10 Dinge, die je nach Region anders heißen (Deutsche Alltagssprache)

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    Die deutsche Alltagssprache unterscheidet sich von Region zu Region und viele Dinge haben anderswo im deutschsprachigen Raum einen anderen Namen oder werden ganz anders formuliert. In diesem Video stelle ich 10 berühmte Beispiele vor.
    Die interaktive Karte von Spiegel Online, die ich in diesem Video zeige, findest du hier: bit.ly/303pkOq
    Dort gibt es noch einige weitere Beispiele.
    Außerdem habe ich den „Atlas der deutschen Alltagssprache“ verwendet: www.atlas-alltagssprache.de/
    Gibt es solche regionalen Unterschiede auch in deinem Heimatland? Erzähl mir davon in den Kommentaren! Hinterlass gern auch dann einen Kommentar, wenn du weitere Beispiele im Deutschen kennst oder Fragen hast.
    Kapitel
    00:00 Intro: Regionale Unterschiede
    01:07 Pfannengericht aus Milch, Mehl und Eiern
    02:29 Fettgebäck mit Marmeladenfüllung und Zucker
    03:17 Kleine Backware, die man zum Frühstück isst
    04:31 Behältnis für Stifte, Schere, Lineal etc.
    05:50 Die Uhrzeit „10:15 Uhr“
    07:48 Endstück eines Brotes
    09:22 Gebratener Kloß aus Fleisch
    10:13 Gebratenes / gegrilltes Hähnchen
    10:52 Gericht aus zerkleinerten gekochten Kartoffeln
    12:16 Behältnis für Geld, Bankkarten etc.
    Mehr Videos rund um den Wortschatz findest du in meiner Playlist "Wortschatz für Fortgeschrittene": bit.ly/39Gt9e5
    Hi, ich bin Susanne, Journalistin und Deutschlehrerin. Du lernst schon eine Weile Deutsch und möchtest deinen Wortschatz erweitern und deine Grammatikkenntnisse weiter ausbauen? Dann bist du auf meinem Kanal für Deutsch für Fortgeschrittene richtig!
    Verpass kein Video mehr: bit.ly/3vuX028

Deutsch plus +87
Deutsch plus

Hallo liebe Muttersprachler, schön, dass auch ihr euch so rege an der Diskussion beteiligt. Ich freue mich darüber, auch wenn mein Kanal sich eigentlich an Menschen richtet, die auf fortgeschrittenem Niveau Deutsch lernen. (Das ist auch der Grund, warum ich etwas langsamer spreche.) In den Kommentaren wird häufig die Schreibweise "Portmonee" kritisiert. Diese Schreibweise ist neben "Portemonnaie" aber auch richtig, wie ihr hier nachschauen könnt: https://www.duden.de/rechtschreibung/Portemonnaie. Der Duden empfiehlt längst wieder "Portemonnaie" und wenn ich dieses Video heute noch mal aufnähme, würde ich mich auch für "Portemonnaie" entscheiden. Ich bin zur Zeit der beiden Rechtschreibreformen groß geworden und einiges hat sich auch bei mir festgesetzt. Falsch ist "Portmonee" aber nicht. Und wenn ihr bei der eingeblendeten Karte aus dem Spiegel-Online-Artikel genau hinschaut, werdet ihr unten in dem Kasten sehen, dass man dort auch beide Schreibweisen aufgeführt hat. Viele von euch haben mich außerdem auf einige Fehler und Auslassungen hingewiesen: - Im Norden Deutschlands, vor allem in Hamburg, sagt man zu Brötchen auch "Rundstücke". (Das stand anscheinend nicht in den genannten Quellen, auf die ich mich beziehe, und ich selbst habe es vergessen.) Allerdings scheint das insgesamt eher auf ältere Semester zuzutreffen. - "Palatschinken" ist etwas anderes als "Pfannkuchen" (Davon ist in den Quellen, auf die ich mich beziehe, keine Rede.) - Es heißt "Fleischlaberl", nicht "Fleischlaiberl" (im "Atlas der deutschen Sprache" ist es etwas verwirrend mit eingeklammerten Buchstaben dargestellt: https://www.atlas-alltagssprache.de/runde-7/f01f/ ) - "Semmerl" ist ein Diminutiv, der richtige Artikel ist "das", nicht "die". "Die Semmerl" wäre demnach der Plural. Und eine "Semmel" ist nach Auffassung vieler österreichischen Kommentatoren und Kommentatorinnen etwas anderes als ein normales Weizenbrötchen. - Ich spreche "Federpenal" und "Palatschinken" und "Hendl" offenbar total falsch aus, bei ersterem kommt ein langer Vokal am Ende, Palatschinken wird "in einem Rutsch" ausgesprochen und "Hendl" mit langem "e". Sonst bitte selbst noch mal googlen oder vorsprechen lassen. Wie gesagt: Ich beziehe mich auf den verlinkten Spiegel-Online-Artikel und den "Atlas der deutschen Sprache" und da tauchten die Namen (und Artikel) entweder nicht auf oder ich habe sie nicht richtig gelesen und nicht gründlich genug überprüft. Sorry!

Vor 10 Monate
Kängurus sind Genossen +1
Kängurus sind Genossen

Ich ziehe eingedeutschte Schreibweisen ja den ursprünglichen vor.

Vor 10 Monate
Deutsch plus
Deutsch plus

Mir ist bewusst, dass es Bestrebungen gibt oder gab, nur diese Bundesländer unter dem Begriff "Mitteldeutschland" zusammenzufassen, siehe Mitteldeutscher Rundfunk. Ich meine damit aber geografisch die Mitte. Bei Wikipedia ist es ganz gut audgedröselt. Ansonsten gilt wie gesagt: Ich hab mir das nicht ausgedacht und stütze mich auf die genannten Datensammlungen. Interessant, dass du "Brathähnchen" nicht kennst.

Vor 10 Monate
samuel bhend +4
samuel bhend

"Frikadelle" ist bei uns in der Schweiz ein "Hacktätschli" Hack- von Hackfleisch, Tätschli- flachgeklopftes von Tätsch-Klaps (Tätsch a Grind-Ohrfeige) Heute sagen aber viele einfach "Hamburger" dazu. "Hähnchen" gibt's bei uns keine, das nennt sich Poulet. "Semmeln" Wir kennen 2 Sorten davon: Semmeln werden bei uns "Mütschli" genannt, eher kugelförmig, trocken, mit harter trockener Kruste und dadurch oft recht scharfen Spitzen. Das "Weggli" dagegen ist eher flach mit weicher, glatter Kruste ohne Spitzen und nicht so trocken wie ein Mütschli "Hörnchen" dagegen heissen bei uns "Gipfeli". Wir haben sehr viele Wörter aus dem französischen in unserer Sprache eingeschweizerdeutscht, da ein Teil unseres Landes französisch spricht und die Schweiz in ihrer heutigen Form eine Idee Napoleons war, weshalb wir auch Franken und metrisches System haben und nicht mehr die jeweiligen kantonalen Taler und Masse... Deshalb heisst es bei uns z.B.: Portemonnaie-Brieftasche, Poulet-Hähnchen, Trottoir-Bürgersteig, Toilette-WC, Billett-Fahrkarte, Pot au Feu-Lapskaus, Chauffeur-Fahrer, Portechambre-Nachttopf, Omelette-Pfannkuchen, und viele mehr....

Vor 10 Monate
Deutsch plus +6
Deutsch plus

Wikipedia ist nicht "extremistisch geprägt", das ist Quatsch. Es gibt etliche andere Quellen zum Begriff "Mitteldeutschland". In einem Video, das sich in erster Linie an Menschen richtet, die auf fortgeschrittenem Niveau Deutsch lernen, liegt es auch mehr als nahe, dass ich die geografische Mitte meine. Und "Brathähnchen" könnte man ja trotzdem schon mal gehört haben, auch wenn man es zu Hause anders nennt.

Vor 10 Monate
subiectum +15
subiectum

Danke, dass ihr den gesamten deutschsprachigen Raum mit ein bezieht, nicht nur die Bundesrepublik Deutschland Liebe Grüße aus Niederösterreich

Vor 10 Monate
duckdivorce +2
duckdivorce

Vielleicht müsste man auch noch einige deutschsprachige Gebiete in Italien, Frankreich und Belgien etc. mit einbeziehen.

Vor 10 Monate
exsaxpommernjung
exsaxpommernjung

@duckdivorce Sagt ja keiner, die dürfen nicht.

Vor 8 Monate
Gary Baldi +4
Gary Baldi

Das langsame Sprechen ist für diesen Kanal, der sich an Menschen richtet, welche Deutsch lernen möchten, absolut legitim. Mich hat das Thema interessiert und habe dein Video mit der Option von Youtube (Wiedergabegeschwindigkeit 1.25) einfach etwas schneller abspielen lassen. Danke für die Informationen.

Vor 21 Tag
Secret Garden +2
Secret Garden

Danke für die gute Darstellung der Vielfalt unserer Wortkultur.❤

Vor 17 Tage
Peter Heerens +13
Peter Heerens

Ich bin Niederländer und es ist interessant zu sehen, wo die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede liegen. Im Allgemeinen sieht man manchmal die Namen von Dingen in angepasster Schreibweise über eine Sprachgrenze hinweg. Doch die Ähnlichkeiten sind manchmal weit entfernt: Im Deutschen verbindet sich das niederländische Wort „aardappelpuree“ eher mit der österreichischen Variante. Es ist jedoch eindeutig das gleiche Gericht. Es ist auch ein Pfannkuchen auf Niederländisch. Wir kennen auch das Wort Plinse, aber als "flensje". Ein dünner Pfannkuchen aus sehr dünnem Teig. Die Wörter haben eindeutig die gleiche Etymologie. Wir kennen auch Eierkuchen, und es ist auch nah am Pfannkuchen. Es ist sowieso flach wie ein Pfannkuchen, aber etwas anders in der Konsistenz. Meist auch etwas dunkler auf der Unterseite, auf der Seite, auf der es gebacken wird. In den meisten Fällen lassen sich die hier besprochenen Wörter recht gut ins Niederländische übersetzen, mit einer Tendenz zum Nordwestdeutschen. Aber auch das ist nicht völlig unlogisch. Schön ist auch, dass hier ruhig und gut artikuliert gesprochen wird. Das bedeutet, dass ich als Nicht-Deutschsprecher es sehr gut folgen kann.

