Reporter*innen recht" nicht gebildet werden. Normalerweise heißt es _"Sie gab den ReporterN recht"_ , aber beim Gendern wird das „n“ weggelassen. Auch beim Genitiv stoßt man bei “Die Meinung des*der Autor*in” an seine Grenzen, weil das “s” bei _"des AutorS"_ weggelassen wird. Es führt auch zu Problemfällen, wie z.B. bei Ärzt*innen, Kund*innen und Kolleg*innen. Was sind _„Ärzt“, „Kund“_ und _„Kolleg“?_ Werden wir Sprichwörter wie „Der Kunde ist König”, „Übung macht den Meister” und „Der Klügere gibt nach” durch _„Der/Die Kunde/in ist König/in“, „Übung macht den/die Meister/in"_ und _„Der/Die Klügere gibt nach“_ ersetzen? Einige *geschlechtsneutrale Formulierungen* können sich im Laufe der Zeit durchsetzen, wie z.B. „Pflegekraft“ statt „Krankenschwester/Pfleger“, „Redepult“ statt „Rednerpult“, aber andere wiederum nicht, wie z.B. „Flaniermeile“ statt „Fußgängerzone“ oder „Fahrzeugführende“ statt „Fahrer“. *Substantivierte Partizipien* funktionieren nicht immer, weil die Form nur den augenblicklichen Zustand beschreibt und keine generelle Tatsache. „Studierende“ sind ausschließlich Menschen, die gerade in diesem Augenblick aktiv studieren. Studenten hingegen können auch Menschen in den Semesterferien sein, die gerade 0,0 studieren. Zur Gruppe der „Lernenden” gehören nur diejenigen, die just in diesem Moment beispielweise vor einem Buch sitzen und lernen. Die Frau, die auf dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnimmt, kann man als „Radfahrende“ beschreiben, allerdings nur bis sie zur _„an-der-Ampel-Stehenden“_ wird. Einige Menschen versuchen sogar „man“ in „mensch“ umzuwandeln, weil es nach „Mann“ klingt. Statt „jemand“ sagen sie _„jemensch“._ Genauso absurd wäre es, das Siezen abzuschaffen, weil die Höflichkeitsform „Sie" weiblich klingt. *Wenn das generische Maskulinum unser Denken so stark prägt, warum ist die Verteilung der Berufe in Ländern mit genuslosen Sprachen ähnlich wie in Deutschland?* Häufig werden Studien genannt, die aufzeigen, dass Berufe im generischen Maskulinum formuliert eher mit Männern assoziiert werden. *Es stimmt, dass man bei Handwerker, Elektroniker, Berufskraftfahrer und Klempner eher an Männer denkt, aber genauso denkt man bei Kindergärtner, Kosmetiker, Floristen und Friseure eher an Frauen.* Im Englischen denken die meisten Menschen bei dem Wort „engineers" auch erst an männliche Ingenieure, weil der Großteil der Ingenieure männlich ist, obwohl das Wort geschlechtsneutral ist. Das greift nicht nur bei Geschlechtern. Bei "Hochschullehrer" dürften die meisten Menschen eher ältere Personen im Kopf haben und bei "Straßenkünstler" eher jüngere Personen. Waren in unserem Kindergarten nur Frauen als Erzieher tätig, so stellen wir uns darunter aller Voraussicht und der Kognitionspsychologie nach primär Frauen vor. Waren wir jedoch selbst in einem Kindergarten, in dem sowohl Frauen als auch Männer die Rolle des Erziehers übernommen haben, so koexistieren beide Geschlechter in unserer mentalen Repräsentation der Kategorie. Dass wir bestimmte Berufsgruppen eher mit Männern und bestimmte Berufsgruppen eher mit Frauen verbinden, obwohl in beiden Fällen das generische Maskulinum verwendet wird, zeigt Folgendes auf: *Es ist nicht die Sprache, die unser Denken maßgeblich beeinflusst, sondern unsere Erfahrungen und die in unserer Lebenswirklichkeit vorherrschenden realen Beispiele.* *In erster Linie schafft Wirklichkeit Wirklichkeit.* Ob wir bei Berufen eher Männer oder eher Frauen denken, hängt davon ab, wie viele Frauen und Männer diesem Berufsstand angehören. Und wenn doch Mädchen durch das generische Maskulinum immer eingebläut wurde, dass sie kein Arzt werden können, warum sind dann heute > 60 Prozent der Medizinstudenten Frauen? 70 Prozent der Apotheker sind weiblich, obwohl einem gesagt wird, dass man bei Risiken und Nebenwirkungen den Arzt oder Apotheker fragen soll. *Bei Lehrer, Politiker, Schauspieler, Musiker und Journalisten hat hingegen man eine geschlechtergemischte Gruppe im Kopf hat.* Das Gleiche gilt auch für „Das Konzert hatte 5.000 Zuschauer”, „Deutschland hat 83 Millionen Einwohner”, „WhatsApp hat zwei Milliarden Nutzer“ und „Alle Teilnehmer der Konferenz hörten aufmerksam zu”. Ein weiteres Beispiel aus der Lebenspraxis: Wenn es "Heute Abend ist eine Party für Studenten” heißt, denkt keiner, dass das eine reine Männerparty ist. Mir ist auch aufgefallen, dass viele Befürworter *häufig nur bei positiv bis neutral besetzten Wörtern gendern.* Bei Klimaleugner, Querdenker, Impfgegner, Verkehrssünder, Steuerhinterzieher und Reichsbürger wird häufig weiterhin das generische Maskulinum verwendet. Wer gendern möchte, soll das tun, aber das darf nicht von oben verordnet werden, sondern muss auf natürlichem Weg passieren. *Sprache ist immer im Wandel, aber der Wandel sollte von der Gesellschaft ausgehen* und nicht von einer oder auch mehreren zentralen Entscheidungsinstanzen. Wer an Universitäten nicht in Hausarbeiten gendert, kann Punkte abgezogen bekommen. Da kann man schon von Zwang reden. Gendersprache wird auch von Behörden, Institutionen etc. verordnet. Es handelt sich um eine Top-down-Veranstaltung. Wer nicht gendert, wird von Befürwortern häufig als reaktionär oder sogar sexistisch bezeichnet. *Laut einer neusten Umfrage von Infratest dimap lehnen es 65 Prozent der Deutschen ab. Frauen wie Männer. Die Ablehnung ist sogar im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Man gewöhnt sich nicht dran, sondern ist davon genervt.* Das ist eine _akademisch-elitäre Elfenbeinturm-Diskussion,_ die an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeigeht. Gendern ist in journalistischen Kreisen weit geläufiger als im Bevölkerungsdurchschnitt. _„Wir sprechen auch anders, als es Menschen vor 100 Jahren getan haben“_ ist *kein Argument dafür, dass jede Form der Veränderung ein Fortschritt ist. Sie kann auch ein Rückschritt sein.* Gendern ist keine natürliche Sprachveränderung. Sprachentwicklung wird nicht von „oben” verordnet, sondern kommt aus der Mitte der Gesellschaft, durch alltäglichen Sprachgebrauch. Eine lautstarke Minderheit von Sprachaktivisten versucht das der Mehrheit aufzudrücken. Die Änderung von Alt-, zu Mittel- zu Neuhochdeutsch und die vermehrte Verwendung von Anglizismen unterliegen einem natürlichen Sprachwandel. Das ergab sich im Laufe der Zeit. Es setzt sich das durch, was in der Alltagssprache dauerhaft genutzt wird. Meistens entwickelt sich Sprache in eine Richtung, die die Kommunikation vereinfacht. *Sprachökonomie ist hierbei ausschlaggebend - also die Bestrebung, sich mit wenig Sprachaufwand kurz, einfach und verständlich auszudrücken.* Das Gendern widerspricht dem Prinzip. *Ein weiteres Gegenargument:* Man erschwert Ausländern die deutsche Sprache zu erlernen. Gegenderte Sprache wird auch umso weniger verstanden, je schwacher der soziale Hintergrund ist. Es ist ebenfalls eine Hürde für Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche, weswegen Macron das schriftliche Gendern an Schulen verboten hat. Gendern gibt vor, “inklusiv” zu sein, aber hängt andere Bevölkerungsgruppen sprachlich ab. *Fun Fact:* Die Sprachen in den Ländern Georgien, Armenien und der Türkei besitzen kein grammatisches Geschlecht. Dort geht es aber nicht gleichberechtigter zu als bei uns. Es hat keinen nennenswerten Effekt und ändert nichts an den realen Umständen. Respekt und Anerkennung lassen sich nicht über Sternchen und Striche bewerkstelligen. Wer glaubt, man könne das mit einer Wortendung herstellen, betreibt nur Kosmetik. *PS:* Ich halte den Begriff "gendergerechte Sprache" für falsch, weil er schon eine Wertung beinhaltet. Dadurch wird ausgedrückt, dass Menschen, die nicht gendern, ein Gegner von Gleichberechtigung seien, weswegen ich grundsätzlich von "Gendersprache" spreche.

Vor year
gsftb
gsftb

Sagt: "es verkompliziert alles" Auch der gleiche user: schreibt ein Buch darüber auf yt

Vor Monat
LeFahrplaner
LeFahrplaner

@Servus servorum dei weichei wegen Ostern?

Vor 3 Monate
Servus servorum dei
Servus servorum dei

@LeFahrplaner Weichei 😄

Vor 3 Monate
LeFahrplaner
LeFahrplaner

Gleichberechtigung ja Gendern: Nicht unbedingt (Besser es im regelmäßigen Gebrauch zu haben als gar nicht zu nutzen ist mein Umgang)

Vor 3 Monate
Servus servorum dei
Servus servorum dei

Man braucht gar nicht viel darüber nachdenken, wieviele Sternchen, Doppelpunkte usw. usf. es so gibt... Viel wichtiger wäre doch, den Psychiatern mal zu sagen, daß sie ihre Patienten besser wegsperren sollten... Ich bin deshalb der Meinung, daß zuallererst das Personal der geschlossenen Stationen aufgestockt und endlich besser geschult werden sollte. Damit die Irrsinnigen nicht weiterhin so unbehelligt auf die Menschheit losgelassen werden... 😉

Vor 5 Monate
Arignon
Arignon

Das wichtigste Kontra-Argument hast du nicht berücksichtigt: Gendern legt den Fokus auf etwas, das jedweder Bemühung der letzten Jahrzehnte zuwiderläuft, nämlich der Betonung des Geschlechts. Im Zuge des Gendermainstreamings wurde Wert darauf gelegt, dass Geschlechter fließend sind und Menschen als solche behandelt werden sollen - unabhängig von ihrem Geschlecht. Durch Gendern passiert genau das Gegenteil: Menschen werden permanent darauf hingewiesen und festgelegt, welches Geschlecht sie haben, obwohl es in den meisten Zusammenhängen keine Rolle spielt. Das generische Maskulinum weist eine Rolle oder Funktion zu und vernachlässigt dies. Dies führt auch zu einer Bedeutungsverschärfung. „Frau Merkel ist die beste Bundeskanzlerin, die Deutschland je hatte“ kann als Ironie verstanden werden, da es in Deutschland ja erst eine Kanzlerin gegeben hat. „Frau Merkel ist der beste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte“ erweitert die Auswahlgruppe auf alle bisherigen Kanzler. Deswegen wäre die beste Lösung, alle Geschlechter so oft wie möglich generisch anzusprechen und nur bei absoluter Notwendigkeit auf das Geschlecht zu verweisen. Bleibt man beim bisherigen Modus der Gruppeneinteilung, wird der nächste Schritt sein, dass die Diversen jeder Untergruppe extra genannt werden wollen, dann wollen Menschen verschiedener Hautfarbe, sexueller Orientierung und Religion sichtbar gemacht werden und am Ende haben wir Substantive mit 95 Extrazeichen.

Vor year
Wand_Platte
Wand_Platte

"Frau Merkel ist der beste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte" ist sehr ungünstig ausgedrückt und unnatürlich. Wenn man realistisch bleibt und nicht als Gegenbewegung gegen das Gendern das generische Maskulinum erzwingen will, wo es nicht hingehört, ist "Frau Merkel ist die beste Bundeskanzlerin, die Deutschland je hatte" die bessere, natürlichere Wortwahl. Es ist keine Ironie – jeder außer dir versteht genau was gemeint ist, und zwar alle Geschlechter. Wenn es um eine Frau geht, darf man auch mal ruhig ausnahmsweise das generische Femininum verwenden, schließlich war Merkel Bundeskanzlerin, nicht Bundeskanzler. Außerdem ist dein Argument am Ende echt lächerlich, ein komplett sinnbefreites Slippery-Slope-Argument. Warum sollte Gendern zu so welchen Dingen führen? Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Religion etc. sind nicht grammatikalisiert, und es gibt überhaupt keinen Grund dafür, dass sich das jemals ändern soll – Sprache ist bereits gerecht in dieser Ansicht. Geschlecht hingegen ist ein Teil unserer Grammatik, schon seit über 5000 Jahren (weit bevor es Deutsch überhaupt gab, im Urindogermanischen/Proto-Indo-Europäischen oder noch früher), also hat es einen Stellenwert in unserer Sprache und kann berücksichtigt werden. "Bundeskanzler" ist grammatikalisch maskulin, aber es ist nicht grammatikalisch weiß, heterosexuell und christlich. Wo würde man überhaupt grammatikalische Endungen für so welche Sachen herholen? Ich verstehe dein erstes Argument aber, dass gendern in dieser Form auf Probleme stößt – sie vernachlässigt alles außer Männern und Frauen. Wenn man etwas verändern will (was man nur freiwillig tun sollte), muss man komplett gerechte Wörter haben, was mit der heutigen deutschen Grammatik leider nicht geht. Es gibt auch kein neutrales 3.-Person-Singular-Pronomen (wie "er" und "sie"), und noch hat sich keine Alternative durchgesetz. Man kann es wie die skandinavischen Sprachen machen und sich Lehnwörter von Finnisch holen (was zu einer anderen Sprachfamilie gehört und keinen Genus hat), bei uns geht auch Englisch "they". Englische Endungen bei Berufen kann man nicht wirklich ins Deutsche einbauen, weil wir sonst direkt wieder bei "-er" sind und das gleiche Problem wie am Anfang haben. Im Endeffekt ist die ganze Diskussion viel zu polarisiert. Leute werden viel zu schnell viel zu wütend über sowas. Sprachveränderung zu erzwingen ist meiner Meinung nach falsch, genauso wie die zwanghafte Erhaltung der Sprache. Man soll es akzeptieren, wenn Leute gendern, und wenn sie es nicht tun. Sprache entwickelt sich, sonst würden fast ganz Europa und Teile Asiens immer noch die exakt gleiche Sprache sprechen. Obwohl ich es nicht gut finde, es zu erzwingen, ist das Gendersternchen keine Zerstörung or Verunreinigung der deutschen Sprache, und der Glottisschlag ist in diesem Kontext völlig natürlich – er ist sowieso schon am Beginn von jedem Wort (oder kleinerer Spracheinheit), das mit einem Vokal anfängt.

Vor 6 Monate
MrRR1313
MrRR1313

@Queen of the North Das geht niemand einen Scheißdreck an, wann, wer, wie, gendert. 😊 Beim "Individuum", weiß jeder ob es ein männliches oder weibliches Individuum ist, da muss niemand gendern, weil dann "der" oder "die" eindeutig ist. (Der Müller oder die Millerin.) Abgesehen davon MUSS niemand gendern, es sei den der Arbeitgeber besteht darauf, ist in einem Lehrinstitut (Schule, Uni, etc.) oder einer staatlichen Einrichtung beschäftigt, dann muss allerdings an Gruppen von ZWEI (2) Personen gegendert werden, weil es zwei verschiedene Geschlechter in der Gruppe sind.

Vor 6 Monate
MrRR1313
MrRR1313

@Albrecht Endres Klar hat jeder Mensch Talente. Nur blöde, dass unsere Gesellschaft nicht alle Talente gleichermassen belohnt. Da soll es doch tatsächlich Menschen geben die für ihre Talente mehr Belohnung verlangen als sie anderen, mit deren Talenten, zukommen lassen wollen.

Vor 6 Monate
Albrecht Endres
Albrecht Endres

Einfach den Menschen sehen. Jeder hat sein Talent.

Vor 6 Monate
BenitoF2009
BenitoF2009

Richtig ist: Sprache entwickelt sich. ABER Zwang ist keine Entwicklung und bringt eher das Gegenteil hervor.

Vor year
Axel L
Axel L

@David Djamalpour Und genau dann ist es halt auch Zwang und keine Freiwilligkeit mehr. So einfach ist es.

Vor 6 Tage
ridler nuqneh
ridler nuqneh

@qivis Ich

Vor Monat
leoni dokic
leoni dokic

da hast du recht! aber man sollte niemanden angreifen der gendert, genauso wie man niemanden dazu zwingt

Vor Monat
M R
M R

Ich bin gegen das Gendern, da ich gerne und viel lese und auch anfange selbst zu schreiben. Bei 200 gelesenen Seiten am Tag fällt die Sprache sehr wohl ins Gewicht, das generische Maskulinum sorgt für einen guten Lesefluss. Meiner Meinung nach wäre eine Sprache optimal, in der das Geschlecht eine deutlich kleinere Rolle spielt, in meiner aktuellen Geschichte wird es eine solche auch geben. Durch das gendern wird jedoch viel mehr der Augenmerk auf das Geschlecht gelegt, das halte ich für kontraproduktiv. Ich finde, Sprache betrifft alle und sollte nicht von den Unis aus verändert werden.

Vor year
Queen of the North
Queen of the North

Was liest du denn? In meinem Fach (Biochemie) muss eigentlich nie in Texten gegendert werden. In Romanen müsste man auch nicht gendern, man beschreibt ja einzelne Charaktere („Lisa ging ins Restaurant“).