Vor 10 Monate
darcbugz +1
darcbugz

Du bezeichnest dich als ,,Nicht-Deutschsprecher''? Da muss ich dir aber ein Kompliment aussprechen, dein (Schrift)Deutsch ist einwandfrei, besser als das vieler Muttersprachler! Gut, Hochdeutsch ist ja eher eine lingua franca, die die verschiedenen Dialekte auf eine gemeinsame Schriftsprache bringt. Ein Alemanne und ein Friese könnten sich sonst wohl kaum verständigen. Wobei es durchaus witzig ist, dass sich manche alten Sprachformen in verschiedenen, teils regional vollständig getrennten Dialekten bzw. Sprachen erhalten haben.

Vor 10 Monate
Keine Daten
Keine Daten

Nein, als Niederländer bist du mit aardappelpuree nicht nur bei den Süddeutschen richtig. Im plattdeutschen heißt Kartoffel erdappel oder wie meine Oma es ausdrückte (ich weiß nicht, ob ich es richtig schreibe) erappel...spricht sich eher ärappel. Schöne Grüße aus dem Ruhrgebiet. 🙂 Mein Vater spricht übrigens platt und einer seiner guten Freunde ist Niederländer. Die beiden können sich unterhalten: der eine spricht niederländisch, der andere platt......funktioniert. Da mein Vater mehrere platt-Varianten kann, ist es aber eine, die dem Niederländischen sehr nahe ist.

Vor 10 Monate
Christina van Steen +1
Christina van Steen

@Keine Daten PS: im Zürcher Dialekt heisst es: Härdöpfelstock = Kartoffelpüree

Vor 5 Monate
Max Pohl +2
Max Pohl

Spannendes Thema, Du bist sichtbar, erkläst gut, und Deine ruhige Art, ist angenehm. Danke.

Vor 18 Tage
Guy Average +1
Guy Average

Beim Kleingebäck herrscht eine riesige Bezeichnungsvielfalt. Bei uns in der Schweiz heissen die Brötchen fast in jedem Bezirk wieder anders. Dazu kommt, dass es ja auch unterschiedliche Brötchen gibt. Die im Video abgebildeten wären für mich persönlich "Semmeli" also Semmeln, "Weggli" sind aus Zopfteig und in der Mitte etwas eingeschnitten, dann gibt es aber auch die etwas grösseren und dunkleren "Bürli" die weniger zum Frühstück mit Marmelade (Konfitüre) sondern eher mit Aufschnitt, Salami, Fleischkäse (Leberkäse) oder Käse zum Znüni (Pausenbrot) gegessen werden und noch weitere mehr.

Vor 18 Tage
Schnatterinchen🐥5675 +3
Schnatterinchen🐥5675

Bin gerade durch Zufall auf dieses Video gestoßen. Ich habe jetzt noch mehr Respekt vor all jenen, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen. Wie sollen das Fremdsprachige verstehen und da durchsehen, wenn wir uns untereinander manchmal gar nicht verstehen? Einfach nur Respekt!

Vor 9 Monate
Heinrich Haas
Heinrich Haas

Eigentlich verstehen doch alle die 10 Worte; auch wenn man die regionale Benennung benutzt (Außer in Berlin).

Vor 9 Monate
Arnold v.G.
Arnold v.G.

Das Dumme ist auch dass die unterschiedliche Deutschen ihre regionale Bezeichnungen auch an der Westküste verwenden, anstatt die Landessprache

Vor 9 Monate
Der Horst
Der Horst

Also ich finde Deutsch sehr einfach. Vor allem die Artikel der, die, das und die sind dann in verschieden Fällen wieder anders.

Vor 9 Monate
Heinrich Spädt +2
Heinrich Spädt

Bei uns in Coburg (Grenzland zwischen Franken und Thüringen) ist das Bestellen von Brötchen jedes Mal ein Abenteuer. Hier bedeutet eine "Semmel" ein Doppelbrötchen. Kommt jedoch darauf an, wie weit man von der Stadt weg ist und wie weit man im Umland ist. Da kann mal plötzlich das selbe Produkt Weckerla heißen.

Vor 20 Tage
Toni Oesterreich +6
Toni Oesterreich

Zwischen Kartoffelpüree und Kartoffelstampf gibt es (jedenfalls im sächsischen Raum) einen großen Unterschied. Während das Püree mit Milch zubereitet wird, muss der Stampf auf diese verzichten.

Vor 10 Monate
Julian Nickermann +1
Julian Nickermann

Ich hätte nicht erwartet, dass auch Dialektwörter so gut erfasst sind, ich finde diesen Wandel in der Sprache sehr interessant. Beispiele hier sind Stampes für Kartoffelpüree. Knippsche für das Brotende. Oder Schlickser für den Schluckauf. Ich hätte auch nicht gedacht, dass man so stark eingrenzen kann, wer wo wie spricht, ich bin mit meinen Freunden aus anderen Bundesländern mal die Karte durchgegangen, untereinander sprechen wir viel semi Hochdeutsch, aber hin und wieder schleichen sich Dialekt Wörter ein, bei mir aus dem RLP/Saarland Grenzgebiet sind es die größten Unterschiede, wahrscheinlich da wir keinen aus dem Osten haben, sondern nur Hessen, RLP, NRW und Thüringen und diese 3 doch sehr ähnlich ticken.

Vor 18 Tage
MonsterSuchti
MonsterSuchti

Danke für das Video! Die Karte trifft meistens ins Schwarze: 1) Palatschinke (Kann abgekürzt werden zu "Pala") 2) Krapfen 3) Semmerl 4) Federpennal (zur Aussprache vllt. interessant: Das "a" wird etwas länger gezogen und mehr betont, als es in diesem Video der Fall ist) 5) Hier machen wir eine Mischung: Viertel nach zehn, aber Dreiviertel elf 6) Scherzal - der beste Teil vom Brot 7) Fleischpflanzerl/Fleichlaberl - beides 8) Hendl/Henderl/im Spaß: Gummiadler 9) Püree 10) Geldtasche (im Dialekt extrem: "Gödtoschn") Oberösterreich (70 km von Passau entfernt)

Vor 19 Tage
Farbenrausch +1
Farbenrausch

"Was Deutsche und Österreicher trennt, ist die gemeinsame Sprache." Meine Sprachlernpartner sind regelmäßig erstaunt zu hören, dass es neben der Vielzahl an Dialekten noch unterschiedliche Bezeichnungen und auch grammatikalische Unterschiede gibt. Sie fragen sich, "welches Deutsch soll ich lernen, damit ich am besten verstanden werde und verstehe." Dieses Video ist sehr hilfreich zum erklären, danke! Eine Anmerkung als Österreicherin: Semmeln haben bestimmte Formen (Kaisersemmel und Langsemmel), das abgebildete Brötchen würde ich als Weckerl oder Brötchen bezeichnen. Die PalatschInke (Betonung auf dem I) ist eher mit Crepes (sorry Accent fehlt) vergleichbar, sehr dünn und wird eingerollt. Wie gut, dass der andere weiß, was gemeint ist! Ich habe in Ö in drei verschiedenen Bundesländern gelebt und musste auch jedesmal umlernen: Mohnweckerl (Stmk), Mohnstriezerl (Wien) und Mohnflesserl (OÖ).

Vor 20 Tage
Nicole Andersen +1
Nicole Andersen

Ich fühle mit den Sprachschülern mit! Morgens: das Korn, der Weizen. Abends: der Korn, das Weizen 😉😂

Vor 16 Tage
melanierx39
melanierx39

Und dann gibt es natürlich auch noch viele verschiedene Sorten von Brötchen, die auch nochmal alle einen eigenen Namen haben. In meiner Gegend sagt man allgemein Brötchen, wobei ich das Wort aber nur selten benutze und ich nur sage "Bring mir bitte eim xy mit."

Vor 13 Tage
TomVR46 +4
TomVR46

Schönes informatives Video! Zum Thema Brötchen kann ich als Sachse noch beisteuern, daß es bei uns den Begriff Semmel auch gibt. Allerdings meinen wir hier damit das doppelte Brötchen, also ein Großes. Bei der Bestellung beim Bäcker heißt das dann also: "En Efaches" (ein Einfaches) oder "en Doppeltes" bzw "ne Semmel". "En" steht hier für "ein" und "Ne" steht für "eine". Wir sind halt maulfaul ;)

Vor 10 Monate
Melchior von Sternberg +1
Melchior von Sternberg

Sehr schön gemacht und sehr gut ausgearbeitet! Gute Arbeit und weiter so...

Vor 10 Monate
wilhelm VII +267
wilhelm VII

Als allemanisch aufgewachsener bin ich mit 6 Jahren zu Verwandten nach Hannover. Am ersten Morgen sollte ich Brötchen und Butter fürs Frühstück holen.... ich mußte erschreckend feststellen das ich im Ausland war, denn niemand sprach Deutsch 😱 dabei hatte ich klar und deutlich gesagt:" I hätte gern ä dutzen Weckli ,ä glas Guezeli und ä halbs Pfund Angke" 😊😊 nach 15 min. Hände und Füße Konversation bekam ich dann 12 Brötchen , Marmelade und ein Päckchen Butter.....

Vor 10 Monate
Anni Ngl +42
Anni Ngl

Deshalb ist gut, wenn man ins Ausland reist, man lernt neue Sprachen. 😅

Vor 10 Monate
Follower +37
Follower

Mein herzliches Beileid. Dahoim isches halt am schänste.

Vor 10 Monate
Mike 312 +56
Mike 312

Bekannterweise spricht man ja in Hannover das beste Hochdeutsch, daher hast wohl du eher kein richtiges Deutsch gesprochen.

Vor 10 Monate
wilhelm VII +24
wilhelm VII

@Mike 312 das einzige Deutsch das ich bis dahnin kannte war halt Allemanisch .

Vor 10 Monate
vali donelo +29
vali donelo

In der schweiz könntest du wirklich diesen satz genau so gebrauchen.

Vor 10 Monate
Harald Weiche +1
Harald Weiche

Sehr lustig. Mir ist noch nie so bewusst geworden, dass ich ein Mischmasch bin. Aufgewachsen in Hannover, Vater aus Berlin mit Wurzeln im Süden Brandenburgs, Mutter geboren in heute Tschechien, Kindheit im tiefsten Bayern und Jugend in Württemberg. Und so mischt sich alles munter in meinem Kopf.

Vor 10 Monate
Enrico Malatesta +1
Enrico Malatesta

Interessantes Video. Sicherlich ein guter Kanal für Leute, die gerne Deutsch lernen wollen und nicht nur stupide Grammatik und Vokabeln.

Vor 12 Tage
Matze H +1
Matze H

An diesen Beispielen kann man die Vielfalt unserer Sprache feiern! Das ist doch super. Und mal an die Leute, die mit "dreiviertel 11" nicht klar kommen: Ich komme beruflich viel in DE rum und mir und den meisten Leuten, mit denen ich zu tun habe, fällt es leicht, die Zeit richtig zu verstehen. Egal ob "viertel nach..." oder "dreiviertel...". Meine Erfahrung ist eher, dass in der Regel einfach nur der Wille bei manchen Leuten fehlt. Denn Blödheit reicht bei diesen einfachen Prinzipien nicht als Erklärung

Vor 29 Tage
Stefan Helbig +3
Stefan Helbig

Ein Portemonnaie ist eine Geldbörse (monnaie Münzen), während die Brieftasche das Portebillets ist. Wir in Speyer sagen Geldbeutel aber auch Portemonnaie, schließlich waren hier lange Zeit die Franzosen. 😊

Vor Monat
Drachenfan 1
Drachenfan 1

Die Pfannkuchen werden bei uns zuhause Baggers genannt. Und wenn es die kleinen aus Kartoffeln sind nennen wir sie kartoffelbaggers oder Kartoffelbackerle. Die Frikadellen werden bei uns Hackküchle genannt. Ich komme aus Oberfranken. Aber das Video ist echt toll. Auch deutsche können so noch einiges lernen. Like ist draußen. 👍

Vor 18 Tage
adioqier +4
adioqier

In Dresden: - der Eierkuchen (meine Oma hätte Plinse gesagt) - der Pfannkuchen - das Brötchen (Semmel existiert auch, aber klingt für mich irgendwie minderwertig. Alles was leicht "exotisch" ist (Ciabatta, Baguette etc.) würde man nur als Brötchen bezeichnen) - die Federmappe - 10:15 viertel elf, 10:30 halb elf, 10:45 dreiviertel elf - Brotende: das Renftl - das Beefsteak ("Beffsteck" gesprochen oder "Beffi", manchmal Frikadelle, Klops ist was anderes und Bulette ist ungebräuchlich) - der Broiler / Hähnchen - der Kartoffenbrei - das Portemonnaie

Vor 10 Monate
Moni's bunte Welt +7
Moni's bunte Welt

Nichts entzweit uns so sehr, wie die gemeinsame Sprache 😜

Vor 10 Monate
Dede Egal +7
Dede Egal

Ich bin kurz unter Hamburg aufgewachsen (Jork / Altes Land). Den Begriff "Kanten" habe ich noch nie gehört (für Brot-Endstück). Jeder hat das "Knust" genannt. Und das war das beste Stück! Super-lecker. Um so mehr Kruste - um so besser. Damals zumindest. Als es noch richtige Bäcker gab ... die sich geschämt hätten, nur angelieferte "Paddies" in den Ofen zu schieben. Und "Kartoffelbrei" verstehe ich zwar - kenne das aber eher als "Kartoffelmus". Das ist dann jedoch gestampft! Und nicht mit einem Pürierstab verhunzt.... Bäh... ich will das doch nicht durch einen Strohhalm "trinken" ... solange ich noch Zähne habe ;-)

Vor 8 Monate
Deutsch plus
Deutsch plus

In meiner Kindheit hieß das Kanten. Ich bin in Vorpommern aufgewachsen.

Vor 8 Monate
Dede Egal +2
Dede Egal

@Deutsch plus Ich finde das Thema super-spannend - gerade auch als Muttersprachler. Damals, als ich noch gut verdient habe, musste ich die gesamte Bundesrepublik bereisen. Dabei hatte ich immer größten Spaß daran, die lokalen Begriffe zu lernen und dort / vorOrt zu verwenden. Fleischpflanzerl oder Leberkässemmeln. Köstlich! Wenn ich gelegentlich mal einen "Fallback" hatte und jemanden z.B. um 19:00 Uhr mit "Moin" begrüßt habe, kam gerne mal ein "guten Morgen" zurück. Um 19:00 Uhr 🙂

Vor 8 Monate
Fridde von Frankenstein
Fridde von Frankenstein

@Dede Egal Mein absoluter Favorit :D Passiert sogar in HH erschreckend oft und belustigt mich jedes Mal.

Vor 6 Monate
Sonja Gatto
Sonja Gatto

@Dede Egal Toller Job❣

Vor 6 Monate
Michael Plank +1
Michael Plank

Gut und ausführlich erklärt, schön und deutlich gesprochen, übersichtlich und weit dargestellt. Danke!

Vor 10 Monate
flobo23 +4
flobo23

Tolles Video. Selbst als Muttersprachler noch etwas gelernt :)

Vor 9 Monate
Heilander +1
Heilander

Wieder ein tolles Video! In Mainz ist es aber ein "Weck", da gibt es nix zu diskutieren. Das ist auf der Karte vielleicht auch dem Übergang an der Grenze geschuldet :) Schaue die Videos gerne an, ist immer wieder interessant und ab und an fängt man auch als Muttersprachler was interessantes auf :)

Vor 10 Monate
Andreas R.
Andreas R.

Sehr schön, das auf alle regionalen Namen eingegangen wird. Eine kleine Korrektur bzw. Ergänzung zu den Brötchen. In Österreich sagt man meistens Weckerl als Überbegriff. Semmel ist eine konkrete Art von Gebäck. Ursprünglich Kaiser Semmerl.

Vor 27 Tage
Sarah Nachtrose
Sarah Nachtrose

Vielen Dank ❣ Dank Ihnen habe ich jetzt endlich verstanden was mit 3/4 Elf gemeint ist. Diese Zeitrechnung hatte ich irgendwie nie verstanden. Es wird bereits mit der nächsten ganzen Stunde gerechnet. Danke für die gute Erklärung. 🌹

Vor 10 Monate
Martin Tönnies +11
Martin Tönnies

Püree und Stampf sind aber zwei verschiedene Zubereitungsarten. Im ersten Fall sind die Kartoffeln püriert, im zweiten Fall gestampft. Macht sich sensorisch im Mund tatsächlich bemerkbar - ich bevorzuge "Stampf". :)

Vor 10 Monate
WòóF, der corret-jak +2
WòóF, der corret-jak

nun ja, der haptische Unterschied ergibt sich in meiner Familie daraus, dass Püree aus der Tüte kommt und nur angerührt wird, während Stampfkartoffeln tatsächlich mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt werden... (auf die Idee, einen Pürierstab einzusetzen, wär' ich im Leben nicht gekommen! 🙂) ansonsten wird zu dünn geratenes "Püree" scherzhaft auch gern als "Patex" (Markenname eines bekannten Klebers mit vergleichbarer Konsistenz) bezeichnet... 🙂

Vor 10 Monate
Ennaso 28
Ennaso 28

Ich auch!!

Vor 9 Monate
Holm +3
Holm

In Sachsen heißt der Rest eines Brotes auch „Ränftel“, und die Frikadelle heißt in Sachsen nicht nur „Bulette“ sondern oft auch „Beff Steck“, und zwar kurz ausgesprochen wie breakfast, die englische Kurzausprache von Beef Steak, was nur viele Deutsche leider nicht wissen. Es gibt im Englischen eine Regel, wenn 2 Wörter mit langer Vokaldehnung zu einem neuen Wort werde, so wird dies kurz ausgesprochen, Beaf Steak wird also zu „Beffsteck“. Wahrscheinlich stammt dies noch aus der früheren Engeren Verwandschaft des Sächsischen mit dem Angelsächsischen

Vor 10 Monate
Heidrun Rubischung +3
Heidrun Rubischung

Das erste Gericht, aus Eiern und in der Pfanne gebacken, heißt in Österreich "Omlett"; Palatschinken sind aus ganz dünnem Teig, werden gefüllt (bestrichen) und zusammengerollt.

Vor 9 Monate
Michael Schmidt +2
Michael Schmidt

Semmel wurde bei uns (Ostbrandenburg) für Doppelbrötchen verwendet, der Pfannkuchen heisst eigentlich Berliner Pfannkuchen, woraus sich sowohl die ost- als auch die westdeutsche Bezeichnung ableitet. Und natürlich wurde er früher auch in der Pfanne ausgebacken.