Vor 6 Monate
i k
i k

@Inter Action Kommt es nicht auf drauf an, was eine Ideologie vermittelt möchte? Beim gendern geht es darum, Werte wie Integrität, Toleranz, Achtsamkeit, Gleichstellung zu fördern, Menschengruppen die gleichen Chancen zu geben ... Das Argument 'das ist doch ideologisch' ist sowieso immer seltsam, einerseits zeigt es, dass jemand denkt, es gäbe keine wissenschaftlich fundierten Gründe für das gendern und zweitens, als wäre 'ideologisch' etwas schlechtes. Es kommt doch immer auf die Inhalte einer Ideologie an, und hier ist es eine Ideologie, die sogar in unseren Menschenrechten verankert sind ... 'Das ist doch alles ideologisch' ist so ein blabla, da kann man auch gleich gar nichts sagen und, wie schon in einem anderen Kommentar gesagt wurde, einfach sagen 'ich kenn mich damit nicht aus, mal schauen was so passiert'.

Vor 10 Monate
Luka Martinez
Luka Martinez

@M R ich habe auch nicht gesagt das jede Veränderung gut ist aber im diesen fall wäre das wirklich wichtig

Vor 10 Monate
Dominic Mosimann
Dominic Mosimann

Jemand kann genderneutral sprechen / schreiben und trotzdem andere Geschlechter diskriminieren. Sprache ist lediglich ein Lippenbekenntnis; die Einstellung hingegen ist ein Bekenntnis des Herzens. Somit ist es eine Frage der Erziehung und der eigenen Charakterbildung, ob man andere Menschen als gleichwertig betrachtet oder nicht. Die Sprache selbst kann dieses gesellschaftliche Problem nicht lösen. Aber eine gute Erziehung sowie Eigenverantwortung können es.

Vor year
Max Z
Max Z

EBEN

Vor 8 Monate
i k
i k

Natürlich spielt auch die Erziehung eine Rolle, aber nicht nur Eltern sondern auch die Gesellschaft in der ein Kind lebt erzieht es. Eine Gesellschaft, in der in der öffentlichen Sprache beide Geschlechter angesprochen werden, vermittelt damit jedem Kind Toleranz, Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme, Integrität ... Es wird leider in der Öffentlichkeit überhaupt nicht besprochen oder erklärt, warum die Sprache so wichtig ist: Sie formt unterbewusst das Denken, unsere Vorstellung von der Welt und zeigt uns indirekt was die Welt von wem erwartet und von wem nicht, wer wichtig ist, und wer so wichtig ist, dass ER explizit genannt wird, aber sie nicht. Leider wird dies viel zu wenig wirklich mal erklärt! Rein psychologisch gesehen macht es absolut Sinn, die Sprache zu ändern. Auch ein Lippenbekenntnis, besonders wenn es immer und immer wieder verwendet wird, setzt nämlich neue Denkprozesse in Gang, auch unbewusst.

Vor 10 Monate
HereIsSuperman82
HereIsSuperman82

@maxi macker Das Problem an dem Text ist deine fehlende Kompetenz im Bereich des Leseverständnis.

Vor 11 Monate
Der Dominante Überdave
Der Dominante Überdave

@maxi macker Panik! Jemand außerhalb der Blase schreibt was, was dir nicht gefällt.

Vor 11 Monate
Flora Sarkastika
Flora Sarkastika

Mal unabhängig von meiner eigenen Meinung zum Thema "*", das Video war überraschend ausgeglichen und differenziert, was bei dem Thema leider selten ist. Dafür meinen Daumen👍

Vor year
TripleR
TripleR

@Marcel Tokpan Im Geschriebenen ist es genauso grauenhaft. Als jemand, der gerne und begeistert Romane liest, würde ich jeden Roman sofort erstatten soblad darin mit : * oder I gegendert wird und entweder eine grammatisch richtige Version oder das Geld zurück verlangen.

Vor 9 Tage
Der Mann in der Menge
Der Mann in der Menge

@Dino Sarrus Ok, die Studie heißt "Different level of population differentiation among human genes". Ich werde versuchen sie zu verlinken, weiß aber nicht, ob die Message dann bleibt. Das EU Recht hat sich da ja gerade erst geändert... Mit dem Titel findest Du sie sicher.

Vor year
Der Mann in der Menge
Der Mann in der Menge

@Dino Sarrus Naja, gut, Schuldgefühle und Weltschmerz sind ja kulturüblich. Dass daher viele Leute auf "Woke"-Gedöns reinfallen ist also nicht zu überraschend. SJWs sind mir nicht fremd. Habe dien Aufstieg und Fall der "Sceptic"-Community miterlebt und schaue ab und an mal die Weltraumaffen. Die Feminismus-Bewegung ist ein schlechter Gewinner und ein in die Ecke gedrängtes, sterbendes Tier, welches verzweifelt um sich schnappt. Auch das kann nicht wirklich überraschen, immerhin hängen da viele Existenzen und mühsam errichtete Strukturen dran. Es überrascht einfach nur, dass sich an so eindeutigen Verliererthema wie dem Gendersprech festgebissen wird, während es international betrachtet auch Gewinnerthemen gäbe. Es muss doch offensichtlich sein, dass sich das nicht mal mit Gewalt dauerhaft durchsetzen ließe. Zu dem ganzen Rassismus-Thema habe ich auch eine Meinung. Diese ist menschenfreundlicher und wesentlich faktenbasierter zu begründen, als das derzeit propagierte "wissenschaftliche" Model, aber an dem Thema verbrennt man sich nur die Finger, egal ob man gute oder böse Absichten hegt. Was sehr schade ist, da die Fachbereiche Ethnopsychologie, Ethnomedizin und Genetik ja ansonsten kein Tabu sind. Eine Studie die in dem Zusammenhang interessant ist, ist z.b. Wu und Zhang 2011.

Vor year
Der Mann in der Menge
Der Mann in der Menge

@Dino Sarrus 1. Danke für den Zuspruch. 2. Danke für die linguistische Einordnung. Präfix und Suffix sind bei mir schon eine Weile her. Biologie ist eher mein Fach, als Linguistik. 3. Was ich mich frage und bei dem ich für jede denkbare Erklärung bzw. zweite Meinung dankbar wäre, wäre die Frage nach dem warum? Dass Mediengestalten oder Politiker, die nur von Skript ablesen, nicht die Weitsicht besitzen zu erkennen, dass diese Sache sprachwissenschaftlich und soziologisch betrachtet Unsinn ist, erwarte ich ja gar nicht. Aber Irgendjemand, der scheinbar ausreichend Einfluss besitzt, scheint ja zu meinen, das gegen den Willen der Mehrheit der Wissenschaft und der Mehrheit der Bevölkerung dursetzen zu können. Ich kenne ähnliche Fälle aus dem Ernährungs- und dem Umweltbereich, bei denen es bedauerlicherweise auch viel zu oft klappt. Dabei springt aber immer für eine klar definierte Seite ein Profit heraus, sodass ich mir die Motivation zähneknirschend herleiten kann. Hierbei stehe ich allerdings komplett auf dem Schlauch.

Vor year
Der Mann in der Menge
Der Mann in der Menge

Es ist nicht "differenziert", es ist schlicht gelogen. Es gibt keine, Zitat: "Studien die besagen, es tut sich gesellschaftlich etwas (Was auch immer.), wenn man gendert.". Das einzige was man hat, ist eine einzelne Umfrage, bei Kindern. Die 0se hat Aussagekraft, weil keine Blindprobe in Form einer Alternativformulierung/betonung erfolgt ist. Es ist pure Ideologie, die Mittels der Misinterpretation absichtlich betriebener Junk-Science, bei einem naiven Publikum, das Gefühl auslösen soll, auf der richtigen Seite zu stehen. Zeitgeisttypische, zersetzende Propaganda, von der Allgemeinheit zu ihrer eigenen Verdummung finanziert. Mailab lässt Grüßen... Auf dieser Seite stehst Du hier, Fräulein, wenn Du seinen Beitrag als "differenziert" bezeichnest. Sry, Dir die Illusion nehmen zu müssen.

Vor year
Sohrab Jalaee
Sohrab Jalaee

Ich als Deutschlehrer fühle mich sehr verwirrt, weil ich eben selbst kein Muttersprachler bin. Und vor allem existiert dieses "Gendering" sozusagen überhaupt bei uns (Farsi-Sprecher*innen) nicht. Es ist immer schwer, einem zum Verständnis zu bringen, was überhaupt Artikelwörter sind. Stellt euch vor! Jetzt wollen die auch dies dazu lernen !

Vor year
Sohrab Jalaee
Sohrab Jalaee

@Queen of the North Hast zwar Recht , aber andererseits finde ich dieses Gendering blöd ..also bei allen diesen Sprachen, die du erwähnt hast. Aber dieses Gendering bei Deutsch ist total Unsinn. wie z.B dieses *innen oder Innen : Liebe Zuschauer*innen oder wie die Österreicher es machen: ZuschauerInnen . Das ist der totale Unsinnnnn sorry ,aber blöd ^_^ Und dein Vergleich wird einem nicht gerecht ....meiner Meinung nach....

Vor 6 Monate
Queen of the North
Queen of the North

Hallo Sohrab, das ist leider dein Problem. Andere Sprachen gendern auch, Französisch, Spanisch,… Jede Sprache hat seine Schwierigkeiten. Ich mecker ja auch keine Asiaten oder Russen oder Araber an, weil die so ein kompliziertes Alphabet oder Wortzeichen haben und das schwer ist für mich. Muss man halt durch.

Vor 6 Monate
Sohrab Jalaee
Sohrab Jalaee

@Tim M danke ^_^

Vor 7 Monate
Sohrab Jalaee
Sohrab Jalaee

Das Problem hatte ich immer selbst bei der italienischen Sprache, als ich das Wort " Violinista " oder Giornalista oder " Barista sie klingen zwar weiblich, aber die gelten auch für Männer natürlich. Einmal sagte unsere österreichische Deutschlehrerin ,dass wir mit diesem Form : LeserInnen das Gendern anwenden können und so schöner wäre.

Vor year
T T
T T

wenn jemand sagt "Ich brauche einen Artzt" sehe ich das als Aufruf, dass Hilfe von Fachpersonal gebraucht wird, völlig egal ob weiblich oder männlich. Wenn man im Zug sitzt versteht ja auch jeder, dass ein Tierarzt vlt nicht ganz das ist, was gebraucht wird... Wenn jemand von seinen Kollegen spricht, denke ich insgesamt an die Personen mit denen zusammen gearbeitet wird, unabhängig vom Geschlecht, solange diese nicht näher genannt werden... Gleichberechtigung ist wichtig, spreche ich absolut nicht dagegen, ich glaube aber, dass ein *innen die Probleme nicht beheben wird. Viel eher sollte darauf wert gelegt werden, dass in der Erziehung etc, die Gleichberechtigung gleich mit einfließt. Allein in den Kommentaren sieht man schöne Beispiele dafür. Es gibt viele (wie mich) für die es selbstverständlich ist, dass bei "meine Kollegen" die gesamten Abreitskollegen gemeint sind, unabhängig vom Geschlecht. und darauf wollen wir doch im Endeffekt hinaus, oder nicht? und das "Kollegen" sowohl nur Männer, als auch Männer und Frauen benennen kann (ich sage mal "Doppelbedeutung") haben wir auch bei vielen anderen Wörtern, und da wird sich nicht drüber aufgeregt (obwohl es teilweise um Leben und Tod geht, z.B. umfahren) Bei vielen wird das * eher auf Abneigung stoßen. Mir z.B. wäre es auch einfach zu aufwendig, bzw. habe keine Lust bei einem vergessen/Falsch verwenden in irgendwelche Diskussionen zu geraten, weshalb ich auf genderneutrale Formulierungen zurück greife. "Ich brauche eine Person mit medizinischem Fachwissen/ärztlichen Ausbildung" etc. TLDR: meine Meinung ist, dass die Gleichberechtigung nicht von einem Satzzeichen geschaffen werden kann, sondern nur in den Köpfen. Solange das dort nicht angekommen ist, sind Maßnahmen wie z.B. das * sinnlos bzw. haben eher Gegenteilige Effekte...

Vor year
T T
T T

​@Barki Bär Vielen herzlichen Dank für Ihren wertvollen Beitrag. Ich hoffe Sie haben ansonsten keine größeren Probleme.

Vor 5 Monate
Barki Bär
Barki Bär

Arzt. Was haltet ihr von Rechtschreibung?

Vor 5 Monate
Max Z
Max Z

Genau. Wenn jemand Schüler*innen schreibt, verstehe ich das nur als weibliche Personen. Über das Sprechen müssen wir gar nicht reden. "Schüler" appelliert an beide Geschlechter.

Vor 8 Monate
Chris
Chris

Bin ich der Einzige, der es lustig findet, dass im Duden "DER Genderstern" steht und nicht "DAS Gendersternchen" ?

Vor year
Pocket Gamer
Pocket Gamer

@The Senate Der Artikel bezieht sich immer auf das letzte Wort eines Zusammengesetzten Nomens z.B das Baumhaus. Deshalb ist der Artikel der korrekt

Vor year
Slin
Slin

@Jaycob Moonlide did you just assume their Gender?

Vor year
001crabman
001crabman

@nell Leider ist Dummheit ein sehr großes Problem auf dieser Welt. Und es gibt immer mehr davon.

Vor year
nell
nell

@001crabman POV: du bist zu blöd um zu wissen welche Wörter man gendert und welche nicht

Vor year
Ernst Lessau
Ernst Lessau

@Jaycob Moonlide _u n d_ , _Mensch bedenke_ *:* . . . ' ' *_D a s_* laute Furzgeräusch ' ' ist _auch nicht_ Weiblich , 𝓝 _i e_ _!_ { シ)

Vor year
SolarLingua
SolarLingua

Für mich ist das schlimmste daran, dass damit falsche Informationen vermittelt werden. Biologisches Geschlecht hat mit grammatikalischem Geschlecht nichts zu tun. Grammatikalisches Geschlecht ist eine Subkategorie der Nominalklassen, welche einfach nur eine Methode darstellen, Wörter in verschiedene Gruppen einzuteilen. Viele afrikanische Sprachen haben z.B 10-20 Klassen, in denen Bäume, Insekten und Werkzeuge ihre eigene Kategorie haben können. Trotzdem kann man von diesen Kategorien nicht auf biologische Eigenschaften schließen. Wir sagen schließlich: "der Feminismus", "die Männlichkeit" und "das Mädchen". Relativ gesehen eher unlogisch; allerdings nur, wenn man nicht versteht, warum das so ist. Der Horizont könnte ganz leicht erweitert werden, wenn man einfach mal andere Sprachen lernt. In Spanish ist ein Auto z.B männlich (el coche), auf Russisch weiblich (машина) und bei uns sächlich (das Auto). Allein das sollte schon genügend Hinweise darauf geben, dass das Geschlecht eines Wortes rein gar nichts mit dem assoziierten Geschlecht einer Sache zu tun hat. Deswegen sind Karotten auch nicht direkt männlich wink *wink*! Meine Meinung ist, dass damit niemandem geholfen ist. Wenn ich meine Mitarbeiter*innen extra anspreche und den Frauen aber weniger Geld bezahle, habe ich natürlich gendertechnisch alles richtig gemacht, bleibe aber ein Sexist, weil Frauen bei mir weniger verdienen. Genauso wird Rassismus auch nicht besiegt, wenn wir die Mohrenstraße in Berlin durch die Möhrenstraße ersetzen. Ich denke, dass das alles idiotisch ist und das Beispiel in Kanada (Bill C-16) zeigt gut, wohin das im schlimmsten Fall führen kann!

Vor year
Maik Bam
Maik Bam

Endlich mal einer der es rafft, wenn man versteht das das biologische Geschlecht und das grammatikalische nicht das gleiche ist wird es auch offensichtlich das die Grundlage für das Gendern überhaupt nicht gegeben ist weil bereits alle gemeint sind undzwar gleichermaßen!

Vor 11 Monate
A T
A T

@HelgeM1407 "für mich sind bei "die Schüler" alle Geschlechter enthalten." das it kein Argument, sondern ein Gefühl/Ansicht. Was habe ich gesagt? Sexistisch ist nur, wer mit herzblut dagegen argumentiert ohne, dass es ihn oder sie betrifft. Hast du dagegen argumentiert? Nein. Bist du demnach für mich ein*e Sexist*in? Nein.

Vor 11 Monate
HelgeM1407
HelgeM1407

@A T Gleichfalls.

Vor 11 Monate
A T
A T

@HelgeM1407 Cool, dass du so gut zuhörst

Vor 11 Monate
Ravine
Ravine

Stimmt, Sprachen verändern sich (außer bei den Franzosen 😂). Aber letztlich verändert sich eine Sprache natürlich, indem sich andere Schreibweisen oder Worte durchsetzen. Von ganz alleine. Und nicht, weil eine Änderung erzwungen wird. Und das wird sie in diesem Fall.

Vor year
TripleR
TripleR

@L.D. Die sprache hat sich in der Menscheitsgeschichte immer selbstständig entwickelt. Sagte mann von 700 Jahren noch "Sage er mir wie es ihm geht?", sagte man später "Wie ist das werte Befinden?" und heute "Wie gehts dir?" Da hat auch niemand versucht, eine Sprache durchzudrücken, man hat einfach gelernt, kürzer und verständiger zu kommunizieren. Und Gendern ist kein Fortschritt dessen, sondern ein Rückschritt.