Vor 10 Monate
Samcaracha
Samcaracha

Hallo! Danke fürs Video! Die interaktiven Sprachkarten hab ich auch schon durchgeschaut, das ist sehr interessant. Ich komm hauptsächlich aus dem Schwäbischen, Verwandtschaft aber von Bünde über Baden bis ans deutsche Eck. Und unsere Nachbarn kamen aus Ostberlin. Da war die Verwirrung als Bub groß. Ich find es aber auch jetzt noch witzig, wie man an kleinen Nuancen in der Sprache (hier zumindest) fast bis auf die Dorfgrenzen die Herkunft ausmachen kann. Zehn Kilometer weiter ist die Betonung eine andere, die Wortwahl, der Satzbau. Das ist schon spannend, wenn man die Grenzen so anschaut, die mal knallhart gezogen wirken und mal sanft übergehend. Und jeweils von Zeit, Politik, Wanderung, Religion abhängen. Ach, darauf wollte ich eigentlich noch raus, dass gerade Gerichte (bei denen es ja um Ehre der Mutter und Familie und der Herkunft und so ganz besonders ankommt) auch die Herstellungsart einen Unterschied macht. Bei den einen ist es gebraten, gegrillt, gekocht, oder erst das Eine, dann das Andere. Bei Kartoffeln ist es aber so wichtig, wie bei Spätzle und Pasta, ob nun gerührt, gerieben, gepresst, geschabt, püriert wird. Genauso, wie die Palatschinken, oder Pfannkuchen, die mehr Richtung Crêpes gehen und die Pancakes nur noch die Grundidee verbindet und welche Konsistenz das Endergebnis haben soll, da gibt es zum Teil eine heiden Diskussion. Also ich frag da lieber dreimal nach, bevor ich mir nur was anderes darunter vorstelle, als ich bekomme. Ganz verwirrend war für mich eine Situation, als mir eine sehr attraktive Kellnerin "Schweinsvögli" anbot und ich lächelnd annahm und naiv frug, ob ich dann anschließend noch etwas zu essen haben könne.

Vor 18 Tage
jp willm +1
jp willm

Merci pour ce délicieux tour des désignations culinaires.🍰 En Alsace, selon l'endroit ou la ville, beaucoup de ces différentes expressions étaient utilisées et souvent adaptées au dialecte local. De plus, nous avions hérité de nombreux termes français.😎 ** Vielen Dank für diese köstliche Tour kulinarischer Bezeichnungen.🍰 Im Elsass wurden je nach Ort oder Stadt viele dieser unterschiedlichen Ausdrücke verwendet und oft an den lokalen Dialekt angepasst. Außerdem hatten wir viele französische Begriffe geerbt.😎

Vor 9 Monate
heckerhuet +1
heckerhuet

Dieses Video ist inhaltlich sehr gut, um die Vielfalt der dt. Dialektlandschaft darzulegen. Noch interessanter wäre es, den kulturellen Hintergrund bei einigen Beispielen aufzuzeigen, z.B. bei der Kartoffel, die einst aus Südamerika importiert wurde und bei ihrer Verbreitung im dt. Sprachraum als relativ neues Wort die Kreativität der Volkssprache gut illustriert. Merci villmòl us em alemannische Spròchruum für sell Video ;-)

Vor 11 Tage
heckerhuet +1
heckerhuet

9:18 Mein Großvater aus dem Odenwald hat "Knorzen" dazu gesagt, während meine Großmutter aus Mittelfranken "Gnätzchen" gebraucht hat. Letzteres ist mir bis heute geblieben. Dieser Begriff ist ein sehr gutes Beispiel für die Dialektvielfalt in der dt. Sprache.

Vor 11 Tage
Anita S. +9
Anita S.

Interessant 😀 In meiner Region gibt es Hackfleischklöse (Frikadellen) einfach mit "Stampf". Kartoffeln werden kurz als "Erpfel" bezeichnet. Dazu gab es auch mal "Gelba Rum" (Gelbe Rüben = Karotten). Pfannkuchen heißen Omelett, egal ob mit oder ohne Mehl. Bei der Uhr kannten wir noch mehr, 10:40 ist dann 5 Min vor dreiviertel elf z.B. 😄

Vor 10 Monate
Gute Mine +1
Gute Mine

Klingt fränkisch. Nur das Omelett passt nicht. Wo wohnst du denn?

Vor 10 Monate
the beautymaker +2
the beautymaker

Bei uns ist 10:40 zehn nach halb 11😉☺

Vor 10 Monate
Karin Heike Schinke
Karin Heike Schinke

Ich kenn "Erdäpfl" aus Unterfranken

Vor 10 Monate
Karin Rhode
Karin Rhode

@Gute Mine würde auch auf Franken tippen 😊

Vor 10 Monate
Anita S.
Anita S.

@Gute Mine Ich bin in gebürtig aus Oberfranken und habe meine ersten 25 Jahre dort gelebt, inzwischen lebe ich aber woanders. Meine Mutter sagte immer Omelett, wie hätten wir es auch sonst nennen sollen, denn "Pfannkuchen" ist ja dort das Gebäck aus der Bäckerei, was woanders Berliner, Krapfen usw. heißt.

Vor 10 Monate
Funk-N-Stine M. +1
Funk-N-Stine M.

Ein(e) Frikadelle/Bulette/Fleischküchle/Fleischlaiberl heißt in manchen Teilen Österreichs auch "faschiertes Laibchen" (mein persönlicher Favorit unter allen Bezeichnungen). Bei "Semmel" finde ich spannend, dass das Wort mit unterschiedlichen Geschlechtern vorkommt. In München bestellt man "eine Semmel", in manchen Gegenden zwischen Ulm und Augsburg hingegen "einen Semmel".

Vor 5 Monate
Carl Davis +7
Carl Davis

I'm subbed to more German teachers on YouTube than I can count, but between you, my DeepL translator, and subtitles? I seem to learn a bit quicker than I usually do. I like your repetitive use of certain words and/or phrases. They really tend to make it sink in a little easier. Just wanted to say thanks 😎

Vor year
barfuss2007 +1
barfuss2007

the best way to learn a laguage is without subtitels and from a native speaker. In that way I got tutoring lessons in french, my teacher only spoke french from the first day. My grade (german system) rised from 5 to 1.

Vor 10 Monate
Bianca Bartsch +2
Bianca Bartsch

Kartoffelstampf und Kartoffelbrei/-pürree sind für mich verschiedene Dinge. Kartoffelstamf sind einfach kleingedrückte, gegarte Kartoffeln (mit dem Kartoffel-Stampfer). Für Kartoffelbrei oder Kartoffelpüree dagegen wird nach dem Stampfen noch etwas Butter und eine gute Menge Milch zugegeben und untergerührt. Dadurch ist es deutlich feiner und cremiger. Manche machen den Kartoffelbrei auch mit dem Handrührgerät, das mögen wir aber nicht, ergibt eine andere Konsistenz.

Vor 18 Tage
To Ni +1
To Ni

In Thüringen: 1. Pfannkuchen/Eierkuchen 2.Berliner 3.Brötchen 4.Federmappe/Federmäppchen 5. Viertel Elf 6.Knüstchen 7.Bulette/Bratklößchen 8.Broiler 9.Kartoffelbrei 10.Portmonee

Vor 9 Monate
HamsterA van Helsing +7
HamsterA van Helsing

Der in Video gezeigten Pfannkuchen heißt auch in Österreich Pfannkuchen. Die Palatschinke ist zwar aus dem selben Teig aber grösser und hauch dünn ausgebacken. Die im Video gezeigten Brötchen sind auch in Österreich Brötchen (kleine Brote) Semmeln sehen ganz anders aus. Das Fleischlaibchen wird Fleischlaberl gesprochen. Weitere Unterschiede: Möre - Karotte Tomate - Paradeiser

Vor 10 Monate
solidgarsten
solidgarsten

Semmel sind die runden Brötchen und alles andere sind Weckerln bei mir zuhause

Vor 10 Monate
duckdivorce
duckdivorce

In Bayern heißt die Möre auch Karotte oder Gelbe Rübe bzw. im Dialekt "geibe Ruam". Im südlichen Bayern sind Erdäpfel auch durchaus geläufig für Kartoffeln.

Vor 10 Monate
ANDRS LNKS
ANDRS LNKS

Tomate ist Tomate. Ich schätze mal ab Mitte Salzburg bis zum Bodensee.

Vor 10 Monate
Frauke Andrea Brauer
Frauke Andrea Brauer

Und zu Quark sagt ihr Topfen, zu Aprikose - Marille zu Streichhölzer - Zündhölzer Schlagsahne - Obers Klinik - Spital Rüde - Mändl Bonbon - Zuckerl usw.

Vor 8 Monate
Di Fu +5
Di Fu

Als ich vor vielen Jahren als Realschullehrer von Westfalen ins Schwabenland umgezogen bin, habe ich zunächst die Schüler nicht verstanden und die Schüler mich ebenso wenig. Wenn ich sie aufforderte, ihr Etui aus dem Tornister zu holen, wussten sie nicht, was ich von ihnen wollte, da sie beide Begriffe nicht kannten. Als ich gefragt wurde, ob ich "Hosenbrote" mag, wusste ich aber auch nicht, was man von mir wollte! Und dass man sich in einen "Teppich" einwickelt, wenn es kalt ist, finde ich bis heute lustig. :D

Vor 8 Monate
Frank Pohle +2
Frank Pohle

Meinst Du , den Begriff "Hasenbrot"..? Das Schulbrot , steckt man doch nicht in die Hose...😆. Als Hasenbrot ,wird es erst, wenn das Pausenbrot nicht aufgegessen wird ,oder nach dem Unterricht wieder mit nach Hause geommen wird..und somit an die Hasen, oder Kaninchen verfüttert werden kann..

Vor 6 Monate
Di Fu
Di Fu

@Frank Pohle Gemeint war Hasenbraten. :D

Vor 6 Monate
Frank Pohle +1
Frank Pohle

@Di Fu Da haben wir Sie wieder ,,Die "Miss-Verständnisse "🤔☺

Vor 6 Monate
Sonja Gatto
Sonja Gatto

@Frank Pohle LOL 🤣🤣🙄🙄😘😘

Vor 6 Monate
Musa Abdel-hadi +19
Musa Abdel-hadi

Guten Abend, -Ich habe mich über die Inhalte Ihrer Videos sehr gefreut. -Die deutsche Umgangssprache war und ist mir ein Schwachpunkt … und dieser Zustand hat mich sehr gestört. -Vor lauter Begeisterung habe ich in den letzten 3 Stunden ca. 8 Videos mit Begeisterung und großer Interesse verfolgt und davon sprachlich viel profitiert. Hervorzuheben ist Ihre Art den Stoff zu erklären. Mit absoluter Sicherheit werde ich Morgen mir den Rest Ihrer Videos ansehen und werde ich in der Zukunft Ihren Kanal fest im Auge behalten. Danke das Sie gibt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Vor year
Meister der Steine 2 +2
Meister der Steine 2

Mehr Deutsch geht nicht

Vor 10 Monate
Itschy Minzkaya
Itschy Minzkaya

@Meister der Steine 2 das ist eigentlich schon zu viel 🙈😂

Vor 10 Monate
Patrik Walzer +2
Patrik Walzer

Das Mütschli und das Weggli sind nicht das selbe. Das Weggli ist ein Teig mit Butter - den wir im Bernbiet übrigens "Anken" nennen - und Milch. Leider haben Grossverteiler das Mütschli angefangen zu verdeutschen und es mit "Semmeli" bezeichnet. Übrigens wird der Kartoffelbrei bei uns sehr lustig ausgesprochen: Härdöpfustock.

Vor 12 Tage
Moritz Haberland
Moritz Haberland

Sehr unterhaltsames Video. Ich hab schon an mehreren Orten in Ost- und Süddeutschland gewohnt, bin als Sachse mit bayerischer Familie in MV (Grüße!) aufgewachsen. Ich musste wirklich häufig schmunzeln und habe festgestellt, dass ich für mich selber auch nicht die eine gängige Bezeichnung für all das habe.

Vor 9 Monate
moenchii
moenchii

In meiner Region (Thüringen, zwischen Erfurt und Gotha) haben wir unser eigenes Wort für das mit Marmelade oder Pflaumenmuß gefüllte Fettgebäck. Wir nennen es "Kräpfel". Das Ende von einem Brot nennen wir "Kniezchen", aber jede Familie nennt das hier anders.

Vor 10 Monate
Astrid Espenschied +1
Astrid Espenschied

Ich bin mit einer französischsprechenden Schweizerin in Deutschland aufgewachsen und einem Vater mit Rheinhessischisch/pfälziischem Einschlag nahe der hessischen Landeshauptstadt. Da lernt man vor allem, dass sich Sprache schon von Ort zu Ort unterscheidet. Eingeprägt hat sich mir ein Dialog zwischen meiner Großmutter und einem ihrer Schwiegersöhne, wie denn jetzt "Beine" in ihem jeweiligen Dialekt heißen, Bää oder Boo. Und sie wohnten nur ca 50km auseimander.

Vor 10 Monate
Alessandro Niero +8
Alessandro Niero

Ein echt interessantes Video! Vielen Dank! Besonders interessant fand ich, dass die Deutschsprachigen aus Südtirol (Italien) den Kartoffelbrei "Püree" nennen, genauso wie man auf Italienisch normalerweise sagen würde. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich in Deutschland unter Püree nicht eindeutig einen Kartoffelbrei vorstellen würde, da Püree ein allgemeiner Begriff ist. Auf Italienisch unterscheidet mal allerdings zwischen "puré" (Kartoffelbrei) und "purea/vellutata" (Püree). Anscheinend haben auch die Südtiroler diesen italienischspezifischen Wortgebrauch übernommen!

Vor year
Deutsch plus +2
Deutsch plus

Danke! Das ist interessant. Wobei: Das Wort "Püree", oder genauer: Kartoffelpüree, kennt man aus meiner Sicht überall. Ich selbst bin Fraktion Stampfkartoffeln, aber ich kenne und verwende auch die Wörter "Püree" und auch "Kartoffelbrei".

Vor year
StarAllueren
StarAllueren

@Deutsch plus Stampfkartoffeln sind m.E. ohne Milch, also einfach nur rustikal zerstampfte Kartoffeln.

Vor 10 Monate
Deutsch plus +1
Deutsch plus

Echt? Wo ich herkomme, sagt man auch "Stampfkartoffeln" und es kommt Milch rein.

Vor 10 Monate
barfuss2007
barfuss2007

Ich bin Schwabe, da unterschieden wir zwischen (feinem) Kartoffelbrei und stückigen Stampfkartoffeln (oder auch Kartoffelstampf). Dein Deutsch ist perfekt. 🙂

Vor 10 Monate
barfuss2007 +1
barfuss2007

@Deutsch plus Kartoffelbrei oder Püree kann man auch nur mit Butter machen. 50% Kartoffeln, 50% Butter 🙂Eine Sünde, aber geil. Wire alles im Leben.

Vor 10 Monate
Hokus Pokus +2
Hokus Pokus

In der Schweiz gibt es auch verschiedene Dialekte. Beispiel Bonbon: in Basel sagen wir Dääfi oder Däfeli als Verniedlichung. In Zürich heisst es Zältli. Anderes Beispiel Schürze. Basel: Schurz, Zürich: Schos

Vor 29 Tage
Creepiona +3
Creepiona

Eine Semmel ist nicht das Selbe wie ein Brötchen. Die Semmel ist eine besondere Art von Brötchen, die durch ihre Form, endweder die Langsemmel, oder die Kaisersemmel, definiert ist. Jede Semmel ist also ein Brötchen, aber nicht jedes Brötchen ist eine Semmel! :) Übrigens sagen wir in Österreich, wenn wir ein nicht-Semmel-Brötchen meinen, auch größtenteils Weckerl oder Weggerl. Das Selbe gilt auch für die Palatschinke, diese unterscheidet sich in der Zubereitung vom Pfannkuchen. Eine Palatschinke ist sehr dünn, und wird üblicherweise mit Marmelade bestrichen und gerollt serviert. Pfannkuchen und Palatschinke kennt man in Österreich als unterschiedliche Gerichte.

Vor 12 Tage
kathilisi +3
kathilisi

Pfannkuchen sind in unserer Familie etwas so exotisches, dass wir sie eher "Pancakes" nennen als den deutschen Namen zu verwenden 😅 Palatschinken sind ein gutes Sonntagsfrühstück, und aus dem Rest machen wir Fritattensuppe.

Vor 12 Tage
Georg Scheuring +1
Georg Scheuring

Aussprache (soweit mit üblichen Buchstaben darstellbar) in der Region zwischen Würzburg und Schweinfurt (Unterfranken) 01:07 Pfannengericht aus Milch, Mehl und Eiern = Pfannakocha (früher auch Tiegelkocha ) 02:29 Fettgebäck mit Marmeladenfüllung und Zucker = Krapfa (das erste a in Krapfa wird wie ein Mischlaut aus a und o gesprochen) 03:17 Kleine Backware, die man zum Frühstück isst = Wegg / Weck 04:31 Behältnis für Stifte, Schere, Lineal etc. = Mappla 05:50 Die Uhrzeit „10:15 Uhr“ = Viertel-Elf 07:48 Endstück eines Brotes = Knuurz (das u wird mit einen leicht Einschlag ins a ausgesprochen) 09:22 Gebratener Kloß aus Fleisch = Flääschkrapfla 10:13 Gebratenes / gegrilltes Hähnchen = Goiggerla (wie Geugerla ausgesprochen) 10:52 Gericht aus zerkleinerten gekochten Kartoffeln = Grumbernbrei (von Grumbern = krumme Birne ("Kartoffel") und Brei ) 12:16 Behältnis für Geld, Bankkarten etc. = Galdsoog ("Geldsackk) Man sieht als, dass die Bezeichnungen / die Aussprache sich auch sehr kleinräumig unterscheidet.

Vor 10 Monate
Mo_392 +1
Mo_392

Ich sehe, dass ihr Wohl das A mögt. In Baden ist alles mit einem O. Ich komm dorther, wo sich Oberfranken Baden und das Schwabenland schneiden. Hier ist vieles ein E oder mit ner el oder le Endung. (Beispiel: Baum - (mit O) Bohm) Wenn i red, kennt mans merke dass ma des e scho sehr möge.

Vor 10 Monate
Georg Scheuring +1
Georg Scheuring

@Mo_392 Aber wo nur kann sich Oberfranken mit Baden und dem Schwabenland schneiden...?` Da liegt doch Mittelfranken dazwischen...???

Vor 10 Monate
Mo_392 +1
Mo_392

ganz oben bei unterfranken

Vor 10 Monate
Mo_392
Mo_392

@GARTEN - KATZEN🌴 Nordschleswig schön wärs

Vor 10 Monate
elvin woodroof +1
elvin woodroof

I enjoy your videos. They are well done and informative. My wife was German from near Frankfurt and some of these examples "rang a bell". In English: they "sound familiar"

Vor year
Deutsch plus
Deutsch plus

Danke schön!

Vor year
CHBE +1
CHBE

1 Omälettä 2 Berliner 3 Weggli oder Bürli 4 Etui 5 viärtel ab zechni (Viertel ab zehn) 6 Chruschtä 7 Haggtätschli 8 Güggeli oder Poulet 9 Erdöpfelstogg 10 Portemonnaie Ich komme aus dem Glarnerland in den Ostschweizer Alpen. Grüäss uf Tütschland 🇨🇭

Vor 22 Tage
Stephan Depreeuw +3
Stephan Depreeuw

Auf der eingeblendeten Karte waren auch die deutschsprachigen Gebiete Belgiens gezeigt (meistens mit den gleichen Begriffen wie im Raum Aachen Köln) schade das Österreich und Schweiz erwähnt wurde aber nicht diese Bereiche

Vor 5 Monate
Jessi's Klemmbausteine +2
Jessi's Klemmbausteine

Als Weggli bezeichnen wir hier (Kanton Schaffhausen/Nordostschweiz) die ganz weichen Brötchen, die schon eher an Milchbrötchen erinnern. Brötli und Semmeli sind die mit der knusprigen Kruste. Der Anschnitt vom Brot heisst hier auch ganz einfach Ahau. Interessant zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Sachen benannt werden können.

Vor 10 Monate
Raphael Oberhummer +1
Raphael Oberhummer

Für mich (österreicher) sind die Pfannkuchen das mit dem Ahornsirup zum drüber gießen und die Parmaschinke das wo man Marmelade draufschmiert und dann zusammenrollt. Ich hab als Österreicher auch noch niemanden Erdäpfelpüree sagen hören.