Vor 9 Tage
Patrick Olender
Patrick Olender

@Vivi Naja, wenn ich in wissenschaftlichen Texten das generische Maskulinum verwende, dann bin ich genau. Denn das schließt alle ein. Wer mir also seine Sicht der Dinge aufdrücken will, handelt selbst unobjektiv und ideologisch getrieben. Also nein, man sollte nicht verstehen können, warum es dafür Punktabzug gibt. Und ich will gar nicht mehr zählen, wie oft gegenderte Fachtexte grammatikalisch und sprachlich lächerlich geworden sind, weil sie durch das Gendern die Satzstruktur absolut nicht mehr auf die Reihe bekommen haben - was dann dazu führt, dass zu den Substantiven zugehörige Artikel/Pronomen etc. einfach nur noch in der femininen Form gehalten werden, statt in Doppelnennungen - weil man es wohl selbst für zu kompliziert gehalten hat und merkte, dass es den Lesefluss andernfalls massiv stören würde. Und das wirkt dann doch sehr heuchlerisch, beim generischen Maskulinum zu sagen, es werden nicht alle angesprochen, und dann die Alternativlösung nicht konsequent anzuwenden und stattdessen nur feminine Formen zu benutzen, obwohl das ja noch weniger alle einschließt. Für mich ist Gendern eine noble Idee, aber ihre Anhänger ignorieren völlig die Realität. Wer das bei der Nennung von genuslosen Sprachen wie dem Türkischen und Englischen immer noch noch begriffen hat (in der Türkei hängen die mit Gleichberechtigung noch weiter zurück als wir, in Ländern, in denen Englisch gesprochen wird, kommen dieselben Studienergebnisse zur Assoziation mit Berufsbezeichnungen raus, wie im Deutschen), dem ist in meinen Augen einfach nicht mehr zu helfen. Klarer können die Fakten doch nicht auf dem Tisch liegen.

Vor year
Iche
Iche

@Dickie Nun ja, wenn eine einfache Mehrheit auf die Idee kommen würde, die barbarische Todesstrafe einführen zu wollen, das würde nicht klappen, weil das Grundgesetzwidrig ist und unter anderem das Verfassungsgericht auch ein Wörtchen mitzureden hat. Wir sind keine Direkte Demokratie, und das ist gut so.

Vor year
Solar Wind
Solar Wind

@L.D. Wir kennen das Problem, aber es gibt keine Studien, die die Wirksamkeit des Gendersternchens beweisen, soweit ich gesehen habe. In der Studie im Video ging es um die herkömmliche Form "Bäckerinnen und Bäcker", nicht um "Bäcker*innen". Also ja, wir kennen das Problem, wissen aber nicht, ob unser Lösungsansatz wirklich die Lösung ist.

Vor year
Vorname Nachname
Vorname Nachname

Ich fand besonders das Beispiel am Anfang total einleuchtend. Dass kleine Mädchen eine größere Möglichkeit an Berufen für sich in Betracht ziehen durch etwas so banales wie ein angehängtes *innen (oder andere Formen) ist doch eine tolle Nachricht. Das allein wird doch langfristig für mehr Gleichberechtigung sorgen.

Vor year
legent23
legent23

Wenn jemand seine Sprache ändern muss, um liebe- und respektvoll mit anderen Personen umgehen zu können, dann hat er/sie etwas falsch gemacht. Und wenn jemand das unbedingt machen muss, dann zwingt bitte alle Produktionsfirmen, ALLE Filme + Serien umzuschreiben. Einfach mal ausprobieren, ob einem dann Herr der Ringe und Co. besser gefallen.

Vor year
Azure Ghost
Azure Ghost

Es gibt ja schon Star Wars "sächsisch" oder "bayrisch"... da frage ich mich ob es auch schon gegenderte Fandubs gibt... Wer welche kennt, bitte mal verlinken.

Vor year
Sordice
Sordice

Wer unbedingt Gendern möchte sollte das tun, es sollte aber keinen Punkteabzug geben, wenn man es nicht tut. In Frankreich hat man sich zurecht dagegen entschieden, da es sich noch schlimmer anhören würde als im deutschen. Das Gendern ist keine natürliche Sprachentwicklung und sie wird auch nicht natürlicher, weil so mancher ÖRR Kanal/ Sender es einem aufdrücken möchte. Ich bin übrigens sicher, dass sich Einwanderer sehr über die Gendersprache freuen werden. 🤡 Die USA und Großbritanien mit der Türkei in sachen "Gleichberechtigung ist ebenfalls ein wenig schwach.

Vor year
Ricardo Shilly Shally
Ricardo Shilly Shally

Na gut, wenn sich das Gendern in 300 Jahren mal breit in der deutschen Sprache durchgesetzt haben sollte, bin ich bereit, darüber nachzudenken, ob ich das auch tue. Bis es so weit ist, werde ich allen Bemühungen mir das anzutrainieren heftigst widerstehen. 😂

Vor year
Malle O
Malle O

Ich finde nicht, dass ich ein Gegner von geschlechtergerechter Sprache bin nur weil ich nicht auf diese Art gendern möchte. Für mein Empfinden ist unsere Sprache geschlechtergerecht und es gibt nun mal Worte die so heißen, wie sie halt heißen. Ich sage doch nicht "Bauarbeiter" um jemanden zu diskriminieren, sondern um eine Berufsgruppe zu bezeichnen. Ist für mich ein Wort wie "Auto" oder "Essen". Einfach und auf den Punkt präzise beschrieben.

Vor year
Frank Schmitz
Frank Schmitz

@Sünje Carolina Haase Es ist ein Problem, dass mich nicht betrifft und genau deshalb geht es mir am Arsch vorbei.

Vor 11 Monate
MrRR1313
MrRR1313

@BE LG Zu süß lieber BE LG. ❤️💋 Aber wirklich toll wie schön Sie sich an die Regeln und Vorschriften der Deutschen Sprache halten. 😂 Alle Worte wie Sie im Wortschatz stehen und sogar die Reihenfolge haben einwandfrei so hin bekommen wie es sein muss.. Ach Kindchen. Ihr "Ich bin dagegen und lasse mir nix vorschreiben" Gehabe ist doch gagga! 😊 Wenn ich mir Ihre playlist mit mathematischen Formeln etc. anstehe, dann bekomme ich ja schon fast den Eindruck, dass einen Fetisch für feste Regeln und Vorschriften haben, denn in Mathe gibt es nun wirklich keine persönlichen Freiheiten. Auch nicht für Sie. Da müssen sogar Sie für Gesetze einhalten welche die Mathematik vorgibt. Sie kleiner rebellischer Wildfang, Sie. 👍 😊 😉 Ihre playlist zeigt aber auch, dass Sie sich solche komplizierten, mathematischen Vorgaben auch nicht merken können und Sie sammeln müssen um immer wieder nachsehen zu können wie es RICHTIG geht. 😎 Sammeln Sie doch auch gleich für Deutschen Rechtschreibregeln, denn das kommt Ihrem Fetisch nach Ordnung, Regeln und Vorschriften sicher sehr entgegen. 😂 Ein (psychischer) Komplex ist übrigens auch das Gefühl zum gendern gezwungen zu werden obwohl es nicht so ist. Oder sich unterdrückt zu fühlen, weil eine Gesellschaft auf ein Mindestmaß an Ordnung besteht. 😉 Tschüßi. 👋 😘

Vor year
BE LG
BE LG

@MrRR1313 du hast ja mal echte Komplexe 😂 😂 aber keine sorge auch dafür gibt es hilfen 😉

Vor year
MrRR1313
MrRR1313

@BE LG Das ist aber lieb, dass Sie mir diese positive Rückmeldung schenken. Es freut mich jedesmal, wenn ich kleine Kinder zum Lachen bringen darf. Jetzt können Sie ja aufhören vor Wut mit den kleinen Füßchen zu stampfen. Und wenn Ihre Mutti Ihnen noch den Rotz vom Näschen putzt, dann ist Ihre Welt doch wieder in Ordnung. 😊 Tschüßi. 👋 😘 PS: Ich muss Sie zum Abschluss noch einmal loben, denn Sie haben noch einmal fast alle Regeln und Vorschriften der Deutschen Sprache eingehalten. Und es hat doch sicher überhaupt nicht weh getan. Dass Sie Tod geschrieben haben anstatt tot ist nicht schlimm und hier auch erlaubt. Nur in der Schule hätte es wieder Punktabzüge gegeben. Doch das sind Sie ja sicher gewohnt. 😌 Und es wird Ihnen, so wie bisher, auch künftig niemand vorschreiben was Sie wie sagen müssen, denn die Umgangssprache war, ist und wird von allen vollkommen frei nutzbar sein. Also gendern Sie oder gendern Sie einfach nicht und Sie werden dafür mit Sicherheit nicht in den Knast müssen und noch nicht einmal einen Strafzettel erhalten. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser erfreulichen Info Ihre kindlichen Ängste nehmen konnte, dass Sie zum gendern gezwungen werden könnten. 😌😊😉😘 Ach da fällt mir noch ein. Unsere Enkel, spätestens unsere Urenkel, werden sich fragen wie es möglich war in Deutschland nicht zu gendern und werden sich über uns totlachen, weil wir das nicht schon immer getan haben. 😉 Aber die werden vieles nicht verstehen was wir heute noch machen und sich köstlich darüber amüsieren wie wir geredet, gearbeitet, gegessen, kurz, wie wir gelebt haben und mit welchen rückständigen Techniken ihr Opa BE LG bei Youtube komische Kommentare hinterlassen hat. Und Sie werden sicher auch nicht verstehen warum ihr Opa BE LG so kindisch war und sich mit der Gleichstellung von Mann und Frau so schwer getan hat. 🤪

Vor year
BE LG
BE LG

@MrRR1313 lange nicht mehr so einen Schwachsinn gelesen 😂 danke für deinen fetten Text 🙏🏼 wir lachen uns hier gerade Tod

Vor year
Stardust
Stardust

Hier mal ein Kommentar eines nicht binären Menschen ! Das Folgende sind lediglich meine Gedanken und Gefühle ! Ich persönlich muss sagen, dass ich mich, seit sich das gendern immer mehr durchsetzt, einfach noch ausgegrenzter fühle. Früher konnte ich z.B. im Bezug auf mich noch das generische maskulinum verwenden und hatte mich dabei eigentlich auch immer eingeschlossen gefühlt. Seit jüngerer Zeit geht dies jedoch nicht mehr. Ständig muss man sich entscheiden welche Form man verwenden will. Ständig wird einem aufgedrückt, dass es diese zwei Gruppen gibt, als wären es zwei verschiedene Spezies. Auch durch das in dem Video hauptsächlich thematisierte Gendersternchen fühle ich mich absolut nicht mit angesprochen. Für mich klingt es eben einfach wie die weibliche Form mit einer komischen Pause, zumal der erste Teil oft nicht die männliche Form darstellt. Und wo da der nicht binäre Teil sein soll, hab ich sowieso noch nie verstanden. Wenn man ein generisches femininum einführen will, meinetwegen. Aber so finde ich nicht, dass die Sprache inklusiver wird. Ich finde wir sollten einfach mal darüber hinweg kommen das Geschlecht überhaupt andauernd zu thematisieren anstatt jetzt zu versuchen ständig drei Formen für Männer, Frauen und nicht binäre Menschen überall einzubauen. Denn das Problem ist nicht die Sprache, sondern die Menschen mit ihren fest verankerten Geschlechterrollen und veralteten Ansichten. Das Problem ist aber halt, dass die deutsche Sprache einfach nicht für das gendern ausgelegt ist. Um das Problem zu lösen müsste man sie komplett neu erfinden. Letztlich habe ich also leider auch keinen guten Vorschlag um das Problem zu lösen. Es stört mich nur zunehmend, dass man, zumindest hier an der Uni, zum gen*dern gezwungen wird, vor allem wenn man sich dadurch selbst ausgegrenzt fühl.

Vor year
Inner Revolution Project
Inner Revolution Project

Danke für den Kommentar!

Vor 4 Monate
Thorfin Njal
Thorfin Njal

@Werner Pollmanns dein „Bi“ bezieht sich aber auf die sexuelle Neigung. Ob man auf Man, Frau oder beides steht. Das hat nichts mit dem biologischen oder gefühlten Geschlecht zu tun. Man kann „Bi“ sein und auf Man und Frau stehen, sich aber selbst trotzdem eindeutig als Mann/Frau fühlen.

Vor 11 Monate
Apfelblüte
Apfelblüte

Was hältst du dann vom Ändern nach Phettberg?

Vor year
Delson
Delson

@Artie ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du dich bei Schüler/Schülerinnen nicht angesprochen fühlst. Weil für mich kommt das so rüber als wenn die Leute einfach zu viel Zeit haben und sich anfangen über irgendwelche Geschlechter zu identifizieren obwohl es eigentlich belanglos ist. So ist zumindest mein momentaner Standpunkt

Vor year
Werner Pollmanns
Werner Pollmanns

@S0me b0dy Binär sagt mir wenig.Wir haben früher gesagt:Ein bischen Bi schadet nie!) Kommen wir da zusammen?

Vor year
mr max
mr max

Bei mir ist es so, dass ich (zumindest beim hören) beim generischen Maskulinum (z.B. Polizisten) an Männer und Frauen denke, aber bei der gegenderten Form (Polizist*innen) bloß an Frauen.

Vor year
zorax15
zorax15

@MrRR1313 lol

Vor 8 Monate
MrRR1313
MrRR1313

@zorax15 Welche Fehler?

Vor 8 Monate
zorax15
zorax15

@MrRR1313 Diesmal sogar ohne Fehler. Respekt!

Vor 8 Monate
MrRR1313
MrRR1313

@zorax15 Süß. 😊 Restdeutsch. 😎 Ich schmeiß mich weg. 😂 😂 😂

Vor 8 Monate
zorax15
zorax15

@MrRR1313 ...an deinem Restdeutsch aber auch nichts. Weiterzicken!

Vor 8 Monate
alex 4rex
alex 4rex

Beim Gendersternchen denke ich nicht an eine Mischung von Männern und Frauen, sondern nur an eine politische Ideologie. Die Sprache sollte sich eher ins Gegenteil entwickeln und simpler werden, viele grammatikalische Regeln sind unnötig und man könnte auch nur mit einem du und keinem sie auskommen. Was mich überrascht ist, dass das Gendersternchen vor allem von den Hochschulen erzwungen wird. Das es ja genau bei wissenschaftlichen Arbeiten darum geht, die Texte simpel zu halten.

Vor year
zorax15
zorax15

@i k "im Besten Fall aber geht es allen in Deutschland lebenden längerfristig besser" Durch Gendern? Ernsthaft jetzt?

Vor 8 Monate
i k
i k

Einige Menschen erwähnen, dass es primär um eine Ideologie geht. Aber ja, natürlich geht es um ein gesellschaftliches Ziel: Gleichberechtigung, dies beinhält Toleranz, Gemeinschaft, Zusammenarbeit, ... und längerfristig mehr Freiheiten für alle in Deutschland lebenden Menschen. Die Sprache ist dafür nur ein Mittel zum Zweck. Im schlimmsten Fall bringt das gendern nichts, im Besten Fall aber geht es allen in Deutschland lebenden längerfristig besser. Rein logisch gesehen wäre es fast fahrlässig, die Sprache nicht auszuprobieren, und damit Potenzial unentdeckt zu lassen. Bringt es die Gleichberechtigung voran wäre das für alle ein Gewinn, dagegen sind die Kosten (Dokumente etwas umformulieren) minimal. Es geht ja nicht um die Alltagsprache, sondern um öffentliche Inhalte etc.

Vor year
i k
i k

Es ist aktuell noch nicht entschieden, wie man dies handhabt. Es gibt auch den Vorschlag, anstatt eines Sternchens oder ähnlichem nur z.B. -y hintendran zu hängen, z.B. Kollegy, Zuschauy etc Mir persönlich gefällt dies gut, sehr kurz und komplett neutral.

Vor year
Monarch
Monarch

@Ansaan Svenne Schwachsinn behalt dein linksextremes Gedankengut für dich. Die Argumente sind jetzt auch nicht sehr überzeugend aber keine Sorge ich mache mir keinen großen Aufwand und nehme diese nicht auseinander

Vor year
Augusta Septemberova
Augusta Septemberova

Mir ist neu, dass es eine Objektive wissenschaftlicher Arbeiten sei, "die Texte simpel zu halten". Bei Wissenschaft geht es um Präzision und Unvoreingenommenheit, genau deswegen ist hier auch präzise Sprache angebracht, und ebenso inklusive Sprache, z.B. um Gender-Bias entgegen zu wirken. Im STEM-Bereich werden wiss. Arbeiten sowieso in der ich/wir-Form verfasst, Bezug zu Arbeiten anderer Gruppen und Lehrstühle wird ebenso unpersönlich über "Gruppen" und "Lehrstühle" etc. hergestellt. D.h. hier kann gar keine Verkomplizierung durch gendergerechte Sprache entstehen. Im Bereich Medizin, Psychologie, Sozialem usw., wo es um Forschung an Menschen geht, musste das Geschlecht schon immer berücksichtigt werden, um geschlechterbezogene Statistiken und Signifikanz erfassen zu können. D.h. auch hier entsteht keine Verkomplizierung - sie ist schon da. Alles in Allem, macht Deine "Argumentation" null Sinn.

Vor year
A. Thales
A. Thales

Unsinn. Gerne können komische Leute komische Sachen auf freiwilliger Basis machen. Aber auch nur im privaten nicht öffentlichen Bereich.