Vor 11 Tage
guru13hr +2
guru13hr

Die Fleischpflanzerl heissen in Österreich oft faschierte Leibchen. Ein Palatschinken ist etwas anderes als ein bayrischer Pfannenkuchen (viel dünner und feiner). Und im Südosten gibt es auch die Kombination von Viertel nach 10 und Dreiviertel 11. Ein Brathähnchen ist z.B. auf dem Oktoberfest ein Gockerl. Moselfränkisch sind Krumpern die Kartoffeln und "Krumpern Stippcher" ist ein Gericht mit geriebenen Kartoffeln.

Vor 10 Monate
Guido Haas
Guido Haas

"Faschiertes Schnitzel" 🙂

Vor 10 Monate
Hubert J. G.
Hubert J. G.

Fantastisch! Diese kleinen Unterschiede sind so verwirrend und wichtig. Dass sogar Laabla für Brötchen in der Liste ist: Respekt!

Vor 10 Monate
casa kaiser +1
casa kaiser

In meiner Familie hat sich das Wort „Tüftelmänner“ (gibt es nur im Plural) für das Fleischpflanzerl durchgesetzt. Geschrieben mit einem „harten T“ aber in der oberfränkischen Aussprache klingt das „harte T“ wie ein „D“ daher muss man das dazu sagen, sollte man dieses Wort je schreiben wollen. Mein Vater und ich haben erst etwa 20 Jahre nachdem das für uns das normale Wort war , herausgefunden , dass es nicht „Düftelmänner“ sind die meine Mutter zubereitet sondern eben „Tüftelmänner“. (Als meine Mutter das Rezept zu Papier gebracht hat, hatten wir nämlich beide den vermeintlichen Rechtschreibfehler angemerkt, wurden aber von ihrer Autorität in der Materie überstimmt.

Vor 10 Monate
Ralf J. +4
Ralf J.

Region Niederbayern: 1. Pfannakuacha 2. Krapfn 3. Semme 4. Federmapperl 5. viertel nach zehne 6. Scherzl 7. Fleischpflanzerl 8. (Brat)hendl 9. Kadoffepüree 10. Geydbeidl (Portemonnaie ist mir auch geläufig)

Vor 9 Monate
Sabine D +1
Sabine D

Aber des is ned nur in Niederbayern, bei uns in München a.

Vor 9 Monate
Hannes Mertens
Hannes Mertens

Alles Gute dir und den Deinen zum Fest! Zur Ergänzung: Steckrüben (HH und Umgebung) Wrucken (MVP) - Senf (MVP) Mostrich (weiter unten, ?) - Klötenköhm (MVP, Plattdeutsch) Eierlikör ( ???)

Vor 9 Monate
Wo Fri +7
Wo Fri

Guter Beitrag! Ein paar Dinge sind mir aber als Österreicher gleich aufgefallen. Zum Thema österreichische Bezeichnungen und Aussprache: 1. Pfannkuchen gibt es in der Form nicht in Österreich als Palatschinken, denn diese werden dünner gemacht . Belegt/bestrichen und dann gerollt. In der Suppe als Einlage "Fritatte" genannt, bei uns im Teig werden Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie beigemengt. 2. Brötchen sind keine "Semmeln". Wir nennen Brötchen "Weckerl". Es gibt aber noch andere Bezeichnungen für Brötchen , je nach Form und Inhalt. Und Region natürlich. 3. Frikadelle wird Hauptsächlich als Fleischlaberl, nicht Laiberl genannt, imho. 4. Geldbeutel ist in Österreich genauso gebräuchlich , ausgesprochen "Gödbeidl" oder " Gödbeitl ", vielleicht im Westen weniger im Gebrauch.

Vor 10 Monate
Deutsch plus +2
Deutsch plus

Danke. Wie gesagt, hab mich auf die genannten Quellen berufen.

Vor 10 Monate
Wo Fri
Wo Fri

@Deutsch plus Ich habe das auch nur, wie ein paar hier, als Ergänzung geschrieben für manche Zuseher/Leser. Wie oben geschrieben guter Beitrag👍

Vor 10 Monate
eRNST +2
eRNST

Ein Semmerl hat eine bestimmte Form - Weckerl gibt es verschiedenste.

Vor 10 Monate
Wo Fri +1
Wo Fri

Bei der Semmel sind meines Wissens mehrere Dinge der Zubereitung ein Unterschied zu einem Weckerl, was den Geschmack und Kruste usw einmalig macht, bzw wie du richtig schreibst verschiedensten Sorten von Weckerln unterscheidet. (natürlich nur echte selbstgemachte Semmeln, nich der Discounterdreck). Aber es sind mir zwei Arten von Semmeln bekannt. Die bekannteste ist die Kaisersemmel. Und dann gibt's noch die steirische Langsemmel die sich nur in der Form unterscheidet.

Vor 10 Monate
Sal 86
Sal 86

Pfannkuchen sind doch auch sehr dünn. Bei uns gabs die inner so dünn, wie möglich. Kenne aber auch jenanden, da waren die über 1cm dick.

Vor 10 Monate
heckerhuet +1
heckerhuet

7:47 Die angezeigte Grenze zwischen Südwestdeutschland und der Schweiz ist genau so hart definiert wie eingezeichnet. Nördlich des Hochrheins sagt man "viertel zwölf", südlich davon (in der Schweiz) wird "viertel (nach/ab) elf" verwendet. Bei Diskussionen hierzu verwende ich als Argument nur die Frage, wie man den 11:30 h bezeichnet, nämlich "halb zwölf", um einen sicheren Punktsieg für "viertel zwölf" zu landen 🙂

Vor 11 Tage
Marita Haupt +5
Marita Haupt

Sehr interessanter Kanal, habe ihn gerade abonniert! 💐👍 Ich mag die regionalen Unterschiede. Nur die verschiedenen Bezeichnungen für die Uhrzeiten verwirren mich immer wieder.🙂. Bis bald 👋

Vor 10 Monate
Gerhard Metz +11
Gerhard Metz

Ich komme aus Thüringen und bin Baujahr 1992. Viele Begriffe sage ich so, wie sie zu DDR-Zeiten benannt/ausgesprochen wurden, also: Klops, Kanten, Broiler, Pfannkuchen (Fettgebäck mit Marmelade), Eierkuchen (in der Pfanne zubereitet). Daran wird sich, für mich, auch nichts ändern

Vor 10 Monate
Der Nachtfalke +3
Der Nachtfalke

... stabil, der Osten Rules 👍

Vor 10 Monate
Anna Lenno +2
Anna Lenno

Zum Glück ist der Eierkuchen auch in Berlin der Eierkuchen und der Pfannkuchen, Pfannkuchen und nicht Berliner 😅 bin gebürtige Sächsin

Vor 9 Monate
HanyuuFurude
HanyuuFurude

Bin 93 er Baujahr aus Thüringen und ich sag manche Sachen anders 🤷‍♂️ Es kommt stark drauf an mit welchen Bezeichnungen man groß wurde Ich sag brathänchen z.b. Boiler versteh ich dennoch Fände es irgendwie dämlich wenn andere meinem sich in der Wortwahl anderer einzumischen Jede Region hatt sein eigenen Dialekt zum Teil und das is auch ok so Versteh nie diese Diskussionen zum thema Dialekt ^^ Schüttel jedes Mal den Kopf wenn ich die sinnlos Diskussion zu Pfannkuchen/ Eierkuchen Oder Pfannkuchen Krapfen Puffel usw lese

Vor 9 Monate
Ennaso 28 +6
Ennaso 28

Noch mehr Beispiele: Blaukraut, Rotkohl, Rotkraut Siedfleisch, Kochfleisch Zwetschgenkuchen, Pfllaumenkuchen Zwetschgendatschi Trottoir, Gehsteig, Bürgersteig

Vor 10 Monate
1968
1968

Als Kind verbrachte ich die Ferien immer liebend gerne bei meiner Tante. Und bei ihr gab es oft den von mir so geliebten Erdäpfelsterz. Der hieß aber nur in ihrer Region ( Nahe Österreich,aber noch Bayern) so.

Vor 16 Tage
Nicole Andersen
Nicole Andersen

Für die Enden vom Brot gibt es nur zwei Bezeichnungen: Lachknust und Weinknust. Der Lachknudt ist der Brotanfang, weil man sich auf das Brot freut, der Weinknust ist das Brotende, weil das Brot gegessen ist und man ein neues braucht. Hat mir Mitte der 70er Jahre meine Tagesmutter beigebracht (niedersächsische Nordseeküste). 🙂

Vor 16 Tage
Comic Arts
Comic Arts

Ne Kumpel

Vor 14 Tage
Comic Arts
Comic Arts

Wobei lustig

Vor 14 Tage
Karin Heike Schinke +14
Karin Heike Schinke

In vielen Landstrichen, wie hier in Mittelfranken, wo der Ansbacher Markgraf viele Hugenotten aufgenommen hatte, gibt es viele französische Lehnwörter. Bei meiner Oma hieß es immer "Portemonnaie", Trottoir", "vis-a-vis", etc. Leider verliert sich diese Tradition wieder.

Vor 10 Monate
nirfz +3
nirfz

Trottoir, Plafond und La voire (ausgesprochen aber "La-wur") sind oder besser: wahren, auch in Österreich sehr gebräuchlich. Hate hier aber weniger mit Ansiedelung zu tun als mit Napoleons "Durchzug".

Vor 10 Monate
Britta Kriep +3
Britta Kriep

Bevor die englische Sprache die internationale Verkehrssprache wurde, war dies die französische Sprache. In meiner Heimat ( Raum Stuttgart) wurden früher ebenfalls viele französische Wörter benutzt : Suttrai ( Sous terrain), Blaffo ( Plafond), Buudl ( bouteille), Schaisloh ( Chaise longue), Boddschamber ( pot de chambre), bassledah ( passez le temps), ein Franzose hätte aber womöglich Probleme gehabt.