Vor year
I D
I D

Bei mir an der Universität habe ich Studierende kennen gelernt, die sich weder rein männlich, noch rein weiblich fühlen. Sie haben mir erzählt, dass sie sich beim generischen Maskulinum früher eingeschlossen gefühlt haben, doch bei zunehmender Betonung des Geschlechts (zB Schülerinnen und Schüler) nicht mehr und sich nun nur noch in Student*innen eingeschlossen fühlen. Daher halte ich es für absolut falsch, vom generischen Maskulinum abzukommen zugunste der männlichen und weiblichen Form. Denn im generischen Maskulinum waren offiziell alle eingeschlossen, bei der männlichen und weiblichen Form das dritte Geschlecht explizit ausgeschlossen. 'Gendert' man also durch die Nutzung von ausschließlich männlicher und weiblicher Form, dann führt das erst wirklich zu Diskriminierung. zB im öffentlichen Dienst in NRW ist dies vorgeschrieben (Gendersternchen explizit verboten, man soll versuchen geschlechtsneutrale Nomen zu verwenden). Das Gendersternchen finde ich aber ebenfalls nicht optimal, weil es von den Vorlesefunktionen (auf die ebenfalls einige Menschen angewiesen sind) nicht richtig ausgesprochen werden kann. Viel mehr bin ich der Meinung, man solle die weibliche Form komplett abschaffen, nur noch das generischen Maskulinum nutzen und stattdessen Frauen ebenfalls plakatieren, sodass man irgendwann nicht mehr unbewusst an Männer denkt, wenn man das generische Maskulinum verwendet. Denn bloß, weil man von jemanden als Ingenieurin spricht, ist plötzlich alles gut. Man denkt weiterhin - oh eine Frau, die Ingenieurin ist, das ist nicht normal. Ich habe zumindest das Gefühl, das ich als Ausnahme angesehen werde, und dank der weiblichen Form wird jedes Mal nochmal gesondert darauf hingewiesen. Wenn sich eingebürgert hätte, dass beim generischrn Maskulinum alle eingeschlossen sind, dann bin ich überzeugt hätte auch die angesprochene Studien anders ausgesehen. Denn wenn einem beigebracht wird, dass eine Frau eine Polizistin und kein Polizist ist, ist es logisch, dass man sich eher zutraut Polizistin zu werdern als Polizist. Ist man jedoch daran gewöhnt, dass ein Polizist auch eine Frau sein kann, und man beim Tartort mit weiblichen Poizisten konfrontiert wird, dann glaube ich, würde die Studie zu anderen Ergebnissen kommen. Denn dann würde man sich nicht mehr unbewusst ausgeschlossen fühlen, da es keine Alternative gibt, die mich einschließt. Im Großbritannien hat man übrigens auch angefangen, statt Actress wieder Actor zu Schauspielerinnen zu sagen.

Vor year
Fabian Bischof
Fabian Bischof

Dieser Gesetzestext spricht für sich selbst: § 41. (1) Wenn eine Person, die behauptet, durch Verschulden eines/einer Angehörigen des zahnärztlichen Berufs (in der Folge: Schädiger/Schädigerin) im Rahmen seiner/ihrer Behandlung geschädigt worden zu sein (in der Folge: Geschädigter/Geschädigte), schriftlich eine Schadenersatzforderung erhoben hat, so ist der Fortlauf der Verjährungsfrist von dem Tag an, an welchem der/die Schädiger/Schädigerin, sein/seine bzw. ihr/ihre bevollmächtigter/bevollmächtigte Vertreter/Vertreterin oder sein/ihr Haftpflichtversicherer oder der Rechtsträger jener Krankenanstalt, in welcher der/die genannte Angehörige des zahnärztlichen Berufs tätig war, schriftlich erklärt hat, zur Verhandlung über eine außergerichtliche Regelung der Angelegenheit bereit zu sein, gehemmt.

Vor year
Stupid Shit
Stupid Shit

Ist doch super. Ich fand ja schon immer dass Gesetzestexte eh viel zu simpel und einfach zu lesen sind. Da haben wir so ein bisschen gender doch mal ganz dringend gebraucht.

Vor 9 Monate
mk
mk

Mich stört vorallem die Idealisierung. Ich wurde schon ein paar mal dafür angegriffen, dass ich angeblich nicht "gendergerecht" spreche. Einmal habe ich mich für Gleichberechtigung Homosexueller ausgesprochen, und mir wurde dann unterstellt, dass ich keine Legimitation habe mich für Toleranz auszusprechen, weil ich keine Gendersternchen benutze. Die Leute wollen dass man die benutzt, holen einen aber überhaupt nicht ab, sondern giften und greifen einen nur an, wenn man es nicht tut, und unterstellen sofort einem dass man dann gleich Rassist ist oder Sexist etc. Also ganz zusätzlich zu all den ganzen sachlichen Argumenten wie dass Sternchen auch nicht wirklich gendergerecht sind, den Fokus auf das Geschlecht legen wo es doch garnicht um das Geschlecht gehen sollte, und was man noch alles kritisieren kann, sind sehr viele Befürworter einfach unglaublich aggressiv, ungeduldig und selbstgerecht, was einfach abschreckt. 20 Jährige die rücksichtlos erwarten, dass jemand der seit 40, 50, 60 Jahren oder länger eine Sprache spricht, plötzlich alles ändert, einfach so, ohne jede Erklärung warum und wieso, ohne Schulung, und obendrein ändert sich auch noch permanent wie man gendert, z.B. benutzen plötzlich viele Doppelpunkt statt Sternchen und es gibt zig Varianten wie man gendern kann oder soll, wer blickt da bitte irgendwie noch durch außer Leute die sich Vollzeit damit beschäftigen. Bevor man Leuten also was aufzwingt, sollte man es erstmal zuende Denken.

Vor year
Insignificant Fool
Insignificant Fool

Sehr traurig, solche Entwicklungen. Aber ich fürchte, Ideologen sind der rationalen Denkweise nicht zugänglich.

Vor year
Magdalena Maria P.
Magdalena Maria P.

"Die deutsche Sprache muss bleiben wie sie ist." Wer genau soll das denn gesagt haben? Richtig... Niemand, jemals! :) (Falls ja, bitte die Quelle dazu angeben...) Zudem: Sprache ändert "sich" nicht, sondern Menschen ändern Sprache. Man muss nicht so tun, als sei die künstlich wiederbelebte Gender-Thematik aus den 80ern das einzige Thema, das zu Änderungen in der Sprache führen kann. Sprache wird in vielen Bereichen geändert, z. B. im technischen Bereich durch Anglizismen. Minute 8:00... Diese Beispiele für Sprechpausen finde ich immer wieder herrlich witzig... Ok: Urinstinkt und Spiegelei sind Komposita. "Leser_innen" ist kein Kompositum, sondern eine Movierung. Wer auch immer mit diesen haarsträubenden Beispielen Werbung für die ideologisch motivierte Sprechpause gemacht hat, indem er Komposita und Movierung in einen Topf geworfen hat... es ist sprachwissenschaftlich gesehen totaler Unfug. Innen ist als separates Wort das Gegenteil von außen. Ernsthaft... wer hat so einen Unsinn in die Welt gesetzt? Die Gender-Fanatikerin Luise Pusch? Ich hoffe, dieser öffentlich teils aggressiv propagierte "*innen"-Wahn ist bald Geschichte. Mal ehrlich, wieso muss denn per abgetrenntem Anhängsel Weiblichkeit verkrampft karikiert werden? Wieso sind Frauen, inter- und transgeschlechtliche Menschen mit weiblichem Schwerpunkt es nicht mehr wert, zum Wortstamm zu gehören? Hier wurde mal wieder künstlich ein Problem erzeugt und aufgeblasen, wo vorher gar keines gewesen ist. Aber gut, so ist das mit modernem Agitprop... Sehr empfehlenswert zu dem Thema: Das Buch "Von Menschen und Mensch*innen".

Vor 2 Monate
ntk bnd
ntk bnd

Die Mehrheit der Bevölkerung, sogar eine kleine Mehrheit der Grünen ist dagegen. Wieso diskutiert man darüber überhaupt noch, und lässt es nicht einfach bleiben? Einfach nur frustrierend...

Vor 2 Monate
Andreas Framke
Andreas Framke

Ich versuche, beim Schreiben und Sprechen allgemein auszudrücken, dass ich gleichermaßen tolerant gegenüber allen Geschlechtern bin. Manchmal versuche ich zu gendern, aber oft vergesse ich das auch. Meist nutze ich die maskuline Form. Bei Twitter zum Beispiel wird es einem auch schwer gemacht, da hier die Zeichenmenge pro Tweet begrenzt ist. Ich meine Handeln hilft mehr als diskutieren.

Vor 9 Monate
Andreas Framke
Andreas Framke

@TimOD2001 So meinte ich das auch.

Vor 8 Monate
TimOD2001
TimOD2001

Auch das ist einfach unnötig. Du musst nichts auf Krampf versuchen sondern ganz einfach: wenn du alle meinst, dann meinst du alle. Und das musst du nicht (beweisen)

Vor 8 Monate
JPrince
JPrince

Ich finde deine Meinung wirklich super und sehr selbstreflektiert. Gut formuliert und ohne Missverständnisse. Das empfinde ich als selten in der Diskussion über dieses Thema.

Vor year
Heliumoxid43
Heliumoxid43

Sehr gutes Video! Ich finde außerdem, daß du am Ende mit deiner Meinung einen wunden Punkt in den Studien aufgezeigt hast: Es wird immer das Gendern mit dem generischen Maskulinum verglichen, aber nicht mit dem seit Jahrhunderten üblichen Anreden beider Geschlechter, wie beispielsweise in „Zuschauerinnnen und Zuschauer“. Ich werde in meiner geschriebenen und gesprochenen Sprache jedenfalls bei letzterer Variante bleiben.

Vor year
Insignificant Fool
Insignificant Fool

Nein, in den üblicherweise zitierten Studien wird meist die Doppelnennung "Ingenieur oder Ingenieurin" mit der einfachen Variante "Ingenieur" verglichen.

Vor year
Max S.
Max S.

Statt dem Sternchen kann man bei der Schrift besser einen Doppelpunkt benutzen. Für Blinde, die Screen Reader benutzen, wird dann einfach eine kurze Sprechpause eingebaut. Das Sternchen hingegen wird ausgesprochen, was den Lesefluss tatsächlich stört. Diesen Aspekt hättest du noch kurz mit einbauen können in das Video. Ansonsten danke dir für das meiner Meinung nach gute Video zu dem Thema.

Vor year
shimmieshimmiekokobye
shimmieshimmiekokobye

Dafür kann der Doppelpunkt leicht von Menschen übersehen werden, die zB eine Leseschwäche oder ähnliches haben, wobei der Stern eben wesentlich auffälliger ist... Beides hat Vor- und Nachteile.

Vor year
pluto
pluto

Mich beeindruckt, wie objektiv und respektvoll du uns über verschiedene Dinge informierst. Wirklich top!

Vor year
Regenlied Sonate
Regenlied Sonate

Ein Hoch auf die Öffentlich-Rechtlichen :)

Vor year
Ich bins
Ich bins

@Raphael Morasch Doch, dafür gibt es Belege, und es läuft deswegen sogar ein Gerichtsverfahren. Zudem ist dies bei mehreren Unis (inoffiziell) der Fall, dass man für korrektes Deutsch Punktabzug bekommt

Vor year
Raphael Morasch
Raphael Morasch

@bigmazou Dass die Mehrheit der deutschen gegen gendern ist hat er nicht nur erwähnt, sondern auch noch eine Grafik dazu gezeigt. Ich glaube bei der ersten Studie hat das Team einfach einen Tipp-Fehler gemacht. Vermutlich haben sie die hier gemeint: https://psycnet.apa.org/record/2015-14261-001 Bzgl den Unis & Gendern hat er gesagt "in den meisten Fällen". Zumal es hier bisher um genau eine Universität (Uni Kassel) geht und es dafür bisher keine Belege gibt, dass dafür tatsächlich Punkte abgezogen wurden.

Vor year
Günther die Gans
Günther die Gans

@bigmazou Bist du zufällig Zuschauer von dem lieben Kasper?

Vor year
GruaH
GruaH

meiner meinung nach verliert man dadurch zeit, die man bei der kommunikation mit "wichtigerem" sinvoller nutzen könnte. es bleibt schon zu wenig zeit für richtige kommunikation, da sollte sie nicht noch erschwert/verkompliziert/gedehnt werden :o

Vor year
Murphy
Murphy

Jetzt schon geht d-land an seiner Bürokratie zu grunde, geht's noch?

Vor year
Robert Raab
Robert Raab

Zu Ihrer Aussage, "...verliert man dadurch zeit, die man bei der kommunikation mit "wichtigerem" sinvoller nutzen könnte." Vielleicht ist das die Absicht dahinter. Volksverdummung und Ablenkung waren schon immer Mittel der Mächtigen um die Schwarmintelligenz zu unterdrücken.

Vor year
X X
X X

Ich habe letztens bei eurer Umfrage mitgemacht, die ihr wegen dieses Themas durchgeführt habt. Ich wollte ganz gerne mal sehen, wie sich die Umfrage entwickelt hat. Bei dem Zeitpunkt als ich abgestimmt habe, waren 80% gegen das Gendern. Jetzt kann ich die Umfrage in eurem Community Bereich nicht mehr finden. Wo ist die denn hin?

Vor year
Bademeister vom Dienst
Bademeister vom Dienst

@TWskill Wenn die Wahlergebnisse keine Regierungsbildung zulassen (Sowohl AFD als auch CDU hatten eine Koalition mit FDP Führung ausgeschlossen) ist eine Neuwahl nun mal vorgesehen. Zumal es davor ja schon zum Rücktritt kam. Eine Alternative gibt es ja auch nicht wirklich. (Bis zur nächsten Legislaturperiode warten ist nicht wirklich praktikabel)

Vor year
FullAffect26
FullAffect26

@TWskill Bullshit... schau im Kanal unter "Community". Übrigens: Wer Faschos wie einen Höcke wählt, darf sich nicht wundern wenn ihm ein harter Gegenwind entgegenbläst.

Vor year
TWskill
TWskill

Wenn die Ergebnisse nicht stimmen gibts Neuwahlen, hätte man doch in Thüringen gesehen 😁

Vor year
F. Vertigo
F. Vertigo

Gut erklärt! Tolles Video.

Vor year
Riley Kaplan
Riley Kaplan

Mirko, danke für das Video. :) Ich denke, du hättest aber auch noch diese ebenfalls kleine Option ansprechen können, die gern gebraucht wird und zwar dass viele Menschen gerne anstelle des Gendersternchens auf die Tätigkeit verweisen, so z.B. dass in Universitäten lieber von "Studierenden" als von "Student*innen" gesprochen wird. :)

Vor year
Insignificant Fool
Insignificant Fool

Oder dass einige statt der vermehrten Nutzung der -in Formen diese ganz meiden wollen.

Vor year
Temari Chan
Temari Chan

Ich persönlich habe keinerlei Problem damit Gendergerecht zu sprechen, also zb von "Zuschauern und Zuschauerinnen" zu reden. Nur finde das das Gendersternchen ausgesprochen unangenehm. Es ist meiner Meinung nach nicht das selbe wie wenn Spiegelei ausspricht, was zwei alleinstehende sind die man zu einem zusammen fügt. Schüler*innen auszusprechen klingt sehr unnatierlich und setzt eine pause in ein Wort in dem eig gar keine existiert. Mich reist diese Formulierung meist aus dem Kontext eines Satzes heraus.

Vor year
Spirit- Beauty
Spirit- Beauty

Sehr interessantes Video👍🏻danke! Schriftlich benutze ich das Gendersternchen immer, im Gesprochenen ist es für mich noch unklar bzw.umständlich und bleibe lieber gewohnheitsmässig (noch) beim tradierten Maskulinum oder mache auch Mischformen, wie es halt kommt...

Vor year
Hylz75
Hylz75

Also ich persönlich bin gegen das Gendern weil es die Sprache unnötig schwerer macht und dadurch auch Leute die gerade versuchen Deutsch zu lernen es unnötig schwer gemacht wird. Das "*" Zeichen wird in keiner Sprache der Welt verwendet was es auch noch schwerer macht die Sprache zu lernen. Und wofür? Ich habe noch nie Jemanden erlebt der sich angegriffen gefühlt hat weil ich in nicht gegendert hab.

Vor 7 Monate
qprett
qprett

Ich verstehe immer noch nicht wie sich Leute von einer allumfassenden Pluralform nicht angesprochen fühlen, und so verunsichert sind, dass sie dieses einfache Sprachmerkmal abschaffen wollen.

Vor year
DerAoEFan
DerAoEFan

Ich kann mir vorstellen, dass das grundsätzlich etwas mit der Ideologie der "Sichtbarkeit" zu tun hat. Also dass das genauso begründet ist, wie z.B. Quoten. Beides Instrumente, die m.M.n. eher kontraproduktiv wirken.

Vor 11 Monate
curly
curly

ich als Frau fühle mich ehrlich gesagt auch nicht "benachteiligt", wenn das generische Maskulin benutzt wird. Ich finde es geht dort zu weit, wo Unis bei Hausarbeiten Punktabzug durchführen, wenn nicht gegendert wird. what???

Vor year
Alessandro Jehn
Alessandro Jehn

Oder wenn es bei Wörtern geschieht, wo es absolut keinen Sinn ergibt. Mensch*innen? Bitte was ? Sind wir nicht alle einfach Menschen?🤗🙄

Vor Monat
Irizarry Irizarry
Irizarry Irizarry

@montanus777 meine Nichte hat mir gesagt, sie bekommt schon am Gymnasium Punktabzug,wenn sie in Referaten nicht gendert

Vor Monat
Bademeister vom Dienst
Bademeister vom Dienst

@montanus777 Kommt stark auf den Bereich an. In vielen Disziplinen hat sich die rein digitale Veröffentlichung als Standard durchgesetzt. Der Druck ist häufig nur die Ausnahme die dann gerade bei den wirklich großen Magazinen wie dem Lancet vorkommt. Ansonsten ist die Kompatibilität mit Anwendungen wie DeepL häufig noch ein Kriterium.

Vor year
Andreas Klimek
Andreas Klimek

Ich persönlich finde es in Ordnung wenn sich ein sprachliches Konzept durch eine natürliche Mehrheitsbildung durchsetzt. Das heißt, dass Ideen sich behaupten anhand ihrer Nutzbarkeit und der Akzeptanz in der Bevölkerung. Was mich nun explizit stört ist, dass eben dieser Prozess an Bildungseinrichtungen erzwungen wird durch eine Pflicht. Dies verfälscht meiner finde ich den Prozess der Konsensbildung und nimmt dem Genderstern zusätzlich in meinen Augen die Eigenschaft der Neutralität und Gleichberechtigung.