Vor 10 Monate
Great Sheep +2
Great Sheep

Interessant. Dachte immer, dass nur wir in der Deutschschweiz solche Lehnwörter haben. Verliert sich leider auch bei uns. Perron, Portemonnaie (Portmonee autsch! ), toujours, excusez etc. natürlich mit einem schweizerdeutschem Einschlag ;-) .

Vor 10 Monate
Deutsch plus +3
Deutsch plus

Ja, mit "Portmonee" hast du recht. 🙂 Inzwischen empfiehlt der Duden längst wieder "Portemonnaie", aber es sind beide Varianten richtig. Würde ich dieses Video heute aufnehmen, würde ich "Portemonnaie" wählen. Ich bin genau in der Zeit der Rechtschreibreformen zur Schule gegangen und ein bisschen Verwirrung hat sich auch bei mir festgesetzt. Viele Grüße in die Schweiz!

Vor 10 Monate
Georg Ernst +4
Georg Ernst

Ist im Norden auch so. Dazu kommt noch "Fisematenten", das war einen ausreder der frz. Soldaten um frei zu bekommen ("pour visité ma tante").

Vor 10 Monate
Davide Rossi +1
Davide Rossi

Vielen Dank für den spannenden Beitrag. Eine kleine Korrektur: In der Schweiz bedeutet Weggli und Mutschli (also Brötchen) nicht dasselbe. Ersteres ist nicht knusprig und hat eine andere Form. Liebe Grüsse aus Zürich

Vor 10 Monate
Chuiiken +4
Chuiiken

4:00 in Österreich sagt man hauptsächlich zur Kaisersemmel Semmel, kleine Brötchen nennen wir Weckerl Kann aber natürlich sein, dass das wieder regional unterschiedlich ist

Vor 9 Monate
Roger Moyer +3
Roger Moyer

dies ist ein guter Kanal für mich als Nicht-Muttersprachlerin (Amerikanerin). eine gute Produktion in Kombination mit einer langsamen und klaren Erzählung sind hilfreich für Sprachschüler. ich bin Englischlehrerin und weiß daher, dass schlechte Videos eine Herausforderung für Schüler sein können Persönlich bin ich vom Ruhrgebiet nach Rheinland-Pfalz gezogen und habe daher VIELE dieser Beispiele gesehen: zwei, die ich als erstes gelernt habe, waren "Karotte" oder " Möhre" und "Kartoffel" oder "Grumbeere"

Vor 10 Monate
Roger Moyer
Roger Moyer

ach manu..... MutterSPRACHLER und EnglishLEHRER (autocorrect :) ) 😄

Vor 10 Monate
Njord Holm
Njord Holm

Was sagt mir meine Erfahrung und Wikipedia zu 'Karotten und Möhren' Systematik Ordnung: Doldenblütlerartige Familie: Doldenblütler Gattung: Möhren Art: Möhre Unterart: Karotte Die Karotte ist eine Zuchtform/Kulturform der Möhre, der wilden Möhre. Im Sprachgebrauch oft synonym verwandt bzw. je nach Region unterschiedlich eines von beiden, macht der Handel glaube ich auch Unterschiede. Die kleinen runden Wurzeln, oder auch junge längliche werden als Karotten bezeichnet... die großen dickeren länglicheren Brummer, wenn ich mich recht erinnere sind dann die Möhren. Die Karotten gibts dann im Glas oder Dose, die Möhren lose oder im größeren Gebinde, so steht es dann auch auf dem Einkaufszettel. Wenn man da mal mit der Ehefrau drüber 'philisophiert' hat, was man das als Mann 😅🤣

Vor 10 Monate
Gerhard Klussmeier +1
Gerhard Klussmeier

Wunderbarer Beitrag, danke - ein Stück verbindende Heimat dieses Landes

Vor 24 Tage
shelby namels +2
shelby namels

Insbesondere mit der älteren Generation und in Gebieten die die Napoleonische Besatzung erfuhren, sind oft noch französische Lehnwörter in Gebrauch, siehe "port-monnaie". Das ist auch der Grund weil in der südlichen Hälfte Deutschlands die Kartoffeln Erdäpfel genannt werden, von "pomme de terre". Interessant finde ich die nord-süd Abgrenzung von "Möhren", "Karotten" und "gelben Rüben".

Vor 8 Monate
Tense +4
Tense

Als nach Berlin zugezogener kann ich dazu nur sagen; „Schrippe“ passt ganz gut. Denn Brötchen kann man das, was die da backen nicht guten Gewissens nennen.

Vor 10 Monate
Sabine D +4
Sabine D

Rotkohl ist in Bayern Blaukraut und ein Bonbon ist a Guatel. Und a Hendl ist das Brathähnchen. Ich finde es toll, dass es soviele Unterschiede gibt in einem Land.

Vor 9 Monate
Michael Barthel +3
Michael Barthel

Das mit dem Rot- und Blaukraut hat weniger mit der Sprache zu tun sondern mit Chemie. Der Farbstoff in dem Kohl verhält sich ein wenig wie ein Teststreifen beim ph Wert messen. Da im Süden u.a. also auch in Bayern früher traditionell das Kraut mit Natron gekocht wurde und im Norden mit Essig hat die Reaktion auf die verschiedenen ph Werte eine Reaktion zur Folge gehabt. Das Kraut mit dem Natron (basisch) wurde blau und das mit dem Essig (sauer) wurde rot.

Vor 9 Monate
Peter Stein +1
Peter Stein

@Michael Barthel DAS ist jetzt aber die interessanteste Neuigkeit für mich! Danke! Sie sind wohl Chemiker? Oder haben in der Schule/Uni aufgepasst? 🙂

Vor 9 Monate
asana namaste +3
asana namaste

Bei uns in Nordbaden sagt man Schulranze, da ist ein Mäpple drin und zur Einschulung gibt's die Schultüt. Im Osten heißt die Schultüte Zuckertüte und in NRW ist der Schulranzen der Tornister. Dialekte unterscheiden sich hier manchmal von Dorf zu Dorf. Beispiel: der Baum Dorf A: d Bom Dorf B: d Bum Plural wieder gleich: d Bem 😂😂

Vor 10 Monate
dandi manurung +4
dandi manurung

Hufft. Ich muss dann nicht nur auf die Grammatik achten, sondern auch auf die regionale Sprache. Deutsch ist echt kompliziert. Zum Glück hast du immer dafür interessante neue Info und klare Erklärung. Danke schön 😍😍

Vor year
Deutsch plus
Deutsch plus

Nein, nein, keine Angst. Diese Begriffe musst du keineswegs alle kennen. Ich wollte vor allem mal einen Einblick geben, wie viele verschiedene Begriffe es so gibt. Wie ist das denn in deinem Land, gibt es da auch solche Unterschiede?

Vor year
dandi manurung
dandi manurung

@Deutsch plus ja. Solche Variante gibt es auch in meinem Land. Danke nochmals, dass Sie immer etwas Neues in Ihrem Video gedreht haben.

Vor year
Diana B.
Diana B.

Keine Angst, man versteht sich immer. Ob Landsleute oder nicht. Im Zweifel hilft ein "das da" und drauf zeigen. Komme aus Bayern, geht mit in Berlin oder Köln nicht anders. Kenne selbst als Deutsche nicht alle Begriffe. Das ist normal.

Vor 10 Monate
LumenGermany
LumenGermany

Einfach ein Dankeschön und ein 👍. Denke nicht nur für Zugereiste eine gute Sache!❤

Vor 10 Monate
Joes Hobbykanal
Joes Hobbykanal

Eine Ergänzung zum Kartoffelbrei: vermutlich wird er zwar sehr weit verbreitet als Brei bezeichnet, aber doch viel stärker variiert, als die Karte vermuten lässt. Denn die Kartoffel wird in vielen Dialekten Erdapfel genannt, und entsprechend das Gericht auch Erdapfelbrei (natürlich dialektgefärbt, im Erzgebirge bspw. Aardäppelbrei).

Vor 9 Monate
Spooky_BKI
Spooky_BKI

Also ich Sage zu allem: 1. Eierkuchen 2. Pfannkuchen 3. Brötchen 4. Federtasche 5. Viertel 11 und Dreiviertel 11 6. Kanten 7. Bulette 8. Hähnchen 9. Kartoffelbrei Ja bin Ostdeutscher und habe daher natürlich, viele Sachen von dort übernommen.

Vor 19 Tage
Peter Glück +1
Peter Glück

Kompliment! Das Video und die Kommentare haben mich weit über ne Stunde gefesselt! Sooooo lustig und informativ!

Vor 10 Monate
Kater Felix +5
Kater Felix

Meine Großeltern haben mir, als ich ein Kind war, die Uhrzeit so erklärt :" Halb - Dreiviertel - Voll : meine Uhr sie geht wie toll !" Denn auch sie haben in ihrer Kindheit , zur Kaiserszeit, so gelernt, also allgemeinen in Deutschland war es so üblich. Und so hab' ich es auch in der Schule gelernt. Nach '45 haben dann alle meine Verwandten, die in Westdeutschland dann zu Hause waren, immer von Viertel nach ... usw. gesprochen ... Also die anglo-amerikanische Variante angewandt. 🤷‍♀️

Vor 10 Monate
andreas kamp +4
andreas kamp

" Halber Hahn " heißt bei uns im Westen " Halbes Käsebrötchen " ( gemeint ist ein halbes Brötchen,🙄 belegt mit Käse ) .