Vor year
Andreas Klimek
Andreas Klimek

@Kai Kuklok Ja, du hast Recht, gesetzlich oder durch Richtlinien ist es nicht fest vorgeschrieben, allerdings wird es von Professoren zumindest an unserer Einrichtung flächendeckend von den Studenten gefordert, was man zwar anfechten kann, allerdings macht das keiner weil die Gegenwehr und Diffamierung die man dafür zu erwarten hätte einfach nicht in Kauf nimmt

Vor year
Kai Kuklok
Kai Kuklok

An den Hochschulen an denen ich eingeschrieben war, wird keine Gendersternchen erzwungen. Es wird für eine gendergerechte Sprache plädiert. Du musst sie aber nicht anwenden. Ernst gemeinte Frage: Hast du dir schon mal so einen Leitfaden einer Uni durchgelesen? Mich würde interessieren, ob du ein Beispiel findest einer Bildungseinrichtung, die das vorschreibt, also wirklich das Sternchen. Kann ich mir kaum vorstellen, aber lass mich gerne eines besseren belehren.

Vor year
Mööp Dööp
Mööp Dööp

Ich finde es zwar wichtig alle Menschen einzuschliessen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber das passiert an Hochschulen mittlerweile überhaupt nicht mehr! Vorallem wenn man mitbekommt das Studenten wenn Sie nicht gendern direkt 1 Note schlechter bewertet werden als andere Studenten finde ich das eher fragwürdig. Denn woher will der Dozent wissen wie der Studierende es gemeint hat? Selbst wenn er nur „Studenten“ schreibt, könnte er damit alle meinen und das ist alles andere ist intelligent sowas als Notenbewertung einzubinden in ein studienthema wo der Fokus sich eher auf‘s Thema bezieht und nicht darauf das Frauen und Männer gleich behandelt werden. Das finde ich in diesem Kontext also komplett bescheuert!

Vor 11 Monate
Ragna Lothbrok
Ragna Lothbrok

Kanal: KasperKast #nofiltr Schwurbeldonnerstag #3: MrWissen2Go und der Gender*Furz oder: die VERNICHTUNG der Gendersprache! Antwort auf dein Video.

Vor year
Clemens Andresen
Clemens Andresen

Hallo, Zunächst danke für das informative Video zu diesem aktuell heiß diskutierten Thema. Gegen Ende stellst du als aktuell von dir gewählte Variante die Option Zuschauerinnen und Zuschauer. Ähnliches kennt man ja auch bei Sehr geehrte Damen und Herren und ähnlichen Formulierungen. Interessanterweise hört man hier im Kontext der Gleichberechtigung nie, dass man ja auch die männliche Form zuerst nennen könnte. Auch dies müsste ja, wenn man schon die Gleichberechtigung in alle Formen der Sprache übernehmen möchte, überdacht werden. Während Gendersternchen möglich sind, um alle Geschlechter gleichzeitig anzusprechen, so muss man bei einer solchen Anrede auf jeden Fall eine „Seite“ zuerst nennen. Was ist deine/eure Meinung hierzu?

Vor year
axlx_sch
axlx_sch

Gleichberechtigung schön und gut, bin ich voll dafür, aber ich finde mit diesem ganzen Gegendere sucht man sich nur Probleme, wo keine sind. Es gäbe viel wichtigere Themen, die angegriffen würden müssen, als ein Sternchen, welches sich in Wörtern versteckt. Trotzdem sehr aufschlussreiches und gutes Video.

Vor year
He He
He He

@ShigaruMo ja gut, dass das passiert möchte ich auch nicht bestreiten. Aber deswegen gleich ein ganzes movement boykottiert wegen schwarzen Schafen?

Vor year
christina x
christina x

Das kann ich nur bestätigen. Ich finde das total daneben!

Vor year
He He
He He

@Berkay Yilmaz wieso denkst du ich verstehe die jetzige Sprache nicht?

Vor year
Berkay Yilmaz
Berkay Yilmaz

@He He Naja wenn Berufe wie Influencer kritisiert wird dann fühlen sich Frauen ja doch angesprochen obwohl laut Ihrer Logik nur Männer sich angesprochen fühlen sollten. Zudem ist es nicht unsere Schuld, dass ihr die jetzige Sprache nicht versteht

Vor year
Berkay Yilmaz
Berkay Yilmaz

@He He Feminismus ist eine Ideologie. Google das Wort Ideologie

Vor year
Rick Biessman
Rick Biessman

Die Behauptung, gegenderte Texte wären gleich gut lesbar, kann ich nicht im Ansatz nachvollziehen. Ich kämpfe mich durch solche Texte regelrecht hindurch auf der Suche nach dem inhaltlich Relevanten. Ich finde es ja gut, wenn man darüber nachdenkt, wie man seine Sprachakte so gestalten kann, dass sich die Menschen wirklich angesprochen fühlen. Aber das Gendersternchen ist in meinen Augen einfach keine Variante, die wirklich funktioniert. Mich jedenfalls stört sie enorm.

Vor 4 Monate
Noema Brain
Noema Brain

Sehr gutes Video! Bin komplett deiner Meinung!

Vor year
HL_ J
HL_ J

Ich kann beide Seiten Stück weit verstehen. Was ich aber garnicht verstehen kann ist, warum so ein riesen Drama drauß gemacht wird. Ich habe immer das Gefühl, dass gerade Leute die sagen ''Wir haben keine anderen Probleme '' gleichzeitig diejenigen sind, die unötig Drama machen(kann da natürlich auch falsch liegen, Confirmation Bias und so ;) ). Extremere Haltungen oder paar Argumente der Gegenseite sind für mich oft ein Großes mimimimimi. Auf der anderen Seite sehe ich es genaus so Sinnfrei, wenn Befürworter in so einer ''Entweder du bist meiner Meinung oder gegen mich'' Mentalität sind. Warum können machne Menschen mMn nicht mehr Vernünftig ihre Meinung äußern ohne gleich persönlich zu werden? Ja das Thema ist irgendwie polarisierend, aber wenn das jemand sagt, der auf irgendeiner Seite der Extreme steht, finde ich das fast schon zynsisch :D ich persönlich finde Gendern bei Berufsausschreibungen ziemlich sinnvoll, aber abgesehen davon sollte man trotzdem die Menschen nicht dafür verurteilen, wenn sie gendern oder wenn sie nicht gendern. Jeder sollte persönlich den safe space haben sich dafür oder dagegen zu entscheiden oder beides zu tun. Einfach mal ein bisschen Netter sein.

Vor year
Katharina Elisabeth
Katharina Elisabeth

Ich (weiblich) finde es traurig wie ich mich mit manchen Freunden ( ja für mich sind auch alle gemeint) zu dieser Thematik streite. Man bemerkt auch dass die Meinungen einiger aufgrund dieser Problematik in die Rechte Ecke geführt werden und so etwas frustriert. Man spricht ja oft von einer toxischen Maskulinität die sich seit Jahrhunderten gefestigt hat. Ich als Frau empfinde mittlerweile eine Welle von toxischen Feminismus. Klar sagt mir niemand was ich zu tun oder zu lassen habe, dennoch spüre ich unterbewusst denn Druck das ich in dieser Leistungsorientierten Gesellschaft Ärztin, Chemikerin, Bauleiterin oder sonst was werden sollte. Quasi dass ich nur so gelebten Feminismus auszustrahle und damit weniger dem klassischen Rollenbild Frau entspreche. Also nur so werde ich als weltoffene Persönlichkeit wahrgenommen. Das Gendersternchen bewirkt dabei nicht nur einen prositiven Effekt auf mich sondern impliziert den Drang aus alten Normen zwanghaft ausbrechen zu müssen sonst wäre man keine ernstzunehmende Feministin. Weil letztlich auch wenn die Vertreter dieser Reform was anderes behaupten für mich eigentlich nur die Frauen angesprochen werden. Die kleine Pause dazwischen machten die Begrifflichkeit nicht weniger feminin. Heißt also im umkehrschluss sei keine Mutter und Hausfrau auch wenn du es willst "Du hast heute sooooo viele Möglichkeiten NUTZE sie sonst bist du keine echte Feministin“. Für mich war immer klar dass ich eigentlich gerne liebende Mutter und Hausfrau sein würde und gleichzeitig spüre ich durch so eine leichte Abwertung von vielen Freunden die sich der Linksradikalen Szene bewegen und dies frustriert mich total. Es mag vielleicht ein veraltetes Rollenbild sein in dass die Frau seit jeher gedrängt wurde aber deswegen ist es nicht grundlegend falsch diesen Weg FREIWILLIG gehen zu wollen und ihn nicht regelrecht abzuwerten. Ich bin schulisch schlicht nie gut genug gewesen um die akademische Laufbahn des „klassischen Mannes“ auch einzugehen und gestehe es anderen Frauen trotzdem zu. Deswegen bin ich aber nicht weniger wert weil mich mein Partner dafür finanziell unterstützt. Ich bin deswegen keine schwache Frau die sich unterdrücken lässt. Ich bin nicht abhängig vom Mann weil ich mich am liebsten vollkommen auf die Familie konzentrieren möchte und nicht Arbeiten gehe. Ich bin dafür dass jeder dass machen sollte was er oder sie will, aber ich finde es auch schade dass jungen Frauen heutzutage die Berufung zur Mutter schlecht geredet wird und dabei will ich nicht gleich mit der AfD und dem rechten Flügel gleichgestellt werden. Ich will auch nicht gleich als pure Konservative dargestellt werden, ich widerspreche wirklich keiner Frau wenn sie was anderes machen will, null. Wenn meine Freundinnen keine Kinder haben wollen sind sie deshalb nicht weniger Fraulich, aber ich bin aber auch nicht weniger Feministisch nur weil ich es so will. Da sehe ich halt zurzeit einfach riesige Spaltung in meinen Freundeskreis, die sich allein schon durch dass Gendern entwickelt hat. Wo Menschen die einen Punkt aus dem AfD Wahlprogramm mal gutheißen, eben wie zb. diese starke Kritik an der Sprachreform. Für einige ist man damit automatisch Rechts. Obwohl man sonst eine eher Links-grüne Meinung vertritt.Es kommt einen so vor als gäbe es nur Links oder Rechts, Schwarz oder Weiß, gut oder böse. Als ob es garnicht möglich ist dass sich ein toxischer Feminismus entwickelt. Ich finde es wichtig Veränderungen auch zu hinterfragen und acht zu geben auf den Punkt an dem man zu weit geht. An Maskulinität ist auch nicht immer alles toxisch. Ein gesundes Miteinander wäre schön, ohne dass jemand sich wichtiger als den anderen nimmt. Mag sein dass einige Ängste die Männer haben unbegründet sind, dennoch sollten manche Feministen besser klarstellen dass sie auch die Ängste des anderen Geschlechts noch wahrnehmen können, ohne in ihrer Filter Bubble festzuhängen. Darin besteht die große Frucht vieler Männer. Ich bin dafür das der Geschlechterkampf abgelegt wird und Kommunikation auf einer Wellenlänge stattfindet und möchte als Frau lieber den diplomatischen Schritt in die Richtung des Mannes gehen. Niemand soll unterdrückt werden und auch wenn Männer Frauen und wohlgemerkt oftmals ihr einiges Geschlecht Jahrhunderte unterdrückten finde ich wichtig offen zu kommunizieren dass es nicht anderes herum genau so scheiße stattfinden wird. Der klügere gibt quasi nach, Die männliche Mehrzahl bezieht seit ich denken kann jeden mit ein und ich habe mich immer schon angesprochen gefühlt. Vielleicht ist die Definition mittlerweile einfach nicht mehr zeitgemäß, aber dafür die Anwendung. Freunde, Kollegen, Schüler, usw. Einige behaupten sie fühlen sich nicht angesprochen und irgendwie glaube ich es nicht. Geht es dabei wirklich darum etwas wahrhaftig zu verbessern oder einfach darum sich vehement durchzusetzen? Ich empfinde die Denkweise einiger eben nicht als förderlich. Ich will auch ein harmonisches Zusammenleben aller Geschlechter, sodass sich keiner ausgeschlossen fühlt, aber dieses *innen klingt einfach richtig dumm und erschwert die Sprache massiv. Ich bin in keinen guten Verhältnissen groß geworden und meinen „privilegierten“ Freunden mag es vielleicht leicht fallen die Rechtschreibung völlig zu verändern und angeblich "nicht maßgeblich schwerer“ zu machen aber ich kann mir vorstellen dass es ganz vielen Frauen und Mädchen genauso geht wie mir. Und da einfach keine so krasse Kampfbereitschaft herrscht wie bei den Feministischen Ultras (will nicht despektierlich klingen, aber keine Ahnung wie ich es beschreiben soll). Für mich ist klar das Gendersternchen spaltet nicht nur die Wörter es spaltet die Gesellschaft und daran sollte man sich nicht einfach so gewöhnen.

Vor year
Katharina Elisabeth
Katharina Elisabeth

@mido lol. Soll „pickmegirl“ jetzt eine Beleidigung von angeblich Feministischen Frauen an Frauen sein? Oder was hast du nun davon?

Vor 11 Monate
mido
mido

lol pick me girl

Vor 11 Monate
RealTK
RealTK

Ich weiß passt nicht zum Thema aber lebt deine Katze noch?

Vor 11 Monate
Lerax
Lerax

Ich sprechs weiterhin aus, wie bisher auch. Gleichberechtigung ist wichtig, das * meiner Meinung nach einfach nur unnötig und nervig.

Vor year
Matthias L
Matthias L

Der größte Unsinn den ich je gehört habe! Gleichberechtigung steht in keinem Zusammenhang mit gendergerechter Sprache!

Vor year
Waitasec What?
Waitasec What?

Danke, Mirko, gutes Video. Habe darin auch meine eigene Unentschlossenheit bei diesem Thema schön widergespiegelt gefunden. Während ich Sympathien für das Grundanliegen habe, bin ich mir nicht sicher, ob der Genderstern wirklich die Lösung ist oder ob er nicht andere Probleme schafft. Das gesagt habend, möchte ich mal anmerken, dass ich mit einem Argument in der Diskussion nicht viel anfangen kann: Wann immer ein/e Gegner*in 😉 des Genderns den Vorwurf der Ideologie erhebt, stellt sich mir die – vermutlich etwas naive – Frage: Was für eine Ideologie genau wird da eigentlich angeprangert? Dass alle Geschlechter gleichberechtigt sein sollten? Oder welche andere unzumutbare Weltanschauung wird durch Gendern propagiert? Oder handelt es sich bei "Ideologie" in diesem Zusammenhang bloß um einen inhaltsleeren Kampfbegriff, den man aus der Gleichung „Gendern = links = Ideologie = böse“ erhält? Ebenso könnte man manchen Gegnerinnen und Gegnern 😉 des Gendersterns Ideologie vorwerfen: Die Ideologie, dass erstens Mann und Frau die einzigen zulässigen Geschlechter sind, dass zweitens Frauen wissen sollen, wo ihr Platz ist, oder zumindest drittens die Sprachideologie, dass die deutsche Sprache allein so, wie ich sie noch gelernt habe, richtig ist und jede Änderung ab jetzt kulturellen Niedergang bedeutet. Das ist jetzt nicht als genereller Vorwurf an alle Gegner des Gendersterns gedacht. Wer sich fälschlich angesprochen fühlt, möge sich bitte stattdessen nicht angesprochen fühlen. How to reason – peacin‘. Aber ich habe den Eindruck, dass oft gerade diejenigen, die den Begriff „Ideologie“ im Munde führen, ein bisschen projizieren. Wo es doch ausreichend sachbezogene Argumente gibt...

Vor year
MarvelousSandstone
MarvelousSandstone

Ich bin nonbinär und nein ich fühle mich nicht mit dem Sternchen eingeschlossen da ich ja beides nicht bin. Ich würde mich wohler fühlen mit komplett neutralen Begriffen und bis dahin nehme ich halt das neutrale Maskulinum.

Vor year
MrRR1313
MrRR1313

@DOSENBROT DOSENBROT Warum haben Sie ihn dann geschrieben? 🤔

Vor 10 Monate
DOSENBROT DOSENBROT
DOSENBROT DOSENBROT

Boah der komentar war wirklich unnötig

Vor 10 Monate
malinka21
malinka21

Phänomene 😁

Vor 10 Monate
Annika Damaris
Annika Damaris

Als Frau finde ich die Gendersprache mega nervig und sie zeugt meiner Meinung nach von grammatischer Unkenntnis. Früher wusste man um das generische Maskulinum aber inzwischen durch die Genderpropaganda fühlen sich manche beim generischen Maskulinum vielleicht echt nicht mehr angesprochen. Es erschwert außerdem das Sprachverständnis und macht die deutsche Sprache noch schwerer zu lernen.

Vor year
Horst Nebenhorn
Horst Nebenhorn

Wenn ich sage: „Ich gehe zum Arzt“, dann spreche ich von einem Berufsbild. Ich verstehe nicht, wieso Menschen da so ein Drama draus machen. Es ist doch völlig egal ob Mann oder Frau.

Vor year
Schnaufikus
Schnaufikus

@Isolanporzellator Es gibt eine Form mit "y" zu gendern, dann würde aus Arzt Arzty werden. Etwas gwöhnungsbedürftig aber bisher die beste Gender Methode die mir unter die Ohren gekommen ist.

Vor year
Julia🍒
Julia🍒

@Isolanporzellator Es heißt ja auch schon lange nicht mehr Krankenschwester, sondern Krankenpfleger*in.

Vor year
Borlingr
Borlingr

@Isolanporzellator also ich würde den "Krankheitsbruder" dem Krankenpfleger allemal vorziehen. Dann könnte man im Krankenhaus immer sagen: "Entschuldigung Bruder, könnten Sie sich die Wunde mal anschauen?" oder "Ich hab solche Schmerzen, Bruder!" 😊

Vor year
pr0sh0w
pr0sh0w

@Weltenschmerz hat verstanden

Vor year
Weltenschmerz
Weltenschmerz

Anscheinend soll "gendern" zu einer viel besseren Welt führen. Spoiler: Tut es nicht. Null.

Vor year
Jane K.
Jane K.

Natürlich gibt es noch viel komplexere Argumente, aber bei (handschriftlichen) Schreiben ist das gendern extrem aufwendig. Das merkt man sofort, wenn man das erste mal "einer/einem Patien*in, der/die dem/der Arzt/Ärztin"... schreiben muss.

Vor year
Mister Twister
Mister Twister

Da krieg ich Augenkrebs beim lesen

Vor year
Elles Comme Linguistes
Elles Comme Linguistes

Sehr interessant. Als französische Linguistin habe ich mich auch gefragt wie ich das "Problem des "point médian", bzw. des französischen Gendersternchens lösen kann, insbesondere weil es in meiner Sprache schwierig ist auszuprechen und weil es problematisch sein kann für Leute mit Alphabetierungsproblemen. Ich habe die gleiche "X und Xinnen" Lösung gefunden ;)

Vor year
Manfred Brummer
Manfred Brummer

Tolles und faires Video. Sachliche Argumente gut gegenübergestellt. Und Ihre Herangehensweise ist genau die richtige. Keine gekünstelte Sprachverirrung, die total aufgesetzt rüberkommt, sondern genau der Mix, wie ich ihn auch verwenden würde. Tolle Einstellung und endlich mal eine neutrale und faire Meinung!

Vor year
Julius D.
Julius D.

Ich finde dein fazit/ deine Meinung echt sehr gut und teile diese ✊🏼 Sehr gut beide seiten dargestellt

Vor year
kimimaro
kimimaro

@MrWissen2GO Wann kommt ein Beitrag über unsere Altersversorge wie die Rente in 20-30 Jahren aussehen wird? Weil der Generationsvertrag nicht mehr funktionieren wird. Ein Vergleich zu Schweden wäre mal nice. Die community wartet darauf schon sehr lange

Vor year
FilmBuff
FilmBuff

@Laciepyu Das wäre kriminell. Dann bliebe tatsächlich nur noch auswandern!

Vor year
Nasduck
Nasduck

@MrWissen2go Bei dem Thema, grad falls noch der Bezug zu Aktien und ETFs gezogen werden soll - helfe ich gerne. Habe da mittlerweile einige gute Statistiken die sich zu dem Thema auspacken lassen.. und die ich auch schon kompakt zusammengefasst habe. :D

Vor year
Errror42
Errror42

@Morty Nee, so hoch wird die Inflation nicht. Inflation entlastet Schuldner. Kein Plan, wovon du sprichst.

Vor year
Paulchen Pi
Paulchen Pi

Eine Doku dazu gibt es am 2.6. um 22.45 im ZDF. Vorschau im heutigen Heute Journal.

Vor year
Becky
Becky

Mirko als Ministerpräsidenten könnte ich mir sehr gut vorstellen! Oder einfach als Politiker! Immer sachlich, alle Seiten beleuchtend, mit guten Argumenten, einfühlend und kritikbereit! Er setzt sich sowohl für die junge Generation ein als auch die älteren und deckt die Probleme unserer Gesellschaft auf! Danke für die ganzen interessanten Videos und Beiträge!! 😊🤗👍🏼👍🏼

Vor year
123_TheNumber
123_TheNumber

Moment, hat man wirklich eine Studie gemacht, ob das Gendersternchen auffällt, bei PACKUNGSBEILAGEN?? Also bei den wohl am wenigsten gelesenen Texten die es gibt?? 😂 Das ist ja wie wenn ich eine Studie über Musik in Clubs mache, während einem Corona Lockdown 🤦🏼‍♂️😂

Vor year
Kauffmann92
Kauffmann92

Danke für das neutral dargestellte Video. 1. Argument (Studie) Als Schlussfolgerung kann man nicht ziehen --> Nenne immer alle Geschlechter. Viel sinnvoller scheint es, wenn in den Köpfen eine Neutralität klar wird. Ansonsten ist ein Beruf für (die angeblichen existierenden) 70 verschiedenen Geschlechter in Ordnung, nicht aber für das 71. Geschlecht. Mehr Kategorien helfen absolut nicht weiter. 2. Argument (Entwicklung der deutschen Sprache) Sprache ENTWICKELT sich, vollkommen klar. Aber eine Top-Down erzeugte Veränderung ist nicht das gleiche wie eine Entwicklung. Hier wird schlichtweg etwas getan, was nur eine kleine Gruppe von Menschen gerne hätte. Tja, blöd, das Leben ist kein Ponyhof. Setzt euch für Toleranz ein, klärt auf und zeigt, wie vielseitig der Mensch ist. Damit gewinnt ihr mehr, als die Sprache über Zwang zu verunstalten. 3. Argument (Glottisschlag) Was soll das für ein Argument sein? ... Ich bin ganz klar der Meinung, dass man sich um andere Dinge kümmern sollte. Hier wird Zeit und Kraft verschwendet. Wenn es jemanden aber besonders wichtig ist, auf eine besondere Art angesprochen zu werden, kann man das doch im Gespräch mal sagen. Ob der andere das dann macht, sollte aber seine Entscheidung sein.

Vor 11 Monate
mnm mnmer
mnm mnmer

Ich liebe deine Videos, , meine Meinung dazu ist wen man das machen will wieso nicht, man kann aber nicht verlangen das das alle machen.

Vor year
Silla Короnew
Silla Короnew

Ich finde deine Methode tatsächlich mit am besten Zuschauer und Zuschauerinnen hört sich deutlich besser an als Zuschauer*Innen

Vor year
Keksiger Keks
Keksiger Keks

Genau. Wenn es jemandem wichtig ist, sollte er/sie sich auch die Zeit nehmen, beide Versionen zu nennen. Wobei hier natürlich die "Non-Binären" auf der Strecke bleiben...

Vor 11 Monate
Travelbird
Travelbird

@Tim Maxem Die können ja in die Klapse gehen. 🤭

Vor 11 Monate
OZOCKT
OZOCKT

Ey ich kenne dich irgendwoher

Vor 11 Monate
Mööp Dööp
Mööp Dööp

Finde ich auch angenehmer und macht klar das ein Sternchen eher komplett überflüssig ist…

Vor 11 Monate
Sebastian
Sebastian

Ich hab immer das Gefühl das damit eher Frauen angesprochen werden, wenn ich lese oder höre zbs "Lehrer*innen" kommt in meinem Kopf im ersten Moment nur "Lehrerinnen" an. Ich muss im Kopf dann umdenken das alle gemeint sind. Anders bei "Lehrer" da ist für mich klar das Frauen, divers und Männer gemeint sind, das kann an der Gewohnheit liegen. Was kommt dann davor ist es dann "der Lehrer*innen", "das Lehrer*innen" oder "die Lehrer*innen" ? auch das hebt ja wieder ein Geschlecht indirekt hervor. Die deutsche Sprache ist schon kompliziert, die Schrift auch und wir machen es für die Zukunft mit dem Sternchen noch schlimmer meiner Meinung nach. Wenn man "der Lehrer, die Lehrerin" schreibt und spricht wäre es für mich persönlich einfacher, klarer, unmissverständlich und somit besser, wenn man schon versucht alles wieder jedem gerecht zu machen. Am besten lassen wir es wie es ist, wir Deutschen machen alles immer so unnötig kompliziert. Sollte es nicht im Kopf anfangen das wir umdenken? Reicht das nicht ? Haben wir nicht größere Probleme? Gibt es denn nichts wichtiges als das? Wie wäre es mit alternativen zu fossilen Brennstoffen? Wie wäre es mit einer großen Förderung von Solar und Fotovoltaik? Wie wäre es mit einem Plan für die Akkus aus'm Auto wenn die Mal massenhaft den Geist aufgeben? Wie wäre es mit dem Ausbau vom Internet? Wie wäre es mit der Trinkwasserversorgung in 10jahren? Wie wäre es mit dem Klimaschutz? Was ist mit den Millionen von Menschen die unter kriegen leiden? Was ist mit den kranken Menschen in der Welt? Was passiert mit den ca 40mio Verbrenner Autos allein in Deutschland wenn diese verboten werden in einigen Jahren? Was ist mit den steigenden Preisen von Immobilien und Wohnungen? Was ist mit der Knappheit von Wohnraum ? Was ist mit uns los das wir angesichts solcher Probleme darüber diskutieren müssen ob wir ein Kack Sternchen zwischen unsere Wörter schieben oder einen unterstrich ? Schönen Tag noch ich mach mir jetzt einen caffe*innen ....

Vor year
JNS47
JNS47

>> wenn ich lese oder höre zbs "Lehrer*innen" kommt in meinem Kopf im ersten Moment nur "Lehrerinnen" an. - Gewohnheit. >> Was kommt dann davor ist es dann "der Lehrer*innen", "das Lehrer*innen" oder "die Lehrer*innen" ? auch das hebt ja wieder ein Geschlecht indirekt hervor. - Die Lehrer, Die Lehrerinnnen... Guess what, es ist "die Lehrer*innen". Und in welcher Welt hebt das ein Geschlecht hervor? Und selbst wenn, ist es ein Unterschied, ob man an erster oder zweiter Stelle steht, oder gar nicht erst miteinbezogen wird. >> Sollte es nicht im Kopf anfangen das wir umdenken? - Das passiert damit doch. Du denkst aktiv darüber nach andere Geschlechter einzubeziehen, bis es Gewohnheit wird. Und wenn das Normalität ist, ist da schon ein guter Grundstein in den Köpfen der Menschen. >> Haben wir nicht größere Probleme? - Klar. Aber wieso sollten andere Probleme nur aufgrund ihrer Größe Vorrang vor jeglichem anderen Problem haben? Rassismus ist heute noch ein wichtiges Thema, aber wenn die Erde in 100 Jahren unbewohnbar ist, kümmert das auch Niemanden mehr. Wir sollten ab jetzt Rassismus ignorieren. You see the problem? Auch wenn es andere Probleme gibt, müssen auch die kleineren Probleme bewältigt werden. Und die Gewichtung der Probleme kann sehr subjektiv sein. Wenn ich bspw. unterdrückt werde, kümmert mich der Ausbau des Internets wenig. Und auch wenn das Gendersternchen keine Leben rettet, kann es für manche ein lang erhofftes Zeichen sein, gesehen zu werden. Hier ist es wichtig einzusehen, wie fucking privilegiert wir sind. Ich habe eine helle Hautfarbe, welche damals (und von einigen leider immer noch) als überlegen angesehen wurde. Ich identifiziere mich mit dem mir von Geburt an zugeteilten Geschlecht (CIS), für andere ist die Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität ein Kampf. Ich bin Heterosexuell, dafür werde ich nicht schief angesehen, werde nicht beleidigt (Meine Sexualität an sich wird nicht als Schimpfwort genutzt), werde gesetzlich nicht benachteiligt. (bspw. Adoption eines Kindes eines Heteropaares, was für andere nicht möglich ist, oder die Homoehe, die bis vor einigen Jahren noch nicht möglich war) Ich bin nicht von Armut betroffen. Und zuletzt bin ich Männlich, das lang als dominierende angesehene Geschlecht, welches dadurch weiterhin viele Vorteile mit sich bringt. Darunter eben auch die deutsche Sprache. Trotz dieser Privilegien darf ich natürlich meine Meinung zu diesem Thema kundtun, allerdings sollte die Meinung dieser, die dieses Nachteil selbst erfahren eher angehört werden, denn für diese Menschen reden wir darüber. >> Gibt es denn nichts wichtiges als das? - Zusätzlich zum oberen Punkt möchte ich noch hinzufügen, dass die Einführung des Gendersternchen weniger Arbeit beansprucht als den Weltfrieden und eine perfekte Welt an sich zu erreichen, dennoch kann das Gendersternchen für einige eine gute Sache sein. >> Was ist mit uns los das wir angesichts solcher Probleme darüber diskutieren müssen ob wir ein Kack Sternchen zwischen unsere Wörter schieben oder einen unterstrich ? - Wir sehen eben auch die anderen (für dich weniger wichtigen) Probleme, wir sehen andere Menschen, wir hören ihnen zu, auch wenn deren Probleme nicht unsere sind. Deshalb wird darüber diskutiert. >> Schönen Tag noch ich mach mir jetzt einen caffe*innen .... - 😂😂😂😂😂Toll. Großartige Comedy. Sowas kommt wohl nur von an diesem Thema nicht Interessierten, die sich gar nicht erst damit beschäftigen (wollen), worum es eigentlich geht, warum es eine gute Sache sein kann, denn man kriegt ja selbst nichts davon mit. Stark. Einwände haben, diskutieren, alles cool. Aber sich darüber lustig machen ist einfach peinlich.

Vor 9 Monate
Ludsi
Ludsi

Ich weiss noch als einmal jemand eine Studie bei uns in der Klasse über das gendern machte. Da stand dann z.B.: wie gerne willst du HandwerkerIN werden? Ich war noch jünger und war einfach total verwirrt, dass da überall gegendert wurde, und hab mir einfach vorgestellt, dass alles normal da steht.😂

Vor year
Thorbjörn Johansson
Thorbjörn Johansson

Finde es super spannend, Sprache verändert sich selten so grundlegend, dass man es wirklich lernen muss. Die Argumente gegen das Gendern in den Kommentaren sind für mich nicht überzeugend. Wenn eine Studie zeigt, dass sich Kinder dadurch von gewissen Berufsgruppen nicht ausgeschlossen fühlen, dann halte ich das für sinnvoll

Vor year
Maximilian Diehm
Maximilian Diehm

Daumen hoch für die Informationen zu diesem Thema! Aber generell finde ich das Thema zu sehr gehyped bei all den wirklichen Problemen, die dieses Land hat. Und das große Kernproblem hierzulande ist für mich die Altersversorge bzw. auch Vorsorge. Zumal da auch noch Stimmen aufkommen, die es mir verbieten wollen, ein Eigenheim zu kaufen/bauen. Die Gender-Diskussion ist dabei für mich ein "Erste-Welt-Problem ", das einfach hochgepushed wird und einen Stellenwert mittlerweile einnimmt, der nicht gerechtfertigt ist.

Vor 11 Monate
LoneStarr1979
LoneStarr1979

Wer will dir ein Eigenheim "verbieten" ? Ich hatte sowas ja auch mal vor, aber das is mir mittlerweile alles deutlich zu teuer. Ökologisch gesehen ist nen Eigenheim (Einfamilienhaus) halt auch schlechter als ne Wohnung in nem Mehrfamilienhaus. :-/

Vor 11 Monate
Johannes
Johannes

Ich finde deine Herangehensweise gut, einfach beides nennen anstatt Pausen zu machen.

Vor year
ofc_ istillloveu
ofc_ istillloveu

@paula Das mit den Formen bei denen es nicht funktioniert ist auch so eine Sache. Ausnahmen sind für eine Sprache eigentlich immer doof. Gendern sollte einheitlich, aber grammatisch korrekt sein. Da finde ich dann auch das Sternchen mit angehängter weiblicher Form falsch, wenn Kreationen wie Ärzt*innen entstehen. Ärzt ist einfach falsch, Ärzt* wäre dann noch widriger, Arzt* schliesst die weibliche Form wieder aus. Gendern ist einfach schwierig.

Vor year
paula
paula

@ofc_ istillloveu ja an sich gute idee aber es gibt Formen bei denen das nich funktioniert, da müsste man sich dann was überlegen aber ich finde es wäre auch die beste Alternative

Vor year
paula
paula

@Nicedamn ich bin gegen das Gendern also fürs Generische Maskulinum, aber wenn wir auch das weibliche Geschlecht miteinbeziehen dann bitte alle also dann richtig Gendern mit * oder was auch immer

Vor year
Ibonek Akosha
Ibonek Akosha

@devil’s son ich weiß, dass es das gibt. Aber da liegt ja gar nicht mein Punkt begraben. Lies dir mal meine letzten Kommentare hier ganz unten durch. Da gehe ich noch etwas genauer auf meinen Stanpunkt ein. Mit Divers ist nur ein Geschlecht auf dem Personalausweis bzw auf dem Papier gemeint, welches angewendet werden kann, wenn die Geschlechtsorgane sich nicht eindeutig weiblich oder männlich ausgebildet haben (sondern in einer Mischform vorhanden sind oder vielleicht sogar gar nicht ausgebildet wurden). Allerdings stellt das kein biologisches Geschlecht als solches dar, weil dadurch weder ein neuer Keimzellenträger, noch eine 3. Art von Geschlechtschromosom entsteht.

Vor year
devil’s son
devil’s son

@Ibonek Akosha es gibt in Deutschland 3 Geschlechter die bei der Geburt zur Verfügung stehen um auf die Geburtsurkunde geschrieben zu werden. Weiblich, männlich und divers. Das ist einfach ein Fakt. Auch kann man dies nachträglich ändern zb. Bei Transidentität.

Vor year
Mr. X
Mr. X

Mann sollte Menschen nicht vorschreiben wie sie die Sprache zu Sprechen oder zu Schreiben haben, Sprache entwickelt sich mit der Zeit von selbst. Das bedeutet aber auch das Staatliche Einrichtungen (Schulen Behörden) ect. sich neutral der Sprache zuwenden sollten, das heißt die Sprache benutzen die von der Allgemeinheit gesprochen und geschrieben wird, und nicht das Gendern zur Amtssprache machen und so manipulativ auf die Bevölkerung Einwirken. Die Sprache wie wir sie noch zu Göthes Zeiten hatten finde ich sehr inspirierend und schade das sie heute so nicht mehr vorkommt, und ob die damalige Sprache sich von sich aus geändert hat oder Politisch umgeändert wurde wer weiß das schon. Das Gendern ist jedenfalls von der Politik umgesetzt worden. Und hat sich nicht von selbst entwickelt, auf jedenfall nicht in der Breiten Masse. Es sind einige Menschen mit der Deutschen Sprache so wie sie jetzt ist unzufrieden, und wegen dieser Kleinen Gruppe will mann jetzt das die gesamte Bevölkerung die Gendersprache benutzt, Demokratie sieht anders aus auch wenn Demokratie sich immer daran messen muss wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Aber der Umgang mit Minderheiten drückt sich in allerster Linie durch Menschlichkeit und Mitgefühl aus und das durch aktives handeln nicht durch Sprache. Denn der Mensch zeigt erst durch sein handeln was er wircklich Denkt und wie er zu einer Sache steht.