Vor 8 Monate
Schoko-Do +1
Schoko-Do

Im Ostfälischen, genauer im Grenzbereich zwischen Hildesheimer Platt und Calenberger Platt/Deister Platt, nennt man die Frikadelle mitunter auch "Klota". Recht amüsant für Besucher aus Holland und Belgien, dass die Frikadellen hier nach Klöten/Hoden benannt sind ;-)

Vor 9 Monate
Christian Bonnhoff +4
Christian Bonnhoff

Kleine Korrektur. Diese Art von Brötchen wird in der Schweiz keineswegs Weggli genannt sondern Semmeli (Semmel oder eben auch Brötchen). Wenn sie bei einem schweizer Bäcker ein Weggli verlangen bekommen sie ein Brötchen, welches in der Mitte ganz dünn ist, um es einfach in zwei Teile zu brechen und der Teig ähnelt einem Zopfteig mit Milch und Butter. Ein Weggli hat eigentlich keine Kruste sondern ist ganz weich und deshalb bei Kleinkinder sehr beliebt. Neben dem Weggli, Semmeli gibt es noch das Bürli. Ist eine Semmel aber aus Raumehl / Halbweissmehl hergestellt und hat eine deutlich dunklere Kruste.

Vor 9 Monate
Lukas R.
Lukas R.

Bürli kenne ich noch von meiner Studienzeit in der Urschweiz (Kanton Schwyz). Stimmt: Sind halbwegs "normale".... na wie nenn ich's nun? "Brötchen", aber eben doch anders. Bin mit Roggenmehl aufgewachsen, insofern finde ich Bürli sympathischer als "reinweiße" Brötchen. Ist wie alles andere natürlich Geschmacksache!

Vor 9 Monate
Christian Bonnhoff
Christian Bonnhoff

@Lukas R. Ich mag die Bürli lieber zu einer Wurst. Zum Frühstück würde ich zur Semmel oder zum Weggli greifen :-).

Vor 9 Monate
Baibucao +2
Baibucao

In Österreich (zumindest in der Steiermark) heißt allerdings ausschließlich bestimmtes Kleingebäck "Semmel". Anderes kenn ich dann wieder nur als "Weckerl" oder "Stangerl" usw, je nach Form :) Semmeln gibt es in 2 Formen: Die "Lange Semmel", bei der der Teigling einmal längs eingedrückt wird, sodass das Gebäck aus 2 länglichen Stücken besteht. Die "Runde Semmel" wird in spezieller Weise gefaltet, sodass sie aus 5 kleineren Teilstücken besteht und von oben betrachtet eine Art Windmühlen-Optik hat :D (Gefaltet werden die echten Kaisersemmeln, ansonsten werden sie glaub ich gestanzt)

Vor 15 Tage
Sky Zupperman +1
Sky Zupperman

Die Langsemmel ist am Würstlstand auch als Futsemmerl bekannt 😅

Vor 12 Tage
Baibucao
Baibucao

@Sky Zupperman Echt?! Das wusste ich gar nicht 🤣

Vor 12 Tage
RÄTSELPILZ +1
RÄTSELPILZ

Toll, sehr interessant und du hast so eine natürliche und sympathische Art. 🤗

Vor 9 Monate
Kris +3
Kris

Hoi, ich habe erst heute Deinen YT Kanal gefunden und bin so erstaunt mit all diesen Informationen :0 vielen Dank für Deine gute Arbeit. Übrigens, selbstverständlich habe ich gleich aboniert und werde diesen Kanal allen Bekannten empfehlen als eine herrovargende Weise Deutsch noch interresanter zu lernen.

Vor year
Deutsch plus +1
Deutsch plus

Oh, vielen lieben Dank, darüber freue ich mich sehr!

Vor year
clarus79 +4
clarus79

Nicht „Fleischlaiberl“, weil das wäre in dieser Aussprache ein T-Shirt aus tierischem Muskelgewebe. 🤣 Wir sprechen es als „Fleischlaaberl“ aus und ein Laiberl ist eben ein T-Shirt bei uns. 🙂

Vor 9 Monate
Rose a Lee
Rose a Lee

Bei uns in Hessen heißt der Berliner oder Krapfen " Kräppel" und wird vorzugsweise in der Fastnachtszeit verspeist. Fastnacht, Fassenacht, Fasching, Karneval sind auch noch interessante Varianten in Deutschland Deutschland😊 Deutschland

Vor 18 Tage
Stefan Lang +1
Stefan Lang

Toll zusammengestellt von Dir 👍👍👍 Sachsen: Kanten: Ränftel, Schnitte: Bemme, Kniffte, Kartoffelbrei: Kartoffelmus, Irgendwie gibt's da auch noch ein Haufen Extrabegriffe ..

Vor 10 Monate
Schiakik +1
Schiakik

Es gibt wirklich viele verschiedene Beschreibungen für manche Dinge. Eventuell kennt man die Begriffe dich ich schonmal aufgeschnappt habe. Für das Brötchen habe ich schonmal Brötkis und Broka gehört. Für die Frikadelle - Fleischkrapfen. Bei Kartoffelbrei hörte ich auch schonmal die Worte Kartoffelstampf, Kartoffelmatsch und Kartoffelquetsche bzw. Quetschkartoffeln. Für das Federmäppchen oder Schuletui ganz einfach Federetui. Und für das Endstück eines Brotes Knus oder Knüschen. Es gibt bestimmt noch etliche Sachen die immr anders heißen was mir aber noch bekannt ist ist der Schulranzen. Schulranzen, Ranzen, Schulsack, Schulmappe, Ränzel, Schultasche, Pack, Packen und das Wort was ich nutze der Tornister.

Vor 9 Monate
Veronika S +4
Veronika S

als Nichtmuttersprachlerin bin ich froh in Hannover zu leben! Ich habe Deutsch noch in meiner Heimat studiert und somit gab es keine bösen Überraschungen hier. Ich erinnere mich an eine "Horrorfahrt" (sprachlich, versteht sich) nach Bayern, wo ich bereits im Zug dahin das Gefühl bekam ins Ausland zu fahren. Warum muss man bloß die Ansagen im Zug auf Bairisch machen? Wo man die auf Deutsch schon schwer versteht. Es gibt im IC auch viele interational Reisende.... Ich kann Leute verstehen, die ihre Dialekte lieben und deren Rückgang bedauern, aber für uns "Ausländer" hören sich diese als schlechtes Deutsch an. Man assoziert das sofort mit wenig Bildung. Ich weiß, das ist nicht richtig, aber das ist der erste Eindruck.... Danke für das Video!

Vor 10 Monate
Michael Blackwood +4
Michael Blackwood

Keine Sorge, Veronika. Das geht nicht nur Dir so. Nein ehrlich, kein Scherz. Ich komme aus dem Ruhrgebiet in NRW und bin hier und in der Eifel (auch NRW) aufgewachsen - also mit Dialekten wie Kölsch, Eifler Platt und Ruhrgebietplatt, sowie Hochdeutsch groß geworden. Und dennoch habe auch ich bei meinen Besuchen in Bayern selten auch nur irgend etwas verstanden und ständig darum bitten müssen, langsamer oder auf hochdeutsch zu sprechen. 😀

Vor 10 Monate
Frank Weiss +1
Frank Weiss

Nix Auslaender! Ich bin gebuertiger Hannoveraner, und muuste erst einmal bayerisch lernen, als ich da ein Weilchen arbeitete. Hat aber Spass gemacht!

Vor 10 Monate
Ute J.K. Bemsel
Ute J.K. Bemsel

Ist aber in anderen Ländern genauso! Wenn man Schul-Englisch oder Französisch gelernt hat, kann man in der Bretagne oder in Yorkshire schon schwer in die Bredouille kommen! Ich finde Dialekte geil, egal ob das Pfälzisch, Platt, Sächsisch oder Breitbayrisch ist! Muß man sich halt reinhören....

Vor 10 Monate
Veronika S +1
Veronika S

@Ute J.K. Bemsel ich komme aus dem russischsprachigen Raum. Bei uns gibt es nur minimale örtliche Unterschiede. Deswegen wundert es mich so, dass es in so einem vergleichweise kleinen Land wie DE so viele Dialekte gibt bzw. dass sie es bis in die Gegewart geschafft haben. Der historische Hintergrund ist mir schon klar.

Vor 10 Monate
Heike +1
Heike

Zu meiner Kindheit wurde auch vermittelt, dass Dialekt sprechen ungebildet klingt. Heute finde ich die vielen verschiedenen Mundarten und auch Sprachen im deutschsprachigen Raum interessant. In manchen Gegenden gibt es an Schulen sogar AGs, in denen meist ältere Leute den Kindern die regionale Mundart vermitteln, damit diese nicht ganz in Vergessenheit gerät.

Vor 10 Monate
Michael B. +3
Michael B.

z.B. dreiviertelelf ist meiner Meinung nach richtig. Ein glas z.B. ist dreiviertel voll. Und nicht: Viertel vor voll 🧐 Aber, Kartoffelpüree und Stampfkartoffeln sind unterschiedliche Gerichte! Es gibt dann noch Zwetschge und Pflaume und Brezel und Brezen🧐

Vor 17 Tage
Diana B. +3
Diana B.

Ein Freund (Österreicher) von mir (aus Bayern) sagt im Geschäft immer "Kassa", da möchte ich ihm immer am liebsten ins Gesicht schreien: "Nein, Kasse, Kasseeeee mit "e" am Schluss".

Vor 10 Monate
Maximus Hartung +2
Maximus Hartung

Unser Meister, ich war damals noch in den Lehrjahren gebrauchte für die gleiche Uhrzeit je nach Anlass eine andere Zeitangabe. Wollte er die Zeit als zu Früh bezeichnen, sah er auf die Uhr: Es ist erst zehn nach neun - und da wollt ihr schon🥸 Rauchpause machen? Ging ihm die Arbeit zu langsam voran, sagte er oft: Es ist schon fünf Minuten vor viertel Zehn, und ihr seit noch immer 😠nicht fertig? Klar, das schlaue 😄Kerlchen suggerierte mit der 9 das es zur Pause zu früh war, und mit der 10 das man😵‍💫 Zeit verschlampt hätte.

Vor 10 Monate
SillyCherie
SillyCherie

in der CH nennt man Fleischklopse gerne auch Frikadelle oder Hacktätschli. Und der Anschnitt heisst in gewissen Kantonen Mutschli, oder Aheuel.. sehr interessant, dass diese Unterschiede mal wirklich gezeigt werden.

Vor 10 Monate

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