Vor 10 Tage
TripleR
TripleR

Wahre Worte. Es gibt ja den Spruch: Die Sprache beeinflusst das denken und schlussendlich die Taten. Okay der war von mir, aber das Prinzip sollte klar sein: so wie ich mit anderen spreche, denke ich auch über sie. Und wie ich über sie denke, dementsprechend handle ich auch. Wenn jetzt eine Minderheit meint, ihre künstlich erzeugte Sprache jedem aufdrücken zu wollen, dann denke ich nicht besser über diese MEnschen, sondern schlechter. Und umso schlechter gehe ich mit diesen Menschen um.

Vor 9 Tage
Ingo Knito
Ingo Knito

Deine Methode mit z. B. "Zuschauer und Zuschauerinnen" finde ich auch am Besten. Es hört sich einfach flüssiger an. Wenn man diese Pause "spricht" beim Genderstern, kommt es mir so vor, als wenn man eine bestimmte afrikanische Sprache, die nur aus Klicklauten besteht, spricht. Flüssig und dynamisch sollte es sein. Warum also abkürzen? Wenn beide Geschlechter vorkommen sollen/können/dürfen, diese dann auch direkt ansprechen und nicht so verstümmelt beides in einem Wort unterbringen. Pausen stören für mich persönlich einfach den Redefluss. "Die meister*innenhaften Bürger*innenmeister*innen sind für manche Bürger*innen held*innenhaft".  Deutschland - das Land des Sauerkrauts, des Oktoberfests und der stockenden Sprache.  Wenn man es sich antrainiert, dann spricht man z. B. "Zuschauer und Zuschauerinnen" genauso schnell oder nur minimal langsamer, als wenn man die Pause bei "Zuschauer*innen" "spricht". Und für die schriftliche Umsetzung gibt es heutzutage ja auch Wörterbücher oder Text-Ersetzen-Funktionen, die z. B. aus "Zuschauer" automatisch "Zuschauer und Zuschauerinnen" macht. Wenn es denn unbedingt sein muss, dass diese gegenderte Abkürzung Einzug erhält, dann sollte man sich auch drauf einigen, dass EIN einziges Zeichen dafür verwenden wird. Meinetwegen dieser * und nicht z. B. wie es viele, u. a. Firmen wie Apple mittlerweile machen, den Doppelpunkt. Künstler:innen. Verständlicher wäre da wirklich Künstler*innen, da der Stern nicht schon eine bestimmte Funktion innerhalb der deutschen Grammatik zugewiesen bekommen hat. (ich hab es nicht nachgelesen. Wenn es so ist, dann lasse ich mich auch gerne eines Besseren belehren.) Wenn dann aber alles geregelt ist zwischen Männlein und Weiblein, was passiert dann mit denen, die sich in keinem von beiden sehen? Also, dem "d" in dem Konstrukt "m/w/d"? Jemand anderes hatte es schon angesprochen: was ist dann mit den andersfarbigen, den etischen Gruppen, sonstige Minderheiten, die jetzt ihre Chancen wittern und auch in der Sprache genannt werden wollen? Dann haben wir irgendwann mal einen Satz mit 50 Wörtern, nur um eine Person bzw. die Funktion dieser Person zu beschreiben und haben noch lange nichts gesagt. Die armen heimischen:multinationalen weißen_andersfarbigen, jeglicher Religion angehörigen (Grund-)Schüler*innen... Warum unbedingt auf die Nennung des Geschlechts pochen? Dann doch lieber, wenn man allgemein sprechen und schreiben möchte, auf eine neutrale, genuslose (nein, nicht genusslose! 😉) Weise, so wie es die Engländer und Engländerinnen oder die englisch Sprechenden machen. Dann verwenden wir im Deutschen, wo es geht, das Partizip Präsens (Partizip I) eines Verbs und machen aus den Zuschauern halt in Gottes, Allahs, Jahwes und in allen anderen Göttern Namen eben "die Zuschauenden". By the way "die"... sehr zu verwechseln mit dem weiblichen Artikel im Singular. Hab ich mich als männlicher Zuschauer all die Jahre darüber beschwert, dass hier ein "weiblicher" Artikel verwendet wird? Warum also übers generische Maskulinum aufregen? Zum Abschluss noch etwas Spaß: Was in der gendergerechten Sprache ist mit Verben mit einem voranstehenden "er..."? Sollte das dann nicht auch angepasst werden? "er" ist ja typisch männlich. Lösung: Der Mann "erklärt", die Frau "sieklärt", alle anderen "esklären". 😎 In diesem Zusammenhang haben wir übrigens schon lange und wohl automatisch die "diversen" berücksichtigt: siehe "eskalieren". Der Mann würde daher neudeutsch "erkalieren" und die Frau "siekalieren". 😉 "Die heimisch:migrierten, alle_hautfarbigen:(nicht)religiösen Bürger*innen(d)meister*Innen(d) er*sie:eskalieren die, bei dem eingegangene heimisch:migrierten, allen_hautfarbigen:(nicht)religiösen Bürger*innen(d)initiative im Landesministerium." So macht Sprache Spaß! 😎😄 Psychologen verzeichnen dann bestimmt einen drastischen Anstieg an Burnout-Fällen bei Dolmetschern, die z. B. deutsche Politiker (simultan) übersetzen müssen. Ob die Reden dieser Personen der Überziehungsminuten von Thomas Gottschalk zu Wetten, Dass...?-Zeiten einmal übertrumpfen werden? 😂🤣

Vor year
Emma Neutzler
Emma Neutzler

sehr schönes und gut erklärtes Video!

Vor year
A.C. VanGoryen
A.C. VanGoryen

Das Sprachbild in den letzten Jahrhunderten ist eine Entwicklung vor allem durch die Volksmehrheit. Etwas, das von den meisten übernommen wird setzt sich auch im Sprachgebrauch um. Das Gendern der Sprache ist Minderheitlich und gesellschaftspolitisch motiviert und dient der Spracherziehung. Du sagst selbst: die Umfragen zeigen (seit LANGEM), dass die Mehrheit sich dagegen ausspricht, darunter auch viele Frauen und Diverse. Studien mit Kindern finde ich problematisch, da man durch die Art der Fragestellung sehr leicht Antworten forcieren kann, die man für ein Pro-Argument braucht(sehr spekulativ, ich weiß) Von meinem lokalen Umfeld kann ich sagen : nicht EINE der befragten Personen, darunter auch 2 Transsexuelle befürwortet diese Sprachverunstaltung. Nichts davon bringt alle auf eine Augenhöhe. Gleichberechtigung beginnt mit Respekt einer Person gegenüber, dem VERHALTEN und zwar auf beiden Seiten. Der Umgang mit den Fähigkeiten, den Qualifikationen einer Person ist ein viel deutlicheres Zeichen von Gleichberechtigung als die Haarspalterei von Endungen und Sternchen.

Vor year
Mad cuz Snack?!
Mad cuz Snack?!

Immer mehr Menschen lehnen das Gendern ab, was ich gut finde. Das ganze aus folgenden Gründen: -ich glaube nicht dass es einen kulturellen Wandel in der Wahrnehmung der Geschlechter unterstützt . - englische Wörter zu Gendern ergibt schlicht gar keinen Sinn, im englischen gibt es nur eine Form. - ich finde es klingt als hätte man im Satz einen Schlaganfall (sry, finde es klingt halt nicht gut) - besonders das verpflichtende Gendern an Unis halte ich für ideologischen Quatsch, verpflichtende Umstellung kann nicht funktionieren (Wäre es okay wenn Unis das verbieten?) - Es gibt keine grammatikalisch Grundlage für Wörter wie z.b Jude Jüd* in ? Der Jüd oder was? Abschließend denke ich halt das es wichtigeres im "Geschlechterkampf" zu tun gibt. Dass hier ist nur Symbolpolitik die für Meinungsverhärtung sorgt.

Vor year
Mad cuz Snack?!
Mad cuz Snack?!

@Peter Ich beziehe mich logischerweise auf den aktuellen Trend und die Entwicklung in den letzten paar Jahren. Wenn du dir mal einige Umfragen, etwa von der Welt(am Sonntag) zu Gemüte führen würdest, würdest du feststellen, dass die Akzeptanz immer weiter sinkt

Vor year
Peter
Peter

Das Gegenteil ist der Fall. Immer mehr Menschen fangen an zu gendern. Du glaubst doch nicht, dass vor 10 Jahren mehr gegendert wurde als jetzt, oder?

Vor year
Mustermann, M. & E.
Mustermann, M. & E.

@SavedByGrace männliche Variante ≠ generische Form

Vor year
SavedByGrace
SavedByGrace

@Appoxo So etwas hat mir mein*e Englischlehrer*in^^ auch mal angestrichen. Wenn man von jemandem spricht, kann es ja er/sie bzw. sein/ihre sein. Ich ging halt einfach mit der männlichen Variante. Weiß aber nicht, ob das jetzt wirklich als Fehler gewertet wurde?

Vor year
Appoxo
Appoxo

Sehe ich auch so... User*innen. Bitte was? He user was very annoyed by this useless sentence. The next thing would be He/She/It user was annoyed 😂

Vor year
Barki Bär
Barki Bär

Ich finde die Art, wie du in deinen Videos die Geschlechter verwendest sehr angenehm. Was hältst du von denen, die sich keines Geschlechtes zuordnen lassen? Ich befürchte, dass es mittlerweile zu einem Trend wird sein Geschlecht zu ändern.

Vor 5 Monate
TripleR
TripleR

Ja, am besten immer so, wie es in der Situation gerade passt. Ist die Herrentoilette voll besetzt? Zack bin ich weiblich und kann die Damentoilette verwenden. Aber wie es bei jedem Trend ist, irgendwann stirbt auch dieser aus.

Vor 9 Tage
Horst Huber
Horst Huber

Ich hab aus irgendeinen Grund bei Kollegen nur an Frauen gedacht, liegt wohl daran das ich selbst auch sehr viele weibliche Kollegen habe

Vor year
Tony 6k
Tony 6k

Ich finde das Sternchen in sofern schwierig, das es keine "neutrale" also geschlechtslose Formulierung ist sondern eigentliche immer Betont das es verschiedenes gibt. es klingt immer so: "...in der Studie wurden Schüler (maskulin) ach ja und inner befragt..." z.B. Der Schüler bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch den Jungen und das Kind. Ich möchte gerne "Neutral" reden, aber wie ohne neutrale Bezeichnungen? ich bevorzuge es, um bei dem Beispiel zu bleiben, dann von Schülern und Schülerinnen zu sprechen. ABER bevorzuge ich da nicht schon wieder die Männer? der Junge kam ja zuerst!? sollte ich nicht lieber von Schülerinnen und Schülern sprechen? aber ist das dann nicht eine Hervorhebung der Frauen? in meinen Ohren fördert das *innen keine Gleichstellung weil es betont das es AUCH NOCH Frauen gibt... aus einer Verbal und Kulturellen Maskulinen Vergangenheit sind alle allgemeinen Bezeichnungen Maskulin und da müsste man ansetzten! wir brauen einfache neue Bezeichnungen die (wir wir im Freundeskreis immer witzeln) Männer, Frauen, Trans, Rehe und Apachi-Helikopter gleichermaßen Benennen. Den egal was dein Körper Für Geschlechtsmerkmale zieren und als was du dich empfindest, gleich sind wir als nur als lebendig, tot oder Mensch ... bei einer genaueren Klassifizierung erschwert nicht unser denken sondern unser Wortschatz wie wir uns ausdrücken können! mir ist es gleich ob das Essen von einer Köchin oder einem Koch kommt, es soll schmecken! mir ist egal wer oder was mir die Haare scheidet, solange die Frisur am ende so ist wie ich es wollte! mir ist es schnuppe ob mein Auto von einem übergewichtigem, stinkendem verschwitztem Mann oder einer Frau im Ballkleid mit lackierten Fingernägeln repariert wird, es soll wieder fahren und nicht ina Woche wegen dem gleichen Problem wieder in eine Werkstatt sollen! ob hinterm Schalter jemand mit 1 kg Piercings und mehr Tattoo als Haut im Gesicht in einer Jogginghose steht oder jemand mit makellosem Gesicht im gebügeltem Anzug ist doch schnuppe! wichtig ist das ... ES ... mich ordentlich berät und informiert! das Gender*sternchen hat eine Debatte und ein umdenken angestoßen, dafür bin ich sogar Dankbar. aber es ich keine endgültige Lösung für eine gerechte Sprache! das ist jedenfalls meine Meinung

Vor year
spok
spok

@M Bäcker*innen sind dann Backende? Also bin ich dann Bäcker wenn ich zu Hause einen Kuchen backe? Cool....

Vor 7 Monate
Fegroth
Fegroth

Interessant in dem Zusammenhang ist eine Diskussion innerhalb der Bundeswehr, ob Dienstgrade gegendert werden sollen. Es waren mehrheitlich weibliche Offiziere, die sich dagegen ausgesprochen haben. Das Hauptargument war dabei, dass gegenderte Dienstgrade vor allem das Geschlecht in den Vordergrund stellen und das eigentlich geeinte Offizier-Korps in männliche und weibliche Offiziere teilt. Der Vorschlag kam von zivilen Beamten aus dem Verteidigungsministerium und wurde von der Truppe größtenteils abgelehnt. Ein Argument, das ebenfalls dagegen angeführt wurde, war, dass das Gendern "von oben" befohlen wurde und somit kein natürlicher Sprachwandel wäre, was in diesem konkreten Fall sogar gestimmt hätte. Die Idee wurde dann so schnell wieder verworfen, wie sie aufkam.

Vor year
Johann
Johann

lernende an der Sekundarstufe, uni, im betrieblichen praktikum

Vor year
Sarah S
Sarah S

Sehe ich genau so! Danke für diesen Text :)

Vor year
Tony 6k
Tony 6k

Danke für die Idee, aber das ist mir zu ungenau. Ist der / die Lernende ein Schüler? Eine Praktikantin? Studentin? Lehrling? Kindergartenkind? Oder jemand in einer Umschulung? Ich habe das alles schon hinter mir und würde mich trotzdem noch als Lernender bezeichnen, weil ich dauernd dazulerne...

Vor year
COPRO
COPRO

Ich hab im Alltag nie Probleme mit dem generen Maskulinum und sehe es auch nicht wirklich als eine Sache, die die Gender-Gerechtigkeit unterzeichnen würde. Wenn man es braucht, kann man es benutzen. Da es aber so selten ist, sollte es nicht Pflicht sein.

Vor 11 Monate
I like Trains
I like Trains

Sprache ist im Wandel und ändert sich konstant - aber ungezwungen! Jemandem aufzuzwingen seine Sprache zu ändern ist nicht das gleiche wie wenn sie sich im Laufe der Jahre von alleine verändert.

Vor year
benson goßrau
benson goßrau

Von alleine ändert sich Sprache nicht. Der Sprecher macht die Sprache

Vor year
Ja Ich
Ja Ich

@I like Trains Wirklich. Das wußte ich nicht. Das finde ich nicht gut.

Vor year
I like Trains
I like Trains

@Ja Ich in Hausarbeiten muss man jz oft schon gendern (zbsp. meine Mitbewohnerin und ein Kumpel aus der Schule)

Vor year
Ja Ich
Ja Ich

Niemand wird gezwungen. Manchmal gendere ich, manchmal nicht. Aber ich finde es prinzipiell gut. Sollte es Vorschrift werden, würde ich das Gendern verweigern. Ich möchte schon sehen, ob es sich auch so durchsetzt, weil Leute es gut finden, und deshalb benutzen, wo wie ich. Wenn es sich nicht durchsetzt, auch gut. Sprache ist immer im Fluss, und logisch sowieso nicht.

Vor year
James_Julians
James_Julians

@Der von nebenan Und weil es an anderer Stelle auch vorkommt, macht es die Sache jetzt irgendwie besser? Das Argument, dass die Debatte unnötig ist, kam schon immer von den Gegnern des Genderns. Schließlich wollen ja die Befürworter eine Veränderung. Und wenn du schon Anführungszeichen verwendest solltest du auch richtig zitieren, denn von "spricht Männer mehr an" war nie die Rede, sondern von "schließt Frauen aktiv aus". Fakt ist es so oder so nicht, denn es wurde schon mehrfach gezeigt, dass der Kontext oder Erfahrungen einen viel größeren Einfluss auf die Wahrnehmung hat als der propagierte Male-bias. Außer man nimmt die Gender-Studies als ernsthafte Wissenschaft wahr. Dann glaubt man aber auch an den Weihnachtsmann.

Vor year
Matthias Ba
Matthias Ba

Ich finde es ja gut, wenn die Medien (wie dieses Format) mit Aufklärung auf Leute, die zwischen den zwei (u. a. biologischen) Geschlechtern liegen, aufmerksam machen, damit die Bürger sich damit auseinander setzen bzw. wenigstens mal Gedanken darüber machen. Ich selber kenne zb. einen Transmann, den ich auf seinen Weg unterstützt habe und halte zu ihm. Dennoch finde ich, dass dieses Gendern in der Sprache gar nichts bringt, um mehr Respekt gegenüber solchen Leuten entgegen zu bringen, wenn du dich dennoch in dieser Hinsicht nicht angemessen verhältst. Da bringt auch kein * etwas. Versteht mich nicht falsch: ich finde es sehr interessant, was diese Leute alles durchmachen müssen, bis sie zb. ihr gewünschtes Geschlecht erreicht haben oder sich sicher sind, dass sie irgendwo zwischen männlich und weiblich liegen, und unterstütze jene, so gut es geht, aber ein Satzzeichen kann in meinen Augen nicht viel ausrichten, wenn du einfach wie ein Arschloch verhälst. Wir alle wollen einfach so respektiert, gemocht und geliebt werden, wie wir sind, egal ob du dich als männlich, weiblich oder dazwischen siehst, schwul, hetero, bi, asexuell, groß, klein, blond, brünett, etc. Wir sind einfach nur Menschen. :) Wir sollten uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen, indem wir uns dadurch definieren, welche Unterschiede wir haben, sondern die Gemeinsamkeiten sehen. :) (Ist manchmal nicht leicht und ich bin auch nicht frei von Fehlern) Transmenschen zb. sind auch nur Leute, die, wie du und ich, mal kacken müssen. :) ;)

Vor year
Zero
Zero

Das ist ein gutes Thema für Zeiten in denen es keine wichtigeren Themen zum diskutieren gibt. Wenn es den Menschen zu gut geht, fangen die an über alles und jeden zu diskutieren.

Vor 10 Monate
Merle 309
Merle 309

Gutes Video. Was mich am Gendern am Meisten stört ist, dass es noch keine festen Regeln dafür gibt und es jeder einfach so macht, wie er will. Zuschauer*innen, ZuschauerInnen, Zuschauer:innen, Zuschauer_innen und so absurde Sachen wie Zauschauies oder Zuschauens habe ich auch schon gehört. Das nervt. Ich sag immer "Zuschauer und Zuschauerinnen", das ist zumindest Grammatikalisch korrekt.

Vor year
Petra Sonntag
Petra Sonntag

Gut erklärt. Geschrieben finde ich es gar nicht so dumm. Aber könnten sich nicht jetzt Männer diskriminiert fühlen, weil es sich gesprochen als weibliche anhört?

Vor year
Maximilian Schreyer
Maximilian Schreyer

Ich finde es gut dass, du immer sehr sachlich berichtest und nicht probierst die anderen zu überzeugen sondern ihnen nur bei der Entscheidung hilfst.

Vor year
SteffiesHeimi
SteffiesHeimi

Als Legasthenikerin finde ich das * eher störend, auch wenn ich kein Gegner bin. Mir fällt es beim Lesen immer häufiger auf und ich stolpere öfter darüber. Könnte aber wie gesagt an meinen Problemen mit Sprache allgemein liegen.

Vor year
MausMartin
MausMartin

Genau, und da es wesentlich mehr Legastheniker gibt als nonbinäre Personen, finde ich dein Argument relevant.

Vor year
ignorama
ignorama

Ich beobachte bei mir tatsächlich eine unterschiedliche Wahrnehmung des generischen Maskulinums, je nachdem, ob es sich um Singular oder Plural handelt. Beim Singular denke ich immer an Männer. Beim Plural denke ich tatsächlich eher an Stereotypen, z. B. bei Psychologen denke ich (auch) an Frauen, weil ich das Gefühl habe, dass es mehr weibliche Psychologen gibt. Bei Mechanikern denke ich jedoch ausschließlich an Männer. Somit denke ich, dass die Pluralform für mich kein Geschlecht ausgrenzt, weil mich da die Sprache nicht lenkt, sondern die Stereotypen (die ja zusätzlich zur Sprache existieren). Das generische Maskulinum im Singular jedoch schon. Ich würde mir wünschen, dass wir es schaffen, eine neue neutrale Form zu entwickeln, die weder das Geschlecht betont, noch Personen ausgrenzt.

Vor year
Insignificant Fool
Insignificant Fool

Das ist auch ganz logisch. Im Singular ist das Geschlecht auch fast immer bekannt und kann mitgenannt werden. Obwohl "Arzt" auch im Singular geschlechtlos benutzt werden kann: "Ich brauche einen Arzt". Auch dort versteht jeder, dass dieser "Arzt" auch weiblich sein kann. Im Plural ist das Geschlecht meistens irrelevant, beziehungsweise gleichgeschlechtliche Gruppen sind unüblich.

Vor year
Johnny Walker
Johnny Walker

Habe letztens einen Beitrag gelesen, in dem nur weibliche Formen benutzt wurden. Das war auch ziemlich merkwürdig, weil es mir tatsächlich so vorkam, als wären nur Frauen gemeint. Aber tatsächlich waren mit Ärztinnen auch männliche Ärzte gemeint. Das war auch jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Vor 11 Monate
dripping boyyy
dripping boyyy

Mach bitte eine Umfrage in der Community-Funktion zu dem Thema

Vor year
i k
i k

@ShigaruMo ich denke nicht, dass das aktuelle gendern der status quo in Zukunft bleiben soll. Es geht darum, das Thema Gleichgerechtigkeit sichtbar zu machen, die Diskussion auf den Tisch zu bringen. Allein eine gendergerechte Sprache bringt ja niemandem was, wenn sonst nirgendwo anders etwas geändert würde. Es geht darum, in unserer Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, und die Sprache ist ein Mittel zu Zweck, ebenso wie bei Rassissmus.

Vor year
ridler nuqneh
ridler nuqneh

@MrWissen2go Nenne Mal einen Grund mit *innen zu gendern anstatt mit Zellhaufen z.b. ein Zellhaufen der einer politischen Tätigkeit nachgeht.

Vor year
Marcel inho 04
Marcel inho 04

Wozu Umfrage? Kann dir auch so sagen dass mindestens 75% das dämlich finden. Und das sehen auch weitaus mehr als die Hälfte der Frauen so und die sind es, die von *innen betroffen sind.

Vor year
Marten Ecki INDHDL
Marten Ecki INDHDL

Hab mit vielen darüber gesprochenen und die Frauen selbst finden es immer lächerlich

Vor year
Horst Huber
Horst Huber

@UCiThUHVZkfCd4hnZPsU4neg Zitat: "soviel zu Zuschauer haben doch keinen Sexus!!!!" Was soll dann diese aussage? Das Generische Maskulin schließt ganz einfach alle mit ein, das geschlecht ist hier in der Regel irrelevant, es geht um die Funktion die jemand ausübt. die Personen schließt Männer auch mit ein, obwohl das genus weiblich ist.

Vor year
CommanderX
CommanderX

Bei uns in der Firma gab es zum Gendern auch eine Abstimmung unter den weiblichen Angestellte. Es wurde einstimmig abgelehnt. Der O-Ton lautete das dies völliger Blödsinn sei.

Vor year
CommanderX
CommanderX

Die Bezeichnung Zuschauerinnen und Zuschauer finde ich auch besser als Zuschauer*innen. Es hört sich beim aussprechen besser an, lässt sich (für mich) einfacher lesen und jeder wird angesprochen.

Vor year
Serhat Erdogan
Serhat Erdogan

Was machen wir dann beim "Feuerlöscher" oder bei Konstruktionen wie "Deutschland als Partner". Ich persönlich finde deine Lösung sehr schlimm. Denn wenn du es abwechselnd machst, dann sprichst du dem Maskulinum geschlechtsneutrale Verwendung ja ab. Dann würde man nur Männer verstehen, trotz des klaren Kontextes.

Vor 7 Monate
Fe Do
Fe Do

Ich finde, wir sollten unsere Vorstellung von Berufen verändern und nicht die Sprache

Vor year
Max Thom
Max Thom

Ich finde es richtig und wichtig das Frauen in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte haben. Ich beobachte seit einer Weile eine Bewegung von „Frauen- Rechtler“ wo es mir kotz übel wird 🤦🏻‍♂️ Absolut einseitig - bei wurde das exakte Gegenteil erreicht was man sich wohlmöglich erhofft hat.

Vor 11 Monate
Teelicht
Teelicht

Ich bin eine Frau, Mitte 30, und für das generelle Maskulinum. Es kann daran liegen dass ich damit aufgewachsen bin, jüngere Menschen können das sicher anders sehen. Wenn ich mich beruflich vorstelle, sage ich auch ich bin Grafik Designer. Denn dass ich weiblich bin, weiss man in den meisten Fällen bereits vorher. Und ich fühle mich in einem Online-Kurs für Grafik Designer genauso willkommen wie meine männlichen Kollegen. Es zeigt, dass ich mich ohne Sonderbehandlung emanzipiere, und genauso behandelt und angesprochen werden möchte, wie Männer. Die sprachliche Anpassung hat in meinen Augen wenig mit dem Gleichstellen von Frauen zu tun. Die Betonung *innen ist mir sogar eher peinlich und macht mich verlegen.

Vor year
Sebastian R
Sebastian R

Wenn es neutrale Begriffe gibt, mag es sinnvoll sein diese zu verwenden. Beispielsweise Reinigungsfachkraft oder oder Lehrkraft. Aber alles mit *️⃣ ist nur eine Verschandelung der Sprache durch Schluckauf.

Vor year
Teelicht
Teelicht

@Aioli De Rock es ist schön zu hören dass es anderen Frauen auch so geht! 🙂

Vor year
Teelicht
Teelicht

@GeneralJuliett das ist toll, so komme ich mir nicht mehr so alt vor, danke dir 😁👌

Vor year
Mustermann, M. & E.
Mustermann, M. & E.

Ich darf anmerken, dass unsere Sprache nicht ausschließlich generisch maskulin ist, sondern auch, wenn auch in deutlich weniger Fällen, generisch feminin und generisch neutral.

Vor year
Mustermann, M. & E.
Mustermann, M. & E.

@Mai Nguyen Ich höre gerade von nicht-binären Personen, dass sie sich an *innen stören, u. a. weil ein zu starker Fokus auf das Geschlecht gelegt wird, was viele nicht wollen.

Vor year
TheSoppler
TheSoppler

Ich finde es unnötig das man den Plural gendert. Ich finde mit dem Plural werden alle Geschlechter angesprochen. Ob man sich im Singular als Frau oder Diverse Person angesprochen fühlt, ist einem ja selbst überlassen. Wenn jemand möchte, dass ich ihn gendere, dann mach ich das auch aus Respekt, solange er auch Wörter wie Verbrecher gendert.

Vor year
Dialga Palkia
Dialga Palkia

Inzwischen krieg ich schon Ausschlag, wenn ich das tatsächliche Wort "innen" höre.

Vor year
Crankshaft Rotator
Crankshaft Rotator

Geht nicht nur Dir so. Neulich fragte jemand in einem Pkw-Forum, weshalb sich seine Beifahrer*innentüre nicht mehr öffnen lässt. Die (natürlich inzwischen gelöschte) Antwort eines Mitglieds: "Solange sich die Beifahreraussentüre öffnen lässt, ist doch alles in Ordnung" :D

Vor 10 Monate
Daluma HD
Daluma HD

Mich kotzt dieser Mist auch aufs übelste an

Vor 11 Monate
JuveniaBlack OP
JuveniaBlack OP

Geht mir genau so

Vor 11 Monate
Paulimauli _HD
Paulimauli _HD

Ich auch🤮

Vor 11 Monate
Marie Glanz
Marie Glanz

Ich auch und ich fühle mich als Mädel eher hervorgehoben und betont als wirklich inkludiert

Vor 11 Monate
Argo
Argo

12:55 Ich finde das fantastisch. Anstatt die Sprache zu vergewaltigen, nimmst du eine gute und ausgleichende Lösung an. Einfach beides sagen. Dadurch wird ausgedrückt, das definitiv Frauen gelichberechtigt werden und gleichzeitig niemandem eine Ideologie aufgezwängt. Ich empfinde es als extem wichtig, dass die Sprache nicht berührt wird.

Vor 11 Monate
Andreas Hartmann
Andreas Hartmann

1:55 - Neee, ich komme nicht nur auf Männernamen, wenn ich das "Generische Maskulinum" höre. Auch wenn man mir das seit einiger Zeit versucht, genau das "einzubimmsen".

Vor year
Tonche
Tonche

Ich denke es wird sich nicht im Alltag durchsetzen, denn in der Umgangssprache wird der einfachste Weg gewählt.

Vor year
Serphe666
Serphe666

@Svarog Das deutsch sehr "rau" klingt, lässt sich nicht verhindern, ohne die Sprache ganz ab zu schaffen, denn Deutsch ist eine sogenannte Konsonantensprache, während "wohlklingendere" Sprachen, wie französisch, italienisch, spanisch usw. Silbensprachen sind, die sich aneinander reimen. Aber deine Meinung, nicht dem Mainstream zu folgen ist doch eig. ganz gut. Ich würde auch ungern den Mainstream folgen, egal wie er aussieht, denn den Mainstream zu folgen, heißt eig. nichts anderes, als ein Mitläufer zu sein, der verlernt, eigne Meinungen zu entwickeln. Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass meine Meinung und die des Mainstream deckungsgleich sind, aber mehr Gemeinsamkeit habe ich dann auch nicht mit ihm^^. Mein Vorschlag zur gendergerechten bzw. in diesem Fall sogar genderneutralen Sprache wäre, dass man z.B. jegliche geschlechterbezogene Endung aus dem Wortschatz nimmt. D.h. es gäbe keine Lehrerin oder Krankenpflegerin mehr, sondern nur noch geschlechtsneutrale/lose Lehrer und Krankenpfleger. Diese sollte dann jedoch nicht als männliche Form mehr gesehen werden, sondern nur noch als neutrale. Wenn man in einem Gespräch jedoch das Geschlecht betonen will, hängt man das entsprechende Adjektiv vorne dran. Also "der männliche" oder die "weibliche Lehrer". So funktioniert es ja auch im englischen. Da rede ich ja auch von meiner "female friend" oder meinem "male friend". Der Weg wäre einfach und hätte im Gegensatz zum jetzigen Gendern klare Regeln, die auch Menschen besser verstehen, die Deutsch erst noch lernen.

Vor year
Svarog
Svarog

@Serphe666 ich bin da auch eher Hybrid. Das Verhältniss zu meiner Familie ist leider etwas bröckelig. Ich habe Freunde und verwandte die aus der Unterschicht kommen, meine Freundin kommt aus ziemlich ärmlichen Verhältnissen. Ich weiß jedoch worauf du hinaus willst. Ich teile deine Meinung, trozdem unterstütze ich den Mainstream aus persönlichen Gründen nicht. Man sollte einen Weg finden Diskriminierung aus dem Weg zur schaffen wo möglichst alle davon profitieren. Besser wäre es, es gäbe keine Klassen und Schichten mehr, dann hätten alle die selben Start - und - ausgangsbedigungen. So zusagen das Leistung nicht nach Herkunft oder Status belohnt wird, sondern nach Fleiß und Engagement. Die Sprache sollte wie im Englischen vereinfacht werden und sollte etwas sanfter klingen, die deutsche Sprache hört sich in einigen Kulturen ziemlich rau an. Dann wären glaub ich die meisten zu frieden. Z. B. Normal : „hallo wie geht es dir?" Hier die Abkürzung: „Hi wie gehts"?

Vor year
Serphe666
Serphe666

@Svarog ich weiß ja nicht, worauf du dich genau beziehst mit "jeder hat das Recht sich so zu verständigen wie man will". Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gibt das so ohne Grenzen zumindest nicht her. Denn die Meinungsfreiheit endet dort, wo du andere diskriminierst. Das sollte dir hoffentlich klar sein, als Bürger dieses Landes - egal ob reich oder arm. Aber ja, genau das ist ja der Punkt: geschlechtergerechte Sprache - nicht geschlechtsneutrale Sprache, wie du es nennst, sollte eben auch von allen Schichten anwendbar sein. Nur so können Menschen aus "sozial ärmeren Schichten" auch eine Solidarität für Frauen aufbauen. Denn da hast du auch vollkommen recht: Solidarität beruht auf Gegenseitigkeit. Wenn der Feminismus einfach ausgedrückt nicht auf der Seite der "einfachen Leute" ist, weil die Sprache nicht einfach ist, dann können die "einfachen Leute" auch nicht auf der Seite des Feminismus sein. Deswegen ja auch mein Einwand, dass die geschlechtergerechte Sprache einfacher sein muss. Und zur Frage meiner sozialen Herkunft: ich komme aus einer typischen Sozialaufsteiger-Familie. d.h. Eltern haben gearbeitet und ich habe nach einer Berufsausbildung im Handwerk angefangen zu studieren. Bin also ein Hybrid.

Vor year
Svarog
Svarog

@Serphe666 Es gibt sehr viele Frauen die genau so ein Problem mit der geschlechtsneutralen Verständigung haben wie meine Frau z. B. Was bedeutet für dich Solidarität? Solidarität beruht sich auf Gegenseitigkeit. Ich werde niemanden ohne Gegenleistung helfen. Jeder der nicht zu den priveligierten Kreisen gehört ist leider nun mal ein/e Bauer/Bäuerin. Ich weiß nicht ob du ein Jupi oder ein Bonzenkind Kind bist, wenn du jedoch wie ich aus ärmlichen Verhältnissen stammst solltest du das sehr gut wissen was in diesem Land alles so falsch läuft. Jeder hat das Recht sich so zu verständigen wie man will und wenn das Anderen nicht passt dann kann die Person Ihres gleichen finden und sich dann nach dessen ermessen kommunizieren.

Vor year
Serphe666
Serphe666

@Svarog Gerade du, der hier so viel von Unterwerfung durch das politische System redet, sollest doch dann eine gewisse Solidarität für die Frauen haben, die sich durch die Sprache unterdrückt bzw. unsichtbar gemacht fühlen, oder nicht? Weil wenn nicht, herrscht bei dir eine gewisse Doppelmoral. Aber ja, gendersensible Sprache sollte, wenn es geht, deutlich einfacher werden, als sie es gerade ist, weil sie sonst, wie du sie nennst, für normalsterbliche Bauern nicht anwendbar ist und man diese damit ausschließt bzw. in eine (rechte) Ecke drückt.

Vor year
ma anders
ma anders

Könntest du vill zu dem Thema zwangsoperationen bei zwittern ein Video machen? Ich weiß das es in der DDR gang und gebe ist aber auch heute noch in Deutschland oft vorkommt. Wie sieht es in solchen Fällen rechtlich aus? Wie geht es meistens den Betroffenen? Und wie wird dies in anderen Ländern gehandhabt?

Vor year
Schorseus
Schorseus

@shigaruMo und @ Ares studiert oder lehrt ihr dem Bereich deutsche Sprache? Ihr habt ja anders intelligente Kommentare hier hinterlassen. Danke mit dem expliziten Wissen kann ich in den nächsten Diskussionen zu diesem Thema einige Trümpfe auffahren von deren Existenz ich vorher nicht wusste :)

Vor year
Reshi 2
Reshi 2

Ich finde ja, die Sprache sollte man als allerletztes überdenken. Wenn jeder Mensch mit jedem Geschlecht nirgendwo mehr diskriminiert oder sonst was wird, kann man über die Sprache nachdenken.

Vor year

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